Technik

Panasonic stellt 6K-Kamera vor Lumix GH5 ist ein richtig scharfes Teil

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Die Lumix GH5 ist gegen Wasser, Staub und Frost geschützt.

(Foto: Panasonic)

Panasonic zeigt auf der CES eine neue Systemkamera mit 6K-Modus. Die Lumix GH5 richtet sich an Fotografen und Videofilmer - 6K-Aufnahmen sind aber nur in einem Modus möglich.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zeigt der japanische Hersteller Panasonic eine bunte Mischung neuer Produkte, darunter einen Toaster, Lautsprecherboxen, einen Stereoverstärker und die Neuauflage der Plattenspieler-Legende Technics 1200. Fotoenthusiasten dürften sich aber vor allem bei Panasonics neuer Systemkamera Lumix GH5 die Hände reiben.

30 Fotos pro Sekunde

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(Foto: Panasonic)

Die Kamera ist der neue Star in Panasonics Portfolio von spiegellosen Micro-Four-Thirds-Systemkameras, einem von Panasonic und Olympus entwickelten offenen Standard. Die GH5 hat einen 20-Megapixel-Sensor und filmt Videos in zwei 4K-Modi. Größter "Eye-Catcher" ist der 6K-Modus. Dabei handelt es sich aber nicht um einen Video-Modus, wie man auf den ersten Blick vielleicht vorschnell schließen könnte. 6K beschreibt lediglich die maximale Auflösung im schnellen Serienbildmodus: Die GH5 knipst bis zu 30 Bilder pro Sekunde mit 6K-Auflösung - das entspricht 18 Megapixel.

Wer Videos filmen möchte, bekommt dafür mit 60 Bildern pro Sekunde die volle 4K-Auflösung. Ein zeitliches Limit wie bei anderen Kameras gibt es dabei nicht, die GH5 filmt so lange, bis der Speicher voll ist. Auch für Serienaufnahmen gibt's den 4K-Modus: Dann schießt die GH5 60 Bilder pro Sekunde mit 8 Megapixeln. Der 20-Megapixel-Bildsensor hat keinen Tiefpassfilter, was für schärfere Bilder sorgen soll. Verwacklungsfreie Aufnahmen soll ein dualer Bildstabilisator (2 Achsen im Objektiv, 5 Achsen im Gehäuse) garantieren, der Hybrid-Autofokus stellt blitzschnell scharf.

Nachträglich fokussieren

Für den Einsatz im Freien und bei jedem Wetter ist die GH5 gut geeignet, das Magnesium-Gehäuse ist staub-, wasser- und frostgeschützt (bis -10 Grad Celsius). Zwei SD-Karten finden im Gehäuse Platz, Drahtlosverbindungen werden über Bluetooth 4.2 und 5-GHz-WLAN-ac hergestellt, ein großer elektronischer Sucher mit 3,7 MP Auflösung zeigt 100 Prozent des Bildfeldes, ebenso wie der 3,2-Zoll-Touchscreen. 225 Fokusfelder stehen zur Verfügung, die auch in Gruppen zusammengefasst werden können. Mit aktivierter Post-Fokus-Funktion kann die Schärfeebene bei Aufnahmen auch im Nachhinein angepasst werden.

In den Handel kommt die Lumix GH5 ab März 2017, der Preis für das Gehäuse liegt bei rund 2000 Euro.

Quelle: n-tv.de, jwa