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Freitag, 23. Februar 2018

Tag 14 in Olympia-Bildern: Eishockey-Wahnwitz, Biathlon-Erlösung, Spritzensport

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Weiter, immer weiter ... (Foto: dpa)

Weiter, immer weiter ...

Weiter, immer weiter ...

... geht der deutsche Eishockey-Wahnsinn bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang.

Auch Eishockey-Mutterland Kanada, immerhin 2010 und 2014 Olympiasieger, kann die deutschen Kufen-Könige im Halbfinale nicht stoppen.

4:3 heißt es nach dem nächsten dramatischen K.o.-Spiel für die DEB-Auswahl, ...

... obwohl Deutschland gegen den Favoriten beste Chancen wie einen Penalty vergibt. Auch diese Chance ist tatsächlich nicht drin.

Diese aber schon, genauso wie drei andere. Brooks Macek (15.), Matthias Plachta (24.), Frank Mauer (27.) und Patrick Hager (33.) erzielen die deutschen Tore.

Kanada kämpft sich nach zwischenzeitlichem 1:4-Rückstand zwar noch einmal auf 3:4 heran.

Der Ausgleich gegen die wie entfesselt stürmenden ...

... und im Kollektiv grandios verteidigenden DEB-Cracks ...

... fällt nicht mehr.

Das heißt: Deutschland steht tatsächlich erstmals im olympischen Eishockeyfinale - und das ganz ohne Penalty-Thriller oder eine hochdramatische Verlängerung, ...

... mit denen die die deutschen Kufencracks in den drei Partien zuvor für Schnappatmung und Herzrasen bei den deutschen Fans gesorgt hatten.

Der Herr, der in der Bildmitte trotz des Eishockey-Wunders nicht ausflippt, ist übrigens Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm.

Im Finale geht es für das Sturm-Team am frühen Sonntagmorgen gegen das Team OAR, das Tschechien in seinem Halbfinale klar mit 3:0 besiegt.

Diese Herren sind am vierzehnten Wettkampf-Tag nur testweise im Einsatz, ...

... die große Stunde der Viererbobs soll erst am Abschlusswochenende schlagen.

Bob-Schlagzeilen gibt es trotzdem, denn: In der einer Dopingprobe der Russin Nadeschda Sergejewa wird ein verbotenes Herzmittel entdeckt.

Die Bobpilotin (l.) hatte mit ihrer Anschieberin Anastasia Kocherschowa den zwölften Platz im Zweierbob belegt.

Damit gehen jetzt zwei von vier Dopingfällen in Pyeongchang auf das Konto russischer Athleten, obwohl die doch vom IOC vor ihrem Olympiastart als OAR (Olympische Athleten aus Russland) besonders intensiv getestet worden waren.

Ein Statement vom IOC und dessen Boss Thomas Bach (r.) steht noch aus.

Großen Sport ...

... und große Emotionen bringt das Finale im Skicross der Frauen, ...

... leider nicht nur positive. Tief enttäuscht nach dem Finale: Die schwedische Weltmeisterin Sandra Näslund, die undankbare Vierte wird.

Gold geht an Kelsey Serwa aus Kanada ...

... vor ihrer Landsfrau Brittany Phelan und Fanny Smith aus der Schweiz (r.).

Schmerzhaft verlaufen die K.o.-Runden für India Sherret. Die Kanadierin muss nach einem schweren Sturz mit einem Rettungsschlitten ins Krankenhaus gebracht werden.

Das einzige olympische Sturzopfer ist sie nicht.

Sturzfrei: Russlands Eiskunstlaufküken Alina Sagitowa, ...

... die ihre Kür fehlerlos absolviert.

Der spektakuläre Glanz aus ihrem Weltrekord-Kurzprogramm fehlt zwar.

Zu Gold für die erst 15-Jährige reicht es dennoch, es ist das erste OAR-Gold in Pyeongchang - und Sagitowa ab sofort die zweitjüngste Eiskunstlauf-Olympiasiegerin hinter Tara Lipinski (USA).

Knapp hinter ihrer Moskauer Trainingskollegin gewinnt Jewgenija Medwedjewa Silber, Bronze holt Kaetlin Osmond aus Kanada.

Wieder nix zu holen ist für Eissprinter Nico Ihle. Nach Platz acht über 500 Meter ...

... kommt der Chemnitzer auch über 1000 Meter auf Platz acht.

Zu Gold sprintet der Niederländer Kjeld Nuis, der es gar nicht fassen kann.

Nur 4/100 Sekunden liegt Nuis vor ...

... seinem norwegischen Rivalen Havard Lorentzen, der über die 500 Meter triumphiert hatte.

Zu Bronze zittert sich Kim Tae Yun aus Südkorea.

Das begeistert nicht nur ihn, sondern ...

... auch die heimischen Fans.

Begeistert ist auch Fredrik Lindström. Der Schlussläufer der schwedischen Biathlon-Staffel sichert völlig überraschend den Olympiasieg.

Das ganze Team ist völlig überwältigt.

Auch die Deutschen können im letzten Biathlon-Wettbewerb von Pyeongchang noch einmal feiern.

Immerhin Bronze gibt es für Erik Lesser, Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Simon Schempp.

Lesser bringt die Staffel souverän in Führung, doch Doll (Bild) schießt gleich zwei Strafrunden.

Und auch Schlussläufer Schempp muss noch einmal 250 Meter extra laufen.

Damit sind die Norweger nicht mehr einholbar - sie sichern sich Silber.

Richtig bitter läuft es für Doppelolympiasieger Martin Fourcade und seine Franzosen. Sie sind favorisiert - und werden nur Fünfte.

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