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Eine erste Fingerübung von Adrian Newey zum Supersportwagen von Aston Martin zeichnet ein sehr futuristisches Bild.
Eine erste Fingerübung von Adrian Newey zum Supersportwagen von Aston Martin zeichnet ein sehr futuristisches Bild.

Vom Formel-1-Superhirn: Newey zeichnet Supercar für Aston Martin

Soeben hat Aston Martin in Genf den DB 11 präsentiert. Jetzt planen die Briten einen Supersportwagen. Damit der richtig ins Rollen kommt, haben sie sich für die Linien ein Superhirn aus der Formel 1 geholt.

Dass das Formel-1-Team von Red Bull mit seiner derzeitigen Situation unzufrieden ist, steht außer Frage. Das sie auf der Suche nach Alternativen sind auch. Die könnten jetzt in einer neuen Liebe aufgehen. Aston Martin und der Formel-1-Konstrukteur Adrian Newey wollen nämlich gemeinsam einen Supersportwagen entwickeln. Das Projekt ist Teil der frisch geschlossenen Kooperation des britischen Autoherstellers mit dem Rennstall Red Bull.

Der Supersportwagen mit dem Projektnamen AM-RB 001 soll Formel-1-Technik sowie die Design-DNA Aston Martins verbinden und neue Maßstäbe in der obersten Leistungsliga setzen. Die ersten Fahrzeuge dürften frühestens 2018 ausgeliefert werden. Ob aus dieser Partnerschaft letztlich auch ein neuer Bolide für Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat darf bezweifelt werden, aber vielleicht beflügelt das Projekt das Team der Königsklasse ja dennoch.

Adrian Newey gilt als erfolgreichster Formel-1-Konstrukteur der Gegenwart. Er war auch das "Superhirn" hinter den Weltmeistertiteln von Sebastian Vettel. Vor seiner Zeit bei Red Bull Racing war er unter anderem für die Rennställe McLaren und Williams tätig. Die von ihm entwickelten Rennwagen gewannen insgesamt zehn Fahrer- und zehn Konstrukteurs-Weltmeisterschaften. Aufgrund dieser Erfolge ist Newey auch bei der Konkurrenz begehrt; das neue Supersportwagen-Projekt dürfte daher für Red Bull nicht zuletzt die Funktion haben, ihren Ingenieurs-Star bei Laune zu halten. Denn die Entwicklung eines Straßensportwagens ist dem Vernehmen nach ein Traum des Briten.

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Quelle: n-tv.de

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