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+ Fußball, Transfers, Gerüchte + DFB-Junioren verpassen Finale bei U17-EM

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Der Pokal bei der U17-EM in Aserbaidschan wird im Finale zwischen Spanien und Portugal ausgespielt.

(Foto: imago/Pacific Press Agency)

Die Uefa ernennt erst nach der EM einen neuen Boss. "Aki" Watzke mosert an Löws EM-Nominierung. Darmstadt könnte eine Klub-Ikone verlieren. Beim FK Rostow bestätigen sich die Dopinggerüchte nicht. Und für die deutsche U17 ist bei der EM im Halbfinale Schluss.

Die Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben bei der U17-EM in Aserbaidschan das Endspiel verpasst und das Turnier auf dem dritten Platz abgeschlossen. Im Halbfinale in Baku unterlag das Team von Trainer Meikel Schönweitz gegen Spanien 1:2 (1:0). Im Finale am Samstag (18.00 Uhr) kommt es zum iberischen Duell zwischen den Nachwuchsmannschaften aus Portugal und Spanien. Die Portugiesen hatten sich zuvor gegen die Niederlande 2:0 (1:0) durchgesetzt.

Renat Dadashov (11.) von RB Leipzig hatte die DFB-Auswahl mit seinem dritten Turniertor in Führung geschossen. Nachdem Jordi Mboula (56.) per Handelfmeter am Pfosten gescheitert war, drehten Abel Ruiz (65.) vom FC Barcelona und Brahim Diaz (78.) von Manchester City die Partie. In der Nachspielzeit sah DFB-Keeper Jan-Christoph Bartels vom FSV Mainz die Rote Karte wegen einer Notbremse. (cri)

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Kicker von FK Rostow haben nicht gedopt

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Wegen Dopingverdachts wurde das komplette Team von FK Rostow von der Fifa auf Meldonium getestet.

(Foto: dpa)

Die Dopingproben der gesamten Mannschaft des russischen Erstligisten FK Rostow auf Meldonium sind negativ ausgefallen. Dies gab der Weltverband Fifa bekannt. Am 12. Mai waren sämtliche Spieler des Tabellenzweiten nach dem 3:1-Sieg gegen Dynamo Moskau getestet worden, nachdem bei der Fifa Hinweise bezüglich eines kollektiven Meldonium-Missbrauchs eingegangen waren. Das in baltischen Staaten und in Russland vertriebene Herzmedikament Meldonium gehört seit dem 1. Januar zu den verbotenen Substanzen im Sport. Seitdem sind zahlreiche Sportler aus Osteuropa positiv darauf getestet worden, so auch der russische Tennis-Star Maria Scharapowa. (cri)

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Verband verdonnert FC Twente zum Abstieg

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Der FC Twente Enschede spielt in der kommenden Saison gezwungenermaßen in der zweiten niederländischen Liga.

(Foto: imago/Revierfoto)

Vor sechs Jahren wurde der FC Twente niederländischer Meister. Nun muss der Verein aus der ersten Liga absteigen. Das entschied der niederländische Fußballbund KNVB. Der Verein aus Enschede ist mit rund 32 Millionen Euro verschuldet und hatte illegale Investitionen getätigt. Der FC Twente beendete Spielzeit in der Eredivisie auf Platz 13. Die Lizenzkommission des KNVB will dem Verein eine "zweite Chance" in der zweiten Liga bieten. Die "Anstrengungen der letzten Monate, um klar Schiff zu machen", würden Anerkennung verdienen, teilte der KNVB mit.

Der Vorstand des Clubs hatte in einer ersten Reaktion gegenüber niederländischen Reportern gesagt, von der Entscheidung "total überrumpelt" zu sein. Er erwägt nun gerichtliche Schritte. Am 1. Mai hatte der FC Twente dem KNVB einen Sanierungs-Plan vorgelegt, um den drohenden Entzug der Profi-Lizenz zu verhindern. Seit 2014 steht der Club unter verschärfter Aufsicht des KNVB. Im April waren ihm bereits drei Strafpunkte auferlegt worden. (cri)

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Englische Klubs locken "Lilien"-Ikone Heller

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Marcel Heller war am Darmstädter Durchmarsch von der 3. Liga bis in die Bundesliga beteiligt.

(Foto: REUTERS)

Nach dem Abgang von Torwart Christian Mathenia und Stürmer Sandro Wagner droht dem SV Darmstadt der nächste Verlust eines Leistungsträgers. Wie die "Sport Bild" berichtet, soll Stürmer Marcel Heller nicht nur von Ligakonkurrent Hertha BSC, sondern auch von Klubs aus der Premier League umworben werden. Demnach wollen sich der FC Everton und der FC Watford die Dienste des 30-Jährigen sichern, der nicht nur aufgrund seiner Schnelligkeit bei den "Lilien" zur Klub-Ikone avancierte. Heller war seit seinem Wechsel nach Darmstadt im Jahr 2013 am Durchmarsch von der 3. Liga bis in die Bundesliga beteiligt. In der abgelaufenen Bundesligasaison erzielte Heller sechs Tore. Sein Vertrag bei den 98ern läuft noch bis 2017. (cri)

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Liverpool-Fans überschwemmen Basel

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Typisch britisch stimmen sich Zehntausende Fans des FC Liverpool auf das Europaliga-Finale in Basel ein.

(Foto: dpa)

Zehntausende Fans des FC Liverpool haben ganz Basel vor dem Finale der Europaliga (ab 20.45 Uhr bei den Kollegen von Sport 1 und im Liveticker bei n-tv.de) in rot getaucht. Am Rheinufer und in den Gassen dominierten die äußerst sanges- und trinkfreudigen Reds eindeutig, Tausende Fans ohne Eintrittskarten werden das Endspiel gegen den FC Sevilla auf einer Großleinwand am Barfüsserplatz verfolgen. Vor dem Museum der Geschichte wurde es bereits gegen 16.00 Uhr bedenklich eng, Bengalos rauchten, die Scousers feierten, schossen Fußbälle hoch durch die Straßen - und sie tranken buchstäblich bis zum Umfallen. Sevilla-Anhänger, zumeist in weiß gekleidet, waren nur vereinzelt zu sehen, beim Fanfest der Andalusier vor dem historischen Rathaus aus rotem Sandstein am Marktplatz war am Nachmittag kaum etwas los.

Liverpools Trainer Jürgen Klopp hatte die Fans nach dem Finaleinzug zunächst aufgepeitscht, indem er von bis zu 100.000 Reds in Basel sprach. Nach Intervention des Vereins nahm er seinen Aufruf kleinlaut zurück ("Das war falsch") und bat, ohne Karte nicht in die Schweiz zu kommen - ganz offensichtlich vergeblich. Klopp stand im Zentrum der Fangesänge, in den Gassen der linksrheinischen Altstadt Grossbasel war sein Konterfei auf Fahnen, Schals und Transparenten zu sehen: "We believe in Jurgen". Im Baseler St. Jakob-Park finden nur gut 35.000 Zuschauer Platz, beide Mannschaften erhielten daher ein vergleichsweise schmales Kontingent von etwas mehr als 10.000 Tickets. Liverpool hätte problemlos ein Vielfaches davon verkaufen können. (cri)

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BVB-Boss kritisiert Löws EM-Nominierung

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Nach dem Geschmack von Hans-Joachim Watzke sind zu wenige Dortmunder im EM-Aufgebot des DFB.

(Foto: imago/DeFodi)

Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, hat die EM-Nominierung von Bundestrainer Joachim Löw kritisiert. "Dem deutschen Fußball muss es richtig gut gehen, wenn man vom Team, das 78 Punkte geholt hat, nur drei Spieler mitnimmt", sagte der BVB-Boss in Anspielung auf die starke Saisonbilanz des Vizemeisters. Umso mehr freute sich Watzke über die erste Nominierung von Dortmunds Shootingstar Julian Weigl. "Ich war schon im Vorfeld darüber informiert und habe extra Gewichte besorgt, damit er nicht abhebt", sagte der 56-Jährige weiter: "Es ist komplett verdient. Julian hat eine großartige Zukunft vor sich, wenn er auf dem Boden bleibt und alles mitnimmt, was sich ihm hier bietet." (cri)

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Europapokal-Tür steht Kosovo-Klubs offen

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Erst seit Anfang Mai ist das Kosovo Mitglied der Uefa. Nun dürfen dessen Klubs auch an europäischen Wettbewerben teilnehmen.

(Foto: imago/PuzzlePix)

Fußballklubs aus dem Kosovo dürfen ab der kommenden Saison voraussichtlich an der Qualifikation zur Champions League und Europa League teilnehmen. Dies beschloss das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (Uefa) in Basel. Der Meister könne, die Erfüllung der Lizenzkriterien vorausgesetzt, in die erste Qualifikationsrunde zur Königsklasse einsteigen und der Pokalsieger in die erste Runde der Qualifikation zur Europa League.

Eine Task Force soll zudem die Bedingungen für eine Teilnahme der neuen Fifa-Mitglieder Kosovo und Gibraltar an der europäischen WM-Qualifikation festlegen. "Sie wird besprechen, welche Länder aus Sicherheitsgründen nicht gegen den Kosovo spielen können", sagte der griechische Uefa-Interims-Generalsekretär Theodore Theodoridis: "Es gibt viele Länder, die den Kosovo nicht anerkennen." Eine Entscheidung solle bis Ende Mai fallen. (cri)

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Kassel-Kicker protestieren mit Standfußball

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Die Spieler von Hessen Kassel bewegten sich im Testspiel gegen Köln eine Minute lang nicht.

(Foto: imago/Eibner)

Mit einer ungewöhnlichen Aktion haben die Fußballer des Regionalligisten KSV Hessen Kassel gegen die eigene Vereinsführung protestiert. Weil sie auf ausstehende Gehälter warten, bewegten sich die Spieler im Testspiel gegen den 1. FC Köln in der ersten Minute der Partie überhaupt nicht. "Wir als Mannschaft wollten aufmerksam machen auf die Vorgänge der letzten Zeit", begründete Kapitän Tobias Becker in der "Hessische Niedersächsische Allgemeine" den Protest der Mannschaft. Nach der einminütigen "Auszeit" legten die Spieler aber richtig los und entschieden die Begegnung überraschend mit 5:3 für sich. Der Traditionsverein hatte Anfang des Monats angekündigt, dass er den Etat für die kommende Saison in der Regionalliga deutlich reduzieren wird. Grund ist unter anderem der schrittweise Rückzug des Hauptsponsors VW. (tno)

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Bayerns Müller will auf Elfmeter verzichten

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Thomas Müller will nach seinem verschossenen Elfmeter im nächsten Spiel Robert Lewandowski den Vortritt lassen.

(Foto: imago/Contrast)

Weltmeister Thomas Müller will bei einem Strafstoß im DFB-Pokalfinale nach seinem jüngsten Fehlschuss lieber Kollege Robert Lewandowski den Vortritt lassen. "Wenn es einen Elfmeter gibt und Lewy auf dem Platz steht, wird er ihn schießen", sagte Müller und fügte augenzwinkernd an: "Ich muss erst wieder trainieren." Müller war beim Halbfinal-Aus des FC Bayern in der Champions League gegen Atlético Madrid an Torhüter Jan Oblak gescheitert. "Das heißt aber nicht, dass ich nie wieder einen Elfmeter schießen werde", betonte Müller. (tno)

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Uefa wählt im September neuen Präsidenten

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Das Exekutivkomitee der Uefa legt in Basel den Termin für die Wahl zur Platini-Nachfolge fest.

(Foto: AP)

Die Uefa wird wie erwartet erst nach der Europameisterschaft in Frankreich einen Nachfolger des gesperrten Präsidenten Michel Platini wählen. Die Mitgliedsverbände sollen bei einem Kongress am 14. September in Athen den neuen Uefa-Chef bestimmen, wie Interims-Generalsekretär Theodore Theodoridis nach einer Exekutivkomitee-Sitzung in Basel berichtete. Die Bewerbungsfrist für mögliche Kandidaten endet am 20. Juli. Der neue Präsident soll die Amtszeit von Platini, die noch bis März 2019 läuft, beenden. Bis zur Wahl solle Platinis Vize Angel Maria Villar Llona weiterhin als geschäftsführender Präsident agieren. Der Spanier werde damit am 10. Juli auch den Pokal an den neuen Europameister übergeben, sagte Theodoridis. (hla)

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VfL Bochum droht der Ausverkauf

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Onur Bulut verlässt den VfL in Richtung Freiburg, Simon Terodde hat offenbar sehr attraktive Angebote vorliegen.

(Foto: dpa)

Der VfL Bochum hat gerade erst die beste Zweitliga-Saison seit Jahren abgeschlossen, da droht dem Klub ein gewaltiger personeller Aderlass: Nach den bereits länger feststehenden Abgängen von Andreas Luthe (FC Augsburg), Janik Haberer (war von Hoffenheim ausgeliehen), Malcolm Cacutalua (war von Leverkusen ausgeliehen), Jan Simunek, Giliano Wijnaldum, David Niepsuj und Nando Rafael (alle Ziel unbekannt), verlassen jetzt auch die beiden Leistungsträger Onur Bulut (für etwa 1,2 Millionen Euro nach Freiburg) und Marco Terrrazzino (ablösefrei nach Hoffenheim) den Verein. Zudem drohen dem VfL noch die Abgänge von Simon Terodde und Felix Bastians. Terodde, Torschützenkönig der 2. Liga (25 Treffer), hat offenbar mehrere attraktive Angebote aus England vorliegen, an Innenverteidiger Bastians sollen der Hamburger SV und Werder Bremen interessiert sein. (tno)

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Georg Teigl verlässt den RB Leipzig

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Georg Teigl hat in der vergangenen Saison seinen Stammplatz in Leipzig verloren.

(Foto: imago/Picture Point LE)

Der FC Augsburg hat den österreichischen Fußballprofi Georg Teigl vom künftigen Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig unter Vertrag genommen. Der 25-Jährige unterschrieb bei den Schwaben für vier Jahre bis 2020, teilte der FCA mit. Manager Stefan Reuter sieht Teigl als "talentierten Spieler" und "weitere Alternative für die rechte Außenbahn". Der gebürtige Wiener war im Sommer 2014 von RB Salzburg nach Leipzig gewechselt, hatte dort in der abgelaufenen Saison aber seinen Stammplatz verloren. Teigl hofft, sich beim FCA "in einem unaufgeregten Umfeld und einer guten Mannschaft" weiterentwickeln zu können. Er ist nach Torhüter Andreas Luthe vom VfL Bochum der zweite Neuzugang der Augsburger. (hla)

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Can will Götze als Teamkollege in Liverpool

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Emre Can wünscht sich Götze zum FC Liverpool.

(Foto: imago/BPI)

Für Fußball-Nationalspieler Emre Can wäre Weltmeister Mario Götze vom FC Bayern eine Verstärkung im Team des FC Liverpool. Trainer Jürgen Klopp "kennt den Mario, jeder weiß, er ist ein großartiger Fußballer, und er könnte auch uns auf jeden Fall weiterbringen", sagte der 22-Jährige in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Defensivspieler Can hat in Liverpool schon seine Anführerqualitäten gezeigt; der frühere Leverkusener und Münchner absolvierte bisher fünf Länderspiele und steht im vorläufigen EM-Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw. Von Klopp seien die Liverpooler Profis und Fans begeistert, berichtete Can. Klopp führt die Reds ins Finale der Europa League am Abend in Basel gegen den FC Sevilla. "Die Leute lieben einfach den Trainer, weil er so ist, wie er ist", meinte Can. Vom ersten Tag an sei der frühere Dortmunder Coach bei den Spielern gut angekommen. "Er ist einfach Jürgen Klopp, er verstellt sich nicht. Die Mannschaft hat ein Super-Verhältnis zu ihm." (hla)

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Chicharito führt Mexiko in der Copa América

Bayer Leverkusens Torjäger Javier "Chicharito" Hernandez führt das Aufgebot der mexikanischen Fußball-Nationalmannschaft für die Copa América (3. bis 26. Juni) an. Nationaltrainer Juan Carlos Osorio berief den 27-Jährigen, der für die Werkself in der abgelaufenen Saison 17 Bundesliga-Tore erzielte, am Dienstag in den 23-köpfigen Kader für das Turnier in den USA.

Die 45. Auflage der Copa América, ältestes Fußball-Nationenturnier der Welt, findet 100 Jahre nach der Premiere 1916 in zehn amerikanischen Städten statt. Ausnahmsweise sind diesmal auch sechs Mitglieder des Kontinentalverbandes "CONCACAF" dabei. Mexiko trifft in der Gruppe C zunächst auf Uruguay (5. Juni), Jamaika (9. Juni) und Venezuela (13. Juni). (hla)

Quelle: n-tv.de