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Nach vier Jahren Skoda Kodiaq mit sanftem Facelift

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Wer nur einen flüchtigen Blick auf den Kodiaq wirft, dürfte die Veränderungen kaum wahrnehmen.

(Foto: Skoda)

Der Kodiaq war das erste SUV, das Skoda vor vier Jahren auf den Markt gebracht hat. Nun erhält der große Crossover ein erstes Lifting. Damit verabschieden sich die Tschechen aber auch von einem potenten und beliebten Dieseltriebwerk für den Kodiaq.

Vier Jahre nach Markteinführung hat Skoda sein großes SUV Kodiaq überarbeitet. Mit sanft aufpoliertem Design, neuen Ausstattungsoptionen und modifiziertem Antriebsprogramm steht der Fünf- bis Siebensitzer ab Juli beim Händler.

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Auch am Heck des Skoda Kodiaq wurden die Leuchten und die Lichtgrafik verändert.

(Foto: Skoda)

Äußerlich erkennbar ist das Lifting an der neuen Frontpartie mit erhöhter Motorhaube und aufrechter stehendem Grill. Der wird nun serienmäßig von LED-Leuchten flankiert, optional sind erstmals Matrix-LED-Scheinwerfer zu haben. Hinzu kommen Detail-Änderungen, etwa an Felgen und Dachkantenspoiler. Innen finden sich umgestaltete Lenkräder sowie neue Dekore und Materialien. Gegen Aufpreis sind elektrisch verstellbare Ergonomie-Ledersitze mit Massage- und Klimafunktion zu bekommen, außerdem gibt es nun alternativ zu den klassisch analogen Instrumenten das aus anderen Baureihen bekannte Digital-Cockpit.

Stärkster Diesel fliegt raus

In Sachen Antrieb findet sich die wichtigste Änderung beim Sportmodell Kodiaq RS, das vom Biturbo-Diesel zum Benziner wechselt. Anstelle des 240 PS starken 2,0-Liter-Selbstzünders kommt nun ein gleich großer Benziner mit 245 PS zum Einsatz, der wie bisher mit Allradtechnik und einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert ist. Der Abschied von dem doppelt aufgeladenen Power-Diesel dürfte mit den verschärften Abgas-Grenzwerten zu tun haben und war zuletzt auch schon bei anderen Modellen des VW-Konzerns zu beobachten.

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Ein neues Lenkrad und neue Dekore sollen den Innenraum des Kodiaq auffrischen.

(Foto: Skoda)

Darüber hinaus bleiben die beiden anderen Benziner mit 150 PS und 190 PS sowie die beiden Diesel mit 150 PS und 200 PS im Programm. Die schwächeren Motoren treiben serienmäßig die Vorderräder an, die stärkeren sind immer mit einem 4x4-System ausgerüstet.

Preise für das geliftete Mittelklasse-SUV nennt Skoda noch nicht. Sie dürften jedoch leicht steigen und künftig oberhalb von 30.000 Euro starten. Zu den Konkurrenten des Tschechen zählen der Kia Sorento, Peugeot 5008 und VW Tiguan Allspace.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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