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Meghan und Harry wollen Ruhe Palast macht royalen Nachbarn Vorschriften

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Meghan und Harry leben ein oft sehr öffentliches Leben. Umso mehr bemühen sie sich, Grenzen zu setzen.

(Foto: imago images / PA Images)

In Frogmore Cottage westlich von London lebt die junge Royal-Familie. Meghan und Harry sind bekannt dafür, sich sehr um ihre Privatsphäre zu sorgen. Einen übereifrigen Palast-Mitarbeiter veranlasste dies jedoch zu einem recht drastischen Regelwerk für die Nachbarn des Prinzenpaars.

Den Nachbarn vom Frogmore Cottage, dem Wohnort von Prinz Harry und Herzogin Meghan, soll laut "Sun" bei einer Bürgerversammlung von Vertretern der britischen Königsfamilie eine Liste mit Vorschriften im Umgang mit der royalen Familie aushändigt worden sein. Das Regelwerk löste Unmut bei der Bevölkerung aus.

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In Frogmore Cottage ziehen sich Meghan, Harry und Archie gerne zurück.

(Foto: imago images / Matrix)

So sollen sich die Anwohner dem royalen Paar nicht nähern, geschweige denn es ansprechen. Wenn Harry und Meghan eine Konversation beginnen, dürfe freundlich gegrüßt werden. Zudem sei es verboten, nach Baby Archie zu fragen oder Babysitter-Dienste anzubieten. Die beiden Hunde der Royals sollen zudem weder gestreichelt noch Gassi geführt werden dürfen. In den Frogmore-Briefkasten dürfen zudem keine Briefe oder Ähnliches geworfen werden.

Die Besucher der Versammlung konnten die aufgestellten Regeln kaum glauben: "Es wäre lustig, wenn es nicht ganz so übertrieben wäre", sagte einer von ihnen der "Sun". Nicht einmal die Queen, die im nahe gelegenen Schloss Windsor gerne ihre Wochenenden verbringt, fordere solche Maßnahmen, erklärte ein anderer Anwohner.

Meghan und Harry wussten von nichts

In einem offiziellen Statement des Buckingham Palastes wurde nun verkündet, dass das Paar "nichts mit dem Inhalt" der Bürgerversammlung zu tun habe. "Der Herzog und die Herzogin haben dies nicht angefordert, sie wussten nichts davon und hatten nichts mit den Inhalten oder Anweisungen zu tun", zitieren britische Medien eine Sprecherin. Ein "übermäßig beschützender" Palastmitarbeiter habe die Regeln aufgestellt.

Das Paar bemüht sich seit jeher um eine größtmögliche Privatsphäre. Einige Briten nahmen es ihnen zuletzt allerdings übel, dass das Paar die Öffentlichkeit von Archies Taufe ausgeschlossen hatte oder es verboten war, ein Foto der Herzogin bei ihrem Besuch in Wimbledon zu machen.

Quelle: n-tv.de, jog/spot