Technik

Soundbars und -plates im Test Guter TV-Sound ist nicht teuer

Sony Soundbar HT-RT5.jpg

Soundbars können auch Surround-Systeme ergänzen.

(Foto: Sony)

Stiftung Warentest prüft, welche Zusatz-Lautsprecher unter oder vor dem Fernseher den besten Klang bieten. Der Testsieger ist teuer, aber guten Sound gibt's schon für rund 250 Euro.

Egal, wie smart, scharf oder schlank Fernseher noch werden: Ihr Klang bleibt bescheiden. Erst mit separaten Lautsprechern wird das Heimkino auch zum Klangerlebnis. Am besten sind 5.1-Anlagen, praktischer und günstiger sind Soundbars oder -plates, die vor beziehungsweise unter dem Fernseher für den guten Ton sorgen. Stiftung Warentest hat jeweils neun Geräte getestet. Dabei war der Klang das wichtigste Kriterium, aber auch Handhabung, Stromverbrauch und Vielseitigkeit flossen in die Endnote ein. Insgesamt vergaben die Tester neun Mal die Note Gut, neun Geräte schnitten befriedigend ab.

Den besten Ton (Einzelnote 1,6) bescheinigt Stiftung Warentest der Soundbar Bose CineMate. Sie ist allerdings recht mager ausgestattet und mit einem durchschnittlichen Preis von 580 Euro ziemlich teuer. Mit der Gesamtnote 2,3 reichte es für Bose auch nur zum zweiten Platz im Test. Den Sieg teilen sich die Soundbars LG LAC850M und Samsung HW-J650, die Stiftung Warentest jeweils mit der Note 2,2 bewertete.

Das LG-Gerät kostet im Schnitt 400 Euro und kann Musik vom Netzwerkserver oder aus dem Internet streamen. Der Klang des Lautsprechers ist "farbig und ausgewogen", der kräftige Bass neigt laut Stiftung Warentest aber etwas zum Dröhnen. Samsungs Bar ist ebenfalls streamingfähig und spielt MP3-Dateien via USB-Ausgang ab. Die Prüfer bescheinigen ihr einen ausgewogenen Klang mit weichen Bässen. Mit 485 Euro liegt ihr mittlerer Preis aber deutlich über dem der LG-Konkurrentin.

Sparsamer Preis-Leistungs-Sieger

Die beste Soundplate ist zugleich eine der günstigsten Zusatz-Lautsprecher im Test. Die JBL Cinema Base erhielt die Gesamtnote 2,3, für den Ton vergaben die Prüfer eine 2,1. Sie klingt harmonisch und ausgewogen, ihr Bass ist etwas schlank, dafür kommen Stimmen gut rüber. Die JBL-Bar glänzt außerdem mit dem niedrigsten Stromverbrauch. Ihr durchschnittlicher Preis beträgt 263 Euro, im Online-Handel gibt es das Gerät für weniger als 250 Euro.

Ebenfalls gut klingt die Sony HT-XT3, die auch übers WLAN streamen kann. Sie hat einen mittleren Preis von 460 Euro, im Internet ist sie für knapp 400 Euro erhältlich. Platz 3 bei den Soundplates belegt die Teufel Cinebase. Sie klingt farbig und angenehm und Stimmen sind bei ihr gut differenzierbar. Ihr Bass ist ausgewogen und glänzt in den sehr tiefen Bereichen. Mit durchschnittlich 600 Euro ist die Berliner Soundplate allerdings das teuerste Gerät im Testfeld, auch online wird sie kaum günstiger angeboten

Quelle: n-tv.de, kwe

Mehr zum Thema