Unterhaltung

Tierpark in der Lüneburger Heide Neues Zuhause für Justin Biebers Affen

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Bald kommt Mally wohl endlich wieder unter Artgenossen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Aus einem prominenten Haustier wird wohl bald ein prominenter Zoobewohner. Justin Biebers Affe Mally soll nach Wochen im Tierheim endlich wieder unter Artgenossen kommen. Wo genau das sein wird, ist geheim. Eine Vermutung lautet, die Reise ginge gen Norden.

Justin Biebers Kapuziner-Äffchen "Mally" hat nach Angaben der "Bild"-Zeitung eine neue Heimat in Niedersachsen gefunden. Er soll demnach in den Serengenti-Park in der Lüneburger Heide kommen. Der Freizeitpark bestätigte dies allerdings nicht: "Wir geben dazu keine Stellungnahme ab, zum Schutzes des Tieres", sagte die Parksprecherin Juliane Gunkel.

Auch das verantwortliche Bundesamt für Naturschutz gab keine Auskunft darüber, ob Biebers Affe jetzt in Hodenhagen lebt. "Wir geben grundsätzlich keine Informationen darüber heraus, wo beschlagnahmte Tiere untergebracht werden", sagte Abteilungsleiter Dietrich Jelden. Grund dafür sei die Angst davor, dass die oft seltenen und teuren Exemplare gestohlen werden.

"Wir hatten in der Vergangenheit in ähnlichen Fällen Diebstähle aus Zoos und Tierparks", sagte Jelden. So hätten es in Wuppertal Einbrecher auf seltene Papageien abgesehen. Aus dem Palmengarten in Frankfurt seien wertvolle beschlagnahmte Orchideen gestohlen worden.

Affe nun Eigentum Deutschlands

Mally wurde laut "Bild" am Sonntagabend in den Serengeti-Park gebracht. Dort werde der Affe aber zunächst 30 Tage lang in strenger Quarantäne gehalten. Offiziell bleibt das Tier nach Angaben des Naturschutz-Bundesamtes Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. "In solchen Fällen wird ein Vertrag geschlossen zwischen der Einrichtung und uns, wo alles geregelt wird. Das Tier kann von uns auch jederzeit wieder zurückgenommen werden", sagte Jelden.

Mally war im März am Münchner Flughafen vom Zoll beschlagnahmt worden, weil Pop-Sänger Bieber bei der Einreise nach Deutschland für seine "Believe"-Tour keine Papiere für das Tier dabei hatte. Nach seiner Beschlagnahmung lebte der Affe in einem Münchner Tierheim. Nach Angaben des Heims gab es mehrere Zoos, die den Affen aufnehmen wollten. Voraussetzung war, dass dort andere Kapuzineraffen leben.

Der Serengeti-Park ist ein privat betriebener Tierpark, in dem Besucher mit ihrem eigenen Auto durch Gehege mit Affen, aber auch Tigern und Zebras hindurchfahren können. Dort leben rund 1500 Tiere, darunter etwa 200 Affen.

Quelle: ntv.de, dpa

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