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Erstes Weihnachten ohne Grüße? Meghan Markles Vater gibt nicht auf

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Meghan Markle reagiert nicht auf SMS und Briefe ihres Vaters.

(Foto: imago/PA Images)

Zwischen der Herzogin von Sussex und ihrem Vater herrscht Funkstille, worunter Thomas Markle augenscheinlich sehr leidet. Wieder einmal spricht er mit der Presse und gibt weitere Einblicke in das ehemals gute Verhältnis zu Meghan.

Die britischen Royals kommen einfach nicht zur Ruhe, das schwierige Verhältnis zwischen Meghan Markle und ihrem Vater macht weiterhin Schlagzeilen. Nun erklärt sich der 74-Jährige in einem Interview mit der "Mail on Sunday" und bringt Beweise dafür, dass sich die beiden in der Vergangenheit tatsächlich sehr nahe standen.

Unter den von Markle der Presse zugänglich gemachten Erinnerungsstücken sind zwei Karten, die seine Tochter geschrieben hat. In einer nicht datierten Valentinstagskarte schreibt Meghan: "Alles was ich will, ist dich stolz machen, und ich verspreche, egal was passiert, ich werde es schaffen." Sie dankt Markle für seine Unterstützung in ihrem Leben und schließt mit den Worten: "Ich liebe dich von ganzem Herzen, jetzt und für immer."

Außerdem brachte Markle ein Babyfoto und Bilder von Meghans erster Hochzeit mit, um Gerüchte zu zerstreuen, er sei schon damals aus freien Stücken nicht zu ihrer Feier erschienen. Die königliche Trauung im Sommer verpasste er aufgrund zweier Herzinfarkte. Als Beweis dafür zeigte er den Reportern nun die Entlassungsdokumente des Krankenhauses.

Nachdem Thomas Markle gegen den Wunsch des britischen Königshauses und seiner Tochter mit der Presse gesprochen und sich für Geld fotografieren lassen hatte, war der Kontakt nach London abgebrochen. Markle erklärte, er habe "dutzende Versuche" unternommen, mit seiner Tochter in Kontakt zu treten, ob via SMS oder in Form von handgeschriebenen Briefen. Doch Meghan und Prinz Harry hätten eine "Wand des Schweigens" errichtet. "Sie glauben alles Negative, das über mich geschrieben wurde", klagte er an.

"Ich werde nicht schweigen"

Er beschwerte sich zudem über die aus seiner Sicht ungerechte Behandlung. Nicht nur, dass ihm so ziemlich alles Schreckliche auf der Welt angedichtet worden sei, auch die Reaktion empfinde er als vergleichsweise hart: "Selbst Mörder bekommen im Gefängnis Besuch von ihren Töchtern." Er habe in einer Zeitschrift auch eine schreckliche Geschichte über Prinz Charles gelesen, doch der Schwiegervater seiner Tochter werde nicht gemieden.

Markle führte aus, dass er seiner Tochter "mehrere SMS" geschrieben habe, die sie bekommen haben müsste, da er sie nicht als unzustellbar zurückbekam. Er habe sie angefleht, sich bei ihm zu melden. Einen zweitseitigen, handgeschriebenen Brief habe er per Einschrieben über ihren Vertreter in L.A. verschickt. Darin habe er Meghan gebeten, nicht all die Lügen über ihn zu glauben. Außerdem habe er sie darauf hingewiesen, dass die britischen Royals auch keine reine Weste hätten. Immerhin habe er sich nicht als Nazi verkleidet - ein kleiner Seitenhieb auf Prinz Harry und seinen Kostüm-Skandal aus dem Jahr 2005.

Die "Mail on Sunday" veröffentlichte auch eine auf 2015 datierte Weihnachtskarte von Meghan an ihren Vater. In diesem Jahr befürchte er, keine Weihnachtsgrüße von seiner geliebten Tochter zu bekommen. Doch selbst wenn sie sich weiterhin nicht melden sollte, ist sich Thomas Markle sicher, dass das Band zwischen ihnen "unzertrennlich" bleibt. Er sei zwar verletzt, versprach aber: "Ich werde nicht schweigen". Aus der Ferne wünschte er dem royalen Paar ein schönes, gesundes Baby und ein großartiges Leben.

Quelle: n-tv.de, fhe/spot

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