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+ Fußball, Transfers, Gerüchte + DFB-Ermittlungsbericht kommt erst 2016

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Der "Wind of Change" weht wohl frühestens ab 2016 durch die DFB-Zentrale.

(Foto: dpa)

Stefan Effenberg ist sauer, Barça will seinen brasilianischen Superstar Neymar zum Milliarden-Mann machen, in Bremen sorgt ein Trikot für Stunk, Leverkusens Wendell wird verkehrsauffällig. Und die DFB-Aufklärer brauchen mehr Zeit.

Die internen Ermittlungen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) zur Affäre um die WM 2006 werden nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" voraussichtlich noch bis ins nächste Jahr dauern. Die vom DFB mit der Untersuchung beauftragte Kanzlei Freshfields sichtet nach wie vor Unterlagen und hat noch nicht alle Funktionäre und Manager befragt, die an der Bewerbung für die WM und deren Organisation maßgeblich mitgewirkt hatten. So steht das Gespräch mit Fedor Radmann noch aus, der als wichtigster Strippenzieher von Franz Beckenbauer galt, dem Chef des Bewerbungs- und dann des Organisationskomitees für die WM 2006. Im DFB gilt für die Untersuchung die Parole: so schnell und so gründlich wie möglich. Solche Ermittlungen dauern in der Regel mehrere Monate. Mit dem Prüfreport von Freshfields wird daher frühestens für Januar 2016 gerechnet.

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Bayers Wendell hat Ärger mit der Polizei

Bayer Leverkusens brasilianischer Profi Wendell hat Ärger mit der Polizei. "Das ist alles andere als schön, dass er anscheinend ohne Führerschein gefahren ist", sagte Bayer-Trainer Roger Schmidt. Er hatte von dem Vorfall nach eigenem Bekunden erst am Mittag erfahren. Ob der 22 Jahre alte Brasilianer vereinsinterne Konsequenzen befürchten muss, erläuterte Schmidt nicht. Nach übereinstimmenden Online-Berichten des "Express", der "Bild"-Zeitung und des "Kölner Stadt-Anzeigers" sei Wendell in der Nacht zum Freitag in der Kölner Innenstadt wegen unsicherer Fahrweise aufgefallen. Die Polizei habe ihn gestoppt. Bei der Feststellung der Personalien habe sich herausgestellt, dass Wendell keine gültige Fahrerlaubnis hat. Deswegen muss er mit einem juristischen Verfahren rechnen. (kbe)

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Bremer Trikot-Aktion spaltet die Fans

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Dieses Trikot sorgt für sehr unterschiedliche Meinungen bei den Werder-Fans.

(Foto: imago/foto2press)

Eine spezielle Trikot-Aktion beim SV Werder Bremen hat bei vielen Fans der Hanseaten heftige Kritik ausgelöst. Statt mit dem Logo des Sponsors Wiesenhof wurden die Trikots für das Nordderby am Samstag gegen den Hamburger SV mit dem Aufdruck "Für mehr Tierschutz" beflockt. Hintergrund ist, dass der Deutsche Tierschutzbund dem Werbepartner der Norddeutschen ein gleichlautendes Label verliehen hat. Im Internet wurde der SV Werder wegen dieses Wechsels heftig angegangen. "Das ist so, als wenn der Ku-Klux-Klan für die Integration von Schwarzafrikanern wirbt", wurde bei Facebook gepostet. Andere Anhänger der Bremer äußerten im Netz aber auch Verständnis für die Zusammenarbeit mit dem Geflügelproduzenten. (tno)

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Barça-Plan: 1.000.000.000 Euro für Neymar

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Neymar winken 15 Millionen Euro monatlich.

(Foto: imago/Alterphotos)

Wie die spanische "Marca" berichtet, winkt Superstar Neymar eine äußerst lukrative Vertragsverlängerung bei Barcelona. Dem Bericht zufolge wollen die Katalanen den Brasilianer möglichst schnell weiter an sich binden. Noch in diesem Jahr könnte Neymar daher einen Kontrakt unterschreiben, der bis 2021 dauert und ihm netto ein Monatsgehalt von 15 Millionen Euro beschert. Bevor der Vertrag steht, muss aber noch ein Diskussionspunkt aus der Welt geschaffen werden: Bei der Ausstiegsklausel sollen Neymar und Barça  sich noch uneins sein. Der Verein will sie auf satte eine Milliarde Euro festlegen, der Brasilianer und seine Berater sollen hingegen auf "nur" 250 Millionen Euro bestehen. Neymars Wunsch, sich auch zukünftig an den spanischen Meister binden zu wollen, ist schon länger bekannt. Zuvor will der Superstar aber noch bestehende Steuerfragen klären. Gegen ihn wird in seinem Heimatland Brasilien wegen Steuerhinterziehung ermittelt. (kbe)

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Bayer bis Anfang 2016 ohne Bender

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Lars Bender plagen Sprunggelenksprobleme.

(Foto: dpa)

Für Bayer Leverkusens Kapitän Lars Bender ist die Hinrunde der Bundesliga vorzeitig beendet. Der 26 Jahre alte Nationalspieler wird am Dienstag wegen seiner anhaltenden Sprunggelenkprobleme operiert. Das gab Bayer-Trainer Roger Schmidt bekannt. "Lars wird irgendwann Anfang des nächsten Jahres zurückkommen", sagte der Coach. Dafür stehen am Sonntag im Topspiel gegen Schalke 04 aber Ömer Toprak, Kyriakos Papadopoulos und Stefan Kießling wieder zur Verfügung. Abwehrspieler Roberto Hilbert ist nach seiner Knie-Operation zwar wieder ins Training eingestiegen, ein Einsatz am Sonntag kommt aber noch nicht in Frage, wie Schmidt berichtete. (kbe)

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Effenberg attackiert Medien: "Eine Frechheit"

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Stefan Effenberg beklagt sich über die Berichterstattung verschiedener Medien.

(Foto: imago/Eibner)

Nach einer Serie von vier Pflichtspielen in Folge ohne Sieg hat Trainer Stefan Effenberg vom Zweitligisten SC Paderborn mit heftiger Kritik auf die Berichterstattung verschiedener Medien reagiert. "Meiner Mannschaft zu unterstellen, dass sie lustlos trainiert, ist eine Frechheit. Mit einer solchen Unterstellung habe ich Probleme", sagte der 47-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Kellerduell am Samstag gegen 1860 München. Auch mit Blick auf die aktuelle Tabellensituation wurde Effenberg deutlich: "Dass es eng wird, habe ich von Anfang an gesagt. Daran hat sich nichts geändert. Jetzt müssen wir liefern". (tno)

2. Liga: Ergebnisse Tabelle

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Real Madrid droht Transfersperre

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Real Madrid soll laut Medienbericht aus Spanien eine Transfersperre drohen.

(Foto: imago/Marca)

Wegen angeblicher Verstöße gegen die Transferrichtlinien der Fifa droht Real Madrid angeblich ein einjähriges Registrierungsverbot. Dies berichtet "El Mundo Deportivo" aus Spanien. Der Fußball-Weltverband erklärte, dass sämtliche Verfahren "vertraulich" seien und man daher nicht "in der Lage" sei, diese Meldung "zu bestätigen oder zu kommentieren". Wie die spanische Zeitung weiter berichtet, sollen 50 Transfers der Königlichen von Jugendspielern im Vorjahr untersucht worden sein. Bereits im Juni wurde demnach das Urteil wegen Verstoßes gegen Artikel 19 des Fifa-Reglements gefällt, das lediglich noch nicht ausgesprochen worden sei. Im Sommer 2014 wurde gegen Reals Erzrivalen FC Barcelona in vergleichbarem Kontext ein Verbot über zwei Transferperioden verhängt. Mit Arda Turan und Aleix Vidal verpflichteten die Katalanen im Sommer zwar zwei neue Spieler, diese sind aber erst ab dem 1. Januar spielberechtigt. (kbe)

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Sexvideo-Affäre: Valbuena belastet Benzema

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Karim Benzema soll indirekt Druck auf Nationalmannschaftskollege Mathieu Valbuena ausgeübt haben.

(Foto: AP)

Der französische Nationalspieler Mathieu Valbuena hat seinen Mitspieler Karim Benzema in der Sexvideo-Affäre um einen Erpressungsversuch belastet. Der Star von Real Madrid habe ihn "indirekt" zur Zahlung an einen Jugendfreund Benzemas verleiten wollen, sagte Valbuena der Zeitung "Le Monde". "Mit Verleiten meine ich: 'Es ist notwendig, dass du bezahlst'. Indirekt eben", führte der Mittelfeldspieler von Olympique Lyon aus. In seiner Art zu reden sei Benzema "nicht aggressiv gewesen, er hat mich auch nicht konkret auf Geld angesprochen. Aber ich habe noch von niemandem gehört, der ein Video gratis vernichtet", sagte Valbuena. Gegen Benzema wurde am 5. November wegen Beteiligung an der Erpressungsaffäre ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Valbuena war mit einem Sex-Video unter Druck gesetzt worden, das ihn in pikanten Situationen zeigen soll. Drei mutmaßliche Erpresser, die Valbuena laut Medienberichten um eine sechsstellige Summe erleichtern wollten, wurden inhaftiert. Valbuena hat der Justiz am 20. November seine Sicht der Dinge geschildert. (cwo)

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TV-Rechte: FC Bayern spricht mit Kartellamt

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" beim Bundeskartellamt Möglichkeiten für eine andere Vergabe der Bundesliga-Fernsehrechte ausgelotet. Der Chef des deutschen Rekordmeisters will nach Informationen der Zeitung eine eigenständigere Vermarktung der TV-Rechte durch die Vereine erreichen. "Es wurde diskutiert, was für den FC Bayern möglich ist", hieß es. Der Besuch habe vor gut drei Wochen stattgefunden. "Im Laufe der Prüfung werden auch Gespräche mit einzelnen Marktteilnehmern geführt", zitierte die "SZ" das Kartellamt.

Die Wettbewerbshüter in Bonn befassen sich derzeit mit dem Vergabeverfahren der Fernsehrechte, da die 36 Proficlubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga die Rechte über die Deutsche Fußball Liga zentral vermarkten. Daher ist eine Prüfung notwendig. Der laufende Vierjahresvertrag mit einem Gesamtvolumen von 2,5 Milliarden Euro endet 2017. In dieser Saison verteilt die DFL aus der zentralen Vermarktung insgesamt 850 Millionen Euro, 170 Millionen davon (20 Prozent) gehen an die 2. Liga. (tno)

Quelle: ntv.de

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