Unterhaltung

Tiefe Krise in den 90ern Lindenberg war dem Tode nahe

Udo Lindenberg steckt voller Ideen. Foto: Christian Charisius

Lindenberg schwamm nicht immer auf einer Welle des Erfolges.

Es war nicht immer alles klar auf der Andrea Doria. In den 90er Jahren durchlebte Udo Lindenberg nach eigenen Angaben eine tiefe Krise. Der Tod seines Bruders habe ihn zur Besinnung gebracht, sagt der Musiker.

Rockmusiker Udo Lindenberg hat in den 90er Jahren eine tiefe Krise durchlebt, die ihn beinahe das Leben gekostet hätte. "Irgendwann habe ich mir schon gedacht, dass es mal vorbei ist", sagte der 66-Jährige der "Bild am Sonntag".

"Ich war etliche Male zur Entgiftung im Krankenhaus", sagte Lindenberg mit Bezug auf sein Alkoholproblem. "Die haben da schon zu mir gesagt, dass ich doch lieber von der Köhlbrandbrücke springen solle, denn sie hätten Wichtigeres zu tun. Da habe ich gesagt: Eigentlich habt ihr ja recht."

Erst der Tod seines Bruders im Jahr 2006 habe ihn zur Besinnung und zu dem Schluss gebracht, auf seine "ureigene Art" zu vertrauen, sagte Lindenberg. "Ich schrieb das Lied 'Stark wie Zwei', und es begann das zweite Kapitel meiner Karriere."

In Anspielung auf den Tod des Schlagersängers Rex Gildo sagte Lindenberg, ein solches Schicksal sei ihm "zum Glück erspart geblieben". Rex Gildo war im Oktober 1999 aus einem Fenster seiner Wohnung in München gesprungen und war wenige Tage später gestorben.

Quelle: n-tv.de, AFP

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