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+ Fußball, Transfers, Gerüchte + Spanien kantert beim vorletzten EM-Test

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Die spanische Nationalelf hat sich im EM-Test gegen Südkorea keine Blöße gegeben.

(Foto: REUTERS)

Mario Gomez will erst nach der EM entscheiden, ob er wechselt. Solch einen Schritt schließt Lukas Podolski für sich aus. Der FC Bayern will sich offenbar mit einem Stürmer aus Bremen verstärken. Und Titelverteidiger Spanien schießt sich eindrucksvoll für die EM warm.

Die spanische Nationalmannschaft hat sich für die Mission EM-Titelverteidigung warm geschossen. Der Europameister von 2008 und 2012 gewann sein vorletztes Test-Länderspiel gegen Südkorea in Salzburg souverän mit 6:1 (3:0). Die Treffer im EM-Stadion von 2008 erzielten David Silva (30.), Cesc Fàbregas (32.), Nolito (38., 54.) und Álvaro Morata (50., 89). Se-Hong Ju traf für die Asiaten (83.).

Bei den Spaniern wurde Thiago vom deutschen Meister Bayern München in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Für Südkorea spielten die Augsburger Dong-Won Ji und Jeong-Ho Hong von Beginn an. Spanien trifft bei der EM in Frankreich in der Gruppe D auf Tschechien (13. Juni), die Türkei (17. Juni) und Kroatien (21. Juni). (cri)

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FC Bayern buhlt um Toptalent von Werder

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Werders Johannes Eggestein ist offenbar ins Visier des FC Bayern München geraten.

(Foto: imago/foto2press)

In der vergangenen Saison kickte Johannes Eggestein noch in der A-Jugend-Bundesliga für Werder Bremen. In der neuen Spielzeit könnte der 18-Jährige schon in der Profi-Bundesliga auf Torejagd gehen - die Frage ist nur, wo. Angeblich soll der FC Bayern München stark an Eggestein interessiert sein. Bei Werder versucht man nun alles, um den jungen Stürmer zu halten. "Es wird noch in dieser Woche eine Entscheidung geben. Ich hoffe nach wie vor", sagte Werder-Manager Frank Baumann der "Bild"-Zeitung.

Noch in dieser Woche soll Baumann zufolge eine Entscheidung fallen. "Uns ist bekannt, dass Top-Klubs interessiert sind. Aber wir glauben, dass wir ihm einen Weg aufzeigen können, der für seine Entwicklung gut ist", sagte der Nachfolger von Thomas Eichin. Eggestein selbst äußerte sich bisher nicht zu möglichen Angeboten. Der Mittelstürmer traf in 26 Spielen 33 Mal und war damit Top-Torschütze in der U19-Bundesliga Nord/Nordost. (cri)

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Podolski will weiter für Galatasaray kicken

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Lukas Podolski will Galatasaray Istanbul die Treue halten.

(Foto: imago/Seskim Photo)

Das Wort "Maskottchen" macht am Tag nach der DFB-Kadernominierung zur EM die Runde - in Anspielung auf die Berufung von Lukas Podolski. Der lässt die Öffentlichkeit wissen, dass er das "zum Teil respektlos" findet. Viel lieber spricht der Nationalstürmer hingegen über seinen derzeitigen Arbeitgeber, dem er auch nach der EM die Treue halten möchte: "Stand heute: Ich bleibe bei Galatasaray Istanbul. Ein Wechsel ist kein Thema. Ich fühle mich bei dem Klub und in der Stadt sehr wohl. Wir sind gerade Pokalsieger geworden und haben uns auch für die neue Saison eine Menge vorgenommen", sagte der 30-Jährige im EM-Trainingslager der DFB-Auswahl in Ascona.

Damit äußert sich Podolski deutlicher als bisher. Wegen der jüngsten Terroranschläge in der Türkei hatte er immer wieder laut darüber nachgedacht, "Gala" nach nur einem Jahr wieder zu verlassen. "In letzter Zeit ist es wieder ruhiger geworden. Ich hoffe, dass die Lage stabil bleibt", sagte der 127-malige Nationalspieler. Podolski war erst im vergangenen Sommer nach einer zwischenzeitlichen Ausleihe an Inter Mailand vom FC Arsenal an den Bosporus gewechselt. Zuletzt war Podolski, der bis 2018 beim türkischen Rekordmeister unter Vertrag steht, mit dem MLS-Klub Toronto FC in Verbindung gebracht worden. (cri)

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Gomez will "ein bisschen planlos sein"

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Gomez will sich zunächst auf die EM konzentrieren.

(Foto: imago/Seskim Photo)

Nationalstürmer Mario Gomez wird eine Entscheidung über seine Zukunft erst nach der EM in Frankreich treffen. "Ich versuche, ein bisschen planlos zu sein", sagte der Stürmer von Besiktas Istanbul mit einem Lächeln und erklärte: "Ich habe mit meinem Berater abgesprochen, das ich während des Turniers nichts davon wissen will. Und es wird währenddessen auch sicher keine Entscheidung fallen." In einem ersten Jahr in der Türkei wurde der 30-Jährige Meister und Torschützenkönig, schaffte zudem das Comeback in der DFB-Elf. Eine Frist zur Verlängerung seines Leihvertrages im April ließ er auslaufen, weil er abwarten will, ob Besiktas im kommenden Jahr eine auch in der Champion League konkurrenzfähige Mannschaft haben wird. (ath)

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Berater dementiert Rode-Wechsel zum BVB

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Bald in Schwarz-Gelb unterwegs? Sebastian Rode soll den FC Bayern in Richtung BVB verlassen.

(Foto: dpa)

Der Wechsel des Ersatzspielers Sebastian Rode vom FC Bayern München zu Borussia Dortmund ist laut "Bild"-Zeitung perfekt. Inklusive Bonuszahlungen soll die Ablösesumme für den Mittelfeldspieler bis zu 25 Millionen Euro betragen, realistisch sei aber ein Sockelbetrag von 12 bis 15 Millionen. Rodes Berater Branko Panic widersprach: Es bestehe keine Einigung. Rode war vor zwei Jahren ablösefrei von der Frankfurter Eintracht nach München gewechselt. In der abgelaufenen Saison erhielt er unter Trainer Josep Guardiola in 19 Pflichtspieleinsätzen insgesamt nur 493 Minuten Spielzeit. Rode besitzt beim FC Bayern noch einen Vertrag bis 2018. (ath)

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Paulo Fonseca wird Schachtjor-Trainer

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Der 43-jährige Fonseca tritt in die großen Fußstapfen Mircea Lucescus.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der ukrainische Erstligist Schachtjor Donezk hat seinen neuen portugiesischen Trainer Paulo Fonseca vorgestellt. "Für mich ist es eine große Ehre und Glück, Cheftrainer eines Vereins wie Schachtjor zu werden", sagte der 43-Jährige. Fonseca war vom portugiesischen Erstligaverein SC Braga abgeworben worden. Medienberichten zufolge flossen 300.000 Euro Ablöse. Sein Vorgänger Mircea Lucescu hatte nach dem Pokalsieg seinen Wechsel zum russischen Erstligisten Zenit Sankt Petersburg bekanntgegeben. In den vergangenen zwölf Jahren unter Führung des Rumänen fuhr Schachtjor seine größten Erfolge ein. Darunter waren acht Meistertitel, sechs Pokalsiege und der Gewinn des UEFA-Cups 2009. (ath)

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Real Madrid umwirbt David Alaba

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Alabas Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2021.

(Foto: imago/Xinhua)

David Alaba vom FC Bayern steht nach spanischen Medienberichten auf der Wunschliste von Champions-League-Sieger Real Madrid. Der spanische Fußball-Rekordmeister habe für den 23-jährigen Österreicher bereits ein 50-Millionen-Euro-Angebot gemacht, schrieb die Sportzeitung "AS". Die Bayern hätten das Angebot allerdings bereits ausgeschlagen. Real wolle aber weiter verhandeln. Club-Direktor José Ángel Sánchez sei laut "AS" bereits mehrfach nach München und Wien geflogen, um mit dem Vater und Manager des Spielers, George Alaba, über einen Wechsel zu sprechen. Vater Alaba habe dabei signalisiert, dass sein Sohn einem Transfer nicht abgeneigt sei. Der Spieler - der seinen Vertrag mit den Bayern erst jüngst bis 2021 verlängert hatte - wolle "neue sportliche Herausforderungen", so das Blatt. Im Gespräch mit "AS" sagte George Alaba: "Zur Zeit wollen wir keinen Kommentar machen. Ich habe nichts zu sagen. Aber Madrid ist ein großartiger Club. Und wenn sie wirklich an meinem Sohn interessiert sind, macht mich das stolz." (ath)

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Medien: China-Konzern kauft Inter Mailand

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Der Indonesier Erick Thohir soll weiter Präsident des Traditionsclubs bleiben.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der italienische Traditionsclub Inter Mailand steht italienischen Medienberichten zufolge vor dem Verkauf an einen chinesischen Investor. Der Konzern Suning wolle bis zu 70 Prozent der Anteile an dem italienischen Fußball-Erstligisten kaufen, berichteten die "Gazzetta dello Sport" und andere Medien. Der Vertrag soll demnach bis Ende Juni unterschrieben werden. Den Rest der Anteile soll der indonesische Investor Erick Thohir behalten. Thohir hatte vor zweieinhalb Jahren 70 Prozent der Anteile an dem 18-maligen italienischen Meister übernommen und war Präsident des Clubs geworden. Dieses Amt soll der Indonesier den Berichten zufolge auch behalten. Der langjährige Club-Patriarch und Ehrenpräsident Massimo Moratti, der mit Inter fünf Meisterschaften und 2010 den Champions-League-Titel geholt hatte, könnte sich den Berichten zufolge hingegen komplett zurückziehen. (ath)

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Schalke bestätigt Weinzierl-Wechsel

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Drei Jahre lang soll Markus Weinzierl die Königsblauen coachen.

(Foto: dpa)

Auch ohne offizielle Unterschrift betrachtet Fußballtrainer Markus Weinzierl seinen Wechsel vom FC Augsburg zum FC Schalke 04 als perfekt. "Am Ende gab es dann eben noch mal ein großes Hin und Her. Jetzt bin ich froh, dass alles geklärt ist", sagte Weinzierl der "Sport Bild". Schalkes Sportvorstand Christian Heidel bestätigte der Funke Mediengruppe, dass sich alle Parteien geeinigt hätten. "Es fehlt allein noch ein gegengezeichnetes Schriftstück." Dem Bericht zufolge wird das Arbeitsverhältnis zwischen Weinzierl und Augsburg am 14. Juni aufgelöst. Der Dreijahresvertrag des 41-Jährigen auf Schalke soll dann vom 15. Juni an wirksam werden. (ath)

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Ibrahimovic denkt nicht ans Aufhören

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Zu gut für Schwedens Liga: Ibrahimovic will noch lange international auflaufen.

(Foto: imago/PanoramiC)

Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic hat sich noch keine Gedanken über ein Ende seiner Karriere in der schwedischen Fußball-Nationalmannschaft gemacht. "Das ist nichts, worüber ich nachgedacht habe, nichts, in das ich Energie gesteckt habe. Ich bin hier, um die EM zu spielen", sagte der 34-Jährige bei einer Pressekonferenz. "Wie lange ich hier bin, weiß ich nicht." Medien hatten zuvor über den Abschied des Superstars in der Nationalelf nach der EM in Frankreich im Sommer berichtet. Beim vorletzten Test der Schweden vor der EM gegen Slowenien (0:0) hatte er am Montag wegen Wadenproblemen aussetzen müssen. Jetzt gehe es ihm besser, sagte der Stürmer. Beim Training könne er am Mittwoch schon wieder dabei sein. "Ich fühle mich stark, sehr stark." Über seine Zukunft schwieg Ibrahimovic, der den französischen Verein Paris St. Germain nach vier Jahren verlässt. Gerüchte über einen Wechsel zu Manchester United kommentierte der Stürmer nicht. Nur eins machte er klar: Für die schwedische Liga sei er zu gut. (ath)

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Pinto beendet Karriere wegen Kieferbrüchen

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Kein Daumen nach oben: Pinto fehlt die Kraft, um weiter Fußball zu spielen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der langjährige Bundesligaspieler Sergio Pinto vom Zweitligisten Fortuna Düsseldorf muss aufgrund einer Verletzung seine Karriere im Alter von 35 Jahren beenden. Wie der Mittelfeldspieler der "Bild"-Zeitung mitteilte, sei er nach zwei Kieferbrüchen binnen eines halben Jahres bei der Nahrungsaufnahme zu eingeschränkt, um Leistungssport betreiben zu können. "An normales Essen ist nicht mehr zu denken", sagte Pinto, der für Hannover 96, Alemannia Aachen und Schalke 04 insgesamt 211 Bundesliga-Spiele bestritt: "Ich kann in keine harten Sachen wie beispielsweise einen Apfel mehr beißen. Manchmal fehlt mir einfach die Kraft zum Kauen." Eine Operation sei aufgrund der möglichen Folgeschäden derzeit zu riskant. Pintos Vertrag bei der Fortuna ist zum Saisonende ausgelaufen. (ath)

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Jena-Präsident tritt zurück

Der Präsident des FC Carl Zeiss Jena, Lutz Lindemann, tritt zurück. Als Gründe nennt der 66-Jährige "unterschiedliche Auffassungen" über die Ausrichtung des Clubs. Zudem fühle er sich seit seinem Rückzug als Sportlicher Leiter nicht mehr ausgefüllt. Zugleich kündigte er an, andernorts im Fußball eine Aufgabe zu übernehmen. (jwu)

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Beckenbauer glaubt an erneuten Titelgewinn

Die deutsche Nationalmannschaft gehört für Franz Beckenbauer bei der Fußball-EM zu einem Kandidaten-Trio für den Titelgewinn. "Für mich gibt es drei Favoriten: Den Weltmeister, also Deutschland. Den Gastgeber, also Frankreich. Und den Titelverteidiger, also Spanien", so Beckenbauer.

Bundestrainer Joachim Löw sieht der Kaiser angesichts der Personallage im deutschen Fußball in einer komfortablen Situation. "In der Bundesliga reifen viele junge Spieler heran, die das Zeug zu Großem haben. Selten konnte ein Trainer aus einem solch großen Reservoir schöpfen", schrieb Beckenbauer. Als möglichen Geheimtipp für das EM-Turnier vom 10. Juni bis 10. Juli nannte der Ehrenspielführer der DFB-Elf das Team aus Belgien, das "nicht nur aus Kevin de Bruyne besteht". (ath)

Quelle: ntv.de