ESM

Der Europäische Stabilitätsmechanismus, kurz ESM, ist der dauerhafte Euro-Schutzschirm. Er springt mit Krediten ein, wenn Euro-Staaten an den Finanzmärkten kein Geld mehr zu verträglichen Zinsen erhalten.

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22.03.2012 09:31

Brandmauer gegen Krise wird gehebelt Berlin gibt Widerstand auf

Die Bundesregierung kommt wohl doch den Forderungen der Partnerländer nach höheren "Brandmauern" zur Abwehr der Euro-Staatsschuldenkrise entgegen. Demnach soll der provisorische Schutzschirm EFSF länger laufen, um die Hilfen für Portugal, Irland und Griechenland zu stemmen. Parallel dazu läuft der ESM an. Dadurch steigen die Kosten erheblich.

Stürmische Zeiten in Rom -  Hält der Schirm?
16.03.2012 19:19

Doppelt hält besser Zwei Schirme für die Eurozone

Weil selbst eine halbe Billion Euro große Euro-Staaten nicht ausreichend vor schweren Stürmen an den Märkten schützt, wollen die EU-Finanzminister den Schutzwall verstärken. Eine Aufstockung des ESM ist aber unter anderem mit Deutschland nicht zu machen. Deshalb zeichnet sich ab, dass der bisherige Schirm EFSF in die Verlängerung geht.

Nach der Einigung Merkels mit den übrigen Kabinettsmitgliedern sollen Bundestag und Bundesrat im Juni dem ESM-Gesetz zustimmen.
14.03.2012 11:41

Regierung treibt Eurorettung voran Kabinett billigt ESM-Gesetz

Die Bundesregierung will angeschlagene Euroländer schützen und Schaden von der Währungsunion abhalten. Darum bringt sie ein Gesetz für den 500 Milliarden schweren Stabilitätsmechanismus ESM auf den Weg. Deutsche Steuerzahler beschert er mit Risiken von bis zu 190 Milliarden Euro.

Wie bedankt man sich für 130 Mrd. Euro? Minister Venizelos begrüßt Jean-Claude Juncker.
12.03.2012 19:57

Griechenland bekommt das Geld Brüssel hebt den Daumen

Beim großen Treffen der Euro-Finanzminister stehen sich Hilfsempfänger und Retter Auge in Auge gegenüber: Der Schuldenschnitt macht es möglich, Venizelos kann frische Milliarden fest einplanen. Doch es gibt neue Sorgen - Spanien verfehlt seine Defizitziele. Die Aufstockung des ESM bleibt vorerst ungelöst.

Die Zeit läuft und die Kanzlerin muss sich auf die Spielchen der Opposition einlassen.
06.03.2012 13:56

ESM und Fiskalpakt Merkel will Abschluss im Juni

Die Unionsführung warnt SPD und Grüne vor einem "Kuhhandel" bei der anstehenden Ratifizierung des europäischen Fiskalpakts. Das Thema eigne sich nicht für eine Art Kuhhandel. Die Bundesregierung ist auf die Stimmen der Opposition angewiesen, weil sie eine Zweidrittelmehrheit benötigt. Der Pakt und der Rettungsschirm sollen Mitte Juni abgesegnet werden.

China auf Ausguckposten: Seit Jahren wird von Dollar-Investments in andere Anlageformen umgeschichtet.
05.03.2012 10:43

Europa hofft auf Geldregen China bläst Staatsfonds auf

Der chinesische Staatsfonds hat 30 Milliarden Dollar mehr zu verteilen. Ob das schuldengeplagte Europa davon profitiert, ist fraglich. Anleihen südeuropäischer Krisenstaaten oder die Emissionen der Rettungsfonds ESFS und ESM stehen leider nicht hoch im Kurs.

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02.03.2012 13:05

Anleger ignorieren Spardiktat Euro fällt weiter

Die Lage an den Devisenmärkten bleibt wacklig. Die EU-Staats- und Regierungschefs schrauben weiter am neuen Krisenmechanismus. Die Entscheidung über eine etwaige ESM-Aufstockung fällt erst Ende März. Der Euro gerät unter Druck und sinkt.

Der "Stabilitätspakt" ist unterzeichnet.
02.03.2012 09:52

London und Prag schauen nur zu Europäer schließen Sparpakt

Der Frühjahrsgipfel in Brüssel bringt eine nie dagewesene Vereinbarung auf den Weg: Fast alle EU-Staaten vereinbaren gemeinsame Vorschriften für einen weitsichtigeren Umgang mit den Staatsfinanzen. Nur beteiligte Länder bekommen Geld aus dem Rettungsfond ESM. EU-Kommissionspräsident Barroso sagt: "Der Vertrag bringt den Euro in ruhigere Gewässer".

Es geht voran: Kanzlerin Angela Merkel im Gleichschritt mit Italiens Ministerpräsident Mario Monti.
02.03.2012 08:02

Brüssel hat es eilig ESM erhält schneller Geld

Europa will seine neue Brandschutzmauer gegen die Ausweitung der Schuldenkrise schneller aufbauen als bislang geplant. Die Euro-Staaten wollen den Fonds in diesem Jahr mit doppelt so viel Geld ausstatten wie ursprünglich vorgesehen. Ob der Fonds auch insgesamt größer ausfallen soll, wird noch im März entschieden. Athen kann derweil mit grünem Licht aus Brüssel zum 130-Milliarden-Hilfspaket rechnen.

Kanzlerin Merkel hält einen größeren Schirm eigentlich nicht für notwendig.
01.03.2012 10:29

Kein Widerstand gegen "Rest der Welt" Merkel denkt an größeren Schirm

Die Berliner Blockade gegen eine größere Haftung zur Euro-Rettung bröckelt offenbar. Kanzlerin Merkel gibt einem Bericht zufolge ihre Weigerung gegen höhere Garantien auf. Dazu könnte der bisherige Rettungsschirm EFSF in die Verlängerung gehen und die Schlagkraft des künftigen Dauerschirms ESM verstärken. Deutschlands Haftung würde dadurch von 211 auf 280 Milliarden Euro steigen.