Fußball

Köln setzt sich langsam ab Leipzigs "Maschinen" laufen auf Hochtouren

imago0049595996h.jpg

Kaum Zug nach vorn, wenige Chancen: Mainz spielt wie ein Absteiger.

(Foto: imago images/Werner Schmitt)

Lange ist es ein schwaches Duell im Keller der Fußball-Bundesliga, doch dann schlägt der 1. FC Köln einmal zu. Durch den Sieg beim FSV Mainz 05 verlassen die Kölner die Abstiegsränge. Der RB Leipzig übernimmt zumindest vorübergehend die Tabellenführung und Dortmund kassiert eine üble Klatsche.

SC Freiburg - Arminia Bielefeld 2:0 (0:0)

Der SC Freiburg hat seine monatelange Talfahrt vorerst gestoppt und den ersten Dreier seit dem Sieg zum Saisonauftakt eingefahren. Die Breisgauer gewannen am elften Spieltag der Fußball-Bundesliga 2:0 (0:0) gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld. Damit hat der SC seine einzigen beiden Erfolge gegen die Aufsteiger errungen.

Vincenzo Grifo traf in der 79. Minute per Foulelfmeter für die Freiburger (elf Punkte), die nach dem Sieg am ersten Spieltag beim VfB Stuttgart (3:2) nur noch fünf Unentschieden geholt hatten. Woo-Yeong Jeong (90.+2) erhöhte in der Nachspielzeit. Die Arminia bleibt mit sieben Zählern tief im Tabellenkeller.

1. FSV Mainz 05 - 1. FC Köln 0:1 (0:0)

Der 1. FC Köln hat im Kellerduell der Karnevalsvereine Big Points für den Abstiegskampf eingefahren. Das Team von Trainer Markus Gisdol siegte beim FSV Mainz 05 mit 1:0 (0:0) und feierte einen Befreiungsschlag gegen einen direkten Konkurrenten. Mit nun zehn Punkten auf dem Konto liegt der FC schon fünf Zähler vor den Mainzern.

Beendet Schalke 04 am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beim FC Augsburg seine Sieglosserie von mittlerweile 26 Spielen, fallen die 05er auf den letzten Platz zurück. In einem über weite Strecken unspektakulären Spiel ließ Elvis Rexhbecaj (55.) die Kölner jubeln, die erstmals seit März drei Bundesligaspiele hintereinander ohne Niederlage überstanden. Zudem zog der FC einen Schlussstrich unter seinen Vereinsrekord von zuvor 21 Spielen in Folge mit Gegentreffer. In der Schlussphase musste Köln nach der Gelb-Roten Karte für Ondrej Duda wegen wiederholten Foulspiels (76.) mit zehn Mann auskommen.

Borussia Mönchengladbach - Hertha BSC 1:1 (0:0)

Borussia Mönchengladbach ist nach dem erstmaligen Sprung ins Achtelfinale der Champions League nur mühsam ins "Tagesgeschäft" Bundesliga zurückgekehrt. Die Fohlen kamen im Heimspiel gegen Hertha BSC lediglich zu einem 1:1 (0:0) und verspielten im Kampf um den erneuten Einzug in den Europapokal die nächsten wertvollen Punkte.

Breel Embolo (70.) rettete den Gladbachern von Trainer Marco Rose 65 Stunden nach dem Weiterkommen bei Real Madrid immerhin einen Zähler, nachdem die Berliner durch Arsenal-Leihgabe Matteo Guendouzi (47.) in Führung gegangen waren. Die Borussia, am Samstag auf gleich sechs Positionen verändert, gewann somit nur eines ihrer vergangenen fünf Ligaspiele.

RB Leipzig - Werder Bremen 2:0 (2:0)

Die "Maschinen" von RB Leipzig laufen weiter auf Hochtouren: Vier Tage nach dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League schrieben die Sachsen ihre Erfolgsstory fort und gewannen zu Hause gegen Werder Bremen nach einer konzentrierten Leistung verdient mit 2:0 (2:0). Kapitän Marcel Sabitzer per Foulelfmeter (26.) und Dani Olmo (41.) trafen für die Leipziger, die zumindest vorübergehend die Tabellenführung übernahmen und zu Hause noch keine Punkte abgaben. Trainer Julian Nagelsmann hatte zuvor seine Spieler als auch sich selbst angesichts der guten Ergebnisse bei extrem hoher Belastung als "Maschinen" bezeichnet.

Werder Bremen muss sich hingegen allmählich Sorgen machen. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt blieb auch im achten Liga-Spiel in Folge ohne Sieg und kommt mit elf Punkten dem Abstiegsstrudel gefährlich nahe. Am Dienstag wartet der nächste Brocken, wenn Borussia Dortmund (20.30 Uhr/Sky) nach Bremen kommt.

Borussia Dortmund - VfB Stuttgart 1:5 (1:1)

Peinliche Demütigung für Borussia Dortmund: Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre unterlag dem VfB Stuttgart nach einer indiskutablen Leistung verdient mit 1:5 (1:1) und läuft den eigenen Ansprüchen in der Fußball-Bundesliga nach elf Spielen weit hinterher. Mehr lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, ara/sid