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Mittwoch, 22. März 2006

Ohne geht nicht: Wasser ist der Ursprung allen Lebens

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Neben Feuer, Erde und Luft zählt Wasser zu den vier Elementen, mit denen die alten Philosophen die Welt erklärt haben.

Neben Feuer, Erde und Luft zählt Wasser zu den vier Elementen, mit denen die alten Philosophen die Welt erklärt haben.

Neben Feuer, Erde und Luft zählt Wasser zu den vier Elementen, mit denen die alten Philosophen die Welt erklärt haben.

Die klare Flüssigkeit ist die Grundlage und der Ursprung allen Lebens.

Die Entstehung des Wasser liegt Millionen Jahre zurück. Nachdem Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O) entstanden waren, konnten sich diese Elemente zu Wasser verbinden.

Das H2O-Molekül kann auch heute noch im Labor mit der sogenannten "Knallgasreaktion" hergestellt werden.

Wasser gibt es aber nicht nur auf unserem Planeten. Inzwischen hat die Raumfahrt herausgefunden, dass auch auf dem Mars und auf mehreren Monden Wasser vorhanden ist.

Auf unserer Erde gibt es Schätzungen zufolge 1,40 bis 1,60 Milliarden Kubikkilometer Wasser. Davon können nur etwa 0,03 Prozent ohne Vorbehandlung als Trinkwasser genutzt werden.

Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche werden von Wasser bedeckt. Da ist es kein Wunder, dass unsere Erde auch "der blaue Planet" genannt wird.

Das klare Nass kommt als Salzwasser in Meeren und Seen sowie als Süßwasser in Flüssen, Seen, Bächen und Pfützen vor.

Der größte Süßwassersee ist übrigens der "Lake Superior". Mit einer Fläche von 82.414 km² ist er größer als Tschechien und gehört zu den Great Lakes in Kanada.

Der längste Fluss der Welt ist der Nil in Afrika, der schon zu Zeiten der Pharaonen eine große Rolle gespielt hat. Er hat eine Länge von 6.671 km.

Wasser kommt als einziges Element auf natürliche Weise in allen drei Aggregatzuständen vor:

Reines Wasser gefriert genau bei 0 °C., ist also fest,...

zwischen 1 und 99 Grad ist es flüssig,...

...erreicht es jedoch den Siedepunkt, also 100 Grad, dann wird Wasser zu Wasserdampf, also gasförmig.

Das Lebewesen mit dem höchsten Wasseranteil ist die Qualle. Sie besteht zu 99 Prozent aus Wasser.

Die Gurke besteht immerhin noch zu 97 Prozent aus Wasser.

Beim Menschen beträgt der Wasseranteil etwa 70 Prozent, bei einem Säugling ist er mit 75 Prozent am höchsten. Er nimmt mit dem Alter ab.

Die Wasseraufnahme ist für den Menschen lebenswichtig. Zwei Liter sollten pro Tag getrunken werden, um gesund zu bleiben. Im Sommer sollten sogar bis zu vier Liter aufgenommen werden.

Seit jeher profitieren die Menschen auf die eine oder andere Art vom Wasser.

Doch bietet es nicht nur die Lebensgrundlage für alle Lebewesen, sondern entzieht sie ihnen auch.

Überschwemmungen und Flutwellen sorgen immer wieder dafür, dass Menschen, Tiere und Pflanzen ihre Existenzgrundlage verlieren.

Der Respekt vor der Kraft der Natur beflügelte aber auch die Phantasie und Neugierde der Menschen. In Mythen ...

... und Religion spielt das Lebenselixir eine wichtige Rolle. Nicht nur in der westlichen Welt, ...

... sondern auch in Indien, wo im Ganges, dem heiligen Fluss des Hinduismus, die Asche der Verstorbenen verstreut wird.

Doch die Verschmutzung von Indiens größtem Fluss ist enorm. Ein Bad im Ganges ist für die Gesundheit ein enormes Risiko.

Die Verschmutzung der Gewässer ist heute ein großes Problem. Weltweit ist sauberes Trinkwasser zu einem knappen Gut geworden ...

... auch wenn das in der Welt der Wasserhähne oftmals übersehen wird.

Bei uns mangelt es zum Glück nicht an Wasser und wir nutzen es nicht nur zur Energiegewinnung, ...

... sondern auch zum Baden. Die Entwicklung der Badekultur in Europa geht bis in die Antike zurück, findet sich aber auch in anderen Kulturkreisen wie der islamischen Welt oder Japan.

Obwohl Wasser uns als etwas Alltägliches und Selbstverständliches erscheint, sollten wir nicht vergessen, welch hohes Gut es darstellt ...

... und dass ein großer Teil der Menschheit keineswegs im Überfluss darüber verfügt.

Eine Welt ohne Wasser bietet trübe Aussichten. Wir sollten es schätzen, wie es schon die alten Griechen taten:

"Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück", lehrte Thales von Milet, (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker und einer der Sieben Weisen.

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