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Einigung im Sorgerechtsstreit Madonna lässt Sohn Rocco ziehen

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Madonna gibt im Streit um Sohn Rocco nach.

(Foto: picture alliance / dpa)

Madonna und Guy Ritchie legen ihren jahrelangen Streit um Sohn Rocco bei. Der Teenager wird künftig bei seinem Vater in London leben - auf eigenen Wunsch wohlgemerkt. Das bewegt die Pop-Diva zu einer herzerweichenden Liebeserklärung.

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US-Popstar Madonna und der britische Regisseur Guy Ritchie haben ihren Sorgerechtsstreit um Sohn Rocco beendet. Das bestätigte ein Sprecher des New Yorker Gerichts, vor dem die Einigung erzielt wurde. Für Mittwochabend deutscher Zeit war eigentlich ein Gerichtstermin in New York angesetzt. Stunden zuvor einigten sich Madonna und Ritchie aber gütlich und ließen die Anhörung absagen, wie TMZ meldete.

Über Details der Vereinbarung wurde nicht viel bekannt. Die 58-jährige Popdiva erklärt sich dem Vernehmen nach aber damit einverstanden, dass ihr 16-jähriger Sohn künftig bei seinem Vater leben und zur Schule gehen wird. Zugleich soll Madonna ihren Sohn aber auch wieder regelmäßig sehen dürfen - anders, als es noch im Frühjahr der Fall war.

Zuletzt schien sich die Lage ohnehin entspannt zu haben. Vor kurzem hatte Rocco seine Mutter sogar auf eine Reise nach Kuba begleitet. Die Sängerin selbst zeigte sich nach dem Ende des Sorgerechtsstreits in einem Instagram-Post ganz sentimental. "Wir sind eine Familie. Egal, wo wir sind", schrieb sie zu einem älteren Foto, das sie und ihre vier Kinder zeigt.

Der Streit zwischen der US-Musikerin und dem britischen Regisseur, die sich 2008 nach rund acht Jahren Ehe trennten, zog sich über Monate hin. Madonna und Ritchie hatten sich zunächst das Sorgerecht geteilt, bis sich Rocco Ende 2015 entschloss, ganz zu seinem Vater nach London zu ziehen. Madonna hatte vor Gericht anfangs darauf gedrängt, dass er zu ihr nach New York zurückkehren solle.

Quelle: n-tv.de, apo/jug/dpa/spot

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