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Dienstag, 23. Juli 2013

Solidarität mit Pussy Riot: Diese Stars zeigen Flagge

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Einschließlich der Untersuchungshaft befinden sich Marija Aljochina ... (Foto: picture alliance / dpa)

Einschließlich der Untersuchungshaft befinden sich Marija Aljochina ...

Einschließlich der Untersuchungshaft befinden sich Marija Aljochina ...

... und Nadeschda Tolokonnikowa von der Punk-Band Pussy Riot seit mittlerweile mehr als einem Jahr hinter Gittern. Ihre Verurteilung ...

... zu zwei Jahren Straflager wegen angeblichen "Rowdytums aus religiösem Hass" jährt sich am 17. August 2013 zum ersten Mal. Gegen ...

... die juristische Willkür in Russland haben schon viele vergebens protestiert. Nun ...

... nimmt Amnesty International den Jahrestag zum Anlass, um erneut auf das Schicksal der Musikerinnen aufmerksam zu machen. In einem offenen Brief an Aljochina und Tolokonnikowa ...

... kommen zudem mehr als 100 internationale Musik-Stars aus der Deckung. "Liebe Masha und Nadia, nun, da sich euer Urteil zum ersten Mal jährt, schreiben wir euch, um euch zu versichern, dass überall auf der Welt immer noch Menschen an euch denken und für eure Freilassung arbeiten", heißt es ...

... zu Beginn des Schreibens. Die beiden Musikerinnen hätten ein "schockierend unfaires" Gerichtsverfahren über sich ergehen lassen müssen. "Eure Stärke, euer Mut und eure Furchtlosigkeit sind eine Inspiration für uns alle", schließt die Solidaritätsbekundung letztlich. Und folgende Musiker ...

... haben sie unterzeichnet: Bryan Adams, kanadisches Rock-Urgestein.

Adele, Pop-Wunder sowie Oscar-, Golden-Globe-, Echo- und neunfache Grammy-Gewinnerin.

Alt-J, britische Alternative-Newcomer um Frontmann Joe Newman (im Bild).

Laurie Anderson, Avantgarde-Legende.

Animal Collective, psychedelische Soundbastler aus den USA.

Anti-Flag, US-amerikanische Politpunk-Größen.

Arcade Fire, allseits geschätzte Indie-Rocker aus Kanada.

Arch Enemy, schwedische Death-Metal-Kollegen.

Archive, Indie-Heroen aus Großbritannien.

Joan Armatrading, seit mehr als 40 Jahren als Singer-Songwriterin im Geschäft.

Joan Baez, Flower-Power-Ikone und "das Gewissen der 60er".

Beardyman, Beatbox-Champion aus London.

Jeff Beck, britischer Rock-Übervater.

Yasiin Bey, früher besser als Rapper Mos Def bekannt.

Björk, Enfant Terrible aus Island.

Rubén Blades, Salsa-Mitbegründer aus Panama.

Billy Bragg, britischer Songwriter mit Straßenmusiker-Vergangenheit.

Jackson Browne, US-Songwriter im Folk- und Country-Gefilde.

Peter Buck, Ex-Gitarrist von R.E.M.

Cat Power, US-amerikanische Songwriterin mit Wurzeln im Folk, Blues und Country.

Tracy Chapman, US-Songwriterin mit vier Grammys und dem All-Time-Hit "Talkin' Bout A Revolution".

Chase And Status, Drumm-and-Base- und Dubstep-Überflieger aus London.

Neneh Cherry, schwedische Hip-Hopperin, deren "Buffalo Stance" unvergänglich ist.

The Clash, Punk-Götter, die sich auch noch Jahrzehnte nach ihrer Auflösung und dem Tod von Sänger Joe Strummer (2.v.r.) engagieren.

Clock Opera, britische Indie-Newcomer um Mastermind Guy Connelly (im Bild).

Coldplay, Stadionrocker, die man nicht erklären muss.

Lily Rose Cooper, den meisten eher noch als Lily Allen ein Begriff.

Dido, britische Pop-Chanteuse, die spätestens seit ihrem Duett "Stan" mit Eminem jeder kennt.

Django Django, britische Pop-Band mit psychedelischem Einschlag.

Melissa Etheridge, US-Songwriterin, die auch schon einen Oscar und zwei Grammys im Schrank hat.

Siobhan Fahey, einst bei Bananarama und später bei Shakespears Sister ("Hello - Turn Your Radio On") ein Jungenschwarm.

Paloma Faith, Songwriterin aus Großbritannien mit Ausbildung als Jazzsängerin.

First Aid Kit, Folk-Duo aus Schweden, das bisher zwei Alben veröffentlicht hat.

Foster The People, Indie-Hipster aus dem sonnigen Kalifornien.

Franz Ferdinand, Brit-Popper, die längst auf dem Rock-Olymp stehen.

fun., US-Indie-Rocker, die spätestens mit "We Are Young" zu everybody's darlings avancierten.

Peter Gabriel, mittlerweile 63-jähriger Gründungsvater von Genesis.

Bob Geldof, Ex-Boomtown-Ratte und seit Jahrzehnten politisch aktiv.

Kim Gordon, weibliches Aushängeschild der New Yorker Grunge-Wegbereiter und Noise-Götter Sonic Youth.

Debbie Harry, die für uns immer Blondie sein wird.

PJ Harvey, nicht nur von vielen Berufskollegen tief verehrte Alternative-Musikerin aus Großbritannien.

Don Henley, "Eagles"-Mitbegründer und die Stimme von "Hotel California".

The Hidden Cameras, kanadische Indie-Pop-Band um den homosexuellen Mastermind Joel Gibb, der seine Musik als "Gay Church Folk Music" umschreibt.

Niall Horan, Mitglied der Teenies zum Kreischen bringenden Boyband One Direction.

Billy Joel, legendärer "Piano Man".

Elton John, legendärer Klavierspieler.

Ke$ha, US-Pop-Star mit Köpfchen und verruchtem Image.

Angelique Kidjo, Weltmusikerin mit Wurzeln in Frankreich und Benin, die in New York lebt.

The Knife, schwedisches Electro-Avantgarde Duo, das cooler nicht sein könnte.

Mark Knopfler, Dire-Straits-Gründer aus Glasgow, der mehr Platten verkauft hat, als beinahe alle anderen Musiker auf der Welt.

Tom Lehrer, heute 85 Jahre alter US-Songwriter, der seine große Zeit in den 50er und 60er Jahren hatte.

Sean Lennon, selbst Musiker und nicht "nur" Sohn von John Lennon.

Annie Lennox, die sich mit den Eurythmics und "Sweet Dreams" unsterblich gemacht hat.

Lykke Li, schwedisches Popwunder mit dem Megahit "I Follow Rivers".

Romey Madley Croft, Sängerin der Londoner Alternative-Durchstarter The XX.

Madonna - noch Fragen?

Zain Malik, noch ein Mitglied von One Direction. Kreisch!

Stephen Malkmus, einstmaliger Frontmann der Indie-Rocker-Pavement aus den USA mit Teilzeit-Wohnsitz Berlin.

Marina Diamandis, walisische Sängerin mit griechischen Wurzeln, besser bekannt unter ihrem Pseudonym Marina And The Diamonds.

Johnny Marr, dem als Mitbegründer von The Smiths für immer ein Platz im Indie-Himmel gewiss ist.

Massive Attack, Trip-Hop-Urgesteine aus Großbritannien.

Paul McCartney, ... pardon, ... Sir Paul McCartney.

Mike Mills, der nächste ehemalige R.E.M.-Kollege.

Moby, New Yorker DJ mit Brille und Intellekt.

Thurston Moore, Kim Gordons Exmann und das zweite Aushängeschild von Sonic Youth.

Tom Morello, politisch äußerst aktiver US-Gitarrist - nicht nur als Mitglied der Crossover-Helden Rage Against The Machine.

Alanis Morissette, US-Sängerin, die als Kind in Deutschland lebte und seit ihrem 96er-Hit "Ironic" im Popgeschäft stets oben schwimmt.

James Morrison, Womanizer aus Großbritannien.

Graham Nash, bei den Hollies und Crosby, Stills And Nash Megastar der 60er und 70er Jahre.

Kate Nash, britische Popsängerin mit Punk-Attitüde.

Youssou N'Dour, Weltmusiker aus dem Senegal, der mittlerweile als Kulturminister seines Landes in die Politik gewechselt ist.

Karen O, Sängerin der alternativen Vorzeige-Band Yeah Yeah Yeahs aus New York.

Yoko Ono, John Lennons Frau und politische Vorkämpferin.

Ozzy Osbourne, Fürst der Finsternis, ohne ein Herz für Fledermäuse, aber mit einem für Pussy Riot.

Liam Payne, weiterer Teenie-Schwarm aus der One-Direction-Riege.

Peaches, verrückte Elektro-Nudel aus Kanada mit Dauerwohnsitz in Berlin.

Joe Perry, Aerosmith-Gründer und Songwriter, der sich vermutlich fragt, weshalb Steven Tyler nicht auch den Brief unterschrieben hat.

Phoenix, französische Indie-Popper und Kritikerlieblinge.

Rain Phoenix, Schwester der Schauspieler Joaquin und River Phoenix (1993 gestorben) mit nebenberuflicher Gesangskarriere.

Portishead, britische Trip-Hop-Pioniere.

Portugal. The Man, Indie-Rock-Band aus Alaska mit Anspruch.

Radiohead, einstige Indie-Ikonen, deren Musikstil man heute kaum noch beschreiben kann.

Bonnie Raitt, US-Country-Star mit mittlerweile über 40-jähriger Karriere.

Rise Against, US-Punk-Rocker mit Straight-Edge-Haltung.

Patti Scialfa, US-amerikanische Rockmusikerin und Ehefrau von Bruce Springsteen.

Scissor Sisters, New Yorker Schwulen-Ikonen, die auch Heteros das Tanzen lehren.

Paul Simon, der längst nicht mehr auf seinen Kollegen Art Garfunkel auf der Bühne angewiesen ist.

Sleigh Bells, Noise-Pop-Nachwuchs aus New York.

Patti Smith, die "Godmother of Punk".

Esperanza Spalding, 28 Jahre junge Jazz-Hoffnung aus den USA.

Bruce Springsteen, the Boss und Ehemann von Patti Scialfa.

Dave Stewart, einstiger Geschäfts- und Beziehungspartner von Annie Lennox bei den Eurythmics.

Sting, als "The Police"-Frontmann wie als Solosänger gleichermaßen berühmt.

Michael Stipe - der dritte im Bunde des magischen R.E.M.-Trios.

Harry Styles von The Wanted ... Nein! Scherz! Von One Direction natürlich.

Neil Tennant, inzwischen seit mehr als 30 Jahren ein Pet Shop Boy.

Louis Tomlinson, die Nummer 5 von One Direction - wir fallen in Ohnmacht.

Pete Townshend, einstiger Kopf von The Who und für alle Zeiten "our generation".

K T Tunstall, schottische Songwriterin mit chinesischen Vorfahren.

U2.

Und schließlich: Eddie Vedder, Sänger der Grunge-Überlebenden Pearl Jam. In diesem ...

... Sinne: Free Pussy Riot!

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