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BMW R 18/2 Concept Zweiter Aufschlag für den Big Boxer

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Das Concept R 18/2 setzt fort, was mit dem Concept der R 18 begonnen wurde.

(Foto: BMW)

Mit dem R 18 Concept und dem darin verbauten Big-Boxer-Motor hat BMW weltweit für Aufsehen gesorgt. Jetzt haben die Bayern eine zweite Spielart dieses Monster-Bikes in Form der R 18/2 vorgestellt.

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Wesentlich dynamischer als das Concept R 18 gibt sich die R 18/2.

(Foto: BMW)

Mit dem Concept R 18 hat sich BMW nicht nur in die Höhle des Löwen gewagt und ist beim größte Harley-Treffen der Welt in Sturgis aufgetreten, sie will das Bike mit dem Big Boxer auch in den verschiedensten Spielarten auf die Straße und in die Herzen der Biker fahren lassen. Damit das auch klappt, zeigen die Bayern jetzt, wie eine R 18 als /2 aussehen könnte. Mit den Gussrädern mit 19 Zoll vorn und 16 Zoll hinten kann man das zweite Concept auch gerne in die Dragster-Ecke schieben.

Die R 18/2 entfernt sich hier klar von der Retro-Idee und präsentiert sich als moderner Custom Cruiser mit einem "eher rauen Performance-Appeal", wie es BMW formuliert. Genau genommen ist es aber nur eine andere, wenn auch sehr konsequente Spielart des Heritage-Konzepts, das man in München schon sehr erfolgreich mit der R nineT-Reihe verfolgt. Nun hoffte man natürlich, dass BMW die R 18/2 auf der Motoradmesse EICMA in Mailand auf die Bühne knattern lässt. Doch auch dort wurde sie lediglich in Form eines Videos präsentiert. Schade, denn die Zweiradgemeinde in Italien zeigte sich bereits am dort ausgestellten Concept R 18 sehr interessiert.

Vergangenheit und Zukunft verschmelzen

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Wie beim Concept R18 ist auch bei der R 18/2 der Big Boxer der Blickfang.

(Foto: BMW)

Edgar Heinrich, Leiter Design BMW Motorrad, erklärt die neue Idee dennoch: "Im Gegensatz zum eher klassisch eleganten Concept R 18 ist die /2 ein Bike, das Elemente aus Vergangenheit und Zukunft verschmelzen lässt." Und tatsächlich, während die R 18 optisch eher zum Cruisen animiert, vermittelt die R18 /2 das Gefühl, dass sie eher zum dynamischen Fahren gemacht sei. Dafür gibt es eine minimalistische Lenkerverkleidung mit integriertem Scheinwerfer, Tropfentank und eine Sitzbank, die in das gekürzte hintere Schutzblech fließt. Natürlich hat man es sich auch hier nicht nehmen lassen, die grafischen Linien in Form von Pin-Stripes auf Tank und Radabdeckungen zu bringen.

Herzstück und einmal mehr Blickfang ist natürlich der mächtige Zweizylinder-Boxer-Motor mit seinen 1800 Kubikzentimetern Hubraum und Luft-Öl-Kühlung. Leider verrät BMW auch hier noch nichts über die Leistungsparameter des Triebwerks, präsentiert vielmehr die Heldenbrust in mattem Grau und die Zylinderköpfe in Schwarz lackiert. Das Ganze hängt auch hier in einem Schleifenrahmen. Dass BMW aber auch bei seinen Retro-Bikes nicht auf moderne Technik verzichtet, ist spätestens mit Blick auf die Bremsen zu erkennen. Die sind nämlich von Brembo. Was sonst noch so in kommenden Bikes steckt? Keine Ahnung. BMW hält den Deckel drauf. Umso interessanter ist, was am Ende in Berlin-Spandau aus den Hallen rollen wird.

Quelle: n-tv.de

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