Politik

Ausreise stand kurz bevor SEK nimmt Islamisten in Wuppertal fest

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Bei der Festnahme hat sich der Mann massiv gewehrt.

(Foto: imago/Karina Hessland)

Ein 21-jähriger Islamist aus Wuppertal hat seine Ausreise ins syrisch-irakische Kriegsgebiet bereits geplant und steht kurz vor der Ausreise. Doch die Polizei ist schneller und nimmt den radikalen Salafisten fest.

Spezialkräfte der Polizei haben in Wuppertal einen mutmaßlichen Islamisten vorläufig festgenommen. Dadurch sei eine "offenbar unmittelbar bevorstehende Ausreise" des 21-Jährigen in das syrisch-irakische Kriegsgebiet verhindert worden, so die Polizei.

Der Festgenommene sei in Aachen gemeldet und bewege sich in der extremistisch-islamistischen Szene. Die Stadt habe ein Ausreiseverbot verfügt. Zudem sollte der Reisepass eingezogen werden. "Der Mann war schon länger beobachtet worden", sagte der Sprecher der Aachener Polizei, Werner Schneider, der "Westdeutschen Zeitung".

Der Mann wird als gewaltbereit eingeschätzt und ist bei der Polizei im Zusammenhang mit Waffendelikten bekannt. Als die Spezialkräfte den Mann ansprachen, sei er zunächst geflüchtet und habe sich massiv gewehrt. Die Ermittler stellten ein Messer sicher. Der Festgenommene hat die deutsche und die türkische Staatsangehörigkeit. Eine polizeilich bekannte Begleitperson wurde ebenfalls vorläufig festgenommen.

Wuppertal gilt als Hochburg radikaler Islamisten. Im vergangenen Jahr hatte zudem die Patrouille der selbst ernannten "Scharia-Polizei" für bundesweites Aufsehen gesorgt.

Quelle: ntv.de, bdk/dpa

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