Unterhaltung

Alles nur ein Fake? Zweifel an der Pleite von 50 Cent

AP_091105049240.jpg

Den Schelm im Nacken: 50 Cent.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

"Get rich or die tryin'" - das war bislang das Lebensmotto von 50 Cent. Doch, so scheint es, mit dem Bling Bling ist es nun vorbei, machte doch die Meldung von der Insolvenz des Rappers die Runde. Aber vielleicht ist das auch nur ein genialer Schachzug von "Fifty".

50 Cent ist pleite! Das meldeten am Dienstag zahlreiche Medien, darunter auch n-tv.de. Doch ganz so schlecht kann es um den Rap-Star nicht bestellt sein. Schließlich nimmt er seine Privatinsolvenz selbst mit Humor. Auf seiner Instagram-Seite postete er ein Bild, das ihn vor einem preiswerten Kleinwagen zeigt. Dazu schrieb er: "Die Zeiten sind hart."

50 cent.jpg

Muss 50 Cent fortan Kleinwagen fahren?

(Foto: Instagram / 50 Cent)

Nun spekulieren einige Medien sogar, 50 Cent täusche die Pleite nur vor, um Zahlungen an seine Ex zu vermeiden. Erst vor wenigen Tagen war er von einem Gericht dazu verdonnert worden, seiner früheren Freundin fünf Millionen Dollar Schadenersatz zu überweisen. Der Grund: Der 40-Jährige soll ein Sextape der Frau ohne deren Einwilligung ins Internet gestellt haben.

Clever, nicht pleite

"Er ist nicht pleite. Er ist ein cleverer Geschäftsmann", zitiert die "Bild"-Zeitung  einen angeblichen Vertrauten von 50 Cent. Und auch viele US-amerikanische Medien glauben, der Rapper habe sich nur aus strategischen Gründen insolvent gemeldet. Schließlich zwinge das seine Gläubiger - einschließlich der Ex - dazu, auf einen Teil ihrer Ansprüche zu verzichten.

Auf Twitter sorgte die Nachricht von der angeblichen Pleite des Musikers ebenfalls für allerlei belustigte Reaktionen. "Dass ein Typ namens 50 Cent Insolvenz anmeldet, entbehrt nicht einer gewissen Ironie", schrieb ein Nutzer. Auch viele andere machten Witze über den Künstlernamen des Rappers, der in Wahrheit Curtis Jackson heißt. Aber auch Sprüche wie dieser waren zu lesen: "Die Europäische Union führt jetzt Gespräche mit 50 Cent."

Quelle: n-tv.de, vpr

Mehr zum Thema