Fußball

++ Fußball, Transfers, Gerüchte ++ Manchester United rüstet weiter auf

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Morgan Schneiderlin soll zusammen mit Bastian Schweinsteiger das Herzstück im neuen United-Mittelfeld bilden.

(Foto: imago/BPI)

Wer wechselt? Was tut sich auf dem Fußball-Transfermarkt? Und was ist nur ein Gerücht? Manchester City greift für Raheem Sterling ganz tief in die Tasche, Khedira absolviert den Medizincheck in Turin und Schweinsteiger bekommt einen kongenialen Partner.

Neben Bastian Schweinsteiger hat Manchester United auch den französischen Nationalspieler Morgan Schneiderlin verpflichtet. Der 25-Jährige Mittelfeldspieler erhält beim Team von Trainer Louis van Gaal einen Vierjahresvertrag mit Option. Die Ablösesumme des vom Premier-League-Konkurrenten FC Southampton gekommenen Schneiderlin soll knapp 35 Millionen Euro betragen.

Wie Schweinsteiger wird auch Schneiderlin mit dem Team in die USA reisen. Dort bestreitet der englische Rekordmeister vier Testspiele in 13 Tagen. Unter anderem spielt ManUnited gegen Champions-League-Sieger FC Barcelona (25. Juli) und den französischen Spitzenclub Paris Saint-Germain (30. Juli).

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Khedira absolviert Medizincheck

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Zukünftige Mannschaftskollegen: Paul Pogba und Sami Khedira.

(Foto: imago sportfotodienst)

Fußball-Weltmeister Sami Khedira hat den Medizincheck bei seinem neuen Verein Juventus Turin absolviert. Mehr als vier Wochen nach seinem Wechsel zum italienischen Rekordmeister stand die sportmedizinische Untersuchung für den Mittelfeldspieler auf dem Programm. Der 28-Jährige war ablösefrei vom spanischen Topclub Real Madrid zum Champions-League-Finalisten gewechselt.  Nach der Untersuchung machte sich Khedira auf nach Vinovo, um das Trainingsgelände zu besichtigen. Dies teilte der Serie-A-Club auf seiner Internetseite mit.

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Chelsea findet Ersatz für Petr Cech

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Asmir Begovic soll den Abgang von Petr Cech zu Lokalrivale Arsenal London vergessen machen.

(Foto: imago/BPI)

Der englische Fußball-Meister FC Chelsea hat einen Nachfolger für Torwart Petr Cech gefunden. Die Londoner vermeldeten die Verpflichtung von Asmir Begovic, der bislang beim Liga-Rivalen Stoke City unter Vertrag stand. Der 28-Jährige habe einen Vierjahresvertrag erhalten, teilte Chelsea mit. Der in Deutschland und Kanada aufgewachsene Bosnier Begovic übernimmt das Trikot mit der Nummer eins von Cech, der zum FC Arsenal gewechselt war. Stammkeeper der "Blues" aber dürfte weiter der Belgier Thibaut Courtois bleiben.

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Manchester City gewinnt Kampf um Raheem Sterling

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Sterling kann sich auf seinem Erfolg ausruhen. Er ist derzeit der wertvollste englische Spieler aller Zeiten.

(Foto: dpa)

Der englische Rekordtransfer von Nationalstürmer Raheem Sterling zu Manchester City steht offenbar unmittelbar bevor. Wie verschiedene Medien berichten, einigten sich die Citizens mit dem FC Liverpool auf eine Ablösesumme von rund 68 Millionen Euro für den 20-Jährigen, an dem zwischenzeitlich auch Bayern München Interesse gehabt haben soll. Nie zuvor wechselte ein Engländer für eine höhere Summe. "Der Verein hat sich mit einem anderen Klub geeinigt", bestätigte Teammanager Brendan Rodgers, ohne dabei direkt auf Manchester City einzugehen: "Vorbehaltlich des Medizintests wird der Transfer stattfinden." Sterling war 2014 als bester U21-Spieler Europas mit dem "Golden Boy"-Award ausgezeichnet worden. Zuletzt erkaltete die Beziehung zu den Klubverantwortlichen in Liverpool. Im Winter hatte der Stürmer laut Rodgers ein "unglaubliches Angebot" zur Verlängerung seines noch bis 2017 gültigen Vertrages abgelehnt. (lsc)

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Juve bietet Özil die sagenumwobene 10

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Juventus Turin macht Özil ein unmoralisches Angebot.

(Foto: imago sportfotodienst)

Wird nun auch Nationalspieler Mesut Özil von der Transferwelle erfasst? Laut "Tuttosport" hat Juventus Turin ein Auge auf den Spieler vom FC Arsenal geworfen. Dabei machen die Italiener eine einfache Rechnung: Sollten die Stars Paul Pogba und Arturo Vidal den Klub verlassen, wäre nicht nur das nötige Kleingeld vorhanden, sondern auch reichlich Bedarf in der "Bianconeri"-Elf. Das Blatt zitiert zudem Juve-Präsident Andrea Agnelli: "Die 10 ist eine Nummer, die uns alle träumen lässt. Aber nur einer kann sie tragen, jemand mit bestimmten Charakteristiken, ein Phänomen. Wir werden zu gegebener Zeit entscheiden." Die sagenumwobene Nummer zehn trug einst Juventus-Symbolfigur Alessandro Del Piero. Özils Vertrag beim FC Arsenal läuft allerdings noch bis 2018. Er wechselte 2013 für 50 Millionen Euro von Real Madrid zu den Briten. Aber auch Paris St-Germain und Manchester City sollen im Özil-Poker kräftig mitmischen. (lsc)

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Florenz' Tauschpoker: Balotelli gegen Gomez

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Gomez geht, Balotelli kommt. Florenz will mit Liverpool tauschen.

(Foto: imago/Gribaudi/ImagePhoto)

Die Zukunft von DFB-Nationalspieler Mario Gomez beim AC Florenz ist offenbar weiter ungewiss. Angeblich plant der italienische Klub ein Tauschgeschäft mit dem FC Liverpool. Einem Bericht von "Il Messaggero" zufolge kämpft Florenz um die Verpflichtung des italienischen Stürmers Mario Balotelli, der bei den Reds offenbar keine Rolle mehr spielt. Fioretina-Präsident Andrea Della Valle soll bereits seine Fühler nach dem 24-Jährigen ausgestreckt und Liverpool unter anderem Gomez als Ersatz für Balotelli angeboten haben. Die "Gazzetta dello Sport" berichtete allerdings, dass der neue AC-Trainer Paulo Sousa weiter auf Gomez setzt, der in Florenz noch bis 2017 unter Vertrag steht. "Er ist ein Spieler mit großartiger Erfahrung. Es ist unsere Aufgabe, ihn in eine Lage zu versetzen, in der er viele Tore erzielt", sagte der Trainer. (lsc)

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Nico Schulz lässt Hertha zappeln

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Wenn Schulz sich nicht festlegt, droht ihm der Wechsel.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Seit Jahresbeginn bemüht sich Hertha BSC um eine Zusage von Nico Schulz zu einer Vertragsverlängerung. Bis 2019 wollen die Berliner den 22-Jährigen verpflichten, doch noch hat Schulz seine Unterschrift nicht unter das konkrete Angebot gesetzt, berichtet die "Bild"-Zeitung. Stattdessen lässt er seinen Verein zappeln. Sollte sich der U21-Nationalspieler nicht bis zum 31. August entscheiden können, droht ihm der Verkauf. Einen ablösefreien Wechsel in einem Jahr soll sich das Team von Coach Pál Dárdai nicht leisten können. Auch Bundestrainer Joachim Löw soll den jungen Berliner bereits im Blick haben. Schulz spielt seit 2000 für Hertha. Ein Weggang vom Klub wäre schade. (lsc)

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Schalke ringt um Mega-Deal für Shaqiri

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Läuft Shaqiri demnächst im königsblauen Trikot auf?

(Foto: imago/Ulmer)

Italienischen Medien zufolge will sich Inter Mailand nach nur sechs Monaten von Xherdan Shaqiri trennen. Die "Bild"-Zeitung berichtet, dass sein Bruder und Manager bereits Gespräche mit dem FC Schalke 04 geführt haben sollen, um einen Wechsel aus Italien zu den Königsblauen perfekt zu machen. Einziger Haken bei dem Geschäft: Schalke soll 17 Millionen Euro für den 23-Jährigen locker machen. Mit der Verpflichtung von Matija Nastasic (9,5 Millionen Euro), Johannes Geis (10 Millionen) und Junior Caicara (4,5 Millionen) sollen sich die Gelsenkirchener diese Summe jedoch nicht leisten können. Shaqiri kam 2015 für 16 Millionen Euro vom FC Bayern München zu Inter Mailand. (lsc)

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Kuranyi: "Es gibt konkrete Angebote"

Bundesliga-Exilant Kevin Kuranyi steht vor einem Comeback. "Es gibt konkrete Angebote. Ich hoffe, dass in den nächsten zwei, drei Wochen eine Entscheidung fällt. Das Wichtigste ist, am Ende die richtige zu treffen", sagt der 33 Jahre alte Ex-Nationalspieler. Zuletzt war in den Medien der FC Augsburg als möglicher neuer Verein ins Spiel gebracht worden. "Es gibt viel Gerede, an dem nichts dran ist", meinte Kuranyi zu den Spekulationen. Dennoch hat er ein klares Wunschprofil für einen neuen Arbeitgeber: "Es sollte ein Verein sein mit einer guten Struktur und einem guten Trainer, wo man sich auch gut versteht und an die Zukunft denkt." Nach fünf Jahren bei Dynamo Moskau kehrt der Stürmer mit der ganzen Familie nach Deutschland zurück und sorgt gleich für neue Spekulationen. "Wir werden in dieser Woche umziehen und lassen uns erst einmal wieder in Stuttgart nieder", berichtet der frühere VfB-Stuttgart- und Schalke-04-Kicker. In der vergangenen Woche hatte sich Kuranyi als Gast beim 1. FC Saarbrücken fit gehalten. "Für mich war es wichtig, wieder einzusteigen nach einem langen Urlaub und viel Einzeltraining ohne Ball. Ab und zu war es nicht einfach, aber es hat sich gelohnt", erklärt er. (lsc)

Quelle: ntv.de