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Samstag, 26. November 2016

Strände, Wälder, schroffe Felsen: Algarve - Schönheit in Portugals Süden

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Die letzten Wochen des Jahres haben in Deutschland ja ab und an auch schöne Momente, ... (Foto: dpa)

Die letzten Wochen des Jahres haben in Deutschland ja ab und an auch schöne Momente, ...

Die letzten Wochen des Jahres haben in Deutschland ja ab und an auch schöne Momente, ...

... aber oft ist es einfach nur grau, kalt und ungemütlich. Da wünscht sich manch einer ...

... Sonne und Meer - und dafür muss man gar nicht weit weg reisen. An der Algarve im Süden Portugals ...

... herrschen um die Zeit meist noch sehr angenehme Temperaturen. Während in Deutschland ...

... die Bäume immer kahler werden, blühen hier noch Blumen oder hängen Zitronen an den Bäumen. Zudem ...

... ist die Algarve eine sehr vielfältige Region. Am Meer wechseln sich schroffe Fels-Abschnitte ...

... mit wunderschönen Sandstränden ab, ...

... während im Landesinneren Wälder, Berge und Flüsse das Gebiet prägen.

Eine der typischsten Touristenstädte an der Küste ist Albufeira. Am Strand ...

... Praia dos Pescadores tummeln sich im Sommer tausende Urlauber.

Bei kühlem Wetter im Herbst fahren die Touristen aber lieber ins Landesinnere. Hier kann man unter anderem imposante Korkeichen bewundern.

Bei gutem Wetter jedoch locken die Sandstrände. Und davon hat die Algarve reichlich zu bieten. Dutzende Traumstrände warten darauf, entdeckt zu werden. Hier einige der schönsten:

Prainha: Vom Meereswasser stark zerklüftete Felsen trennen den Strand in verschiedene Abschnitte, die bei Ebbe durch natürliche Spalten und Löcher verbunden und begehbar sind. So erreicht man im Westen den sieben Kilometer langen Sandstrand von Alvor und im Osten kleine Buchten, die bei Flut jedoch größtenteils überspült werden. Die vorgelagerten Felsen ziehen Schnorchler an.

Ponta da Piedade: Unvergleichlich erscheint die Strandkulisse rund um den Leuchtturm von Lagos mit ihren 20 Meter hohen Felsformationen. Mit ihren Bögen, Grotten, Höhlen und kleinen Badebuchten ...

... gehört die Ponta da Piedade zu den beeindruckendsten und meistbesuchten Zielen an der Algarve. Die direkt angrenzende Badebucht Praia da Boneca ...

... ist aber zu Fuß nur über einen steilen Pfad in einer engen Schlucht zu erreichen und lediglich bei Ebbe zu betreten. Einfacher geht es per Boot, doch Achtung: Von den steilen Wänden droht Steinschlag!

Praia do Camilo: Etwa einen Kilometer von der Ponta da Piedade entfernt lockt der Praia do Camilo Hunderte Sonnenanbeter an einen ähnlich pittoresken Strand. Von einem schönen Restaurant auf der Steilküste führen die 100 Stufen einer Holztreppe zu den zwei kleinen Badebuchten, die durch einen künstlichen Tunnel miteinander verbundenen sind. Weil der Zugang so bequem ist, wird es hier oft eng. Eine Alternative ...

... ist der nahe Praia Dona Ana.

Praia do Carvalho: Schon der Zugang zu dem kleinen Strand östlich von Carvoeiro ist eine Herausforderung. Er lässt sich nur über einen steilen, von Hand in den Fels gehauenen Treppentunnel von der Steilküste aus erreichen. Felsen begrenzen die Bucht rechts und links, wagemutige Klippenspringer stürzen sich hier aus bis zu 12 Metern in die kühle Flut. Nichts für Sonntagsschwimmer!

Praia de Benagil: Weiter östlich, am Strand von Benagil, ist eine riesige Felshöhle der eigentliche Touristenmagnet. Schwimmend oder per Boot erreicht man bei Ebbe den als "Kathedrale" bekannten, vom Meer ausgespülten Hohlraum. Er findet sich auf vielen Postkarten der Algarve wieder. Die ruhige Küste ist ideal für Stand-up-Paddler, Kajakfahrer und Ausflugsboote, ...

... die zwischen Carvoeiro und Albufeira pendeln. Dabei lassen sich viele ruhige Buchten erkunden, die nur vom Wasser aus zugänglich sind.

Wanderer werden auf einem zweistündigen Küstenwanderpfad zwischen Benagil und der Praia Marinha mit fantastischen Panoramablicken belohnt.

Praia Marinha: Mächtige, bis zu 30 Meter hohe Felswände schützen den Strand vor Winden. Ganz im Westen lassen sich schwimmend große Felsentore und Grotten erkunden. Schnorchler können mit etwas Glück Seepferdchen entdecken.

Der Strand zeigt aber auch die Gefahren der Felsalgarve: 1998 brach hier eine Felswand ab, deren Überreste heute noch den Zugang zum Westteil des Strandes erschweren.

Mit etwas Glück sind an der Algarve selbst im November über 20 Grad möglich und auch das Meer hat mit um die 17 Grad noch eine akzeptable Temperatur. (Bild: Praia Dona Ana) Auch im Dezember werden hier meist zweistellige Gradzahlen gemessen.

Klima-Besonderheit: Durch die Wärmespeicherfähigkeit des Meeres "läuft" die Wassertemperatur der Lufttemperatur hinterher. So kann auch im Herbst oft noch gebadet werden, wenn die Luft schon recht kühl ist.

Doch Urlauber müssen aufpassen: Das Meer ...

... ist im Herbst und winter nicht zu unterschätzen. Der Wind peitscht über die See, ...

... es entstehen sehr große Wellen. An Baden ist dann nicht zu denken. Doch der Anblick des aufbrausenden Meeres ist eindrucksvoll.

Und wenn schon kein Baden möglich ist - lange Spaziergänge am Strand gehen immer. Oder ...

... man fährt ins Hinterland. In der Serra de Monchique (benannt nach dem Hauptort Monchique, im Bild) am Nordrand der Algarve ...

... stehen Wälder. Die Region ist touristisch kaum erschlossen, dennoch ist es ein perfektes Gebiet für Wanderer. Sie finden hier eine fast unberührte Natur.

Auch im Hinterland der Algarve liegt im Grünen die kleine Ortschaft Loule. Der Stadtkern selbst ist sehr touristisch geprägt, die Umgebung dafür aber noch sehr natürlich.

Wer es mag, die Gegend zu Fuß zu erkunden, ist hier genau richtig.

Auch Leuchttürme prägen die Küste an der Algarve. Diese sind vor allem ...

... in der Nähe von schroffen Felsen zu finden. Der Leuchtturm in Lagos ist einer der schönsten der Region.

Und wer schon an der Algarve ist – ein Abstecher nach Lissabon lohnt immer. Die portugiesische Hauptstadt liegt etwa 250 Kilometer nördlich von Albufeira.

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