Das war Donnerstag, der 14. Juli 2016
Heute war der 14. Juli, der französische Nationalfeiertag, viele Grüße ins Nachbarland und seid bloß vorsichtig mit diesen andauernden Kunstfliegerstaffeln. Irgendwann geht da doch was schief. Aber egal, abgesehen von patriotischen Wallungen in Frankreich war das hier heute wichtig:
Spannend fand ich die Geschichte über TV-Moderator Tobias Schlegel, der nun Rettungssanitäter werden will. Und natürlich die Bilder von Bastian Schweinsteigers Hochzeit in Venedig.
Es wird spät, ich verabschiede mich und empfehle: allez hop ins Bett!
n-tv.de-Falken werden flügge
Ach, erst sind sie noch so klein und plötzlich können sie fliegen - die Falkenkinder, die an der Außenwand der n-tv.de-Redaktion nisten, werden flügge. Heute haben sie erste Ausflüge gemacht. Wir sind aufgeregt und wehmütig.
FBI rechnet nach IS mit "Terror-Diaspora"
Was passiert eigentlich, wenn der IS eines Tages besiegt ist? Kehrt dann Frieden im Irak ein? Das FBI rechnet nicht damit.
FBI-Direktor James Comey sagte bei einer Anhörung vor dem Heimatschutz-Ausschuss des Repräsentantenhauses, dass es nach der Zerstörung des vom IS proklamierten Kalifats durch das Militär eine "terroristische Diaspora" geben werde.
Tausende Kämpfer würden sich weltweit ausbreiten, sagte Comey. "Unser Job ist es, sie aufzuspüren und zu stoppen, bevor sie in die USA kommen, um unschuldige Menschen anzugreifen."
Eine Niederlage des IS würde zur Folge haben, dass die Gruppe zu allem bereit werde, um zu zeigen, dass sie weiterhin schlagkräftig sei. Das werde wahrscheinlich zu "mehr asymmetrischen Angriffen" führen.
Rumänen sollen 40 Leute versklavt haben
Sklaverei? In Europa? Möglicherweise schon:
20 Bewohner eines rumänischen Dorfes sind unter dem Vorwurf in Untersuchungshaft genommen worden, dutzende Menschen jahrelang wie Sklaven gehalten zu haben.
Nach Angaben der für organisierte Kriminalität zuständigen Staatsanwaltschaft hatte die Polizei am Mittwoch bei einer Großrazzia in der südrumänischen Ortschaft Berevoesti fünf Menschen, darunter zwei Kinder, aus den Fängen einer Bande befreit und 38 Verdächtige festgenommen.
Die Opfer waren demnach angekettet oder mit Gurten gefesselt, sie wurden geschlagen, erniedrigt und möglicherweise auch sexuell missbraucht. Seit 2008 sollen die Verdächtigen etwa 40 Erwachsene und Minderjährige an öffentlichen Orten oder aus ihren Wohnungen verschleppt haben. Diese wurden den Angaben zufolge dann unter anderem zu Hausarbeiten, zu illegalem Holzfällen und zum Betteln gezwungen.
Bär schließt sich in Auto ein
Gut, bei so einer Überschrift, will man wissen, was da los war. Also los:
Ein Bär sperrte sich in Colorado in ein Auto ein, siehe Video. Die Polizei ließ ihn schließlich über die Kofferraumklappe hinaus. Es reichte aber, um das Innere des Wagens vollständig zu zerlegen, einschließlich der gesamten Verkleidung.
Von außen ist der Wagen unversehrt. Die sehr gefasste Besitzerin des Wagens, Annie Brucker (17), sagte dem Sender "9 News", nun müsse sie Schäden und Geruch beseitigen, sogar das Lenkrad sei zerbissen. "Es riecht wie nasser Hund, aber etwas schlimmer als nasser Hund."
"Deepwater Horizon"-Desaster kostete 62 Milliarden Dollar
Die havarierte Ölplattform "Deepwater Horizon" in der Karibik brachte BP fast den Ruin - nun legt der Konzern die Rechnung vor. Und die lässt jeden Manager erzittern.
Insgesamt habe die Explosion den Konzern knapp 62 Milliarden Dollar gekostet. Steuerliche Effekte drücken die Rechnung für BP allerdings auf 44 Milliarden Dollar.
Bei der Explosion im April 2010 im Golf von Mexiko waren elf Menschen ums Leben gekommen. Über Monate hatte das Leck am Bohrloch nicht geschlossen werden können - 3,19 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl liefen nach Berechnung eines US-Gerichtes ins Meer.
Podolski twittert von Schweinsteigers Hochzeit
Da Bastian Schweinsteiger gestern in Venedig geheiratet hat, gehe ich mal fest davon aus, dass Herr Podolski dieses Foto von der Hochzeit getwittert hat.
Nintendo bringt NES in Miniform zurück
Elektrisiert Sie obiger Tweet? Ja, wirklich. Nintendo bringt eine Neuauflage der legendären NES-Konsole auf den Markt - für mich gehört sie zu meinen frühesten Videospiel-Erinnerungen. Diesmal soll sie aber nur handtellergroß sein, in den USA rund 60 Dollar kosten, im November erscheinen und 30 Spiele (darunter Super Mario, Zelda oder Donkey Kong) installiert haben. Der deutschen Website gamespilot.de teilte Nintendo mit, dass das Gerät auch hierzulande erscheinen soll. Dann wissen Sie ja, was Sie mir zu Weihnachten schenken können.
Anwalt: "El Chapo" dreht im Knast durch
Mit seinen Ausbrüchen aus mexikanischen Gefängnissen hat Joaquín Guzmán alias "El Chapo" die Behörden seines Heimatlandes mehrfach bloßgestellt - doch nun scheint er im Gefängnis in Ciudad Juárez richtig zu leiden.
Wie sein Anwalt José Refugio Rodríguez nach einem Besuch bei seinem Mandanten mitteilte, sagte "El Chapo", er drehe durch, verliere seine Haare und werde medikamentenabhängig.
Rodríguez zitierte den vor seiner Festnahme meistgesuchten Rauschgifthändler der Welt im Sender Radio Fórmula mit den Worten: "Ich werde verrückt, so wie ich behandelt werde. Ich fühle mich sehr schlecht." Ein Arzt habe bei ihm Angstzustände diagnostiziert.
Der Leiter des Justizvollzugs, Eduardo Guerrero, sagte dem Sender, Guzman befinde sich nicht in einem Wellnesshotel, sondern in einem Bundesgefängnis. Trotzdem schlafe er sieben Stunden am Stück. "Wenn ihm Haare ausfallen, hat das mit seinem Alter zu tun."
Michael Pence könnte Trumps Vizekandidat werden
Und noch einmal Trump, diesmal etwas ernsthafter. Es verdichten sich die Hinweise darauf, wer sein "Running Mate", also Kandidat für den Posten des Vizepräsidenten werden könnte.
US-Medien berichten unter Berufung auf nicht namentlich genannte Republikaner, der Entschluss sei für Mike Pence gefallen oder laufe auf ihn hinaus. Er ist Gouverneur des Bundesstaates Indiana und gilt als beliebt bei Evangelikalen und Sozialkonservativen.
So schrieb die Zeitung "Indianapolis Star", der 57-Jährige werde Trumps Stellvertreter und steige dafür aus dem Rennen um die Wiederwahl zum Gouverneur aus.
Trumps Wahlkampfmanager Paul Manafort bestätigte das nicht. Er schrieb zeitgleich zu den Berichten, Trump werde in der "nahen Zukunft" eine Entscheidung treffen. Das Ergebnis solle am Freitag bekannt gegeben werden.
Videos des Tages
Schriftsteller Esterhazy gestorben
Er schrieb Werke wie "Kleine ungarische Pornographie" (1997), "Donau abwärts" (1992) und "Harmonia Caelestis" (2001) und fand damit auch in Deutschland ein Publikum. Nun ist der ungarische Schriftsteller Peter Esterhazy im Alter von 66 Jahren gestorben.
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Internet-Millionär stirbt bei Flugzeugabsturz
In Slowenien ist heute ein Kleinflugzeug abgestürzt, dabei starben vier Menschen. Darunter war auch offenbar der Chef der Internetseiten "ab-in-den-urlaub.de" und "fluege.de", Thomas Wagner. Das berichten mehrere Medien.
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Teefirma schickt Trump 6000 Teebeutel zur Beruhigung
Auch in Indien ist nicht jeder von Donald Trump angetan. Eine Teefirma aus dem Land schickte dem voraussichtlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten nun 6000 Teebeutel. In der Hoffnung, der rechtspopulistische Immobilienmilliardär könne dadurch seine Seele reinigen und "schlauer" werden. Das ungewöhnliche Geschenk stammt von der Firma Te-a-Me Teas in Kolkata. Deren Chef Sumit Shah sagte: "Wir dachten, dass grüner Tee ihm dabei helfen wird, Geist, Körper und Seele zu reinigen." Außerdem trage grüner Tee erwiesenermaßen dazu bei, dessen Konsumenten schlauer zu machen. Die Botschaft laute deshalb: "Mister Trump, trinken sie Tee! Ihnen zuliebe, Amerika zuliebe, der Welt zuliebe."
675 Leichen aus Schiffswrack im Mittelmeer geborgen
Das muss man sich mal vor Augen führen: Als im April vergangenen Jahres ein Flüchtlingsboot im Mittelmeer unterging, war das eines der größten Katastrophen der modernen Schifffahrt, wenn man die Zahl der Opfer betrachtet. 845 Menschen starben dabei mindestens - allein 675 Leichen hat die italienische Marine nun aus dem Wrack geborgen, wie zum Abschluss des Einsatzes mitgeteilt wurde. Das entspricht der Größenordnung des Untergangs der Fähre "Estonia" 1994, als 852 Menschen starben. Das Flüchtlingsschiff sank am 18. April 2015 vor der libyschen Küste. Allein 458 Leute starben im Frachtraum. Nur 28 Menschen überlebten.
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Johnson: Großbritannien bleibt Teil Europas
Er hat zum ersten Mal als britischer Außenminister gesprochen - und als solcher gibt Boris Johnson ein Bekenntnis zu Europa ab. Aber nicht so, wie Sie jetzt vielleicht denken.
Der Brexit bedeute nicht, dass Großbritannien nun Europa verlasse, sagte er in London.
Es gebe einen großen Unterschied zwischen dem Austritt aus der EU "und unseren Beziehungen zu Europa", die allenfalls "intensiviert" würden, sagte Johnson nach seinem ersten "sehr, sehr arbeitsreichen" Tag im Außenministerium.
Weitere sehr arbeitsreiche Tage dürften ihm noch bevorstehen. Auch um die Bedenken auszuräumen, die ihm in ganz Europa entgegenschlagen.
Bayer erhöht Angebot für Monsanto
Bayer erhöht sein Angebot für den US-Saatguthersteller Monsanto. Da sich "aus vertraulichen Gesprächen neue Informationen ergeben" hätten, biete Bayer nun 125 Dollar (112,8 Euro) pro Aktie, so das Unternehmen. Das sind drei Dollar pro Anteilsschein mehr als bisher. "Bayer hat die feste Absicht, diese Transaktion abzuschließen", erklärte Bayer-Chef Werner Baumann.
Mindestens genauso interessant ist, dass der Chef von Monsanto Hugh Grant heißt. Oder?
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Pilzsammler finden Dose mit Aufschrift "Uran"
Tja, das ist dann doch eher nicht das, was man beim heiteren Pilzsammeln in einem romantischen deutschen Wald zu finden hofft. Fungus-Freunde haben im Erzgebirge eine 500-Gramm-Erdnuss-Metalldose mit der Aufschrift "Uran" entdeckt. Und ist auch Uran drin, wo Uran draufsteht? Das ist noch unklar und wird jetzt in Dresden untersucht. Immerhin maß die Feuerwehr das 20- bis 30-fache der natürlichen radioaktiven Strahlung. Aber keine Sorge, die Strahlung war ungefähr so hoch, wie bei einem Flug nach Mallorca, hieß es beim sächsischen Umweltministerium. Trotzdem, irgendwie finde ich, Uran sollte nicht einfach so in Dosen im Erzgebirge herumliegen.
Motorrad bringt Froome zu Fall - Tour hat ersten Skandal
Die Bergetappe auf den Mont Ventoux endet mit einem einmaligen Skandal in der Tour-Geschichte. Der Gesamtführende Christopher Froome wurde auf dem Weg zur entscheidenden Bergwertung im Zuschauergedränge von einem TV-Motorrad zu Fall gebracht. Froomes Rad war hinüber, er rannte einfach zu Fuß den Berg hinauf Richtung Ziel, ehe er nach quälend langer Zeit ein Ersatzrad bekam. Der Brite verlor viel Zeit, das Gelbe Trikot an seinen Landsmann Adam Yates. Ob das Etappenergebnis so gewertet wird, war zunächst offen. "Ich habe zu mir selbst gesagt: 'Ich habe kein Rad'. Und ich wusste, das Auto mit meinem Rad ist fünf Minuten zurück auf der Straße, also muss ich laufen", sagte er später.
Update: Später entschied die Tour-Leitung, dass Froome das Gelbe Trikot behalten darf.
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Schlagzeilen zum Feierabend
Clinton und Trump in Umfrage gleichauf
Sagen wir mal so: Dass in den vergangen Wochen wieder verstärkt über ihre E-Mail-Affäre berichtet wurde, hat Hillary Clinton nicht geholfen. Laut einer Umfrage der "New York Times" und des TV-Senders CBS liegt ihr Rivale Donald Trump nun wieder gleichauf mit ihr in der Wählergunst. Sowohl "The Donald" als auch Hillary kämen auf 40 Prozent heißt es dort. Im Juni hatte Clinton noch mit sechs Prozentpunkten geführt. Die Umfrage entspricht im Tenor einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung der Universität Quinnipiac, die Trump in den wichtigen Bundesstaaten Florida und Pennsylvania in Führung sieht. Eine am Dienstag veröffentlichte Reuters/Ipsos-Erhebung hatte dagegen einen Vorsprung von 13 Prozentpunkten für Clinton ausgemacht.
Schlafwandlerin erst nach fünf Stunden wiedergefunden
Eine 20-jährige Frau ist in Rheinland-Pfalz fünf Stunden lang schlafgewandelt. Oder heißt es geschlafwandelt? Sie wissen, was ich meine. Um 5 Uhr morgens wurde sie als vermisst gemeldet, erst um 10:30 Uhr fand sie ein Anwohner, sie weinte, war aber unverletzt. Zuvor war eine große Suchaktion in Waldböckelheim bei Bad Kreuznach erfolglos geblieben.
Neues iPhone lässt Zulieferer frohlocken
Wie wird das neue iPhone? Sehen wir dann ja, Hinweise und Indizien finden Sie hier. Ziemlich sicher ist aber, dass der Chip vom taiwanesischen Hersteller Semiconductor Manufacturing (TSMC) kommt. Darauf deutet ein kräftiger Umsatzsprung hin, im laufenden Quartal soll der um rund 20 Prozent auf 7,1 oder 7,2 Milliarden Euro hochschnellen. Dass TSMC für Apple arbeitet, ist in der Branche ebenso ein offenes Geheimnis wie der voraussichtliche Erscheinungstermin des Kult-Telefons - im Herbst, vermutlich im September dürfte es soweit sein.
Airbus überflügelt Boeing bei Aufträgen
Die Flugshow in Farnborough bei London ist für Airbus und Boeing so wie Weihnachten und Geburtstag zusammen - dort werden massenhaft Aufträge vergeben. Und die Branche schaut gespannt zu. Zurzeit liegt Airbus bei den Stückzahlen vorn, Boeing bei den Einnahmen. Die Europäer erhielten bislang Aufträge und Absichtserklärungen über 279 Maschinen zum Listenpreis von zusammen 35 Milliarden Dollar. Davon wurden 197 Maschinen für 26,3 Milliarden Dollar fest bestellt. Boeing sicherte sich Aufträge und Zusagen über 182 Flugzeuge für 26,8 Milliarden Dollar. Die tatsächlichen Einnahmen könnten aber darunter liegen, weil häufig Rabatte gewährt werden.
"Pokémon"-Spieler fährt gegen Baum
Das ist wohl ein Unfall mit Ansage: In den USA ist ein Autofahrer gegen einen Baum gefahren, weil er auf seinem Handy "Pokémon Go" gespielt hat. Es passierte in Auburn im Staat New York, immerhin wurde der Fahrer nur leicht verletzt. In Deutschland gab es schon einen Beinahe-Fall - in Bochum hielt die Polizei einen Autofahrer an, der das Spiel zockte. Er bekam eine Anzeige wegen missbräuchlicher Handynutzung im Straßenverkehr.
Übrigens, nicht nur hinterm Steuer hat "Pokémon" nichts verloren, auch auf der KZ-Gedenkstätte Auschwitz sind sie verboten.
Umfrage: Deutsche sind ein Volk von Neidern
Wir kennen das alle, es nervt einfach, wenn der Nachbar ständig das neueste iPhone hat, schon wieder im Urlaub ist oder gleich ein neuer BMW in der Einfahrt steht. Das nennt sich Neid. Und Sie und ich sind damit nicht allein. Fast ein Viertel (23,1 Prozent) der Befragten einer Erhebung der "Apotheken Umschau" sind neidisch, wenn es anderen Menschen deutlich besser geht. Fast zwei Drittel (61,8 Prozent) sind zumindest gelegentlich neidisch auf bestimmte Vorteile anderer Menschen. Den meisten Neid lösen mit 25,5 Prozent Reichtum und finanzielle Unabhängigkeit anderer aus, es folgen Reisen und Freizeitaktivitäten. Die Aussage, dass nichts über die Gesundheit geht, scheint nicht zu zählen. Neidisch auf die Gesundheit anderer sind nur 12,5 Prozent, damit steht dies noch hinter Karriereerfolgen oder äußerer Attraktivität. Wie sehen Sie das? Worauf sind Sie neidisch? Stimmen Sie ab!
Schichtwechsel
Über die Autorin
Bescherungszeit herrscht in Deutschland, heimliche Weihnachten werden allerorten gefeiert - warum? Weil ein großes Online-Versandhaus neulich einen Rabatt-Tag für seine Kunden veranstaltete. Und jetzt trudeln die Pakete ein. Ich hoffe, Sie genießen Ihr Geschenk an sich selbst.
Ich heiße Volker Petersen und begleite Sie durch den Rest des Tages. Zu erreichen bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.
Polizei sucht singenden Dieb
Klingt ein bisschen wie ein Krimi-Titel, ist aber wirklich passiert: Ein Mann hat in Hagen (NRW) mehrere Stangen Zigaretten aus einer Lotto-Annahmestelle gestohlen. Er kam ins Geschäft und sang dabei das Lied "In der Weihnachtsbäckerei", fragte dann nach einer Zigarettenmarke, die der Ladenbesitzer erst aus dem Lager holen musste, klaute dann Glimmstengel einer anderen Marke und zischte auf dem Fahrrad ab. Bitte nicht nachmachen.
Kuwait verordnet Mindestlohn für Hausangestellte
In Kuwait haben Hausangestellte erstmals ein Recht auf einen Mindestlohn. Hunderttausende Frauen und Männer - meist aus Asien - sollen laut Anordnung der Regierung künftig mindestens rund 180 Euro im Monat bekommen, wie die Zeitung "Al-Anbaa" berichtete. Dies habe Innenminister Scheich Mohammad Chaled Al-Sabah angeordnet. Das Mindestlohngesetz, bereits im vergangenen Jahr vom Parlament abgesegnet, sieht zudem folgendes vor:
Pflicht der Arbeitgeber, Überstunden zu bezahlen.
Anspruch auf einen freien Tag pro Woche und 30 Tage bezahlten Urlaub im Jahr
Arbeitstag darf maximal zwölf Stunden lang sein
Bei Entlassung ist eine Abfindung in Höhe eines Monatslohns pro Arbeitsjahr fällig
In Kuwait arbeiten schätzungsweise 600.000 Hausangestellte, meist Frauen.
Krankenkassenbeiträge werden steigen
Die gesetzliche Krankenversicherung wird wohl teurer. Der Kassen-Spitzenverband sagte für 2017 einen Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags um bis zu 0,3 Prozentpunkte auf dann rund 1,4 Prozent vom Einkommen voraus. Bei 2000 Euro Monatsbruttoeinkommen wären es 6 Euro zusätzlich. "Wir haben die Realität, dass es auch in den nächsten Jahren steigende Zusatzbeiträge geben wird", sagte Verbandschefin Doris Pfeiffer. 2019 werde der Zusatzbeitrag dann wohl im Schnitt bei 1,8 Prozent liegen. Dieser Beitrag kommt zum allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent dazu, den sich die Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen. Den Zusatzbeitrag müssen die 54 Millionen Kassen-Mitglieder alleine zahlen. "Die Ausgaben steigen weiter weit stärker als die Einnahmen", sagte Pfeiffer.
Nachrichten kompakt
Rentnerin füllt Kunstwerk in Museum aus
Moderne Kunst hat bekanntlich ihre Tücken. Das hat auch das Neue Museum Nürnberg zu spüren bekommen. Dort füllte eine 91-Jährige zum Entsetzen des Aufsichtspersonals ein Kreuzworträtsel-Kunstwerk aus. Die Rentnerin habe unerlaubt mit einem Kugelschreiber auf dem Bild einige noch offene Kästchen mit den Lösungswörtern versehen. Damit habe sie das Kunstwerk beschädigt, berichtete Museumssprecherin Eva Martin und bestätigte Medienberichte. Allerdings heißt das Werk des Künstlers Arthur Köpcke auch "Insert words!". Das mit 80.000 Euro versicherte Werk soll restauriert werden. Die Kripo ermittelt inzwischen gegen die Rentnerin.
Tobias Schlegl heuert als Notfallsanitäter an
ZDF-Moderator Tobias Schlegl hängt seinen aktuellen Job an den Nagel und will künftig vor allem als Notfallsanitäter arbeiten. "Ich stand 21 Jahre lang vor der Kamera. (...) Ich sagte mir: Das kann nicht alles sein. Deshalb will ich nun hauptberuflich Notfallsanitäter beim Deutschen Roten Kreuz werden", sagte der 38-Jährige dem "Stern". Einen Vertrag habe er bereits unterschrieben. Das ZDF bestätigte Schlegls Abschied vom Sender. Am 29. Juli und 30. September werde er die Sendung "Aspekte" zum letzten Mal moderieren.
Steinmeier: Erst Brexit - dann Kricket. Ungeheuerlich!
Mit launigen Worten hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier das Verhalten britischer Politiker nach dem Brexit-Referendum scharf kritisiert. "Dort erlebt man derzeit ein böses Erwachen", sagte der SPD-Politiker bei einem Auftritt in der Universität Greifswald. "Nachdem verantwortungslose Politiker das Land erst in den Brexit gelockt haben, um sich dann, als die Entscheidung feststand, aus dem Staub zu machen, die Verantwortung nicht zu übernehmen, stattdessen Kricket spielen zu gehen - ich finde das, ehrlich gesagt, ungeheuerlich." Steinmeier äußerte sich, kurz bevor der Brexit-Befürworter Boris Johnson zum Außenminister ernannt wurde. Namen nannte er nicht.
Schlagzeilen zum Mittag
Deutsche reich wie nie - rechnerisch zumindest
Niedrige Zinsen, Turbulenzen an den Aktienmärkten, kaum Anlageoptionen? Für das Geldvermögen der Deutschen hat dies scheinbar kaum negative Folgen. Im Gegenteil: Nie zuvor waren die Menschen zwischen Kap Arkona und Bodensee reicher. Insgesamt belief sich das Vermögen auf 5,3 Billionen Euro, wie der Bankenverband BdB mitteilte. Fünf Prozent mehr als vor Jahresfrist.
Auf zwei Billionen Euro belaufen sich die Ansprüche aus Lebensversicherungen, Pensionskassen und anderen Altersvorsorgeeinrichtungen.
Mehr als 1,9 Billionen Euro horten die Deutschen auf Spar-, Sicht- und Terminkonten.
Aktien summierten sich nur auf insgesamt 342 Milliarden Euro.
Magdeburger Fans hüpfen ihr Stadion mürbe
Der FC Magdeburg spielt eine starke Drittliga-Saison. Das Stadion ist nicht zuletzt bei den zahlreichen Duellen mit früheren Oberliga-Konkurrenten gut gefüllt - nicht selten ausverkauft. Und die Stimmung ist herausragend. Leider, muss man aus Sicht der Arena sagen.
Denn wie die "Volksstimme" berichtet, bröselt das Stadion unter den hüpfenden Fans. Bis zu drei Zentimeter bewegten sich die Tribünen, hätten Experten ermittelt. An für sich kein Problem, doch die Lebenszeit des erst 2006 neu eröffneten Stadions schrumpft so drastisch zusammen. Die Standzeit habe sich rechnerisch auf weniger als acht Jahre verkürzt, zitiert die Zeitung einen Behördenmitarbeiter. Die Konzeption sah ursprünglich 50 Jahre vor. Ausgeprägtes Hüpfen sei zum Zeitpunkt des Baus noch nicht so stark ausgeprägt gewesen, hießt es.
Und wie weiter? Hüpfverbote und Stadionsperrungen soll es zunächst nicht geben. Die Stadt als Eigentümerin beobachtet weiter.
Karlsruhe prüft erneut Erbschaftsteuer
Die Erbschaftsteuer wird erneut vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt - und zwar nach der Sommerpause. Dies gab das Gericht bekannt. Das Verfassungsgericht hatte die Erbschaftsteuer für Betriebsvermögen für verfassungswidrig erklärt und eine Frist bis zum 30. Juni 2016 für eine Neufassung gesetzt. Nur bis zu diesem Zeitpunkt sollte die alte Regelung weiter gelten. Die Novelle kam aber nicht rechtzeitig zustande, weil der Bundesrat die Zustimmung zur Neufassung versagte und die Reform nun im Vermittlungsausschuss vorliegt.
Theoretisch ist es denkbar, dass das Verfassungsgericht die Altregelung für nicht mehr anwendbar erklärt und selbst eine Übergangsregelung erlässt. Solche Übergangsregelungen hat es in anderen Fällen auch in der Vergangenheit schon gegeben.
EuGH: Post durfte Staatsgelder für Pensionen erhalten
Die EU-Kommission hat im Streit über staatliche Hilfen für Pensionszahlungen an Beamte der Deutschen Post vor Gericht eine Schlappe erlitten. Die Brüsseler Behörde habe nicht nachgewiesen, dass der Konzern durch die Kofinanzierung Deutschlands einen wirtschaftlichen Vorteil erhalten habe, urteilte der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH). Die Luxemburger Richter erklärten deshalb den Beschluss der EU-Kommission von 2012 für nichtig, in dem die Post aufgeordert wurde, einen Betrag zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro zurückzuzahlen.
Die Post hatte in Folge der Kommissionsentscheidung rund 377 Millionen Euro an den Bund überwiesen - und ebenfalls gegen die Entscheidung der Kommission geklagt. Das Geld liegt jetzt auf einem Treuhandkonto. Das Unternehmen ist zuversichtlich, die gezahlten Gelder nun zurückzuerhalten.
Dax nimmt die 10.000er Hürde
Nach einer kurzen Pause nimmt der Dax wieder Fahrt auf. Der deutsche Leitindex schoss in den ersten Handelsminuten über die Marke von 10.000 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Werte kletterte um 1,0 Prozent. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann fast 1,5 Prozent. Grund sind Hoffnungen auf eine Leitzinssenkung der Bank of England.
Zwei Millionen Zuwanderer erreichten Deutschland
Die Zuwanderung nach Deutschland ist im vorigen Jahr auf ein Rekordhoch gestiegen. Rund 2,14 Millionen Menschen kamen nach Deutschland und damit rund 672.000 mehr als 2014, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Rund 1,14 Millionen mehr Personen kamen hinzu als wegzogen. Auch dies ist beim sogenannten Wanderungsüberschuss der bisher höchste Wert seit Bestehen der Bundesrepublik. Die Zuwanderung von Flüchtlingen habe einen großen Anteil am Anstieg, erklärte das Amt.
Rund 2,02 Millionen Zuwanderer waren Ausländer.
Rund 58 Prozent waren aus europäischen Ländern.
30 Prozent kamen aus Asien.
Die Zahl der per Saldo zugewanderten Syrer lag bei 298.000.
Der Wanderungsüberschuss kletterte bei Albanern auf 47.000 und bei Kroaten auf 40.000.
Knapp drei Viertel der Zuwanderung von Ausländern entfielen auf Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Hessen.
Schlagzeilen am Vormittag
"Forbes" kürt wertvollstes Sport-Team
Erstmals führt die "Forbes"-Liste des weltweit teuersten Sport-Teams keine Fußball Mannschaft an. Seit Erstellung des Rankings 2011 standen mit Manchester United (zweimal) und Real Madrid (dreimal) ausschließlich Fußball-Mannschaften auf Platz eins. Doch den Spitzenplatz hat nun ein anderes Team aus einer anderen Sportart auf einem anderen Kontinenten inne:
Mit vier Milliarden Dollar ist demnach das Football-Team aus Dallas die wertvollste Sporttruppe.
Real Madrid wird auf 3,65 Milliarden Dollar taxiert - Platz zwei.
Der FC Barcelona kommt mit 3,55 Milliarden Dollar auf den dritten Rang.
Die Baseballer der New York Yankees laufen als Vierte ins Ziel.
Der mehrmalige Forbes-Ranking-Champion Manchester United ist nur noch an fünfter Stelle.
Auf dem 12. Platz ist mit einem Mannschaftswert von 2,68 Milliarden Dollar das erste deutsche Team.
Das Team Ferrari der aus der Formel 1 - zuletzt noch auf Platz 32 - fiel aus den Top 50.
In der Liste stehen 27 Football-Teams, 7 Baseball-Clubs, 8 Basketball-Mannschaften der NBA und 8 europäische Fußball-Vereine.
Kalifornien zerpflückt VW-Rückruf-Plan
Herber Dämpfer für Volkswagen: Die kalifornische Umweltbehörde Carb hat einen von Europas größtem Autobauer vorgelegten Rückruf-Plan zur Beilegung des Abgasskandals abgelehnt. Die Vorlagen zur Reparatur von VW-, Audi- und Porsche-Dieselfahrzeugen mit 3,0 Liter-Motoren seien "unvollständig, erheblich unzureichend" und sie blieben hinter den gesetzlichen Anforderungen zurück, erklärte die Carb in einem Brief.
Landesweit geht es um 85.000 Fahrzeuge, in Kalifornien sind 16.000 betroffen, darunter der VW Touareg, der Porsche Cayenne und der Audi A8. Sie sind mit einer Software zur Manipulation von Abgaswerten ausgestattet.
Einzelheiten finden Sie hier.
Merkel lädt May nach Deutschland ein
Zu einer der ersten Gratulantinnen zum Amtsantritt Theresa Mays hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gehört. Die CDU-Politikerin lud bei dem Telefonat die neue britische Premierministerin nach Deutschland ein. Das erklärte Merkel bei ihrem Besuch in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. Die Ernennung von Boris Johnson zum britischen Außenminister wollte die Kanzlerin indes nicht kommentieren.
Ausführlicher finden Sie die Meldung hier.
Kuba entlässt Wirtschaftsminister
Kubas Wirtschaftsminister Marino Murillo bekommt einen neuen Aufgabenbereich. In anderen Ländern würde man von einer Entlassung sprechen. Grund sind eine Reihe schlechter Konjunkturdaten. Nachfolger wird Vizepräsident Ricardo Cabrisas, der bislang mit den Verhandlungen mit Kubas Gläubigern betraut war.
Kubas Staatschef hatte zuletzt wirtschaftliche Probleme eingeräumt. Der niedrige Ölpreis und fallende Gewinne aus dem Export hatten Kuba in Bedrängnis gebracht. Die Karibikinsel erhält vom befreundeten Venezuela Öl zum Vorzugspreis, das sie auf dem Weltmarkt weiterverkauft. Wegen des niedrigen Preises kann Kuba aber derzeit deutlich weniger Devisen auf diesem Wege einnehmen. Auch die Preise für die Exportgüter Zucker und Nickel waren zuletzt gesunken.
Polizei in Arizona sucht Serienkiller
Im US-Bundesstaat Arizona ist die Polizei offenbar einem möglichen Serienkiller auf der Spur. Insgesamt sieben Menschen könnten dem unbekannten Schützen seit März im Gebiet der Millionenstadt Phoenix zum Opfer gefallen sein, teilte der dortige Polizeichef Joseph Yahner mit.
Die Serie hatte im März begonnen. Damals war 16-Jähriger beim Laufen am Straßenrand unvermittelt erschossen worden war.
Der vorerst letzte derartige Fall ereignete sich Mitte Juni.
Die meisten der Opfer wurden nach Polizeiangaben in der Dunkelheit vor ihren Häusern erschossen.
Die Polizei setzte eine Belohnung von 30.000 Dollar (27.000 Euro) für Hinweise aus.
Sie veröffentlichte zudem eine Phantomzeichnung des mutmaßlichen Täters.
Leichenteile an Kölner Rheinufer gefunden
In Köln haben Passanten am Rheinufer Teile einer Leiche in einem Müllsack gefunden. Es handelt sich um den Torso eines Mannes, wie ein Polizeisprecher sagte. Zunächst hatte der "Express" berichtet. Eine Mordkommission wurde eingesetzt, die Ermittlungen laufen. Nähere Informationen zu dem Fund vom Mittwoch soll es voraussichtlich im Laufe des Tages geben.
"Daily Mirror" sagt der Welt sorry wegen Boris
Merkel traf sich nochmals mit Flüchtlingskind Reem
Die Bilder bewegten Deutschland: Vor gut einem Jahr sagte die junge Palästinenserin Reem bei einer Bürgerdiskussion mit Kanzlerin Angela Merkel in Rostock, sie wisse nicht, wie ihre Zukunft aussehe. "Es ist wirklich sehr unangenehm, zuzusehen, wie andere das Leben genießen können und man es selber halt nicht mitgenießen kann."
Nun hat sich Merkel noch einmal Reem Sawihl getroffen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte: "Reem war nach den Osterferien auf Einladung der Bundeskanzlerin zu einem Gespräch im Kanzleramt." Worüber beide gesprochen haben? Keine Angaben. Derweil sagte Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling, er sei sehr optimistisch, dass Reem und ihre Familie die Chance erhalten werden, auch dauerhaft in Deutschland ihr neues Leben weiter aufbauen zu können.
Das Wetter mit Björn Alexander
Heute bleibt es vor allem im Süden und Südosten wolkig und teilweise nass. An kleineren Bächen und Flüssen besteht örtlich Hochwassergefahr. Im übrigen Land geht es nach wie vor wechselhaft mit freundlichen Abschnitten und gelegentlichen Schauern weiter.
Die Temperaturen erinnern eher an den Herbst als an den Sommer. Denn der Tiefpunkt dieser Wetterwoche bringt uns heute nur noch 12 Grad an den Alpen und 14 bis 20 Grad im großen Rest. Zudem weht besonders im Norden ein teilweise starker bis stürmischer West- bis Nordwestwind.
Das wird heute wichtig
Die Arbeitswoche steuert so ganz langsam Richtung Wochenende. Das Wetter ... nun ja. Schauen wir also mal auf die Tagesagenda.
In Rheinland-Pfalz stimmt der Landtag über das CDU-Misstrauensvotum gegen Regierungschefin Malu Dreyer ab. Es geht um die schwer fassbaren chinesischen Investoren, an die das Land zwischenzeitlich den Regionalairport Hahn verkauft hatte.
Nächste Gelegenheit für Frankreich, sich selbst zu würdigen: Es ist Nationalfeiertag - inklusive Parade in der Hauptstadt Paris.
In Moskau trifft US-Außenminister John Kerry mit Russlands Präsident Wladimir Putin zusammen. An Gesprächsthemen dürfte es nicht mangeln. Allerdings hat es die aktuelle US-Regierung auch schon fast hinter sich. Im November sind Wahlen.
Muss die Post Staatshilfen zurückzahlen? Darüber befindet heute ein Europäisches Gericht. Unter dem Strich geht es um eine Milliarde Euro seit 2003.
Der Deutsche Wetterdienst stellt ein neues Unwetter-Warnsystem vor.
In den USA werden die Nominierungen für den Fernsehpreis Emmy bekanntgegeben.
Die Cyclisten in Frankreich quälen sich heute auf dem Mont Ventoux - immerhin das diesjährige Dach der Tour de France.
Neue Saurierart entdeckt
In Patagonien haben Forscher eine bislang unbekannte fleischfressende Dinosaurierart entdeckt. Das Reptil soll vor 90 Millionen Jahren in der heute argentinischen Region gelebt haben. "Wir dachten Dinosaurier aus der Gattung der Carnotaurus oder Giganotosaurus gefunden zu haben, aber stattdessen sind wir auf eine Linie gestoßen, die wir bisher nicht kannten", sagte der Paläontologe Sebastián Apesteguía.
Der Neue wurde "Gualicho" getauft.
Er soll sechs Meter lang gewesen sein.
Die Expedition hat bereits 2007 entsprechende Fossilien nahe der Ortschaft El Chocón in der Provinz Río Negro gefunden.
Genaugenommen wurde "Gualicho" schon 2007 entdeckt. Aber wegen bürokratischer Hürden hatten sich die Forschungsarbeiten immer wieder verzögert. Näheres finden Sie hier.
Schlagzeilen aus der Nacht