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Dienstag, 01. Dezember 2009

Die Menschenrechte: "Ein Mensch ist eingekerkert, gefoltert, hingerichtet ..."

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Die Menschenrechte: "Ein Mensch ist eingekerkert, gefoltert, hingerichtet ..."

2008 wurden laut amnesty international mindestens 2390 Menschen hingerichtet und 8864 zum Tode verurteilt. (Im Bild: Chinesische Todeskandidaten auf dem Weg zu einer Massenexekution)

Im Iran werden auch Kinder und Jugendliche trotz völkerrechtlichen Verbots hingerichtet. Obwohl Internationale Menschenrechtsverträge es verbieten, sind 2008 acht Minderjährige im Iran exekutiert worden.

Weltweit halten insgesamt noch 59 Staaten an der Todesstrafe fest.

Laut amnesty international liegen aus mehr als 150 Ländern Berichte über Folterungen oder Misshandlungen durch Angehörige staatlicher Stellen vor. In über 70 Ländern wird systematisch gefoltert.

Bekannteste Industrienation: die USA, wo es in den Bush-Jahren Folterungen, wie das sogenannte Waterboarding gab.

So ist Deutschland einer der größten Exporteure von Elektroschockern. Amnesty International dokumentierte 2007 87 Länder, in denen die Geräte zur Folterung von Gefangenen missbraucht werden.

Laut amnesty international sind Elektroschocks zu einer Standardfolter geworden.

Die Menschenrechtsorganisation spricht von einem Trend. Elektroschockwaffen würden für Misshandlungen und Folter genutzt, weil sie keine Spuren hinterlassen.

... denen dort Folterungen, Misshandlungen und das 'Verschwindenlassen' drohten", beklagte noch 2007 Irene Khan, Generalsekretärin von amnesty international.

Frauen und Kinder leiden auch am meisten unter bewaffneten Konflikten. Nach Expertenschätzungen sind bis zu 80 Prozent der Opfer kriegerischer Auseinandersetzungen Zivilisten.

In Guatemala sind seit 2000 mehr als 4000 Frauen ermordet worden, ohne dass die Behörden konsequent die Verbrechen ahnden.

.. dass die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten völlig überflüssig gewesen ist. Doch mit der nächsten Krise sind sie wieder in die gleichen Fehler verfallen."

Allein im Jahr 2008 starben laut Reporter ohne Grenzen 60 Journalisten - nur wenige Morde werden aufgeklärt. (Im Bild: Die 2006 ermordete russische Journalistin Anna Politkowskaja)

Im Laufe des Jahres 2008 wurden 673 Journalisten festgenommen, weitere 929 erlitten Gewalt und 29 waren Opfer von Entführungen.

Zum Festakt anlässlich des 60. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte forderten NGOs von der internationalen Gemeinschaft, eindeutig auf der Einhaltung der Menschenrechte zu bestehen - weltweit.

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