Der Tag
3. Februar 2026
DSCF2333-2-Zuschnitt-Autorenboxmit Friederike Zörner
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20:10 Uhr

Zu viel Schnee: Deutschlands größter Flughafen stellt zeitweise Betrieb ein

Am Frankfurter Flughafen sind wegen starken Schneefalls bis zum Abend rund 100 von 922 Flügen annulliert worden. Das teilte der Flughafenbetreiber Fraport mit. Der Flugbetrieb an Deutschlands größtem Airport war zeitweilig lahmgelegt gewesen. Grund sei die Schneedecke auf den Start- und Landebahnen, hieß es. Inzwischen seien eine Start- und eine Landebahn geräumt worden und der Flugbetrieb sei wieder angelaufen, sagte ein Sprecher.

Mit weiteren Verzögerungen müsse aber weiterhin gerechnet werden. Der Sprecher appellierte an Reisende, sich rechtzeitig bei den jeweiligen Airlines über ihre Verbindungen zu informieren und für die Anreise zum Flughafen aufgrund der Witterungsbedingungen rund um Frankfurt ausreichend Zeit einzuplanen.

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Ein Teil der Start- und Landebahnen konnte bis zum Abend geräumt werden. (Foto: picture alliance/dpa)
Zu viel Schnee: Deutschlands größter Flughafen stellt zeitweise Betrieb ein
19:36 Uhr

Dormagen: Todesursache von 14-jährigem Jungen steht fest

Am vergangenen Mittwoch findet ein Spaziergänger an einem See in Dormagen die Leiche eines 14-jährigen Jungen. Schnell besteht der Verdacht, dass der Jugendliche aus Eritrea einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Dieser Verdacht hat sich nun bestätigt. Die Obduktion des Jungen habe ergeben, dass dieser an Stich- und Schnittverletzungen starb, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Mordkommission "Waldsee" ermittelt bereits seit mehreren Tagen. Für Hinweise auf den oder die Täter sind 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt.

Die Stadt Dormagen südlich von Düsseldorf ist tiefstbestürzt über den Todesfall. Der 14-jährige Yosef habe seit dem Jahr 2018 in einer städtischen Unterkunft gelebt. Er habe eine städtische Schule besucht und sei voll in die Stadtgesellschaft integriert gewesen. Am Wochenende nahmen nach Polizeiangaben rund 2000 Menschen an einem Trauerzug teil. Auch der Fußballverein des Jugendlichen drückte seine Trauer aus: "Yosef war ein äußerst beliebter Junge, der nicht nur im Verein, sondern auch in der ganzen Dorfgemeinschaft hochgeschätzt wurde. Sein strahlendes Lächeln und sein außergewöhnlicher Teamgeist haben ihn zu einem wertvollen Mitglied in unserem Verein gemacht", hieß es auf der Homepage.

Hinweise nimmt die Polizei an jeder Polizeidienstelle, telefonisch unter der 02131 3000 oder per Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen.

Dormagen: Todesursache von 14-jährigem Jungen steht fest
19:09 Uhr

Schüler sticht Kunstlehrerin in Südfrankreich in Klasse nieder

Vor den Augen seiner Klassenkameraden hat ein Schüler eine Lehrerin im südfranzösischen Sanary-sur-Mer niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Der 14-Jährige habe der Kunstlehrerin drei bis vier Messerstiche verpasst und sie am Oberkörper verletzt, sagte der Staatsanwalt von Toulon, Raphaël Balland. Der Angreifer sei von Personal auf dem Schulhof festgehalten und von der alarmierten Polizei festgenommen worden. Gegen ihn werde wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt.

Bislang gebe es keinerlei Hinweise auf ein religiöses oder politisches Motiv, sagte der Staatsanwalt. Bekannt sei nur, dass es in letzter Zeit Spannungen mit der 60-jährigen Lehrerin gegeben und der Neuntklässler ihr offenbar übelgenommen habe, dass sie ihn gemeldet habe. Der Jugendliche sei bisher nicht bei der Justiz bekannt und auch nicht durch Gewalt aufgefallen. Es habe aber offenbar Spannungen in der Familie gegeben. In dem Klassenraum hielten sich zum Zeitpunkt des Angriffs 22 Schülerinnen und Schüler auf. Es gab keine weiteren Verletzten.

Schüler sticht Kunstlehrerin in Südfrankreich in Klasse nieder
18:39 Uhr

Chaos in den USA: Extreme Glätte lässt Autos in Verkehrskontrollen krachen

Eisige Temperaturen sorgen in den USA für gefährliche Straßenverhältnisse. In North Carolina retten Einsatzkräfte in der Dunkelheit einen Mann vom Dach seines Pick-ups. Auch in Tennessee und Nebraska spielen sich brenzlige Szenen ab: Autos geraten ins Schleudern und rasen in laufende Verkehrskontrollen.

Chaos in den USA: Extreme Glätte lässt Autos in Verkehrskontrollen krachen
18:08 Uhr

Winter legt A3 lahm - Stau auf 30 Kilometern

Heftige Schneefälle sorgen auf den Autobahnen rund um Wiesbaden für starke Behinderungen. "Auf unseren Autobahnen geht gerade fast nichts mehr", sagte ein Sprecher der Polizeiautobahnstation Wiesbaden. Betroffen sei unter anderem die A3. Dort staue sich der Verkehr zwischen Raunheim und Idstein auf knapp 30 Kilometern Länge. Auch auf den Autobahnen 66, 671 und 643 gebe es lange Staus. Es hätten sich zahlreiche Unfälle ereignet, bei denen bislang aber lediglich Sachschäden entstanden seien.

Winter legt A3 lahm - Stau auf 30 Kilometern
17:35 Uhr

Brandenburgerin verweigerte Ehemann ärztliche Behandlung - Haftstrafe

Weil sie für ihren kranken und abgemagerten Ehemann keinen Arzt rief, ist eine Frau aus Brandenburg zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und elf Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Neuruppin sprach die 68-Jährige unter anderem des Totschlags schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und zwei Monaten, die Verteidigung eine Bewährungsstrafe.

Laut Anklage lebten die Angeklagte und ihr Mann in einer Wohnung im brandenburgischen Prenzlau. Im Oktober 2023 führte die 68-Jährige ihren Ehemann über zwei Wochen keiner ärztlichen Behandlung zu, obwohl er lebensbedrohlich erkrankt war. Laut Staatsanwaltschaft befand sich der Mann seit Wochen in einem "reduzierten Ernährungsstand" und einem desolaten Pflegezustand. Mitte Oktober starb der Mann schließlich in der Wohnung.

Brandenburgerin verweigerte Ehemann ärztliche Behandlung - Haftstrafe
16:46 Uhr

Zugbegleiter bei Ticketkontrolle lebensgefährlich verletzt

Wie kann jemand nur so austicken? Bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalexpress ist ein Zugbegleiter im Kreis Kaiserslautern lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei griff ein 26 Jahre alter Mann den 36-jährigen Mitarbeiter der Deutschen Bahn am Montagabend an, als der Zug gerade den rheinland-pfälzischen Bahnhof Landstuhl verließ. Da der 26-Jährige keinen Fahrschein vorzeigen konnte, sollte er des Zuges verwiesen werden - daraufhin kam es laut Polizei zum Angriff. Der Zugbegleiter musste demnach vor Ort reanimiert werden. Fahrgäste leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Polizei.

Der lebensgefährlich Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte der Landespolizei des Saarlandes und der Bundespolizei nahmen den Tatverdächtigen fest. Die Kriminaldirektion Kaiserslautern ermittelt zu den Hintergründen des Geschehens und zum Tatablauf - wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Zugbegleiter bei Ticketkontrolle lebensgefährlich verletzt
16:12 Uhr

Epstein-Skandal treibt britisches Königshaus um: Prinz Edward äußert sich

Die Kontakte von Prinz Andrew und seiner früheren Ehefrau Sarah Ferguson zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein beschäftigen den Buckingham Palace. Nach den jüngsten Entwicklungen in dem Skandal gibt es zwar noch kein offizielles Statement des britischen Königshauses, aber immerhin meldet sich ein prominentes Mitglied - zumindest kurz - zu Wort: Prinz Edward. Auf die Frage einer CNN-Journalistin, wie er mit den Veröffentlichungen umgehe, sagte der jüngste Bruder von König Charles III.: "Es ist immer wichtig, an die Opfer zu denken." Mit einer vielsagenden Geste fügte er hinzu: "Und wer sind die Opfer bei all dem?"

Zunächst hatte er auf die Frage, die ihm auf einem Podium beim World Governments Summit in Dubai gestellt wurde, abweisend reagiert. "Beim besten Willen: Ich bin mir nicht sicher, ob das Publikum hier auch nur im Geringsten daran interessiert ist." Dann schwenkte er ein und hob die Opfer hervor, wobei nicht klar ist, wen er bei seiner rhetorischen Frage im Blick hatte.

Epstein-Skandal treibt britisches Königshaus um: Prinz Edward äußert sich
15:53 Uhr

Mutmaßlicher Entführer der Block-Kinder räumt Fehler ein

Einem 68-Jährigen aus Israel wird vorgeworfen, die Entführung der damals 10 und 13 Jahre alten Kinder von Christina Block aus Dänemark in der Silvesternacht 2023/24 organisiert und durchgeführt zu haben. Der Mann, der heute zum bereits sechsten Mal im Prozess um die Steakhaus-Erbin aussagte, soll Berufssoldat bei den israelischen Spezialkräften und Abteilungsleiter beim Geheimdienst Mossad gewesen sein. Der mutmaßliche Entführer kündigte vor dem Landgericht Hamburg an, angeblich falschen Darstellungen zum Tatablauf entgegentreten zu wollen. Dies sei der Grund, warum er sich zu einer Aussage in Deutschland entschlossen habe, sagte der Geschäftsführer einer israelischen Sicherheitsfirma auf die Frage der Strafkammer, wie es zu seiner Zeugenaussage gekommen sei.

"Ich habe verstanden, dass es Zeit für mich ist, die Wahrheit zu sagen." Ihm sei klar geworden, dass er hinsichtlich der Legalität der Rückholung der Kinder "schlechte Ratschläge erhalten" habe. "Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe, und ich weiß, wenn Fehler gemacht werden, ist das der Preis, den ich zahlen muss", sagte der Zeuge. Gegenleistungen für seine Aussage seien ihm nicht in Aussicht gestellt worden. "Mir wurde nichts versprochen." Mitte 2024 habe er in Israel von Ermittlungen wegen Kindesentführung in Deutschland erfahren, sagte der Zeuge. Bis dahin sei er davon ausgegangen, dass die Rückholung der Kinder vom Vater aus Dänemark mit deutschem Recht vereinbar sei. Dies sei ihm damals in Hamburg auch immer wieder versichert worden.

Mutmaßlicher Entführer der Block-Kinder räumt Fehler ein
15:22 Uhr

Verteidigerin kritisiert "brutalen" öffentlichen Umgang mit Marius Borg Høiby

Norwegische-Zeitungen-berichten-am-Montag-02-02-2026-ueber-den-bevorstehenden-Prozess-gegen-Marius-Borg-Høiby-und-die-Kontakte-seiner-Mutter-Kronprinzessin-Mette-Marit-zu-dem-Sexualstraftaeter-Epstein
Norwegische Zeitungen berichten am Montag (02.02.2026) über den bevorstehenden Prozess gegen Marius Borg Høiby und die Kontakte seiner Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, zu dem Sexualstraftäter Epstein. +++ dpa-Bildfunk +++ (Foto: picture alliance/dpa)

"Kein Versuch, an den Anstand der Medien zu appellieren, hat meiner Meinung nach gefruchtet": Eine Verteidigerin von Marius Borg Høiby hat den Medien vor Gericht einen "brutalen Umgang" mit ihrem Klienten in den vergangenen eineinhalb Jahren vorgeworfen. Ihr Klient habe es deshalb sehr schwer gehabt, sagte Ellen Holager Andenæs, die den 29-jährigen Sohn der norwegischen Kronprinzessin gemeinsam mit einem weiteren Anwalt vertritt. Jemand, der über so lange Zeit einer solchen Flut von öffentlicher Aufmerksamkeit ausgesetzt sei, könne das Gefühl bekommen, dass er die Kontrolle über sein Leben verliere. Høiby fühle einen großen Druck und habe Angst, chancenlos zu sein. Aber: "Wie alle anderen ist er so lange unschuldig, bis das Gegenteil bewiesen ist."

Der Norweger ist in 38 Punkten angeklagt. Ihm wird Vergewaltigung in vier Fällen nach norwegischem Recht vorgeworfen. Außerdem geht es unter anderem um häusliche Gewalt, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Verstöße gegen ein Kontaktverbot, Drogen- und Verkehrsdelikte. Das Medieninteresse an dem Fall ist gewaltig: Rund 200 Journalisten verfolgten den heutigen Auftakt des Prozesses in Oslo vor Ort mit. Zum Schutz der mutmaßlichen Opfer ist die Berichterstattung über die Verhandlung eingeschränkt. Auch der Angeklagte darf weder gefilmt noch fotografiert werden.

Verteidigerin kritisiert "brutalen" öffentlichen Umgang mit Marius Borg Høiby
14:59 Uhr

Prager Opposition schäumt - Motoristen-Politiker soll Präsident Pavel gedroht haben

Im tschechischen Abgeordnetenhaus hat die Debatte über einen Misstrauensantrag gegen die erst im Dezember ernannte rechte Regierung begonnen. Er halte dies für einen "unerlässlichen und logischen Schritt", sagte der Vorsitzende der größten Oppositionspartei ODS, Martin Kupka, in Prag. Auslöser sind mutmaßliche Droh-SMS des neuen Außenministers Petr Macinka an Präsident Petr Pavel. Der Politiker der Autofahrerpartei Motoristen soll damit versucht haben, die Ernennung seines Parteifreundes Filip Turek als Umweltminister zu erzwingen.

Pavel sprach dem 40-jährigen Turek die Eignung zum Ministeramt wegen früherer kontroverser Äußerungen, die von vielen als rassistisch und sexistisch empfunden wurden, ab. Am Sonntag waren Zehntausende Menschen in Prag auf die Straße gegangen, um ihre Solidarität mit dem liberalen und prowestlich eingestellten Präsidenten in dem Streit mit der Regierung kundzutun. Die Veranstalter sprachen von bis zu 90.000 Teilnehmern. Der Regierungschef und Milliardär Andrej Babis kritisierte die Sitzung zum Misstrauensantrag als überflüssig.

Prager Opposition schäumt - Motoristen-Politiker soll Präsident Pavel gedroht haben
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, mein geschätzter Kollege Alexander Schultze hat sich in den eisigen Feierabend verabschiedet und mir das Zepter für den "Tag" übergeben. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Schichtwechsel
14:21 Uhr

Mutig: Iranische Zeitung wirft Regime Verhaftung von Ärzten vor

Eine iranische Zeitung hat ungewöhnlich kritisch über die Inhaftierung von Medizinern im Zusammenhang mit den jüngsten Massenprotesten berichtet. Die dem reformorientierten Lager zugeordnete Zeitung "Shargh" veröffentlichte die Namen von 25 Ärztinnen, Ärzten und Beschäftigten des Gesundheitswesens, die Anfang Januar festgenommen worden waren.

Menschenrechtler und Aktivisten hatten in den vergangenen Wochen berichtet, dass Medizinern, die verletzte Demonstranten behandelt hatten, Konsequenzen drohen. Offizielle Stellen erklären in dem Bericht der Zeitung, dass es keinen Zusammenhang zwischen ärztlicher Behandlung und juristischen Folgen gebe. "Wir kennen keinen Fall, in dem jemand irgendwo behandelt hat und daraufhin inhaftiert wurde", sagte etwa der Präsident der iranischen Ärztevereinigung. Nachforschungen der bekannten Reporterin Nilufar Hamedi, die den Bericht verfasst hat, lassen aber auch kritische Stimmen zu Wort kommen. Ein anonym zitierter Arzt verteidigt die Behandlung von Demonstranten. "Ob im Krankenhaus, in der Praxis, zu Hause oder auf der Straße, es macht keinen Unterschied", sagt er.

Mutig: Iranische Zeitung wirft Regime Verhaftung von Ärzten vor
14:01 Uhr

Rund 430 Kilo gebunkert - Polizei nimmt Drogen-Trio in Hessen fest

Die Polizei hat im südhessischen Groß-Zimmern Hunderte Kilogramm Drogen sichergestellt. Zudem wurden drei Tatverdächtige im Alter von 17 bis 22 Jahren festgenommen, wie die Polizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Darmstadt mitteilt.

Vergangene Woche am Dienstag seien zwei der jungen Männer auf einem Supermarktparkplatz festgenommen worden. Sie hätten zwei Kilogramm Kokain dabeigehabt. In einem Industriekomplex in der Nähe sei dann ein 22-Jähriger festgenommen worden. In dem Gebäude seien unter anderem etwa 396 Kilogramm Amphetamin, 2,5 Kilogramm Kokain und 33 Kilogramm Marihuana entdeckt worden. Die Wohnungen der Tatverdächtigen in Obertshausen, Heusenstamm und Offenbach seien durchsucht und weitere Beweismittel sichergestellt worden.

Gegen die drei Beschuldigten sei Haftbefehl ergangen. Ihnen wird gemeinschaftlicher unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und Handel mit Cannabis in nicht geringer Menge vorgeworfen. Sie kamen in Untersuchungshaft.

Rund 430 Kilo gebunkert - Polizei nimmt Drogen-Trio in Hessen fest
13:31 Uhr

Desaströse Kritiken, aber Rang 3 in den Kinocharts: Alles zum Start von "Melania"

Was war das für ein Riesen-Bohei um den "Dokumentarfilm" über die First Lady der USA, Melania Trump? PR-Veranstaltung, substanzlos im Inhalt, fragwürdiger Regisseur, ein Teil des Filmteams, der nicht im Abspann namentlich genannt werden will und, und, und. Nach dem Startwochenende ist nun klar, dass "Melania" relativ manierlich an den US-Kassen gestartet ist. Laut Boxofficemojo legte der Film etwa den siebtbesten Start in der Kategorie "Dokumentarfilm" hin. Gut 7,1 Millionen US-Dollar spielte er von Freitag bis Sonntag ein und landete damit auf Rang 3. der US-Kinocharts. Das ist weniger desaströs als angenommen.

Allerdings war es vor allem der Starttag am Freitag, der positiv zu bewerten ist. Am Wochenende darauf gingen die Zuschauerzahlen bereits deutlich gegenüber dem Premierentag zurück. Zudem startete der Film mit 1778 Kinos in vergleichsweise vielen Lichtspielhäusern - zumindest für einen Dokumentarfilm. Damit "Melania" angesichts des Megabudgets von 40 Millionen Dollar Produktions- und 35 Millionen Dollar Promotionkosten als monetärer Erfolg gewertet werden kann, müsste er etwa 100 Millionen Dollar einspielen. Das dürfte allerdings illusorisch sein. Zumal das Interesse außerhalb der USA nicht der Rede wert ist. 28 Millionen Dollar sollen übrigens an Melania selbst geflossen sein. Ihr Film hat selbst davon erst ein Viertel eingespielt.

Desaströse Kritiken, aber Rang 3 in den Kinocharts: Alles zum Start von "Melania"
13:00 Uhr

Auto crasht in eiskalten Kanal - Retter springt hinterher

In Oldenburg rettet ein junger Mann einen verunglückten 70-Jährigen. Der Fahrer kommt zuvor von der Straße ab und stürzt in einen eiskalten Fluss. Der Ersthelfer springt dem Mann hinterher und hält ihn über Wasser, bis die Einsatzkräfte eintreffen.

Auto crasht in eiskalten Kanal - Retter springt hinterher
12:31 Uhr

Fake-Algorithmus und KI-Pornobilder - Pariser Justiz lädt Elon Musk vor

Die Pariser Justiz hat Räumlichkeiten von Elon Musks X in Frankreich durchsuchen lassen. Im Zuge von Ermittlungen gegen das soziale Netzwerk seien außerdem Vorladungen an den Tech-Milliardär sowie die frühere X-Geschäftsführerin Linda Yaccarino zur Vernehmung am 20. April in der französischen Hauptstadt verschickt worden, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft mit. Bei der Durchsuchung seien auch Mitarbeiter der europäischen Polizeibehörde Europol dabei gewesen.

Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt seit rund einem Jahr gegen X wegen des Vorwurfs, dass Algorithmen in dem sozialen Netzwerk verändert worden sein sollen, um rechtsextremen Inhalten mehr Aufmerksamkeit zu bescheren. Neu sind seit Kurzem auch Vorwürfe wegen Holocaust-Leugnung und sexualisierter Abbildungen. Dabei geht es um vom KI-Chatbot Grok erstellte Bilder von Frauen und Kindern, sogenannte Deepfakes. Deepfakes sind mit Hilfe von KI erstellte Videos, Bilder oder Audio-Dateien, die täuschend echt wirken, es aber nicht sind.

Fake-Algorithmus und KI-Pornobilder - Pariser Justiz lädt Elon Musk vor
11:53 Uhr

Bis zu zehn Zentimeter: Neuschnee zieht in Eisregionen

Eine markante Luftmassengrenze teilt Deutschland weiterhin in zwei Extreme: Im Norden herrschen Arktiskälte und Sturm, im Süden dagegen mildes Tauwetter und Regen. Hinzu kommen regional Schnee, Glatteis und gefrierender Regen. Wo es besonders ungemütlich wird - und wann sich die Lage entspannt.

Bis zu zehn Zentimeter: Neuschnee zieht in Eisregionen
11:26 Uhr

Infos an Epstein durchgestochen? E-Mails bringen Peter Mandelson in Bedrängnis

Der Epstein-Skandal zieht in Großbritannien weiter Kreise. E-Mail-Verläufe aus den vom US-Justizministerium veröffentlichten Akten legen nahe, dass der frühere britische Wirtschaftsminister Peter Mandelson während der Finanz- und Wirtschaftskrise sensible Informationen an Epstein weitergegeben haben könnte. Die E-Mails fallen in die Zeit Mandelsons als Wirtschaftsminister unter Premierminister Gordon Brown 2008 bis 2010.

Demnach soll Mandelson unter anderem die Entscheidung für einen 500-Milliarden-Euro-Rettungsschirm in der Euro-Krise einen Tag vor deren Verkündung an Epstein weitergegeben haben. Zudem legen die Nachrichten nahe, dass er versuchte, die Einführung einer Steuer auf Boni für Banker zu verhindern. Mandelson, der wegen seiner engen Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter und US-Geschäftsmann im vergangenen Jahr seinen Posten als britischer Botschafter in den USA verlor, gerät damit weiter in Bedrängnis. Er hatte kürzlich bereits seine Mitgliedschaft in der Labour-Partei niederlegt, zudem gibt es Forderungen, dass er seinen Sitz im Oberhaus verlieren soll.

Infos an Epstein durchgestochen? E-Mails bringen Peter Mandelson in Bedrängnis
11:00 Uhr

Sexueller Missbrauch 6-Jähriger im Erlebnisbad in Rust - Verdächtiger angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat Anklage gegen einen Mann erhoben, der vergangenen August ein sechsjähriges Mädchen aus dem Erlebnisbad Rulantica in Rust mitgenommen haben soll. Dem 31-jährigen Rumänen wird unter anderem sexueller Missbrauch, sexuelle Nötigung und versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Den Ermittlungen zufolge soll der Mann das Mädchen am Abend des 9. August aus dem Innenbereich des Erlebnisbads gelockt und in ein angrenzendes Maisfeld geführt haben. Die Sechsjährige habe lediglich ihre Badekleidung getragen. Dort angekommen soll der Mann Rauschmittel konsumiert und das Mädchen dazu aufgefordert haben, es ihm gleichzutun. Sie habe die Drogen jedoch zu Boden fallen lassen. Anschließend sei es zum sexuellen Missbrauch gekommen. Schließlich habe der Mann das Kind in ein Gebüsch an der angrenzenden Straße geworfen und sei gegangen. Die Sechsjährige sei danach selbstständig bis nach Kappel-Grafenhausen (Ortenaukreis) gelaufen, wo ein Kraftfahrer rund zwei Stunden nach Verschwinden des Mädchens die Polizei verständigt habe.

Sexueller Missbrauch 6-Jähriger im Erlebnisbad in Rust - Verdächtiger angeklagt
10:31 Uhr

Bis zu 4,5 Meter hoher Schnee - In Japan sterben 30 Menschen in Katastrophen-Winter

Außergewöhnlich heftige Schneefälle haben in Japan dutzende Todesfälle verursacht. Wie die Feuer- und Katastrophenschutzbehörde mitteilte, wurden seit dem 20. Januar 30 Todesfälle verzeichnet. Unter den Opfern ist nach Polizeiangaben eine 91-jährige Frau, die unter einem drei Meter hohen Schneehaufen vor ihrem Haus in Ajigasawa gefunden wurde. Sie wurde nach Angaben eines Polizisten vermutlich von einer Dachlawine verschüttet und erstickte dann unter den Schneemassen. Neben ihrer Leiche wurde demnach eine Schaufel gefunden.

In manchen Gebieten der Präfektur Aomori liegen bis zu 4,5 Meter Schnee. Aomoris Gouverneur Soichiro Miyashita forderte am Montag die japanische Armee zur Katastrophenhilfe an. Die Soldaten sollten demnach vor allem älteren Menschen in der Region helfen, die allein leben und Hilfe beim Schneeräumen benötigen.

Bis zu 4,5 Meter hoher Schnee - In Japan sterben 30 Menschen in Katastrophen-Winter
10:02 Uhr

Älteste Arbeitsbevölkerung der EU: Jeder Vierte ist zwischen 55 und 64

Kein Land in der EU hat eine ältere Arbeitsbevölkerung als Deutschland. Mit 24 Prozent ist fast ein Viertel der Erwerbstätigen zwischen 55 und 64 Jahre alt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. EU-weit macht diese Altersgruppe nur gut ein Fünftel der Erwerbstätigen aus. Auch in Italien (23,0 Prozent) und Bulgarien (22,3 Prozent) ist der Anteil Älterer an der Erwerbsbevölkerung recht hoch. In Malta liegt der Anteil hingegen nur bei 10,8 Prozent und auch in Luxemburg (12,8 Prozent) und Polen (15,2 Prozent) ist er bedeutend geringer.

Die Statistiker führen als maßgebliche Gründe für den großen Anteil älterer Arbeitskräfte in Deutschland die Alterung der Gesellschaft und das stetig steigende Renteneintrittsalter an. Männer und Frauen gingen nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung im Jahr 2024 im Schnitt mit 64,7 Jahren in Rente. 20 Jahre zuvor lag der Schnitt bei Frauen bei 63,0 und bei Männern bei 63,1 Jahren.

Älteste Arbeitsbevölkerung der EU: Jeder Vierte ist zwischen 55 und 64
09:31 Uhr

Polizei tritt Tür ein - Flammen schießen Beamten entgegen

Notfall-Einsatz in einem englischen Hotel: Polizisten sehen sich gezwungen, die Tür eines Zimmers aufzutreten. Plötzlich schlagen ihnen Flammen entgegen. Ein 32-Jähriger wird festgenommen. Fotos zeigen einen völlig verwüsteten Raum.

Polizei tritt Tür ein - Flammen schießen Beamten entgegen
09:05 Uhr

US-Regierung fordert eine Milliarde Dollar von Harvard

Die US-Regierung hat die Elite-Uni Harvard zu einer Schadenersatz-Zahlung in Höhe von einer Milliarde Dollar (850 Millionen Euro) aufgefordert. Darüber hinaus wolle seine Regierung "künftig nichts mehr mit der Universität Harvard zu tun haben", erklärte US-Präsident Donald Trump in seinem Social-Media-Dienst Truth Social.

Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen der US-Regierung und der Hochschule um eingefrorene Bundeszuschüsse. Harvard hatte die Regierung im April verklagt, um eingefrorene Bundeszuschüsse in Höhe von mehr als zwei Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) zu erhalten. Trump begründet die Kürzungen mit pro-palästinensischen Demonstrationen auf dem Campus seit Beginn des Gaza-Krieges am 7. Oktober 2023. Harvard hatte sich überdies geweigert, Regierungsforderungen wie der Streichung von Diversitätsprogrammen und der Durchleuchtung seiner Studentinnen und Studenten nachzukommen.

US-Regierung fordert eine Milliarde Dollar von Harvard
08:33 Uhr

Fergies Wohltätigkeitsorganisation macht dicht - Kein Zusammenhang mit Epstein-Files?

Sarah Fergusons Wohltätigkeitsorganisation "Sarah's Trust" wird ihre Pforten "auf unbestimmte Zeit" schließen. Ein Sprecher der Organisation bestätigte gegenüber Sky News, dass die Vorsitzende (Ferguson) und der Vorstand diese Entscheidung gemeinsam getroffen hätten - "mit Bedauern", wie es hieß.

Die Schließung sei allerdings keine spontane Reaktion auf die jüngsten Schlagzeilen. "Dies wird seit einigen Monaten diskutiert und vorbereitet", betonte der Sprecher. Man sei "nach wie vor äußerst stolz" auf die Arbeit der Organisation in den vergangenen Jahren, darunter Hilfslieferungen während der Corona-Pandemie und Unterstützung für Menschen, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind.

Doch der Zeitpunkt der Ankündigung lässt aufhorchen. Am vergangenen Freitag wurden weitere Dokumente aus den sogenannten Epstein-Files veröffentlicht, die das Ausmaß der Beziehung zwischen der 66-Jährigen und dem 2019 verstorbenen Jeffrey Epstein offenlegen.

Fergies Wohltätigkeitsorganisation macht dicht - Kein Zusammenhang mit Epstein-Files?
08:29 Uhr

13-Jähriger schwimmt vier Stunden, um eigene Familie zu retten

Mit einem vierstündigen Schwimmkampf gegen Wind und Wellen hat ein 13-Jähriger vor der Küste Westaustraliens seine Mutter und zwei jüngere Geschwister vor dem Ertrinken gerettet. Die Familie war am Freitagnachmittag während eines Urlaubs in Quindalup, rund 250 Kilometer südlich von Perth, durch starken Wind auf das offene Meer hinausgetrieben worden. Die vier Familienmitglieder hätten sich mit aufblasbaren Paddleboards und einem Kajak in der Geographe Bay befunden, als sich die Wetterbedingungen plötzlich verschlechterten, zitierte der Sender ABC die örtlichen Seenotretter. Der 13-Jährige versuchte zunächst, mit dem Kajak zurück ans Ufer zu paddeln, um Hilfe zu holen. Das Boot nahm jedoch Wasser auf, sodass er den Versuch abbrechen musste.

Schließlich schwamm der Teenager rund vier Kilometer bei starkem Wellengang und zunehmend schwierigen Bedingungen zurück an Land. Nach eigenen Angaben war er dabei insgesamt etwa vier Stunden im Wasser, teils mit, teils ohne Schwimmweste. Das Meer vor Westaustralien ist bekannt für ein hohes Vorkommen an Haien. Nachdem er erschöpft den Strand erreicht hatte, brach er kurzzeitig zusammen - lief dann jedoch noch rund zwei Kilometer weiter, um ein Telefon zu erreichen und den Notruf abzusetzen.

13-Jähriger schwimmt vier Stunden, um eigene Familie zu retten
08:02 Uhr

Geht bis zum Knie - Forscher entdecken Knochen von Mini-Saurier

In Nordspanien haben Forscher die Überreste einer geradezu winzigen Dinosaurier-Art entdeckt. Von der Schnauze bis zur Spitze seines langen Schwanzes messen die Mini-Dinos nur wenig mehr als einen halben Meter. Aufgerichtet würde Foskeia pelendonum, der auf zwei Beinen lief, einem Menschen gerade bis ans Knie reichen. Das Team um Fidel Fernández-Baldor vom Dinosaurier-Museum Salas de los Infantes in Burgos entdeckte die Knochen von mindestens fünf Individuen der Art in der Nähe des Ortes Castrillo de la Reina in der Provinz Burgos. Mindestens eines der Tiere war ausgewachsen, wie die Gruppe im Fachjournal "Papers in Palaeontology" berichtet.

"Wir wussten sofort, dass diese Knochen ungewöhnlich waren, weil sie so winzig waren", sagt Fernández-Baldor. Die Tiere, die zu den Vogelfußdinosauriern (Ornithopoda) zählen, lebten demnach vor etwa 120 Millionen Jahren.

Kuenstlerische-Darstellung-des-Mini-Dinosauriers-Foskeia-pelendonum-In-Nordspanien-haben-Forscher-Ueberreste-dieser-geradezu-winzigen-Dinosaurier-entdeckt-Von-der-Schnauze-bis-zur-Spitze-seines-langen-Schwanzes-messen-die-Mini-Dinos-nur-wenig-mehr-als-einen-halben-Meter
Künstlerische Darstellung des Mini-Dinosauriers Foskeia pelendonum. (Foto: picture alliance/dpa/EurekAlert)
Geht bis zum Knie - Forscher entdecken Knochen von Mini-Saurier
07:34 Uhr

Deutschland beim Schutz vor sexueller Belästigung Schlusslicht in Europa

In den meisten europäischen Ländern sind Menschen deutlich besser vor sexueller Belästigung geschützt als in Deutschland. Das ergibt sich aus einem Rechtsgutachten der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, das den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vorlag. "Kein einziges Land verbietet sexuelle Belästigung wie Deutschland nur im Arbeitsleben", heißt es darin. "In sämtlichen Ländern, die sich an der Abfrage beteiligten, ist sexuelle Belästigung sowohl im allgemeinen Zivilrecht als auch im Arbeitsrecht ausdrücklich verboten", heißt es in dem Gutachten. Alle Länder untersagten sexuelle Belästigung mindestens bei der Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen. "In vielen Ländern erstreckt sich der Schutz vor sexueller Belästigung zudem auf die Gesundheitsversorgung, die Vermietung von Wohnraum sowie kulturelle Angebote", hieß es weiter. Auch im öffentlichen Sektor, etwa im Bildungswesen, existierten in vielen Ländern Regelungen zum Schutz vor sexueller Belästigung. In dem Gutachten heißt es: "Deutschland ist im europäischen Vergleich das Schlusslicht."

Für Betroffene bedeute das: Wenn sie durch anzügliche Gesten, Blicke oder Äußerungen von Kolleginnen oder Kollegen belästigt würden, hätten sie unter Umständen Anspruch auf Schadensersatz oder Entschädigung. Ihr Arbeitgeber müsse dem Einhalt gebieten.

Deutschland beim Schutz vor sexueller Belästigung Schlusslicht in Europa
06:59 Uhr

Neuer Krach im Oval Office? Was heute wichtig wird

Liebe Leserinnen und Leser,

erleben wir heute den erneuten Versuch einer Demontage eines Staatsoberhaupts im Oval Office? Das ist nicht ganz auszuschließen, denn zu Gast ist dort niemand anderes als Kolumbiens Präsident Gustavo Petro. Der will mit US-Präsident Donald Trump über Drogen- und Handelspolitik sowie die Lage in der Region sprechen. Petro war der erste Staatschef, der sich nach der Verhaftung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro sehr scharf geäußert und das Vorgehen der USA verurteilt hatte. Es könnte also ruppig werden.

Weniger ruppig, aber nicht minder interessant wird die Aussage von Ex-Daimler-Chef Zetsche vor Gericht. Dabei geht es um ein Verfahren, in dem geklärt werden soll, ob der Einbau unzulässiger Abschalteinrichtungen zwischen 2012 und 2018 vom Vorstand selbst entschieden wurde. Damit sollten EU-Emissionsnormen umgangen werden. Mercedes bestreitet das, Zetsche soll ab 14 Uhr dazu aussagen.

Ansonsten werden heute fünf Männer dem Haftrichter vorgeführt. Die wurden gestern festgenommen, weil sie ein Beschaffungs-Netzwerk für Russland betrieben haben sollen. Nach der Vollinvasion in der Ukraine bestehen viele Sanktionen gegen das Land. Die Männer sollen sie umgangen und Zehntausende Produkte geliefert haben - auch an Rüstungsfirmen.

Einen Schritt weiter ist bereits die Causa Marius Borg Høiby. Der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette Marit, der ebenfalls am Montag festgenommen wurde, ist in 38 Punkten angeklagt - darunter Vergewaltigung, Misshandlung und Körperverletzung. Heute startet der Prozess gegen ihn.

Deutlich lebensbejahender dürfte heute die Pressekonferenz zur Vorstellung der Wagen des anstehenden Rosenmontagszugs in Köln sein. Auch die können allerdings zu einem Problem werden, etwa wenn der russische Präsident Wladimir Putin auf einem von ihnen dargestellt wird.

Am Abend wird es im ersten Viertelfinalspiel des DFB-Pokals dann sportlich. Der FC St. Pauli versucht bei der wiedererstarkten Bayer-Elf den Schritt ins Halbfinale.

Und da wir gerade bei Zahlen sind, die legen heute einige Unternehmen für das 4. Quartal vor: darunter Pfizer, AMD, Paypal und Merck & Co.

So, ich hoffe für den Moment sind Sie erst mal auf dem aktuellen Stand, was Sie heute planmäßig erwartet. Auch alles Unerwartete werden Sie bei ntv.de lesen können. Im Tag bin ich bis 14 Uhr für Sie da. Mein Name ist Alexander Schultze. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@ntv.de. Auf geht's!

Neuer Krach im Oval Office? Was heute wichtig wird
06:31 Uhr

Kemfert kontert Reiche: Wird kein Gas gespart, droht Preissprung

Claudia Kemfert, Energieökonomin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), hat angesichts der niedrigen Füllstände deutscher Gasspeicher zum Gassparen aufgerufen. "Es ist sinnvoll, den Gasverbrauch weiter zu senken", sagte Kemfert den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wer kann, sollte auch über einen Wechsel der Gasheizung nachdenken, denn jede neue Wärmepumpe reduziert dauerhaft Kosten, Abhängigkeiten und Krisenrisiken." Dass die deutschen Gasspeicher derzeit für die Jahreszeit ungewöhnlich leer sind, ist für Kemfert ein Alarmzeichen. "Die Versorgung ist aktuell gesichert, aber die niedrigen Füllstände sind ein klares Warnsignal", sagte die Wissenschaftlerin. "Der Puffer ist kleiner als in früheren Jahren, und das erhöht die Anfälligkeit für Kälteperioden und Preissprünge."

Durch den Import von LNG sei Deutschland flexibel geworden, aber auch stärker abhängig vom Weltmarkt und Preisschwankungen. Sollte US-Präsident Donald Trump sich entscheiden, LNG-Exporte zu stoppen, wäre ein sofortiger Versorgungsengpass "unwahrscheinlich'", sagte Kemfert, "ein deutlicher Preisschock aber sehr realistisch." Besonders problematisch wäre die Speicherbefüllung im Sommer, die dann deutlich schwieriger und teurer würde. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte kürzlich noch erklärt, dass Sorgen wegen der Gasspeicherstände nicht angebracht seien.

Kemfert kontert Reiche: Wird kein Gas gespart, droht Preissprung
06:01 Uhr

Elefant attackiert Nationalparkbesucher und tritt ihn tot

Ein wilder Elefant ist in einem bekannten Nationalpark in Thailand auf einen Touristen losgegangen und hat diesen tödlich verletzt. Der Angriff habe sich auf einem Campingplatz im Khao Yai National Park ereignet, etwa 200 Kilometer nordöstlich von Bangkok, zitierte die Zeitung "Bangkok Post" einen örtlichen Ranger. Das 69-jährige Opfer sei am frühen Morgen in der Nähe seines Zeltes spazieren gegangen, als der Elefant auf ihn losgegangen sei. Den Angaben zufolge stammt der Thailänder aus einer nahegelegenen Provinz.

Der Elefant, der den Angaben des Rangers zufolge in der Brunft war, soll zuvor bereits zwei Einheimische getötet haben. Er habe den Mann mit seinem Rüssel gepackt, auf den Boden geschleudert und dann auf ihn eingetreten. Das Opfer sei sofort tot gewesen. Andere Camper hätten die Attacke völlig entsetzt beobachtet - sich aber aus Angst vor dem aufgebrachten Tier nicht aus ihren Zelten herausgetraut. Kurz darauf seien Wildhüter des Nationalparks und die lokale Polizei zum Unglücksort geeilt und hätten den Elefanten vertrieben. Die Behörden überlegen nun, das Tier in eine möglichst menschenleere Region umzusiedeln, um weitere Angriffe zu verhindern, wie der örtliche Polizeichef Weerapol Rabiappho sagte.

Elefant attackiert Nationalparkbesucher und tritt ihn tot