Haben Sie auch die Kälte satt? Der Radhersteller Kalkhoff schon. Ganz besondere Räder präsentierte der nämlich lieber im angenehmen Radler-Klima auf Mallorca.Bild 1 von 28 Bei 17 bis 18 Grad fühlten sich auch die Schönwetter-Radler wohl. Um das Wohlbefinden noch zu steigern, hatten alle Räder einen Elektromotor mit an Bord.Bild 2 von 28 Wind? Berge? Egal. Mit einem Pedelec (Pedal Electric Cycle) geht's auch die Serpentinen hinauf, ohne dass einem die Zunge auf dem Boden hängt.Bild 3 von 28 Ganz ohne Treten funktionieren Pedelecs allerdings nicht. Sie unterstützen nur die Tretleistung. Die Kalkhoff-Räder liefern auf Wunsch 50, 100 oder 130 Prozent Kraftverstärkung.Bild 4 von 28 Bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h ist Schluss. Dann regelt der Motor ab. Wer schneller fahren will, kann dies nur mit eigener Muskelkraft tun.Bild 5 von 28 Eine Ausnahme gibt es: Speed-Pedelecs, wie dieses Pro Connect S, regeln den Elektromotor erst bei 40 km/h ab.Bild 6 von 28 Kleiner Wermutstropfen: Während die normalen Pedelecs vom Gesetz wie Fahrräder behandelt werden, wird das Speed-Pedelec wie ein Mofa eingestuft und braucht ein Versicherungskennzeichen. Eine Helmpflicht besteht allerdings nicht.Bild 7 von 28 Innerstädtisch ist das auf nicht besonders gekennzeichneten Radwegen ein Problem. Eigentlich müsste man dort die Straße benutzen.Bild 8 von 28 Leichter ans Ziel kommt man mit beiden - Pedelec und Speed-Pedelec.Bild 9 von 28 Die Ausflugsziele dürfen ruhig etwas weiter weg sein. Der Elektromotor sorgt für eine Vergrößerung des Aktionsradius' ...Bild 10 von 28 ... und gleicht Konditionsunterschiede bei einer Radtour aus. So haben alle etwas davon, wenn sie am Ziel ankommen. Soweit die Theorie. Zurück in Deutschland, wollten wir natürlich ein bisschen mehr wissen.Bild 11 von 28 Tasman gegen Tasman - Pedelec gegen Fahrrad. Schon beim Blick in den Katalog fällt der deutliche Preisunterschied ins Auge. 1200 Euro Mehrkosten berechnet Kalkhoff für Motor und Akku.Bild 12 von 28 Dafür gibt es eine etwas klobig wirkende Steuerung für den Motor samt Akkustandsanzeige, ...Bild 13 von 28 ... wo beim Tasman-Fahrrad nur die Klingel untergebracht ist.Bild 14 von 28 Da Platz für den Akku benötigt wird, haben die beiden Tasman-Räder auch nicht den gleichen Rahmen.Bild 15 von 28 Der Akku ist beim Pedelec gut durchdacht und nicht störend zwischen Rahmen und Hinterrad untergebracht.Bild 16 von 28 Gemeinsamkeiten findet man bei der Schaltung: Hier ist eine Shimano-Nexus-8-Gang-Schaltung am Wirken.Bild 17 von 28 Kleine Unterschiede gibt es auch beim Sattel, ...Bild 18 von 28 ... die gefederte Sattelstütze ist hingegen baugleich.Bild 19 von 28 Obwohl das Pedelec über einen Akku verfügt, wird die Beleuchtung über einen klassischen Nabendynamo versorgt.Bild 20 von 28 Beide Räder verfügen über ein Standlicht hinten.Bild 21 von 28 Mit einem Standlicht vorn kann komischerweise nur das Fahrrad (links) aufwarten.Bild 22 von 28 Praktisch für den kurzen Zwischenstopp ist das Speichenschloss. Nur damit verschlossen sollte man das Rad aber nicht längere Zeit alleine lassen.Bild 23 von 28 Unterschiedlich gestaltet ist auch der Gepäckträger. Wer viel mit Satteltasche unterwegs ist, wird an der schwarzen Ausführung nicht viel Freunde haben. Die Beschichtung nutzt sich mit der Zeit ab.Bild 24 von 28 Bei beiden Rädern ist ein gebogener Citybügel verbaut, der eine aufrechte, bequeme Sitzposition ermöglicht.Bild 25 von 28 Das macht die Federgabel eigentlich fast überflüssig.Bild 26 von 28 Fazit: Das Pedelec macht nicht nur im Urlaub Spaß. Der hohe Mehrpreis lohnt nur, wenn man das Pedelec regelmäßig nutzt.Bild 27 von 28 Wer ausschließlich auf Kurzstrecken unterwegs ist, sollte sich die Anschaffung gut überlegen. Da reicht ein Fahrrad auch in Zukunft völlig aus. (Text und Fotos: Alexander Klement)Bild 28 von 28