Bilderserie
Freitag, 25. Mai 2018

Venushaar und Quasimodo-Krebs: Das sind die zehn schrägsten neuen Arten

Bild 1 von 15
Seit 2008 veröffentlicht das Institut für Artenforschung der State University of New York jährlich seine Liste der skurrilsten neu entdeckten Arten. Dieser Tiefsee-Anglerfisch mit den wirren Barthaaren (Lasiognathus dinema) gehört in diesem Jahr nicht dazu. Er wurde bereits 2016 gekürt. Im Folgenden nun die Arten, die es 2018 in die "Top Ten" dieser Liste geschafft haben. (Foto: Foto Theodore W. Pietsch/University of Washington/dpa)

Seit 2008 veröffentlicht das Institut für Artenforschung der State University of New York jährlich seine Liste der skurrilsten neu entdeckten Arten. Dieser Tiefsee-Anglerfisch mit den wirren Barthaaren (Lasiognathus dinema) gehört in diesem Jahr nicht dazu. Er wurde bereits 2016 gekürt. Im Folgenden nun die Arten, die es 2018 in die "Top Ten" dieser Liste geschafft haben.

Seit 2008 veröffentlicht das Institut für Artenforschung der State University of New York jährlich seine Liste der skurrilsten neu entdeckten Arten. Dieser Tiefsee-Anglerfisch mit den wirren Barthaaren (Lasiognathus dinema) gehört in diesem Jahr nicht dazu. Er wurde bereits 2016 gekürt. Im Folgenden nun die Arten, die es 2018 in die "Top Ten" dieser Liste geschafft haben.

Sieht zwar bekannt aus, ist aber eine neu entdeckte Orang-Utan-Art: Der "Pongo tapanuliensis" lebt auf Sumatra in Indonesien und ist vom Aussterben bedroht. Nur noch rund 800 Exemplare gibt es davon.

Diese Art existierte bei ihrer Entdeckung schon nicht mehr: In Australien fanden Wissenschaftler das Fossil eines Beuteltieres, das vor rund 23 Millionen Jahren lebte und so ausgesehen haben könnte. Es bekam den Namen "Wakaleo schouteni".

Venushaar nannten die Forscher die rund 2000 Quadratmeter große weiße Matte, die sie am Gipfel eines Unterwasservulkans vor der kanarischen Insel El Hierro fanden. Mittlerweile wissen sie, ...

... dass diese Struktur von einem Bakterium geformt wurde. Das hat nun den Namen "Thiolava veneris".

Hier ist "Nymphister kronaueri" zu sehen, ein nur anderthalb Millimeter großer Käfer, der ausschließlich bei Wanderameisen lebt. Ziehen die von Ort zu Ort, hält sich der Käfer mithilfe seiner Zähne am Bauch einer Ameise fest und zieht mit. Der Käfer sieht ...

... exakt so aus wie der Ameisenbauch. Deswegen wirkt es auf den ersten Blick, als hätte die Ameise zwei Bäuche. "Nymphister kronaueri" wurde in Costa Rica entdeckt.

Auf diesen Käfer "Xuedytes bellus" hingegen stießen Forscher in China. Er lebt in ewiger Dunkelheit in tiefen Höhlen.

Ebenfalls in der Dunkelheit - in diesem Fall aber in der des Meeres - fanden Wissenschaftler den Tiefseefisch "Pseudoliparis swirei". Der etwa ...

... 11 Zentimeter lange Fisch wurde im Marianengraben in mehr als 8000 Meter Tiefe gesichtet.

Dieser Krebs wurde nach dem Glöckner von Notre-Dame benannt: Er heißt "Epimeria quasimodo". Der Grund: Sein buckelartiger Rücken. Entdeckt wurde er ...

... im Antarktischen Ozean. Die Forscher dachten zunächst, dass der Krebs schon längst bekannt sei. Doch nun wiesen zwei belgische Wissenschaftler nach, dass es sich um eine neue Art handelt.

Diesen unscheinbaren Einzeller fand man in einem Aquarium im kalifornischen San Diego an einer Koralle. Wo "Ancoracysta twista" in der freien Natur lebt, wissen die Forscher noch nicht. "Ancoracysta twista" ist der Winzling unter den schrägsten neu entdeckten Arten. Doch es gibt da auch ...

... Riesen. Der in Brasilien gefundene Baum "Dinizia jueirana-facao" kann bis zu 40 Meter hoch und 56.000 Kilogramm schwer werden. Allerdings sind von dem Baum nur 25 Exemplare bekannt. Er gilt deshalb als vom Aussterben bedroht. Und noch eine ...

... Pflanze hat das Institut für Artenforschung gekürt: "Sciaphila sugimotoi". Sie wächst in Japan und lebt von einem Pilz. Nur rund 50 Exemplare sind bekannt. (asc/dpa)

weitere Bilderserien