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Dienstag, 31. Oktober 2017

Spukgeschichten vom Personal: Das sind Englands gruseligste Bauten

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Umherwandernde Geister, unerklärliche Schreie und durch die Gänge hallendes Gelächter von Kindern: In Englands Schlössern spukt es angeblich. (Foto: imago/ZUMA Press)

Umherwandernde Geister, unerklärliche Schreie und durch die Gänge hallendes Gelächter von Kindern: In Englands Schlössern spukt es angeblich.

Umherwandernde Geister, unerklärliche Schreie und durch die Gänge hallendes Gelächter von Kindern: In Englands Schlössern spukt es angeblich.

Die Mitarbeiter vom englischen Denkmalschutzamt English Heritage stimmen erstmals über die gruseligsten Wahrzeichen des Landes ab.

Hier kommt ihre Grusel-Rangliste.

Platz 10 geht an das frühere Zuhause des Naturforschers Charles Darwin: das Down House in der Grafschaft Kent.

Darwin lebte hier jahrzehntelang bis zu seinem Tod 1882. Im Arbeitszimmer schrieb er sein Hauptwerk: "Über die Entstehung der Arten".

Während des Saubermachens soll hier auf dem Schreibtisch eine Schreibfeder angefangen haben, sich zu drehen. Und zwar solange, bis die Putzfrau den Raum wieder verließ.

Gruseliges Wahrzeichen Nummer 9 ist der Clifford's Tower in North Yorkshire.

Hier machte Mitarbeitern ein Klopfen Angst, das von der Decke zu kommen schien.

Und: Das Geräusch von umherrennenden Kindern, obwohl die Anlage schon geschlossen war.

Auf Platz 8 landet das Framlingham Castle in der Grafschaft Suffolk.

Hier lebte im 16. Jahrhundert die erste Königin von England: Maria I. aus dem Hause Tudor. Auch bekannt als "Bloody Mary", weil sie hunderte Protestanten hinrichten ließ.

Angeblich treibt hier nun ein Mann in Kleidung aus dem 17. Jahrhundert sein Unwesen. Außerdem behaupten Mitarbeiter, auf dem Schlossgelände sei ihnen eine mysteriöse, dunkle Gestalt mit einem blassen Gesicht gefolgt.

Platz 7: Idyllisch sieht es hier aus in der Grafschaft Kent, ...

... doch im Dover Castle sollen übernatürliche Dinge passiert sein.

Auf einem Flur wollen Mitarbeiter eine männliche Gestalt ohne Oberkörper gesehen haben.

Ein anderer beschrieb die Erscheinung einer Frau in einem roten Kleid.

Mitarbeiter vom Denkmalschutzamt führt ihre Arbeit auch zum Beeston Castle and Woodland Park in der Grafschaft Cheshire.

Einige hörten Klopfgeräusche von den Wänden. Deshalb steht der Ort auf Platz 6 der Grusel-Hitliste.

Platz 5 geht an ein berühmtes Schloss in North Yorkshire im Norden Englands.

Von den Ruinen der Whitby Abbey ...

... ließ sich Bram Stoker, der Autor von "Dracula", zu seinen Geschichten inspirieren.

Dort soll es unerklärliche, kalte Luftzüge gegeben haben ...

... und Besucher sollen ein Schulterklopfen verspürt haben, obwohl niemand zu sehen war.

Auf Platz 4 findet sich das Pendennis Castle in Cornwall.

Dort sind angeblich gelegentlich Schreie eines Küchenmädchens zu hören gewesen, ...

... das im 17. Jahrhundert bei einer Belagerung der Burg in den Tod stürzte.

Platz 3: das Carisbrooke Castle auf der Isle of Wight in Südengland.

Angeblich spukt hier der Geist eines Mädchens, das in einem Brunnen ertrunken war.

Außerdem soll eine gewisse "Graue Dame" ihr Unwesen treiben: Begleitet von vier Hunden dreht sie den Erzählungen nach in einem langen Umhang ihre Runden durch das Schloss.

Platz 2 geht an das mittelalterliche Kenilworth Castle in der Grafschaft Warwickshire.

Hier sollen die Geister eines Jungen und einer Frau in den Ruinen gesichtet worden sein.

Manche Mitarbeiter sprachen außerdem von einem antiken Kinderbett, ...

... das von alleine schaukelte.

Am allergruseligsten aber finden die Mitarbeiter vom Denkmalschutzamt das Bolsover Castle in Mittelengland.

Es wurde auf einem alten Friedhof gebaut und wird angeblich von Geistern heimgesucht.

Eine Mitarbeiterin sagte, sie habe dort einmal einen Schrei gehört, der immer lauter wurde, je weiter sie sich von der Burg entfernte.

Als sie daraufhin zurückeilte, fand sie die Burg von Bolsover jedoch vollkommen verlassen vor.

Das war aber noch nicht alles: Einige Wachmänner sagten, sie hätten den Geist eines kleinen Jungen gesehen, ...

... der die Hände von unwissenden Schlossbesuchern hielt.

Andere erzählten von zuknallenden Türen ...

... und mysteriösen Fußspuren.

Ob es nun spukt oder nicht - Happy Halloween! (hul/AFP)

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