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Nach Tintenfisch-Post Moritz Bleibtreu fällt bei Tierliebhabern durch

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Mag Moritz Bleibtreu Oktopusse lieber lebendig oder gegrillt auf seinem Teller?

(Foto: imago/eventfoto54)

Moritz Bleibtreu weilt offenbar gerade im wohlverdienten Urlaub und macht sich in südlicheren Gefilden eine entspannte Zeit. Von dort lädt er ein Foto bei Instagram hoch, das bei seinen tierlieben Followern gar nicht gut ankommt.

Was hat er sich dabei nur gedacht? Dass Fotos von Tieren, die sich nicht in ihrem natürlichen Lebensraum aufhalten, bei Instagram und Co. nicht gern gesehen sind, ist doch eigentlich nichts Neues. Und so ist es wenig verwunderlich, dass sich Moritz Bleibtreu für das von ihm gepostete Foto jetzt jede Menge Gegenwind gefallen lassen muss.

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Auf dem Bild, das der 47-Jährige auf seinem Instagram-Account hochgeladen hat, sieht man zwei Oktopusse an einer Wäscheleine, gehalten von riesigen Klammern. In südlichen Ländern wie Griechenland ist es nichts Ungewöhnliches, die Tiere für den späteren Verzehr auf diese Weise zu trocknen, dennoch ist das natürlich absolut streitbar. Denn ganz sicher hängen die Tintenfische nicht freiwillig dort.

"Echt nicht cool"

In den Kommentaren machen tierliebe Fans ihrem Unmut deutlich Luft. "Das ist echt nicht cool", "Widerlich" und "Wir Menschen sind scheiße" ist unter anderem dort zu lesen. Klar, dass viele über den Umgang mit den Tieren entsetzt sind, denn Kraken gelten als die intelligentesten unter den Weichtieren. "Oktopusse beeindrucken durch Feinfühligkeit und Intelligenz. Wir nicht", schreibt deshalb ein anderer User unter den Post. Ein weiterer meint: "Was soll uns das sagen? Empathie war ausverkauft. Schade."

Studien beschreiben beispielsweise die Fähigkeit der Tiere, durch Beobachtung zu lernen. So können sie irgendwann Krebsfallen bedienen oder in Boote klettern, um dort gefangene Krebse zu erreichen. Sie können sogar Drehverschlüsse öffnen, um an ihr Essen zu kommen. Tintenfische sind scheu und stellen für den Menschen keine Bedrohung dar. Allerdings landen sie in der mediterranen und asiatischen Küche eben häufig auf dem Teller. Nur wollen die wenigsten ihrer kulinarischen Liebhaber ihren vorherigen Leidensweg so ungeschönt präsentiert bekommen. Ob es Bleibtreus Intention war, auf diesen Missstand hinzuweisen, ist allerdings fraglich.

Quelle: n-tv.de, nan

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