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Boxer muss weiterfliegen Mike Tyson darf nicht nach England einreisen

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Mike Tyson. In großbritannien unerwünscht.

Mike Tyson will in Großbritannien sein neues Buch vorstellen. Doch er darf nicht einmal landen. Die Briten wollen gemäß neuer Einreisebestimmung solche schweren Jungs nicht im Land haben. Das Management von Tyson wusste von nichts.

Großbritannien hat dem Ex-Box-Profi Mike Tyson die Einreise verwehrt. Tyson, der derzeit auf Lesereise mit seiner neu erschienen Biografie ist, musste die Lesung in London absagen und stattdessen nach Paris weiterfliegen. Das teilte der Verlag des ehemaligen Weltmeisters mit.

Grund für die Sperre ist eine gesetzliche Änderung der Einreisebestimmungen für Großbritannien. Denen zufolge ist einer bereits straffällig gewordenen und zu längeren Haftstrafen verurteilten Person ohne britische Staatsangehörigkeit die Einreise ins Land untersagt. Das gilt auch für den vorbestraften Tyson.

Der US-Amerikaner Tyson war bereits mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Am schwersten wiegt dieser Tage jedoch seine Verurteilung zu sechs Jahren Haft wegen Vergewaltigung im Jahr 1992. Die Einreisebestimmungen Großbritannien gelten auch, wenn die Strafe bereits abgesessen ist.

Tysons Verlag teilte in einer Stellungnahme mit, man sei sich der Änderung der Einreisebestimmungen nicht bewusst gewesen. Das britische Innenministerium wollte den konkreten Fall nicht kommentieren. Eine Sprecherin sagte jedoch, Großbritannien behalte sich grundsätzlich das Recht vor, jedem den Zutritt zum Land zu verweigern, der sich einer schweren Straftat schuldig gemacht hat.

Quelle: n-tv.de, apo/dpa

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