Der Tag
25. August 2022
BW1806mit Heidi Ulrich
Zum Archiv
22:53 Uhr

Das war Donnerstag, der 25. August 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

die Situation rund um das Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine ist weiterhin besorgniserregend und undurchsichtig. Heute wurden die letzten zwei noch arbeitenden Reaktoren nach ukrainischen Angaben vom Stromnetz getrennt. Der Betreiber Energoatom sagt, Brandschäden an Leitungen seien der Grund dafür gewesen. Das Sicherheitssystem funktioniere aber. Die Stromversorgung des AKW selbst sei über ein Wärmekraftwerk weiterhin gewährleistet. Später heißt es dann von den russischen Besatzern, einer der beiden Blöcke sei wieder am Netz. Überprüfen lassen sich keine der Angaben.

Wichtig waren heute außerdem diese Themen:

Damit verabschiede ich mich für heute, gute Nacht!

Das war Donnerstag, der 25. August 2022
22:17 Uhr

Gefährlicher LKW kriecht mit Tempo 30 über Autobahn

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Laut Polizei waren Bremsscheiben verrostet, auch fehlten Bremsbelege und -sattel. (Foto: Polizeipräsidium Nordhessen)

TÜV hatte der Laster nach ersten Ermittlungen nicht mehr, dafür unter anderem verrostete Bremsscheiben, abgefahrene Reifen, und eine Aufliegerwand, aus der scharfkantige Teile ragten. Diese und noch mehr drastische Mängel beschreiben Polizei und ein Gutachter bei dem 40-Tonner. Trotzdem war dieses Gefährt noch am Dienstag auf der A7 in Hessen unterwegs – mit nur 30 Kilometern pro Stunde. Dahinter stauten sich mindestens schon 20 andere Laster. Eine Zivilstreife zog den Laster bei Niestetal aus dem Verkehr - das wurde auch mehr als Zeit! Nun laufen Ermittlungen gegen die Spedition, die den Laster auf die Straße geschickt hat.

Gefährlicher LKW kriecht mit Tempo 30 über Autobahn
21:40 Uhr

Spanien beschließt "Nur-Ja-heißt-Ja"-Gesetz

Spanien hat seine Gesetzgebung gegen Vergewaltigungen verschärft. Das Parlament billigte das sogenannte "Nur-Ja-heißt-Ja"-Gesetz. Demnach wird Vergewaltigung nun als "Sex ohne eindeutige Zustimmung" definiert. Sexuelle Übergriffe werden nach dem Inkrafttreten als Vergewaltigung betrachtet - egal ob das Opfer sich wehrt oder eine Handlung aus Angst geschehen lässt. Auf Vergewaltigung und sexuelle Gewalt werden dann bis zu 15 Jahre Haft stehen. Zudem werden unter anderem "einschüchternde" Komplimente sowie die Verbreitung von Sexvideos unter Strafe gestellt. Mit dem Gesetz reagierte die linke Regierung auf mehrere Aufsehen erregende Fälle von Gruppenvergewaltigungen, bei denen die Täter in den vergangenen Jahren mit milden Strafen davongekommen waren.

Spanien beschließt "Nur-Ja-heißt-Ja"-Gesetz
21:19 Uhr

Jonathan Knight ist verheiratet

Genau, das ist einer der beiden Knight-Brüder aus der Kult-Boygroup New Kids on the Block. Der 53-Jährige hat offenbar schon vor einiger Zeit seinen langjährigen Partner Harley Rodriguez geheiratet. Das hat Jonathan Knight jetzt bei "Entertainment Tonight" verraten, als er nach einem Ring an seinem Finger gefragt wurde. Die große Feier steht aber noch aus, das habe wegen der Corona-Pandemie nicht geklappt, sagt er. Und falls Sie jetzt überlegen, wie noch der Bruder heißt: Jordan Knight.

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Jonathan Knight (l.) hier mit den New Kids On The Block. (Foto: picture alliance / Invision)
Jonathan Knight ist verheiratet
20:42 Uhr

Scholz: "Habe nie gekifft"

Die Ampel-Koalition will Cannabis auch zu Genusszwecken in Deutschland legalisieren. Bis Ende des Jahres wollen SPD, Grüne und FDP dazu einen Gesetzentwurf vorlegen. Kanzler Scholz sagt nun bei einem Bürgerdialog in Magdeburg, dass er sich erst dazu durchringen musste, die geplante Legalisierung richtig zu finden, "weil ich erstens nie gekifft habe". Außerdem glaube er nicht, dass Drogenkonsum keine Konsequenzen für die Gesundheit habe. Es gebe Leute, "die sich das Hirn weggekifft haben und die schwere psychische Schäden davongetragen haben, weil sie es sehr übertrieben haben". Die allermeisten aber hätten einen "halbwegs gesitteten Umgang" mit Cannabis. Deshalb solle es nun auch legalisiert werden - "und es soll auch ziemlich schnell gehen". Wie denken Sie über Cannabis-Konsum?

Scholz: "Habe nie gekifft"
20:12 Uhr

Bundeswehr verlegt Soldaten nach Mali

Die Bundeswehr hat Soldaten zur Verstärkung des UN-Einsatzes nach Mali verlegt. Eine Maschine mit den Soldaten sei gelandet, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos. Die Infanteristen sollen sich künftig am Schutz des Flughafens in der Stadt Gao beteiligen. Dort hat die Mehrzahl der in Mali eingesetzten deutschen Blauhelme ihre Basis im Feldlager der UN-Mission MINUSMA. Der Einsatz soll zur Stabilisierung des Landes beitragen. Rund 13.000 Blauhelmsoldaten und knapp 2000 Polizisten sind daran beteiligt. Der Bundestag hat für die Bundeswehr eine Obergrenze von 1.400 Soldaten für die Mission festgelegt. Mali hat seit 2012 drei Militärputsche erlebt und gilt als politisch äußerst instabil. Seit dem jüngsten Putsch im Mai 2021 wird Mali von einer Militärregierung geführt, die von westlichen Staaten wegen enger Beziehungen zu Russland kritisiert wird.

Bundeswehr verlegt Soldaten nach Mali
19:46 Uhr

Schiefer Moleturm lässt seine Kuppel nicht los

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Die Kuppel wurde freigeschnitten und sollte somit vom Turm gelöst sein. Abgehoben werden konnte sie aber bisher nicht. (Foto: dpa)

Der Moleturm in Bremerhaven scheint sich mit aller Kraft gegen seinen Auseinanderbau zu wehren. Immerhin gehört er doch seit über 100 Jahren fest zum Stadtbild. Verzeihen Sie mir bitte die Personalisierung, aber als Bremerhavenerin bin ich da emotional! Nun sind schon mehrere Versuche gescheitert, die historische Kuppel per Schwerlast-Kran abzuheben. Von Bremenports heißt es, möglicherweise sei die Kuppel schwerer als die berechneten fünf Tonnen. Sie könnte aber auch noch an einer Stelle festhängen. Morgen sollen die Arbeiten weitergehen. Vor einer Woche hatte sich die Mole gesenkt, der rund 20 Meter hohe Leuchtturm geriet dadurch in Schieflage und droht einzustürzen. Der Turm soll abgebaut und neu aufgebaut werden.

Schiefer Moleturm lässt seine Kuppel nicht los
19:08 Uhr

Bayern München sieht Lewandowski in der CL wieder

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Robert Lewandowski spielt gegen seinen alten Verein. (Foto: IMAGO/NurPhoto)

Die Gruppen für die Fußball-Champions-League sind ausgelost worden. Fünf deutsche Vereine sind dabei: Der FC Bayern München trifft auf den FC Barcelona samt seinem früheren Torjäger Robert Lewandowski sowie Inter Mailand und Viktoria Pilsen. Borussia Dortmund spielt gegen Manchester City, den FC Sevilla und den FC Kopenhagen. Bayer Leverkusen bekommt es mit FC Porto, Atlético Madrid und FC Brügge zu tun. RB Leipzig spielt gegen Titelverteidiger Real Madrid, Schachtjor Donezk und Celtic Glasgow. Und Neuling Eintracht Frankfurt muss gegen Tottenham Hotspur, Sporting Lissabon und Olympique Marseille ran. Na dann, auf spannende Spiele!

Bayern München sieht Lewandowski in der CL wieder
18:50 Uhr

BER bietet Reservierungen für Sicherheitskontrolle an

Bei diesem Angebot wird es auf die Praxis ankommen - es soll dafür sorgen, dass Passagiere weniger Zeit in der Schlange verbringen. Am Hauptstadtflughafen BER können Fluggäste ein Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle reservieren. Der Service heißt BER Runway und ist kostenlos. Auf der Homepage des Flughafens heißt es: "Mit BER Runway können Sie im Terminal 1 über einen extra Zugang direkt zur Sicherheitskontrolle durchgehen und längere Wartezeiten vermeiden." Passagiere können den Service über die Homepage oder per App nutzen. Dafür müssen sie ihre Flugnummer und E-Mail-Adresse angeben. Die Zeitfenster im Viertelstundentakt könne man ab 72 Stunden vor Abflug reservieren, heißt es. Bis zum Nachmittag hätten rund 1000 Menschen ein Zeitfenster gebucht, viele von ihnen kurzfristig.

BER bietet Reservierungen für Sicherheitskontrolle an
18:19 Uhr

Lufthansa-Pilotenstreik ab sofort möglich

Es sieht immer mehr nach einem Pilotenstreik bei der Lufthansa aus. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) schreibt, die Lufthansa habe am Vormittag ein neues Angebot im Tarifstreit vorgelegt. Dieses reiche aber nicht aus, deshalb habe man es abgelehnt. Dafür seien Vorbereitungen für Streikmaßnahmen gestartet worden: Nach einem entsprechenden Vorstandsbeschluss seien nun jederzeit Streiks möglich. Wann und wo? Darüber wurde nichts gesagt. Die VC fordert für das Cockpit-Personal der Lufthansa und der Frachttochter Lufthansa Cargo zum 1. Juli 5,5 Prozent mehr Gehalt und einen automatischen Inflationsausgleich ab 2023. Die Lufthansa ist bereit, die Gehälter der mehr als 5000 Pilotinnen und Piloten um 5,5 Prozent zu erhöhen, gestritten wurde vor allem um den Inflationsausgleich.

Lufthansa-Pilotenstreik ab sofort möglich
17:43 Uhr

Rund 150 Autos landen auf der A7 auf Gegenspur

Eine falsche Verkehrsführung hat Autofahrer auf der Autobahn 7 in Bayern auf die Gegenspur geleitet. Einer Firma für Verkehrsabsicherungen soll im Baustellenbereich ein Fehler passiert sein, sodass letzte Nacht eine Fahrspur für beide Seiten geöffnet war, anstatt wie vorgesehen, nur für eine. Die Polizei sagt, ein Autofahrer habe eine Kollision noch mit einer Vollbremsung verhindern können. Rund 150 Fahrzeuge mussten demnach rückwärts über eine Ausfahrt ausgeleitet werden. Die Autobahn war zwischen Rothenburg ob der Tauber und Wörnitz für vier Stunden gesperrt. Gegen die Verantwortlichen der Firma wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Rund 150 Autos landen auf der A7 auf Gegenspur
17:14 Uhr

Steinmeier erinnert in Rostock an "Tage der Schande"

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(Foto: REUTERS)

Bundespräsident Steinmeier hat die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen im August 1992 als eine Schande für Deutschland bezeichnet. Vor 30 Jahren sei das Sonnenblumenhaus ein Ort schlimmster ausländerfeindlicher Übergriffe geworden, sagte er bei einem Besuch vor dem Hochhaus. "Es ist ein Mahnmal, und es erinnert uns an Tage der Schande in unserem Land." Schändlich seien aber nicht nur die Angreifer gewesen, die mit Molotowcocktails und Brechstangen gegen die in dem Haus lebenden Menschen vorgegangen seien. "Schändlich auch, dass viele diesem Tun nicht nur zugeschaut haben, sondern applaudiert und ermutigt haben."

Die Ausschreitungen vor dem zwölfgeschossigen Hochhaus in Lichtenhagen zogen sich 1992 über mehrere Tage hin. Anwohner und Neonazis griffen vom 22. bis 26. August unter dem Applaus Tausender Schaulustiger die Zentrale Aufnahmestelle für Asylsuchende und ein Wohnheim für vietnamesische Arbeiter an und setzten das Gebäude teils in Brand.

Steinmeier erinnert in Rostock an "Tage der Schande"
16:52 Uhr

Jugendlicher zeigt offenbar Hitlergruß in Lichtenhagen

Es ist kaum zu fassen: Am Tag des Gedenkens an die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen hat dort ein 13-Jähriger offenbar den Hitlergruß gezeigt. Als Journalisten am Vormittag im Stadtteil Lichtenhagen filmten, fuhr der Jugendliche mit dem Fahrrad hinter einem Reporter durchs Bild und hob dabei den rechten Arm. Die Polizei schreibt weiter, der Jugendliche aus Rostock sei in der Nähe gestellt worden, der Staatsschutz ermittelt. Allerdings ist der Teenager noch nicht strafmündig, die Grenze dafür liegt in Deutschland bei 14 Jahren.

Vor 30 Jahren hatte in Rostock-Lichtenhagen ein Mob aus Rechtsextremisten und Randalierern tagelang unter dem Beifall von Schaulustigen versucht, Unterkünfte von Ausländern zu stürmen. Die Bilder gingen um die Welt und sorgten für Entsetzen.

Jugendlicher zeigt offenbar Hitlergruß in Lichtenhagen
16:24 Uhr

Brand wirbelt Flugverkehr in München durcheinander

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Das Feuer war schnell eingedämmt, die Löscharbeiten dauern aber noch an. (Foto: dpa)

Ein Brand auf einem Bauernhof hat den Flugverkehr am Münchner Flughafen durcheinandergebracht. Wegen des starken Rauchs konnten auf der Nordbahn des Airports keine Flugzeuge mehr landen. Nur die Südbahn habe noch für Landungen genutzt werden könne, sagte ein Flughafensprecher. Inzwischen herrsche aber wieder normaler Betrieb. Auch ist das Feuer inzwischen eingedämmt. Es war im Freisinger Stadtteil Eggertshofen ausgebrochen. Genauer gesagt in einer Scheune, des Bauernhofes, auf dem sich auch eine Biogasanlage befindet. Anwohner waren aufgerufen worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Laut Polizei gibt es bisher "keine Hinweise darauf, dass gefährliche Stoffe in die Luft gelangt sind". Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt, allerdings musste eine verletzte Kuh getötet wurden.

Brand wirbelt Flugverkehr in München durcheinander
15:42 Uhr

Jahresringe zeigen "beispiellose" Erwärmung der Arktis

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Die Analyse der Bäume reicht bis in das Jahr 5618 vor Christus zurück. (Foto: dpa)

Was die Jahresringe uralter Bäume verraten, ist erschreckend, wenn auch nicht mehr überraschend: In der Arktis war es in den letzten 7500 Jahren nie so warm wie es jetzt ist. Das sagen Forscherinnen und Forscher in der Fachzeitschrift "Nature Communications". Sie hatten Baumstämme von der Jamal-Halbinsel in Nordwestsibirien untersucht, die durch Erosion freigelegt worden waren. Aus den Jahresringen sind Temperaturen des Sommers abzulesen, die das Wachstum beeinflussen. "Die Erwärmung erreicht heute Temperaturen, die in den letzten 7500 Jahren beispiellos waren", sagt Patrick Fonti von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in der Schweiz. Die WSL arbeitete mit Wissenschaftlern der russischen Akademie der Wissenschaften sowie Experten der Universität Genf und East Anglia in Großbritannien zusammen.

Jahresringe zeigen "beispiellose" Erwärmung der Arktis
15:38 Uhr

Betreiber: AKW Saporischschja vom Netz genommen

Die beiden noch verbliebenen Reaktorblöcke des AKW Saporischschja wurden dem Betreiber des Kernkraftwerks zufolge vom Netz genommen. Grund seien Brandschäden an Stromleitungen, teilt der staatliche ukrainische Atomkraftwerksbetreiber Energoatom mit. Brände auf dem Gelände des nahe dem AKW gelegenen Wärmekraftwerks hätten für eine Unterbrechung der letzten noch verbliebenen Anschlussleitung an das Stromnetz gesorgt. Drei weitere Leitungen seien bereits zuvor "durch terroristische Angriffe" der russischen Seite beschädigt worden. Dennoch sei die Stromversorgung des AKW selbst über das Wärmekraftwerk noch gewährleistet. Es werde derzeit versucht, zumindest einen Reaktor wieder ans Netz zu bringen, erklärt Energoatom. Das Kraftwerk ist von russischen Truppen besetzt, wird aber noch von ukrainischen Technikern betrieben. Seit Wochen werfen sich Russland und die Ukraine gegenseitig den Beschuss des Kraftwerks vor.

Update von 17:30 Uhr: Die russischen Besatzer teilen mit, einer der beiden Blöcke sei wieder am Netz. Sie hätten nur vorübergehend heruntergefahren werden müssen, nachdem aufgrund von ukrainischem Beschuss ein Feuer ausgebrochen sei, schrieb der Besatzungschef der Region, Jewgeni Balizki, auf Telegram. Unabhängig überprüfen lässt sich das nicht.

Betreiber: AKW Saporischschja vom Netz genommen
15:21 Uhr

Deutschland und Marokko legen Streit bei

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Der Streit über die Westsahara hatte die Beziehungen im vergangenen Jahr in eine tiefe Krise gestürzt. (Foto: dpa)

Meinungsverschiedenheiten bleiben, doch die monatelange diplomatische Krise ist beendet: Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und ihr marokkanischer Amtskollege Nasser Bourita verständigen sich in Rabat auf eine gemeinsame Erklärung, wonach man in allen Bereichen wieder zusammenarbeiten will und die Zusammenarbeit etwa im Energiesektor vertiefen will. Beide sprechen von einem "neuen Kapitel" im deutsch-marokkanischen Verhältnis. Hintergrund ist ein Streit um die Westsahara, die Marokko für sich beansprucht. Dieser Gebietsanspruch wird international jedoch nicht anerkannt. Während des Streits hatte Marokko Deutschland vorgeworfen, sich feindselig zu verhalten und im Mai seine Botschafterin für mehrere Monate aus Berlin abgezogen.

Deutschland und Marokko legen Streit bei
14:42 Uhr

Frau fliegt in Urlaub und lässt Katze allein zurück

Los geht es mit einer Meldung, die Katzenliebhabern vermutlich die Haare zu Berge stehen lässt. Mit einem Napf Nassfutter und zwei Schalen Wasser ist eine Katze in Niederbayern in der Wohnung alleine zurückgelassen worden, während die 34-jährige Tierbesitzerin nach Frankreich in den Urlaub geflogen ist. Fünf Tage sei die Katze alleine gewesen, heißt es von der Polizei. Die Hausmeisterin des Mehrfamilienhauses habe das laute Klagen der Katze gehört. Daraufhin holten Polizisten das verwahrloste Tier aus der Wohnung. Die Wassernäpfe waren ausgetrocknet, das Nassfutter mit Maden befallen, wie es von der Polizei weiter heißt. Die Katze wurde in das Tierheim Plattling gebracht und das Veterinäramt über die Situation informiert. Das Landratsamt Deggendorf entscheidet, ob die 34-Jährige die Katze zurückbekommt.

Frau fliegt in Urlaub und lässt Katze allein zurück
14:30 Uhr

Schichtwechsel

So sieht es aus! Christina Lohner kann sich jetzt wieder in den Berliner Sommer stürzen. Dafür stürze ich mich in die Welt der Nachrichten und bin gespannt, was heute noch passiert. Ich bin Heidi Ulrich, Sie erreichen mich über dertag(at)n-tv.de.

Schichtwechsel
13:55 Uhr

Mann schmuggelt über 1700 Wildtiere in die USA

Unter anderen kleine Schildkröten oder Krokodil-Babys - ein 30-Jähriger Kalifornier hat mehr als 1700 Wildtiere in die USA geschmuggelt. Er bekannte sich schuldig, die aus Mexiko und Hongkong importierten Tiere im Gesamtwert von 739.000 Dollar illegal ins Land gebracht zu haben, wie die Staatsanwaltschaft in Los Angeles mitteilt.

Dazu zählen den Angaben zufolge auch 60 Reptilien, die in der Kleidung in kleinen Beuteln versteckt waren. Im Februar wurden sie bei einer Kontrolle an der US-mexikanischen Grenze gefunden - drei verendeten während des Transports.

Mann schmuggelt über 1700 Wildtiere in die USA
13:40 Uhr

Klimapläne für Verkehr fallen bei Experten durch

Mit den vorgelegten Klimaschutz-Sofortprogrammen der Regierung für den Gebäude- und Verkehrssektor droht Deutschland seine Klimaziele in diesen Bereichen weiter zu verfehlen. Zu diesem Schluss kommt ein unabhängiges Expertengremium. Insbesondere bei den Bemühungen, Treibhausgase im Verkehr einzusparen, bleibe weiterhin eine große Lücke, teilt der Expertenrat für Klimafragen mit.

"Das Sofortprogramm für den Verkehrssektor spart nach Angaben des Verkehrsministeriums nur 14 Megatonnen an Treibhausgas-Emissionen ein, sodass sich rechnerisch immer noch eine Erfüllungslücke von 261 Megatonnen bis 2030 ergibt", erklärt die stellvertretende Vorsitzende, Brigitte Knopf. Umweltverbände zeigen sich empört. Und das bei den Grünen in der Regierung.

Klimapläne für Verkehr fallen bei Experten durch
13:16 Uhr

An Zapfsäulen drohen laut Mineralölwirtschaft Engpässe

Zum Ende des Tankrabatts warnt die Mineralölwirtschaft erneut vor möglichen Engpässen. "Viele Autofahrerinnen und Autofahrer werden in diesen Tagen voraussichtlich verstärkt die Tankstellen anfahren, um ihr Auto noch einmal vollzutanken", sagt der Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Fuels und Energie (en2x), Adrian Willig.

Der Verband rät, nicht erst mit fast leerem Tank zur Tankstelle zu fahren. Das Auslaufen der Steuervergünstigung Ende August stelle eine "logistische Herausforderung" für die Branche dar. Erschwert werde die Lage durch das Niedrigwasser auf dem Rhein, eine hohe Auslastung des Schienennetzes sowie einen Teilausfall einer für die Versorgung Süddeutschlands wichtigen Raffinerie in Österreich.

An Zapfsäulen drohen laut Mineralölwirtschaft Engpässe
12:57 Uhr

Taiwan steigert Militäretat auf Rekordhöhe

Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Taiwan und China will Taipeh seine Verteidigungsausgaben deutlich ausweiten. "Um die nationale Sicherheit zu schützen, wird das gesamte Verteidigungsbudget für das nächste Jahr mit 586,3 Milliarden Taiwan-Dollar ein Rekordniveau erreichen", zitiert ein Kabinettssprecher Ministerpräsident Su Tseng-chang.

Der Verteidigungshaushalt soll demnach um 13 Prozent auf umgerechnet 13,7 Milliarden Euro steigen. Zusätzlich plant die Regierung einen Sonderhaushalt für neue Kampfflugzeuge und andere Maßnahmen zur Stärkung der Marine- und Luftstreitkräfte.

Taiwan steigert Militäretat auf Rekordhöhe
12:32 Uhr

40 Staaten wollten offenbar Bericht über Xinjiang-Region stoppen

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, sieht sich im Zusammenhang mit dem geplanten Bericht über die Menschenrechtslage in der Xinjiang-Region in China unter starkem Druck. Sie bestätigte den Erhalt eines Briefs von rund 40 Regierungen, die sie von der Veröffentlichung des Berichts über die Lage der Uiguren und anderer Minderheiten im nordwestchinesischen Xinjiang abhalten wollten.

Länder nannte sie nicht. "Ich bin unter enormen Druck gewesen, sowohl, den Bericht zu veröffentlichen, als auch, ihn nicht zu veröffentlichen", sagte Bachelet. Sie werde sich Druck aber niemals beugen. Hoffentlich stimmt das.

40 Staaten wollten offenbar Bericht über Xinjiang-Region stoppen
12:16 Uhr

Brezel soll Kulturerbe werden

Geht es nach der baden-württembergischen Bäckerinnung, wird die Brezel immaterielles Kulturerbe der UNESCO. Die Innung beantragte, das Handwerk des Brezelbackens auf die nationale Anwärterliste dafür zu setzen. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir unterstützt das Vorhaben: "Ich setze mich dafür ein, dass es eine länderübergreifende Initiative wird."

Denn die Brezel gebe es auch in Bayern, Österreich, der Schweiz und im Elsass. Meine Stimme hätten die Schwaben auch - ich liebe das Gebäck und vermisse in meiner Wahlheimat Berlin leckere Exemplare. In meiner Heimat heißt es allerdings Breze.

Brezel soll Kulturerbe werden
11:52 Uhr

Lufthansa fordert Ende der Maskenpflicht in Flugzeugen

In die Debatte um die Maskenpflicht im Luftverkehr schaltet sich nun auch die Lufthansa ein. "Wir setzen auf die Eigenverantwortung unserer Gäste. Passagiere sollen frei entscheiden können, ob sie eine Maske tragen möchten oder nicht", sagte Vorständin Christina Foerster der "Bild"-Zeitung.

In Flugzeugen werde die Luft durch Hochleistungsfilter gereinigt. "Insofern ist schwer verständlich, warum hier strengere Regeln als in anderen Lebensbereichen, etwa im Restaurant oder im Supermarkt, gelten sollen", sagte Foerster. Zudem seien die geplanten Regelungen nicht kontrollierbar und bildeten im internationalen Vergleich die Ausnahme. Okay, stimmt teilweise. Im Supermarkt und Restaurant sitzt man allerdings nicht stundenlang so dicht beieinander.

Lufthansa fordert Ende der Maskenpflicht in Flugzeugen
11:31 Uhr

Hunderte Migranten im Mittelmeer gerettet

Hier mal wieder eine gute Nachricht: Italienische Behörden und freiwillige Helfer haben im zentralen Mittelmeer Hunderte Migranten vor dem Ertrinken bewahrt.

In der Nacht rettete die private Hilfsorganisation SOS Méditerranée gut 40 Menschen von einem Holzboot, in das bereits Wasser eindrang, und holte sie an Bord der "Ocean Viking", wie die Organisation schrieb. Italiens Küstenwache brachte unterdessen laut Medienberichten rund 450 gerettete Migranten in den Hafen der süditalienischen Stadt Catanzaro.

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Etwas mehr als 40 Menschen wurden an Bord der "Ocean Viking" gebracht. (Foto: AP)
Hunderte Migranten im Mittelmeer gerettet
11:11 Uhr

US-Luftwaffe bombardiert erneut Iran-treue Milizen in Syrien

Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden hat die US-Luftwaffe Stellungen Iran-treuer Milizen im Osten des Bürgerkriegslandes Syrien bombardiert. Dabei seien drei Milizenkämpfer getötet worden, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Das US-Zentralkommando sprach ebenfalls von zwei oder drei Toten. Die Bombardierungen waren demnach eine Reaktion auf koordinierte Raketenangriffe der Milizen auf zwei Einrichtungen der US-Armee in der Region kurz zuvor.

US-Luftwaffe bombardiert erneut Iran-treue Milizen in Syrien
10:48 Uhr

Madonnas Tochter Lourdes bringt erste Single raus

Lourdes León, die älteste Tochter von Madonna, hat ihre erste eigene Single veröffentlicht. Die 25-Jährige wählte für den House-Song "Lock&Key" den Künstlernamen Lolahol. Dem Magazin "Interview" hatte León noch im Oktober gesagt, sie habe "kein spezielles Karriereziel".

Sie möge es, zu modeln und zu tanzen, Schauspiel und Gesang interessierten sie weniger. "Was Musik angeht - ich kann singen. Es interessiert mich nur nicht." Ihr Vater ist der kubanische Tänzer und Fitnesstrainer Carlos León.

Madonnas Tochter Lourdes bringt erste Single raus
10:38 Uhr

BGH bestätigt Urteil im Mordfall Lübcke

Der Mordfall Lübcke ist rechtskräftig abgeschlossen. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigt die lebenslange Freiheitsstrafe für Stephan Ernst wegen Mordes an dem CDU-Politiker Walter Lübcke, aber auch den Freispruch des zweiten Angeklagten Markus H. vom Vorwurf der Beihilfe.

BGH bestätigt Urteil im Mordfall Lübcke
10:23 Uhr

Polizisten durchsuchen Clan-Villa in Berlin

Eine Villa eines bekannten arabischstämmigen Clans in Berlin-Neukölln ist durchsucht worden. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung handelt es sich um den Remmo-Clan. Der Polizei zufolge geht es um den Verdacht von Diebstählen. Fünf Durchsuchungsbeschlüsse lägen vor. Im Einsatz waren LKA-Beamte und Mitglieder einer Hundertschaft für die Sicherungsmaßnahmen rund um den Einsatz. Gestohlen worden sein sollen unter anderem Elektronikartikel, die Rede war auch von einem Kühlschrank.

Das Haus und das Grundstück im Ortsteil Buckow gehören zu 77 Immobilien, die die Berliner Staatsanwaltschaft 2018 beschlagnahmt hatte. Diese wurden nach Überzeugung der Behörde nicht mit legalem Geld gekauft.

Polizisten durchsuchen Clan-Villa in Berlin
09:48 Uhr

Japans Polizeichef tritt nach Mord an Abe zurück

Wegen Mängeln bei den Sicherheitsvorkehrungen für Japans Ex-Regierungschef Shinzo Abe ist nach dessen Ermordung der Chef der nationalen Polizeibehörde zurückgetreten. Er übernehme die Verantwortung für die Versäumnisse, sagte Itaru Nakamura.

Es habe "Mängel bei den Sicherheitsplänen" und bei der Risikoeinschätzung gegeben, sagte Nakamura. Die Anweisungen des Einsatzleiters vor Ort seien "unzureichend" gewesen. Die Behörde habe beschlossen, ihr Personal umzustrukturieren.

Japans Polizeichef tritt nach Mord an Abe zurück
09:23 Uhr

Harry und Meghan adoptieren offenbar gerettete Hündin

Der britische Prinz Harry und Herzogin Meghan haben einem Medienbericht zufolge eine Beagle-Hündin adoptiert. Die siebenjährige Mia sei einer von rund 4000 Beagle-Hunden, die im Juli von den Behörden im US-Staat Virginia aus einer Zuchteinrichtung gerettet worden waren, berichtet die "Los Angeles Times".

Meghan ist als Hundeliebhaberin bekannt. Sie hat früher schon Hunde adoptiert und setzt sich für Wohltätigkeitsorganisationen für Tiere ein.

Harry und Meghan adoptieren offenbar gerettete Hündin
08:44 Uhr

Corona hört nicht auf Kim - neue Fälle in Nordkorea

Zwei Wochen nachdem Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un die Corona-Pandemie für besiegt erklärt hat, sind in dem Land vier neue "Fieber"-Fälle aufgetreten. Die Erkrankungen seien am 23. August aus der an China grenzenden Provinz Ryanggang gemeldet worden, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Wer hätte das gedacht ;)

Corona hört nicht auf Kim - neue Fälle in Nordkorea
08:20 Uhr

Nick Cannon wird schon wieder Vater - zum neunten Mal

US-Schauspieler und Rapper Nick Cannon erwartet das dritte gemeinsame Kind mit Model Brittany Bell. Cannon teilte auf Instagram ein Video von einem Schwangerschafts-Fotoshooting. Der 41-Jährige wird damit zum neunten Mal Vater. Erst im Juli wurde sein Sohn mit Model Bre Tiesi geboren.

Ein Sohn mit Model Alyssa Scott starb im Dezember 2021 im Alter von fünf Monaten. Der Comedian hat zudem elfjährige Zwillinge mit seiner Ex-Frau Mariah Carey sowie einen fünfjährigen Sohn und eine einjährige Tochter mit Brittany Bell. 2021 wurde er erneut Vater von Zwillingen, deren Mutter ist DJane Abby De La Rosa. Da könnte man fast den Überblick verlieren ;) Hoffentlich kümmert er sich um alle.

Nick Cannon wird schon wieder Vater - zum neunten Mal
08:01 Uhr

Deutsche Wirtschaft wächst trotz Ukraine-Krieg

Überraschung: Trotz der Folgen des Ukraine-Krieges hat die deutsche Wirtschaft im Frühjahr zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg zwischen April und Juni um 0,1 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt mitteilt - und damit eine Schnellschätzung revidiert. Zunächst war von einer Stagnation der Wirtschaftsleistung die Rede gewesen.

Deutsche Wirtschaft wächst trotz Ukraine-Krieg
07:55 Uhr

FDP will gesunde Firmen von Gasumlage-Hilfen ausschließen

Die FDP fordert vom Wirtschaftsministerium, die Pläne für die Gasumlage schnell nachzuschärfen, um unerwünschte Zusatzgewinne zu verhindern. "Es sollten damit ausschließlich Unternehmen unterstützt werden, die sich in einer marktgefährdenden Schieflage befinden", sagte der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kruse, der "Rheinischen Post".

Eine drohende Insolvenz ist keine Voraussetzung, um Hilfsgelder aus der Umlage zu bekommen. Das hat zu Kritik geführt, weil gesunde Unternehmen auf Kosten der Verbraucher profitieren können. Merkwürdig, dass das nicht von vornherein verhindert wurde - war doch klar, dass es wie immer auch schwarze Schafe geben würde.

FDP will gesunde Firmen von Gasumlage-Hilfen ausschließen
07:30 Uhr

China stützt Konjunktur mit weiteren Milliarden

China kündigt weitere Milliardenhilfen an, um die schwächelnde Wirtschaft zu stabilisieren. Wie der Staatsrat mitteilt, sollen mehr als 300 Milliarden Yuan - etwa 44 Milliarden Euro - zusätzlich für den Ausbau der Infrastruktur bereitgestellt werden.

Auch finanzielle Hilfen für die staatlichen Stromerzeuger sind geplant. Wegen der anhaltenden Hitze war es in Teilen Chinas zuletzt zu Stromengpässen gekommen.

China stützt Konjunktur mit weiteren Milliarden
07:11 Uhr

Zahl der neuen Corona-Fälle und Inzidenz sinken

Das Robert-Koch-Institut gibt die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Morgen mit 271,3 an. Am Vortag lag der Wert bei 275,3 (Vorwoche: 314,2; Vormonat: 664,9). Die Gesundheitsämter melden 49.201 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 58.685) und 116 Todesfälle (Vorwoche: 184).

Allerdings liefern diese Angaben bekanntermaßen nur ein sehr unvollständiges Bild. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus, vor allem weil viele Infizierte keinen PCR-Test machen lassen. Bleiben Sie also am besten vorsichtig.

Zahl der neuen Corona-Fälle und Inzidenz sinken
06:46 Uhr

Schwere Vorwürfe gegen NDR-Leitung

Herrschen auch in anderen Landesfunkhäusern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Missstände? Der "Business Insider" berichtet von internen Untersuchungsberichten des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Laut den Schilderungen des Redaktionsausschusses hätten in der Vergangenheit neun Journalisten in Kiel Missstände angeprangert.

Die Vorwürfe: In der Redaktion gebe es einen "politischen Filter", Führungskräfte würden wie "Pressesprecher der Ministerien" agieren, es herrsche ein "Klima der Angst". Berichterstattung werde teilweise verhindert, kritische Informationen heruntergespielt, heißt es in dem Bericht.

Schwere Vorwürfe gegen NDR-Leitung
06:21 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

wir nähern uns nachrichtlich offenbar dem Ende des Sommerlochs - heute stehen einige spannende Termine an:

  • Scholz besucht ukrainische Soldaten bei der Ausbildung am Gepard-Panzer. Auf dem Truppenübungsplatz Putlos in Schleswig-Holstein will er auch mit Ausbildern der Herstellerfirma Krauss-Maffei Wegmann sprechen. Über alle Entwicklungen im Ukraine-Krieg halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

  • Der Bundesgerichtshof urteilt im Mordfall Lübcke. Dabei geht es vor allem darum, ob sich das Frankfurter Oberlandesgericht noch einmal mit dem Fall befassen muss. Es hatte den Rechtsextremisten Stephan Ernst zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

  • Steinmeier gedenkt der Ausschreitungen in Lichtenhagen 1992. Dabei wird er auch am Sonnenblumenhaus Blumen niederlegen, Schauplatz tagelanger Ausschreitungen. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wird ebenfalls erwartet.

  • Statistiker geben Daten zu Staatshaushalt und Konjunktur bekannt. Wie sich die Finanzen von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung im ersten Halbjahr 2022 entwickelt haben, gibt das Statistische Bundesamt bekannt. Zugleich informiert die Behörde über die Wirtschaftsentwicklung im zweiten Quartal.

  • Baerbock will in Marokko einen Schlussstrich unter die diplomatische Krise ziehen. In der Hauptstadt Rabat steht ein Treffen mit Außenminister Nasser Bourita auf dem Programm. Hintergrund ist der Streit um die Westsahara.

Das Wetter darf ja gern sommerlich bleiben. Genießen Sie es, solange kein Gewitter dazwischenkommt. Mein Name ist Christina Lohner, ich halten Sie bis zum Nachmittag auf dem Laufenden. Sie erreichen mich unter christina.lohner@nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut in den Tag!

Das wird heute wichtig