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Autopsie ergibt nichts Ungewöhnliches Williams stand bei Tod nicht unter Drogen

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Noch kurz vor seinem Tod hatte Williams sich in eine Entziehungskur begeben.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Robin Williams war in der Nacht seines Todes nüchtern. Eine Autopsie ergibt keine Hinweise auf bewusstseinsverändernde Substanzen. Jedoch litt der Schauspieler unter verschiedenen Krankheiten, die seine Psyche schwer belasteten.

Bei der Autopsie des im August verstorbenen Schauspielers Robin Williams konnten kein Alkohol oder illegale Drogen nachgewiesen werden.  Rezeptpflichtige Medikamente seien "in therapeutischen Dosen" gefunden worden, berichtete der US-Sender CNN

Williams wurde am 11. August in seinem Haus im kalifornischen Tiburon tot aufgefunden. Schnell richtete sich der Verdacht der Ermittler auf einen Suizid. Williams wurde 63 Jahre alt. Seine Asche wurde später an der Pazifikküste verstreut.

Der Schauspieler war bei seinem Tod zwar offenbar nüchtern, litt jedoch unter Depressionen, Angstzuständen und einem Frühstadium der Parkinson-Krankheit, wie seine Witwe Susan Schneider noch im August mitteilte. In der Vergangenheit hatte Williams öffentlich zugegeben, zeitweise mit Suchterscheinungen gekämpft zu haben. Kurz vor seinem Tod hatte er sich noch in eine Entziehungskur begeben.

Parkinson-Diagnose Ende 2013

"Robin hat einen großen Teil seines Lebens damit verbracht, anderen zu helfen", sagte seine Witwe. "Egal, ob er Millionen auf der Bühne, im Film, Fernsehen, unsere Truppen an der Front unterhielt oder kranken Kindern zur Seite stand – Robin wollte, dass wir lachen und weniger Angst haben."

Dem Bericht des Gerichtsmediziners zufolge hatte Williams kurz vor seinem Tod einen "Anstieg von Paranoia" und litt aufgrund der Parkinson-Krankheit unter Schlaflosigkeit und Angstzuständen. Williams' Erkrankung wurde einem anderen Bericht zufolge im November 2013 festgestellt. Doch schon Jahre zuvor bemerkte der Schauspieler offenbar erste Symptome, wie beispielsweise ein Zittern im linken Arm und eine Verlangsamung der Bewegungen in der linken Hand.

Sollten Sie unter Depressionen leiden, so wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge oder an einen Arzt. Hilfe und Beratung finden Sie unter folgendem Link der Deutschen Depressionshilfe.

Quelle: ntv.de, bwe