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Überraschende Restwertstudie Kombi verliert mehr als ein SUV

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Ein BMW X3 18d erweist sich in der Studie als Wertstabiler als ein 318d Touring.

Wer einen Neuwagen kauft, der rechnet in der Regel bereits die Verluste bei einem Wiederverkauf ein. Eine Studie hat jetzt ergeben, dass SUV inzwischen wertstabiler sind als Kombis. Vor allem bei Dienstwagen kann sich das Rechnen lohnen.

Wenn es bei einem Dienstwagen um die Frage SUV oder Kombi geht, hat aus Preisgründen oft der in der Anschaffung um einige tausend Euro günstigere Kombi die Nase vorn. Geht es jedoch um Wertstabilität, ist offenbar das SUV der Gewinner. Das zumindest legt eine aktuelle Restwert-Untersuchung der Fachzeitschrift "bfp fuhrpark" nahe.

So zeigt der Analyse zufolge zum Beispiel ein fünftüriger BMW 118d gegenüber dem SUV-Ableger X1 18d ein um sieben Prozentpunkte schlechteres Wertverhalten. Von seinem Neupreis in Höhe von 29.150 Euro hat der Kombi in zwei Jahren 15.196 Euro verloren, das entspricht einem prozentualen Wertverlust von 52,1 Prozent. Das SUV hingegen kostete 32.500 Euro und verlor 14.658 Euro, hat also lediglich 45,1 Prozent seines Neuwertes eingebüßt.

Ähnlich sieht es im Vergleich der Fachzeitschrift bei Skodas SUV Yeti und Fabia Combi (beide mit 1,6-Liter-Diesel) aus. Auch hier hat das SUV sieben Prozentpunkte weniger Wertverlust. Der X3 18d weist nach zwei Jahren fünf Prozentpunkte Vorsprung gegenüber dem 318d Touring auf, der ML 250 Bluetec gegenüber dem E 250 CDI T-Modell ein Plus von 2,8 Prozentpunkten.

Eine Ausnahme gibt es aber doch: Der Opel Astra Sports Tourer liegt drei Prozentpunkte vor dem Mokka (beide mit 1,7-Liter-Diesel). Die Analyse beruht auf Daten der Marktbeobachter von Jato Dynamics und der Restwertspezialisten Bähr & Fess Forecasts.

Quelle: n-tv.de, sp-x