Unterhaltung

Kartoffelanbau im Weltall Matt Damon sitzt auf dem Mars fest

Der Raumanzug ist zerstört, die Kollegen halten ihn für tot und erst in vier Jahren ist der nächste menschliche Besuch auf dem Mars geplant - in Toronto feiert "The Martian" Weltpremiere. Matt Damon verrät, was beim Dreh den größten Reiz ausgemacht hat.

Die Möglichkeit, schwerelos durch den Raum zu gleiten, hat die Hollywood-Stars Jessica Chastain und Matt Damon beim Dreh zum Weltall-Thriller "The Martian" besonders begeistert. Der neue Film von Regisseur Ridley Scott feierte beim 40. Toronto International Film Festival Weltpremiere.

"Die Erfahrung war ein bisschen so, als wenn man als Kind einen Film sieht und hofft, so etwas auch mal machen zu dürfen. Ich möchte gar nicht wirklich ins All, ich will nur so tun als ob. Und es war einfach grandios, diese Möglichkeit zu haben", sagte Chastain bei einer Pressekonferenz. Auch Matt Damon war begeistert: "Das ist etwas, dass am Drehen so viel Spaß macht und gleichzeitig absolut verrückt ist: Wir sind erwachsen und dürfen solche Sachen machen."

Damon spielt in "The Martian" den Botaniker, Ingenieur und NASA-Astronauten Mark Watney, der auf dem Mars strandet und während eines Staubsturms vom Rest seiner Crew zurückgelassen wird. Sie hält ihn für tot, denn eine Antenne hat den Schutzanzug durchbohrt, der seine Biodaten überträgt. Watney beschließt, sich auf dem neuen Planeten einzurichten, Kartoffeln anzubauen und 3.200 Kilometer zum Schiaparelli-Krater zurückzulegen, wo vier Jahre später die nächste Mission landen soll.

Der Film beruht auf dem gleichnamigen Science-Fiction-Roman und Überraschungserfolg von Andy Weir, den dieser 2011 im Selbstverlag veröffentlichte. Noch bis zum 20. September werden in Toronto 289 Filme und 110 Kurzfilme präsentiert.

Quelle: ntv.de, ahe/dpa

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