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Sonnenschutz für Kinder im Test Ein Mittel schmiert ab

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Die meisten Sonnenschutzmittel für Kinder sind zu empfehlen.

(Foto: imago/Jochen Tack)

Sonnenlicht ist für Mensch und Natur lebenswichtig, kann aber auch eine Menge Schaden anrichten. Vor allem Kinder sollten deshalb ausreichend vor zu viel Sonne geschützt werden. Die Stiftung Warentest hat 17 entsprechende Produkte geprüft.

Die gute Nachricht lautet: Es ist Sommer. Weniger erfreulich für so manchen: Es muss sich wieder mit entsprechenden Produkten vor der Sonne geschützt werden. Denn die kann Hautschäden durch die UV-Strahlen verursachen. Doch nicht der Sonnenbrand ist die schlimmste Folge von zu wenig Sonnenschutz, sondern die Gefahr von Hautkrebs. Vor allem Kinder sollten darum ausreichend geschützt werden.

Die Stiftung Warentest hat 17 Cremes, Lotionen und Sprays speziell für Kinder getestet. 16 davon schützen zuverlässig vor UV-Strahlung, das teuerste Produkt fiel allerdings durch.

Alle getesteten Sonnenschutzmittel enthielten den Lichtschutzfaktor (LSF) 30, 50 oder 50+. Besonders gut schnitten vier der günstigsten Produkte ab. Testsieger wurden die "Cien Sun Kids Sonnencreme" von Lidl (2,25 Euro, Note: 1,4), die "Lavozon Kids Med Sonnenmilch" von Müller (2,48 Euro, Note: 1,4), das "Ombra Sonnenspray Easy Protect Kids" von Aldi (1,99 Euro, Note: 1,5) und das "Sunozon Kids Sonnenspray" von Rossmann (2,40 Euro, Note: 1,5).

Teuerstes Mittel schützt nicht vollständig

Wer Naturkosmetik bevorzugt, sollte laut Stiftung Warentest zur "Baby & Kids Sun Edeleiss Sensitiv Sonnenmilch" von Weleda greifen. Diese schützt sehr gut (Note: 1,9), liegt aber mit 13,30 Euro preislich deutlich über den anderen Testsiegern.

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Im Test nicht überzeugen konnte das mit 44 Euro pro 100 Milliliter teuerste Sonnenschutzmittel. Die "Baby & Kids Neutral Sonnencreme für sehr sensible Haut" von Eco Cosmetics (Note: 5,0) schützt laut Stiftung Warentest nicht vor längerwelligen UVA-Strahlen. Der Sonnenschutzfaktor beziehe sich auf die kürzerwelligen UVB-Strahlen, die für den Sonnenbrand verantwortlich sind. Krebs verursachen können aber beide. Der UVA-Schutz muss darum mindestens ein Drittel so hoch sein wie der Schutz vor UVB-Strahlen.

Vollen Sonnen­schutz bieten die Produkte aber nur, wenn sie reichlich und regel­mäßig aufgetragen werden. Zudem sollte beachtet werden, dass ein Teil des Schutzes beim Baden verloren gehen kann.

Quelle: ntv.de, awi

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