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Montag, 14. März 2016

Autobombenanschlag in Ankara: Dutzende Menschen sterben bei Attentat

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Im Zentrum von Ankara ereignet sich ein verheerender Bombenanschlag. (Foto: AP)

Im Zentrum von Ankara ereignet sich ein verheerender Bombenanschlag.

Im Zentrum von Ankara ereignet sich ein verheerender Bombenanschlag.

Nach Angaben von Behörden kommen mindestens 37 Menschen ums Leben.

Am Tatort bieten sich Bilder des Schreckens ...

... die das volle Ausmaß der Explosion zeigen.

Die Regierung berichtet von einem oder vermutlich sogar zwei Attentätern, die sich in die Luft gesprengt haben.

Allerdings verhängt sie rasch eine Nachrichtensperre, die aber nicht für offizielle Verlautbarungen gilt.

Per Gerichtsbeschluss werden zudem Soziale Medien wie Facebook oder Twitter gesperrt. So soll verhindert werden, dass Bilder des Anschlags verbreitet werden - das gelingt aber nur bedingt.

Vor Ort kümmern sich indes Helfer um die Verletzten.

Laut Regierungsangaben werden 125 Menschen verwundet, 19 davon schwer.

Sie werden schnellstmöglich in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Zunächst hatte die Regierung von 25 Toten gesprochen.

Das Büro des Gouverneurs erklärte, es habe sich um "ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug" gehandelt.

Das Auto detonierte offenbar mit verheerenden Folgen an einer Bushaltestelle.

Die heftige Detonation legt den umliegenden Bereich in Schutt und Asche.

Der Tatort ist in der Nähe des Güven-Parks im Zentrum Ankaras. Dort befindet sich auch ein Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs.

Erst Mitte Februar gab es in Ankara einen Bombenanschlag auf einen Militärkonvoi.

Insgesamt 29 Menschen kommen damals ums Leben.

Die Szenen des Schreckens vor einem Monat ähneln in bedrückender Weise den aktuellen Bildern.

Damals hatte sich eine Splittergruppe der PKK zu dem Anschlag bekannt. Die Regierung will inzwischen "konkrete Informationen" über die Täter haben.

Ob es sich um einen neuerlichen Anschlag der Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) handelt, ist allerding unklar: Die Ermittlungen dauern an.

Wie inzwischen bekannt wurde, hatte die US-Botschaft erst am Freitag vor einem drohenden Attentat in einem Viertel in der Nähe von Kizilay gewarnt und US-Bürger dazu aufgerufen, die Gegend zu meiden.(jki/jgu)

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