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Donnerstag, 08. Februar 2018

Es ist wieder Straßenkarneval: Narren feiern im Sonnenschein

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Wenn selbst die historischen Figuren am Kölner Rathaus rote Nasen haben, dann ist wieder Karnevalszeit. (Foto: dpa)

Wenn selbst die historischen Figuren am Kölner Rathaus rote Nasen haben, dann ist wieder Karnevalszeit.

Wenn selbst die historischen Figuren am Kölner Rathaus rote Nasen haben, dann ist wieder Karnevalszeit.

In Köln fordert traditionell das Dreigestirn die Stadtschlüssel ein.

Dann wird die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker zum Blauen Funken.

Und auch sonst werden die Verkleidungen hervorgeholt.

Diese beiden treiben es in Düsseldorf besonders bunt.

Dort stürmen die alten "Möhnen" das Rathaus.

Und dann werden die Krawatten angeschnitten.

Bei herrlichem Wetter ist auch die Laune gleich noch ein bisschen besser.

Manche Kostüme zeugen von monatelanger Arbeit, ...

... andere immerhin von Improvisationstalent.

In mehreren Städten appellierte die Polizei an die Narren, ...

... auf Verkleidungen als Terrorist und auf Waffenattrappen zu verzichten.

Die Polizisten müssten ansonsten nachschauen, ob es sich um echte oder falsche Waffen handele, warnte etwa der Kölner Polizeidirektor Martin Lotz.

Daraufhin ließen manche Jecken die Verkleidung gleich ganz weg, und überhaupt die meiste Kleidung.

In Köln geht zudem die Diskussion darüber weiter, ob der Karneval zu einem reinen Massenbesäufnis zu verkommen droht.

Das hatte Oberbürgermeisterin Reker gesagt und Widerspruch bekommen.

Der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, sagte, er habe sich über diesen Vorwurf "extrem geärgert".

Karneval stehe auch für soziales Engagement, für Integration, für kleine Feiern in Pfarreien und Schulen, für strahlende Kinderaugen.

Beim Strahlen liefern sich die Narren mit der Sonne jedenfalls einen Wettbewerb. (sba)

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