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Stern-RTL-Wahltrend Merkel hängt SPD-Kandidaten ab

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Martin Schulz oder Sigmar Gabriel - beide SPD-Politiker hätten gegen Angela Merkel im Wahlkampf einen schweren Stand.

(Foto: picture alliance / dpa)

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Angela Merkel will noch einmal Kanzlerin werden. Der neue Stern-RTL-Wahltrend zeigt: Sie hat ganz gute Chancen. Merkel ist beliebter als ihre möglichen Konkurrenten Gabriel und Schulz. Und auch für ihre Partei geht es aufwärts.

Kanzlerin Angela Merkel tritt noch einmal als Kandidatin der Union an – und sie dürfte sich über den Stern-RTL-Wahltrend in dieser Woche freuen. Die Forsa-Umfrage zeigt, dass die Beliebtheit der Kanzlerin wächst: Im Fall einer Direktwahl zwischen ihr und SPD-Chef Sigmar Gabriel würden sich 50 Prozent der Befragten für Merkel als Kanzlerin entscheiden. Das bedeutet einen Zuwachs von zwei Prozentpunkten.

Auf Gabriel entfallen lediglich 16 Prozent. Das ist zwar ebenfalls ein Gewinn um einen Prozentpunkt, Gabriel wäre aber dennoch chancenlos. Etwas bessere Werte hat Martin Schulz vorzuweisen, dessen Beliebtheit Forsa diese Woche ebenfalls abgefragt hat: 27 Prozent wären für den wohl scheidenden EU-Parlamentspräsidenten zu begeistern. In einem Duell mit ihm würde Merkel aber auch auf 49 Prozent kommen. Zuletzt verglich Forsa Anfang Oktober Merkel und Schulz. Seither ist der Abstand um zwei Prozentpunkte gewachsen.

Die diesen Werten zugrunde liegende Umfrage wurde in der zurückliegenden Woche durchgeführt – also noch vor Merkels Ankündigung einer vierten Kandidatur, jedoch nach der gemeinsamen Nominierung Frank-Walter Steinmeiers als Kandidat für die Bundespräsidentenwahl. Letzteres wurde von vielen als Sieg von SPD-Chef Gabriel gewertet. In der Gunst der Wähler brachte ihm das aber offensichtlich keine Vorteile.

Ähnlich Erfreuliches hält die Sonntagsfrage für Merkel und die Union bereit. Nach mehreren schwächeren Wochen erreicht die Union wieder 36 Prozent (plus ein Punkt). Die SPD verharrt dagegen bei 23 Prozent. Stabil bleiben auch die Werte von AfD und Linke (je 10 Prozent). Je einen Punkt weniger als in der Vorwoche erreichen FDP (5 Prozent) und Grüne (10 Prozent). 25 Prozent der Befragten gaben an, nicht wählen zu wollen oder noch unentschlossen zu sein.

Für den Stern-RTL-Wahltrend wurden vom 14. bis zum 18. November 2505 Personen befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei 2,5 Punkten.

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Quelle: n-tv.de, jog

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