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Mittwoch, 23. März 2016

"Der Index des Schreckens": Das sind Deutschlands mieseste Aktien

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Dinge verschwinden zu lassen. (Foto: imago/ZUMA Press)

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Dinge verschwinden zu lassen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Dinge verschwinden zu lassen.

Man kann beispielsweise einen Magier fragen.

Manche Dinge verschwinden häufig auch ganz von selbst. Geld zum Beispiel.

An der Börse lässt sich das prima beobachten. Dort haben einige Aktien im vergangenen Jahr massiv an Wert verloren.

Doch welche Papiere haben sich besonders mies geschlagen? Die Anlegerschützer von der DSW haben eine Liste erstellt - und nennen sie den "Index des Schreckens."

2015 war für den Dax kein ruhiges Jahr. Bis Mitte April legte er einen steilen Aufstieg von 9700 auf gut 12.300 Punkte hin, um bis zum Jahresende wieder auf etwa 10.700 Zähler zurückzufallen. Die anderen Indices präsentierten sich ähnlich.

Betrachtet wurden Unternehmen, die seit mindestens fünf Jahren im Prime Standard der Deutschen Börse notiert sind. Dabei berücksichtigen die Anlegerschützer die Entwicklung der Aktienkurse und die Dividenden. Um kurzfristigen Schwankungen nicht zu viel Gewicht zu geben, gehen die vergangenen fünf Jahre in die Betrachtung ein.

Kommen wir nun zu den Aktien zum Weglaufen.

Auf Platz zehn findet sich SKW Stahl-Metallurgie - die Aktie hat in den vergangenen 5 Jahren mehr als 80 Prozent an Wert verloren.

Auf Platz neun liegt das Biotech-Unternehmen Wilex.

Platz acht der "Flop Ten" geht an RWE aus dem Dax. Alleine im vergangenen Jahr ist der Aktienkurs um mehr als 50 Prozent eingebrochen.

Das Mode-Unternehmen Tom Tailor erreicht den siebten Platz.

YOC, ein Werbevermarkter, erklimmt Platz sechs. Der Aktienkurs gab in den vergangenen fünf Jahren um satte 94 Prozent nach.

Die Papiere des Halbleiter-Herstellers Aixtron, im TecDax gelistet, finden sich auf dem fünften Rang. Das Minus 2015: 55,9 Prozent.

Die Teles AG bietet Informationstechnologie an. Die DSW packt die Aktie in der Liste der "größten Kapitalvernichter" auf den vierten Platz.

Und nun - Trommelwirbel - die Top 3.

Auf den dritten Rang ist Telegate gerückt. Der Anbieter für Telefonauskunft und regionale Werbung hat mit einen bemerkenswerten Kursverfall hinter sich. 2015 büßte die Aktie 65 Prozent ein.

Der zweite Platz geht an den Maschinenbauer Singulus - nach Platz 32 im Jahr 2014 und Platz sechs im vergangenen Jahr. Das Minus in den letzten fünf Jahren: 93,4 Prozent.

Die Nummer eins ist Vtion. Der Anbieter von Datenkarten meldete Mitte 2015 einen massiven Umsatzrückgang, der Kurs brach massiv ein - im vergangenen Jahr steht ein Minus von insgesamt 71 Prozent zu Buche. (jga)

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