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"Dschungelcamp" - Tag 15 Die Finalisten stehen fest!

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Drei fliegen, drei bleiben.

(Foto: TV Now)

Drei Rauswürfe an einem Tag. Das Halbfinale wird emotional. Schlitten-Sandra packt tränenreich aus. Problem: Der Zuschauer glaubt, ihre Story sei lanciert. Doch die Qittung dafür kassiert sie nicht allein.

"Vielleicht ist ja der Stromdurchlauf kaputt, da sind doch immer diese Maste", denkt Evelyn darüber nach, wie es wohl zum "krassen" Serverausfall bei RTL kommen konnte. Sie habe auch mal einen Hamster gehabt und der hatte einst ein Kabel zerbissen und das Telefon ging dann nicht mehr. Nun haben die von unserem RTL aber "Gott sei Dank" alle kaputten Leitungen ordentlich mit Pflaster umwickelt und derjenige, der durch die Serverschlappe länger im Lager weilte, fliegt eben einen Tag später. Es ist - der Wursti!

In den letzten Tagen hat er sich im Camp keine Freunde gemacht, der Mann, der "im Dschungel immer Kölsch redet und sonst nie". "Bullshit"-Provokationen, Sticheleien gegen Peter und Evelyn und mal ehrlich: Wollen wir einen Dschungelkönig, der seine Visage jeden Tag in schwarze Schuhwichse tunkt?

An Tag 15 wird das Camp knallhart ausgedünnt. Vorher aber dürfen alle zur gemeinsamen Dschungelprüfung antreten. Schon auf dem Weg dorthin vergreift Töpperwien sich erneut im Ton, mahnt die Mischpoke zur Eile, Pullern gibt’s nicht und Händewaschen nach dem Klogang halte auch nur unnötig auf. Die Arschlochchef-Allüren nerven zusehends und sie hören auch nicht auf, als die inzwischen ziemlich ausgezehrten Eumel im "Schwingerclub" über einen Teich schwingen sollen, in dem gut positioniert ein Stern liegt, den es mit einem astreinen Absprung dreizuteilen gilt.

Auf in den "Schwingerclub"!

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Yotta, der gerade Atlantis emporgehoben hat.

(Foto: TV Now)

Peter mimt den Stern-Positionierer. Nacheinander versucht die Crowd den gezielten Stern-Sprung, doch nur Felix und Yotta gelingt die Stern-Landung. Letztgenannter legt natürlich gleich wieder einen Habitus an den Tag, als habe er gerade die versunkene Insel Atlantis aus der Tiefe emporgehoben.

Prüfungsergebnis: zwei von sechs Sternen. Chris hat die Nase voll, alles positiv zu sehen. "Immer dieses fröhliche Rumgelabere, zwei Sterne sind Scheiße", ätzt der eitle Fatzke seine Mitstreiter an. "Es kann doch nicht sein, dass immer alles schön ist, ich bin stinksauer!" Dann dreht er sich um und lacht. Und genau diese "Show", die er da vor den Kameras abzieht, bringt alle auf die Palme.

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Hier scheißt sich keiner in die Hose.

(Foto: TV Now)

Sich aus "dramaturgischen Gründen" aufregen - das kann doch nicht sein, "das muss ich mir nicht antun", schimpft Schlitten-Sandra. "Du machst hier auf HB-Männchen und dann drehst du dich um und lächelst", findet auch Peter nicht okay, der sich damit entschieden gegen die töpperwiensche Attacke wehrt, alle würden sich, vor Angst rausgewählt zu werden, "in die Hosen scheißen". Chris aber meint, das Konzept der Show verstanden zu haben: "Das ist Show-Business und das war eben aus dramaturgischer Sicht richtig."

"Der will nur Sendezeit", schimpfen die einen, "jetzt ist die Maske gefallen!", freut sich der Basti mal wieder. "Der performt hier, der weiß immer, wo die Kameras sind, das ist schon 'ne dicke Nummer." Und weil der Curry-Mann das Business so gut verstanden hat, guckt er ja inzwischen auch vom Hotel aus in die Röhre.

Mensch, Sandra: "Erzähl deine Geschichte!"

Es geht rasant auf die Zielgerade zu. Jetzt heißt es noch einmal alles geben und die besten Geschichten auspacken. Wer hat noch eine tote Oma am Start, wer lüftet ein dunkles Familiengeheimnis? An Tag 14 gab Indira Weis ihrer Freundin den Tipp: "Sandra, erzähl' deine Geschichte!"

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Erzählt ihre Geschichte - Bobhase Sandra.

(Foto: TV Now)

Einen Tag später und mehr als zehn Tage NACH Felix' froher Kunde über baldigen Nachwuchs bittet die Sportlerin den überforderten "GZSZ"-Softi an den Weiher, um ihm von ihrem unerfüllten Kinderwunsch zu berichten. Das kommt naaaatüüüüürlich kein bisschen kalkuliert rüber! 2015 sei sie schwanger gewesen, aber der Freund wollte kein Kind. Nun sei sie "wegen des Alters vielleicht nicht mehr fähig" schwanger zu werden. Sie weint, sie projiziert ihren Kummer auf den werdenden Vater, der hilflos versucht, sie zu trösten.

Erst die Quittung, dann die Freude

Im Camp bekommt auch Yotta von Sandras Gemütszustand Wind. Arme Sandra, da vergeht dem Breitwandgrinser gleich sein "Miracle Morning". Schluchzend erzählt er, er habe auch mal ein Kind verloren - also seine "damalige Freundin". Das sei ein solcher "Schock" gewesen, dass er erstmal "sechs Monate kein Social Media" mehr gemacht habe. Komplett offline, ja, so ein Erlebnis, "das kann eine Woche her sein oder zehn Jahre, das wirst du nie vergessen."

Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: Ein Kind zu verlieren, ist furchtbar. Niemandem soll ein solches Leid widerfahren und natürlich ist es richtig, Schicksalsschläge zu thematisieren, um sie vielleicht auch so besser zu verarbeiten oder darauf aufmerksam zu machen. Aber an Tag 15, kurz vom Finale? Die Entscheidung der Zuschauer konnten die beiden damit nicht beeinflussen, die Skepsis über die gezielte Lancierung dieser Lebenswunde war einfach zu groß. Die Quittung wird prompt serviert: Schlitten-Sandra und Yotta fliegen achtkantig raus.

Damit stehen die drei Dschungel-Finalisten fest. Es sind: Hamster-Freundin Evelyn, der positive Power-Peter und Bald-Papi Felix.

Quelle: n-tv.de

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