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Threshold 2 kommt sehr bald Update-Termin für Windows 10 steht

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Windows 10 erhält in Kürze das große Herbst-Update.

(Foto: Microsoft)

Das erste große Update seit dem Start von Windows 10 steht kurz bevor. Die neue Software soll Funktionen bringen, die eigentlich schon für die erste finale Version vorgesehen waren. Der Termin steht, doch es gibt offene Fragen.

Nicht mehr lange, dann verteilt Microsoft das erste große Update für Windows 10 seit Veröffentlichung der finalen Version im Juli 2015. Die Aktualisierung mit dem Codenamen "Threshold 2" wird automatisch ausgeliefert. Wie "Winbeta" jetzt berichtet, ist dafür Montag, der 2. November angesetzt.

Was das "Herbst-Update" an Neuerungen mit sich bringt, verrieten bereits die Vorabversionen mit den Build-Nummern 10565 und 10568, die in der vergangenen Woche an die Teilnehmer des Insider-Programms von Windows verteilt wurden. Bereits im Vorfeld der offiziellen Windows-10-Premiere konnten die Insider neue Funktionen testen und kommentieren, Microsoft berücksichtigte das Feedback und ließ es in die weitere Entwicklung des neuen Betriebssystems einfließen.

Auch die Vorschauen auf "Threshold 2" bekamen zuerst die Insider zu sehen. Build 10565 brachte dabei eine Reihe neuer Funktionen, die es wohl auch in das finale Update schaffen. Darunter sind zum Beispiel eine Nachrichten-App mit Skype-Anbindung oder die Möglichkeit, SMS-Nachrichten über die digitale Assistentin Cortana zu verschicken - das ging in der Vorab-Version jedoch nur mit Empfänger-Geräten, die ebenfalls mit Windows 10 laufen.

Cortana wird zudem etwas schlauer und kann handschriftliche Eingaben lesen oder orts- und zeitbezogene Informationen aus Nachrichten herausfiltern und entsprechende Erinnerungen einstellen. Threshold 2 bringt darüber hinaus erweiterte Anpassungsmöglichkeiten, zum Beispiel eine weitere Spalte im Startmenü oder farbig optimierte Titelleisten.

Ob auch die mit viel Kritik aufgenommenen "Überredungsversuche", mit denen Windows-10-Nutzer zum Beispiel dazu ermuntert werden, den Microsoft-Browser Edge auszuprobieren, anstatt auf Googles Chrome umzusteigen, ist unklar. Die Funktion war in Build 10568 aufgetaucht und hatte einhellige Empörung verursacht.

Das Update wird zwar automatisch verteilt, unklar ist aber noch, wie die Verteilung genau abläuft. Nutzerfreundlich wäre ein kumulatives Update, bei dem neue Programmelemente der bereits bestehenden Software-Basis hinzugefügt werden. "Heise" weist jedoch darauf hin, dass Updates im Insider-Programm bislang stets als komplette Neuinstallationen ausgeliefert wurden, mit denen das alte System durch ein neues ersetzt wurde. Das Portal geht davon aus, dass deshalb auch das "Herbst-Update" als 2 bis 3 Gigabyte große Komplett-Installation zu den Nutzern kommen könnte.

Quelle: ntv.de, jwa

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