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Montag, 03. März 2014

Mehr Geld, als man ausgeben kann: Diese Menschen schwimmen im Reichtum

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Während der Großteil der Menschheit sein Geld sorgsam hortet, können die Superreichen der Welt ihr Vermögen kaum noch zählen. (Foto: picture alliance / dpa)

Während der Großteil der Menschheit sein Geld sorgsam hortet, können die Superreichen der Welt ihr Vermögen kaum noch zählen.

Während der Großteil der Menschheit sein Geld sorgsam hortet, können die Superreichen der Welt ihr Vermögen kaum noch zählen.

Jedes Jahr gibt das Magazin "Forbes" die Liste der reichsten Menschen der Welt heraus. Es wird der jeweils individuelle Besitz ermittelt, der sich etwa zusammensetzt durch Anteile an privaten und börsennotierten Unternehmen, Jachten, Kunst oder auch Grundstücks- und Barvermögen. Etwaige Schulden werden dagegengerechnet.

Platz 1: Microsoft-Mitbegründer Bill Gates hat es nach vier Jahren wieder an die Spitze der Superreichen geschafft. Er besitzt geschätzte 76 Milliarden Dollar.

Der 58 Jahre alte Unternehmer hatte sich zwar schon vor Jahren aus der Führung des Konzerns zurückgezogen, hält aber aktuell noch knapp 338 Millionen Microsoft-Aktien. Gates verweist damit Carlos Slim auf Platz 2.

Der 74-jährige mexikanische Telekommunikations-Tycoon verfügt laut "Forbes" über ein Vermögen von 72 Milliarden Dollar.

Platz 3: Der spanischen Handelsriese Amancio Ortega, dem die Textilkette "Zara" gehört, landet mit 64 Milliarden Dollar hinter Slim.

Platz 4 geht an Warren Buffett mit einem geschätzten Vermögen von 58,2 Milliarden Dollar.

Auf Platz 5 schafft es Oracle-Gründer Larry Ellison - mit 48 Milliarden Dollar.

Platz 6 und 7 teilen sich die Brüder Charles und David Koch mit 40 Milliarden Dollar. Ihnen gehört ein riesiges Öl- und Chemieunternehmen in den USA. 2013 geriten die Koch-Brüder in die Schlagzeilen, weil sie die "Los Angeles Times" kaufen wollten.

Platz 8: Sheldon Adelson machte sein Vermögen von rund 38 Milliarden Dollar in Las Vegas. Dem Unternehmer gehören viele Hotels und Casinos.

Platz 9 und 10 belegen die Waltons. Die Walmart-Erben Christy (nicht im Bild) mit 36,7 Milliarden Dollar und Jim Walton (links) mit 34,7 Milliarden Dollar trennen nur zwei Milliarden. Die Waltons sind die reichste Familie der Welt.

Die zweite milliardenschwere Frau hat es zwar nicht unter die Top Ten geschafft, aber immerhin belegt Liliane Bettencourt Platz 11. Die L'Oreal- Erbin besitzt geschätzte 34,5 Milliarden Dollar.

Platz 12: Stefan Persson übernahm den Textilkonzern Hennes & Mauritz von seinem Vater. H&M brachte ihm laut "Forbes" 34,4 Milliarden Dollar Privatvermögen ein.

Auf Platz 13 und 14 findet sich erneut der Walmart-Clan. Alice und Rob Walton (nicht im Bild) liegen nur eine Kommastelle voneinander entfernt. Sie besitzt 34,3 Milliarden Dollar und nur unwesentlich weniger.

Platz 15: Bernard Arnault hat sein Konzern LVHM reich gemacht. Zu der Luxus-Gruppe gehören unter anderem das Modelabel Louis Vuitton und das Champagnerunternehmen Möet&Chandon. Der 64-Jährige besitzt geschätzte 33,5 Milliarden Dollar.

Unter den Top 20 befinden sich vor allem Unternehmer aus der Internet- und IT-Branche, darunter Google-Mitbegründer Larry Page. Mit 32,3 Milliarden Dollar belegt er Platz 17.

Für die größte Überraschung sorgt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Sein Vermögen verdoppelte sich beinahe von 15,2 auf 28,5 Milliarden Dollar in nur einem Jahr.

Der reichste Deutsche ist Karl Albrecht. Der 94-jährige Mitbegründer der Discounterkette "Aldi Süd" wird auf ein Vermögen von 25 Milliarden Dollar geschätzt; er belegt damit Platz 23 auf der "Forbes"-Liste.

Deutschland hat noch weitere Milliardäre zu bieten. Neben Aldi-Albrecht ist der Unternehmer Dieter Schwarz unter den 50 reichsten Menschen der Welt zu finden. Ihm ...

... gehört die Schwarz-Gruppe, die die Supermarktketten Lidl und Kaufland ihr Eigen nennt. Schwarz' Privatvermögen soll sich auf 21,1 Milliarden Dollar summieren. Er liegt damit auf Platz 29.

Platz 36: Während Bill Gates auf Platz 1 seine Milliarden zählt, schafft es der ehemalige Microsoft-Manager Steve Ballmer "nur" in die hinteren Ränge. Mit 19,3 Milliarden Dollar gibt es jedoch keinen Grund zum Grämen.

Gerade noch so in die Top 50 geschafft hat es Susanne Klatten. Die BMW-Erbin kommt auf 17,4 Milliarden Dollar. (lsc/dpa)

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