Der Tag
8. September 2022
WZ-Reporter-Janis-peitsch-am-18-Oktober-2017mit Janis Peitsch
Zum Archiv
22:26 Uhr

Das war Donnerstag, der 08. September 2022

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(Foto: picture alliance / empics)

Liebe Leserinnen und Leser,

ein trauriger Tag geht zu Ende. Im Alter von 96 Jahren ist die Queen friedlich auf ihrem Landsitz Balmoral gestorben. Die Monarchin hinterlässt eine große Lücke. Wie es nun in Großbritannien weitergeht, können Sie in unserem Liveticker verfolgen. Ansonsten möchte ich Ihnen noch folgende Artikel ans Herz legen.

Zum Abschluss möchte ich mich mit diesen lustigen Momenten aus dem Leben der Queen verabschieden. Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht - und gute Reise Lilibet!

Das war Donnerstag, der 08. September 2022
22:10 Uhr

Kim Kardashian liebäugelt mit Superhelden-Rolle

Kim Kardashian ist als erfolgreiche Mode-Unternehmerin, Reality-TV-Darstellerin, Model und Influencerin ein echtes Allroundtalent. Die 41-Jährige könnte sich jedoch noch einen weiteren Bereich vorstellen, in dem sie arbeiten würde.

Im Gespräch mit dem Magazin "Interview" erklärte sie auf die Frage, ob sie schauspielern wollen würde: "Ich würde es tun, wenn sich etwas Lustiges ergeben würde. Vielleicht ein Marvel-Film, das würde so viel Spaß machen. Ich suche nicht aktiv, aber ich denke, die Dinge kommen einfach, wenn sie kommen sollen."

Ob Kardashian tatsächlich einen Platz im Marvel-Universum findet, wird sich zeigen. Doch mit dem Marvel-Universum würden sich zumindest zahlreiche Möglichkeiten bieten. Der Reality-TV-Star hat sich in der Vergangenheit bereits mehrmals als Marvel-Fan geoutet.

Kim Kardashian liebäugelt mit Superhelden-Rolle
21:50 Uhr

Weltweit würdigen Politiker die Queen

Die Queen besteigt 1952 den Thron. Bis zu ihrem Tod währt ihre Regentschaft über 70 Jahre. Staatsoberhäupter und Regierungschefs rund um den Globus würdigen sie voller Hochachtung. Elizabeth war eine Frau, die "Zeitgeschichte erlebte und schrieb".

Weltweit würdigen Politiker die Queen
21:23 Uhr

Tote bei russischen Angriffen in Syrien

Russland führt nicht nur in der Ukraine Krieg - sondern auch in Syrien. Bei Luftangriffen Moskaus im Norden des Landes sind nun mindestens sieben Menschen getötet worden. Russische Kampfflugzeuge bombardierten nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen zivile Gebiete in der Region um Idlib. Dabei sollen auch Streubomben eingesetzt worden sein.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach von mindestens 15 Verletzten, die Rettungsorganisation Weißhelme meldeten 12. Die Region um Idlib ist nach mehr als zehn Jahren Bürgerkrieg das letzte große Rebellengebiet des Landes.

Tote bei russischen Angriffen in Syrien
19:45 Uhr

Mallorca-Urlauber am Strand von Blitz erschlagen

Ein plötzlich heraufziehendes Gewitter hat zwei Urlaubern auf Mallorca das Leben gekostet. Wie die "Mallorca Zeitung" berichtet, wurden ein 65-jähriger Schweizer und ein 51 Jahre alter Deutscher am Strand bei Cala Mesquida vom Blitz erschlagen.

Demnach wurde der Schweizer von dem Blitz am Kopf getroffen und war auf der Stelle tot. Die elektrische Ladung traf anschließend den rund 15 Meter entfernt stehenden Deutschen, der zusammenbrach. Der alarmierte Notarzt versuchte noch erfolglos, den Mann zu reanimieren.

Nur wenige Minuten vor der Tragödie hatte der staatliche Wetterdienst die Warnstufe Gelb wegen Unwetters ausgegeben.

Mallorca-Urlauber am Strand von Blitz erschlagen
19:32 Uhr

Queen Elizabeth II. ist tot

Die britische Königin Elizabeth II. ist tot. Sie starb im Alter von 96 Jahren auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral in Schottland. Das teilt der Palast mit. Ihr Sohn Charles ist neuer König.

Queen Elizabeth II. ist tot
18:54 Uhr

"Ein wunderbarer Mann" - Trump lobhudelt Bolsonaro

Wegen seiner Bewunderung für den früheren US-Präsidenten wird Jair Bolsonaro von Kritikern als "Tropical Trump" verspottet. Am 2. Oktober stellt sich der brasilianische Präsident zur Wiederwahl - und erhält dafür nun Schützenhilfe von seinem großen Vorbild.

Bolsonaro habe für das "wunderbare brasilianische Volk großartiges geleistet", schreibt Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er sei "ein wunderbarer Mann" und habe seine "volle und totale Unterstützung".

Wahlkampfhilfe kann Bolsonaro gut gebrauchen. Aktuellen Umfragen zufolge kann der ultrarechte Politiker nur mit 32 Prozent der Stimmen rechnen - und liegt somit weit hinter seinem Konkurrenten Lula mit 45 Prozent.

"Ein wunderbarer Mann" - Trump lobhudelt Bolsonaro
18:16 Uhr

Ballonfahrer nach zwei Tagen in der Luft gerettet

Diese Tour wird er wohl nicht so schnell vergessen: Ein Mann ist in China nach zwei Tagen in luftiger Höhe aus seinem Gasballon gerettet worden.

Der Mann namens Hu Yongxu war laut staatlicher Medien zusammen mit einem Kollegen in die Luft aufgestiegen, um Kiefernzapfen in der Provinz Heilongjiang zu sammeln. Dabei verlor er die Kontrolle über den Ballon. Der Kollege sprang noch rechtzeitig aus dem Korb, aber Hu blieb stecken, und es begann eine nervenaufreibende, 300 Kilometer lange Reise in der Luft.

Die Polizei nahm telefonischen Kontakt mit Hu auf und half ihm mit genauen Anweisungen, den Ballon wieder absteigen zu lassen. Er landete demnach sicher in einem Waldgebiet, aber die Rettungskräfte mussten zunächst weiter nach ihm suchen. Abgesehen von leichten Verletzungen am Rücken befand er sich laut Medien "in gutem Zustand".

Ballonfahrer nach zwei Tagen in der Luft gerettet
17:33 Uhr

Stellwerk in Köln kaputt - auch Fernverkehr betroffen

Die Deutsche Bahn ist sowieso nicht für Pünktlichkeit bekannt. Doch nun kommt es für Zugreisende in NRW knüppeldick. Ein heftiger Wassereinbruch hat ein Stellwerk am Kölner Hauptbahnhof beschädigt. Die Reparatur gestaltet sich aufwendig. Die Bahn rechnet noch bis Samstag mit erheblichen Beeinträchtigungen.

Der Regional- und Fernverkehr wird zurzeit über Köln Messe/Deutz oder die Südbrücke umgeleitet oder fällt teilweise aus. Die S-Bahnen fahren weiter, allerdings müssen Reisende auch hier mit Einschränkungen rechnen.

Die Bahn arbeitet an der Einrichtung eines Pendelverkehrs mit S-Bahnen zwischen Köln Hbf und Hürth-Kalscheuren. Die Aufnahme des Pendelverkehrs ist für den frühen Abend geplant.

Fahrgästen wird empfohlen, sich vor Abfahrt über die aktuellen Verbindungen auf www.zuginfo.nrw oder www.bahn.de zu informieren.

Stellwerk in Köln kaputt - auch Fernverkehr betroffen
17:00 Uhr

Ärzte sollen Kindern Kochsalz statt Impfstoff gespritzt haben

Die Anschuldigungen wiegen schwer: Ein Arzt und eine Ärztin aus dem Landkreis Gifhorn sollen Kindern und Jugendlichen Kochsalzlösung statt Impfstoff gespritzt haben. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat nun Anklage erhoben.

Der 64-jährige Mediziner soll in 34 Fällen nicht gegen Mumps, Masern und Röteln geimpft haben. Dadurch hätten die Kinder unnötige Schmerzen erlitten, erläuterte die Staatsanwaltschaft. Der Ärztin werden zwei solche Fälle vorgeworfen. Zudem soll der Arzt in 85 Fällen eine Impfung in Impfausweisen bescheinigt, tatsächlich aber nicht vorgenommen haben. Die Medizinerin soll drei falsche Impfungen bescheinigt haben.

Durch die Abrechnung nie erbrachter Leistungen soll den Krankenkassen ein Schaden von 3031,91 Euro entstanden sein. Das Motiv der beiden Mediziner ist nicht bekannt.

Ärzte sollen Kindern Kochsalz statt Impfstoff gespritzt haben
16:16 Uhr

Hillary Clinton: Haben Tochter Chelsea im Kreml vergessen

Können Sie sich noch an ihr verrücktestes Urlaubserlebnis erinnern? US-Showmaster Jimmy Fallon richtete diese Frage nun in seiner Sendung an Hillary Clinton und deren Tochter Chelsea.

Dabei erinnerte sich Mutter Hillary an einen Staatsbesuch in Russland, als Ehemann Bill noch US-Präsident war. Tochter Chelsea begleitete damals ihre Eltern in den Kreml - und wurde prompt vergessen.

"Es gab einen formellen Abschied und Bill und ich wurden zur Limousine geleitet, um zum Flughafen zu fahren", erzählte Hillary. "Ohne zu wissen, dass wir sie [Chelsea] zurückgelassen hatten."

"Ich meine, können Sie sich vorstellen, mein einziges Kind im Kreml zu lassen?", fragte Hillary in Richtung des Publikums. Zum Glück für die Clintons hatten die USA damals bessere Beziehungen zu Russland als heute.

Hillary Clinton: Haben Tochter Chelsea im Kreml vergessen
15:36 Uhr

Neuer Mafiaclan-Ableger in Italien identifiziert

Die Polizei in der süditalienischen Metropolregion Reggio Calabria hat mehrere mutmaßliche Mafiosi der 'Ndrangheta festgenommen und dabei einen neuen Ableger des Clans enttarnt. Den insgesamt 22 Verdächtigen wird unter anderem Mafia-Mitgliedschaft, Schusswaffenbesitz und versuchter Mord vorgeworfen.

Mit den Festnahmen bestätigten die Beamten auch die Existenz des Nasone-Gaietti-Clans, der in der Gemeinde Scilla nahe Reggio Calabria tätig war, und eines 2018 aus der Haft entlassenen Manns als mutmaßlichen Anführer des 'Ndrangheta-Ablegers.

Die Mafiosi erpressten und bedrohten laut Polizei zahlreiche Unternehmer, die für die Stadt öffentliche Bauaufträge ausführten, infiltrierten die Gemeindeverwaltung und hatten es auf Restaurantbetreiber abgesehen, die für die 'Ndrangheta unter anderem Fisch ausliefern mussten.

Neuer Mafiaclan-Ableger in Italien identifiziert
15:25 Uhr

Bundestag beschließt Corona-Regeln für den Herbst

Mit den Stimmen der Regierungsparteien von SPD, FDP und Grünen beschließt der Bundestag, dass die Bundesländer bei einer Zunahme der Infektionszahlen neue Maßnahmen erlassen können. Lockdowns sollen nicht dazu gehören. Im Nahverkehr bleibt die Maskenpflicht, woanders fällt sie wie geplant.

Bundestag beschließt Corona-Regeln für den Herbst
14:58 Uhr

Tausende gesunde Zähne gezogen - Haftstrafe für Horror-Zahnarzt

Bereits gestern hatte ich über den Horror-Zahnarzt Lionel Guedj berichtet. Der Franzose unterzog seine Patienten aus Profitgier möglichst vielen Behandlungen, die gar nicht notwendig waren. Laut Anklage tötete er etwa 3900 gesunde Zähne ab, im Schnitt 11 pro Patient. Seine Operationen führte er schnell und nachlässig aus. Entzündungen, Abszesse und Geschwüre waren die Folge.

Nun ist Guedj in Marseille wegen mutwilliger Körperverletzung zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht ordnete zudem seine Festnahme an. Die Strafe bleibt damit hinter dem Höchstmaß von zehn Jahren zurück, das die Staatsanwaltschaft gefordert hatte.

Tausende gesunde Zähne gezogen - Haftstrafe für Horror-Zahnarzt
14:19 Uhr

Sorge um die Queen - Charles und William eilen nach Balmoral

Ganz Großbritannien sorgt sich zur Stunde um den Gesundheitszustand der Queen. Mittlerweile sind Prinz Charles und sein ältester Sohn Prinz William auf dem Weg nach Schloss Balmoral, wo die Königin derzeit untergebracht ist.

Erst am Mittwoch hatte die 96 Jahre alte Queen ihre Teilnahme an einer virtuellen Sitzung ihres Geheimrats absagen müssen. Tags zuvor hatte sie zuerst Boris Johnson empfangen und gleich darauf Liz Truss, die sie zur neuen Premierministerin ernannte. Es sei ein voller Tag gewesen, sagte ein Sprecher.

Sorge um die Queen - Charles und William eilen nach Balmoral
14:20 Uhr

EZB erhöht Leitzins um 0,75 Prozentpunkte

Die EZB stemmt sich mit dem größten Zinsschritt seit Einführung des Euro-Bargelds 2002 gegen die Rekordinflation. Die Währungshüter um EZB-Chefin Christine Lagarde beschließen, den sogenannten Hauptrefinanzierungssatz um einen Dreiviertel-Prozentpunkt auf 1,25 Prozent zu erhöhen.

EZB erhöht Leitzins um 0,75 Prozentpunkte
14:10 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Kristin Hermann darf nun ihren Feierabend genießen. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend haue ich für Sie im "Tag" in die Tasten.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]n-tv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
13:50 Uhr

Ärzte besorgt über Gesundheitszustand der Queen - Truss: "Gedanken sind bei Ihrer Majestät der Königin"

Die Ärzte der britischen Königin Elizabeth II. machen sich Sorgen um die Gesundheit der 96 Jahre alten Monarchin. Das teilt der Buckingham-Palast mit. "Nach einer weiteren Bewertung heute Morgen sind die Ärzte der Königin besorgt um die Gesundheit Ihrer Majestät und haben empfohlen, dass sie unter medizinischer Beobachtung bleibt", sagte ein Palastsprecher. Die Queen fühle sich aber wohl und bleibe auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral, heißt es weiter. Erst am Mittwoch hatte die Queen ihre Teilnahme an einer virtuellen Sitzung ihres Geheimrats (Privy Council) absagen müssen. Tags zuvor hatte sie zuerst Boris Johnson empfangen, der sein Rücktrittsgesuch einreichte, und gleich darauf Liz Truss, die sie zur neuen Premierministerin ernannte.

Ganz Großbritannien ist nach den Worten der neuen britischen Premierministerin Liz Truss "zutiefst besorgt" wegen des Gesundheitszustands der Queen. "Meine Gedanken - und die Gedanken aller Menschen im Vereinigten Königreich - sind jetzt bei Ihrer Majestät der Königin und ihrer Familie", erklärte Truss bei Twitter.

Ärzte besorgt über Gesundheitszustand der Queen - Truss: "Gedanken sind bei Ihrer Majestät der Königin"
13:21 Uhr

Nach Inzestvorwürfen: Ricky Martin verklagt seinen Neffen

Popstar Ricky Martin verklagt in seiner Heimat Puerto Rico seinen Neffen. Dieser hatte zuvor schwere Anschuldigungen gegen den Sänger erhoben, nur um dann das Gericht selbst um Einstellung des Verfahrens zu ersuchen. Nun fordert Martin Schadenersatz in Höhe von 20 Millionen US-Dollar (etwa 20 Millionen Euro), da die unwahren Behauptungen seinen Ruf geschädigt haben. Das berichtet unter anderem "Deadline".

In der Klageschrift heißt es, die "unverantwortlichen, bösartigen und strafbaren Handlungen" des "verhaltensgestörten" 21-jährigen Neffen des Sängers haben das "makelloses Ansehen" Martins geschädigt, welches dieser sich "durch seine lange künstlerische und altruistische Karriere in den letzten beinahe 40 Jahren seines Lebens verdient" habe. Bis zur Einstellung des Verfahrens vor rund neun Wochen hatte sich Martin vehement gegen die Vorwürfe gewehrt, sich in einer sexuellen Beziehung mit seinem Verwandten befunden zu haben.

Nach Inzestvorwürfen: Ricky Martin verklagt seinen Neffen
12:43 Uhr

Obamas Porträt-Präsentation im Weißen Haus erntet großes Gelächter

Barack Obama und seine Frau Michelle sind in der Eingangshalle des Weißen Hauses als fotorealistische Gemälde verewigt. Als sich der 44. US-Präsidenten kokettierend über seine großen Ohren beschwert, bricht das anwesende Publikum in Gelächter aus.

Obamas Porträt-Präsentation im Weißen Haus erntet großes Gelächter
12:16 Uhr

Trump deutet erneut Kandidatur für Präsidentschaftswahl an: "Alle wollen, dass ich kandidiere"

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat erneut eine Kandidatur für eine zweite Amtszeit angedeutet. "Alle wollen, dass ich kandidiere. Ich führe in den Umfragen", sagte Trump in veröffentlichten Auszügen aus einem Interview mit dem indischen Fernsehsender NDTV. Er liege sowohl in Umfragen unter Republikanern als auch unter Demokraten vorn, sagte der Ex-Präsident, "und ich vermute, ich werde in sehr naher Zukunft eine Entscheidung treffen. Und ich glaube, eine Menge Leute werden sich sehr freuen."

Die nächste Präsidentenwahl in den USA findet 2024 statt. Der 76-Jährige wiederholte in dem Interview seine widerlegte Behauptung, ihm sei bei der Wahl 2020 durch massiven Wahlbetrug der Sieg "gestohlen" worden: "Es gibt überwältigende Beweise, es gibt überwältigende Indizien", behauptete Trump. Der Ex-Präsident steht derzeit im Verdacht, gegen Spionagegesetze verstoßen zu haben, indem er zum Ende seiner Amtszeit kistenweise geheime Unterlage in sein Privat-Anwesen Mar-a-Lago nach Florida mitnahm.

Trump deutet erneut Kandidatur für Präsidentschaftswahl an: "Alle wollen, dass ich kandidiere"
11:33 Uhr

Erdbeben erschüttert Ferieninseln in Westgriechenland

Ein Erdstoß hat am Morgen weite Teile im Westen Griechenlands erschüttert. Gespürt wurde das Beben vor allem auf den Ferieninseln des Ionischen Meeres wie Zakynthos, Kefalonia und Ithaka sowie auf der Westküste der Halbinsel Peloponnes. Dem Geodynamischen Institut Athen zufolge hatte der Erdstoß eine Stärke von 5,4 und lag in einer Tiefe von rund zehn Kilometern unter dem Meeresboden - westlich der Insel Zakynthos. "Uns liegen bislang keine Informationen über Verletzte oder Schäden vor", sagte der Bürgermeister der Stadt Lixouri, Giorgos Katsivelis, laut griechischen Medien. Im Ionischen Meer verläuft ein riesiger tektonischer Graben, wo sich die afrikanische und die europäische Kontinentalplatte treffen. Die Reibungen zwischen diesen Platten erzeugen immer wieder starke Beben.

Erdbeben erschüttert Ferieninseln in Westgriechenland
11:01 Uhr

Brasilianerin bekommt Zwillinge von verschiedenen Vätern

Kuriose Überraschung im brasilianischen Mineiros: Dort ist laut einem Medienbericht im vergangenen Jahr eine Frau Mutter von Zwillingen geworden - und die Kinder stammen von zwei verschiedenen Vätern, wie sich später herausstellte. Laut Fernsehsender Globo ließ die 19-jährige Mutter acht Monate nach der Geburt einen Vaterschaftstest für ihre beiden Mädchen durchführen - und die Probe stimmte mit jeweils einem Mann überein. Den Angaben zufolge hatte die junge Frau am selben Tag mit den beiden Männern Sex. Der Vorgang mutet merkwürdig an, ist aber medizinisch zu erklären und wurde auch schon in Fachzeitschriften besprochen. "Solch eine Schwangerschaft entsteht, wenn zwei Eizellen derselben Frau von unterschiedlichen Männern befruchtet werden. In diesem Fall ist das Erbgut der Eltern unterschiedlich und auch die Eizellen der Mutter sind unterschiedlich.

Brasilianerin bekommt Zwillinge von verschiedenen Vätern
10:31 Uhr

Niederländischem Bahnverkehr droht am Freitag Stillstand

In den Niederlanden droht an diesem Freitag sowie in der kommenden Woche der Zusammenbruch weiter Teile des Bahnverkehrs infolge regionaler Streikaktionen. Es werde dann "keine Möglichkeit geben, den Fahrplan auf eine verantwortungsvolle, verlässliche und sichere Art und Weise zu gewährleisten", warnte das staatliche Bahnunternehmen Nederlandse Spoorwegen (NS). Das bedeute, dass am Freitag keine Züge des Unternehmens eingesetzt werden könnten. Inwieweit der internationale Bahnverkehr anderer Gesellschaften, insbesondere zum Amsterdamer Flughafen Schiphol, betroffen sein könnte, war zunächst unklar.

Eine inländische Verbindung zwischen Utrecht und dem Airport soll den Angaben zufolge aufrechterhalten werden. Streiks der Bahnarbeiter wurden auch für den 13. und 15. September angedroht. Die Streikankündigung erfolgte kurz nachdem das Bahnunternehmen ein neues Tarifangebot unterbreitet hatte. Es gehe nicht weit genug, erklärte die Bahnarbeitergewerkschaft VVMC.

Niederländischem Bahnverkehr droht am Freitag Stillstand
09:56 Uhr

"Sound der Selbstkritiklosigkeit": Habeck greift Union scharf für Energiepolitik an

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat auf die harsche Kritik der Union an ihm mit einem Gegenangriff geantwortet. Der "Sound der Selbstkritiklosigkeit", der sich in der Generaldebatte am Vortag gezeigt habe, erfordere eine Antwort, sagt der Grünen-Politiker im Bundestag bei der Debatte über den Haushalt seines Ministeriums. CDU-Chef Friedrich Merz hatte unter anderem Habecks Plan, zwei der drei letzten Atomkraftwerke im kommenden Jahr in eine Reserve zu schicken, als "Irrsinn" bezeichnet.

Habeck hielt ihm entgegen: "Lieber Herr Merz, sechzehn Jahre lang hat die Union dieses Land regiert und viele Bundesländer. Sechzehn Jahre energiepolitisches Versagen. Und wir räumen in wenigen Monaten auf, was sie in sechzehn Jahren verbockt, verhindert und zerstört haben." Die Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP habe vom ersten Tag an einen klaren Kurs gehalten und den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz vorangetrieben und gleichzeitig die Krise bekämpft. Habeck hielt der Union "Möchtegern-Wirtschaftspolitik" vor. Habeck betonte, die Regierung werde auch den Unternehmen helfen, die unter der Krise leiden. "Wir werden die deutschen Unternehmen und den deutschen Mittelstand schützen."

"Sound der Selbstkritiklosigkeit": Habeck greift Union scharf für Energiepolitik an
09:30 Uhr

Pärchen soll Attentat auf argentinische Vizepräsidentin Kirchner gemeinsam geplant haben

Der Angreifer, der vergangenen Donnerstag eine Schusswaffe auf die argentinische Vizepräsidentin Cristina Kirchner gerichtet hatte, hat die Tat den Ermittlungen zufolge gemeinsam mit seiner Freundin geplant. Der mutmaßliche Schütze, Fernando André Sabag Montiel, und seine Freundin Brenda Uliarte, werden beschuldigt, dass sie Kirchner "geplant und mit vorheriger Absprache" töten wollten, wie die zuständige Richterin nach Angaben der Nachrichtenagentur Telam erklärte.

Montiel und Uliarte befinden sich beide in Gewahrsam. Die Lebensgefährtin des mutmaßlichen Angreifers war am Sonntag festgenommen worden. Zuvor hatte sie sich in einem TV-Interview überrascht gezeigt und gesagt, dass sie ihrem Freund so eine Tat nie zugetraut hätte. Außerdem gab sie an, ihn in den 48 Stunden vor der Tat nicht mehr gesehen zu haben. Aufnahmen aus Überwachungskameras hätten aber gezeigt, dass die 23-Jährige an dem Donnerstag mit dem mutmaßlichen Angreifer zusammen gewesen sei, berichteten die Medien unter Berufung auf die Ermittler.

Pärchen soll Attentat auf argentinische Vizepräsidentin Kirchner gemeinsam geplant haben
09:12 Uhr

Nach Tedesco-Rauswurf: Marco Rose neuer Trainer von RB Leipzig

Marco Rose ist neuer Trainer von Fußball-Bundesligist RB Leipzig. Der 45 Jahre alte gebürtige Leipziger folgt beim DFB-Pokalsieger auf den am Mittwoch entlassenen Domenico Tedesco und erhält einen Vertrag bis 2024. Rose startet Samstag mit einem Spiel gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund.

Nach Tedesco-Rauswurf: Marco Rose neuer Trainer von RB Leipzig
09:01 Uhr

Hollywood-Star Nicolas Cage ist wieder Vater geworden

Hollywood-Star und Oscarpreisträger Nicolas Cage genießt zum dritten Mal Vaterfreuden. Der Schauspieler und seine Ehefrau Riko Shibata sind am Mittwoch zum ersten Mal gemeinsam Eltern geworden. Dies habe ein Sprecher des Paares laut "People" verraten. Demnach kam Töchterchen August Francesca Coppola Cage in Los Angeles zur Welt. Mutter und Tochter gehe es gut, heißt es weiter. Es ist das erste Mädchen für den Star. Mit seiner Ex-Partnerin Christina Fulton hat er bereits den erwachsenen Sohn Weston Coppola Cage, seine Ex-Frau Alice Kim brachte Sohn Kal-El zur Welt.

Hollywood-Star Nicolas Cage ist wieder Vater geworden
08:25 Uhr

75-Jähriger stirbt in seiner Schnapsbrennerei

In seiner Schnapsbrennerei ist ein 75 Jahre alter Mann in Neidlingen (Landkreis Esslingen) ums Leben gekommen - seine Ehefrau wurde schwer verletzt. Die Polizei geht derzeit von einem Unfall aus. Es werde geprüft, ob die beim Betrieb der Brennerei entstandenen Gärgase die Ursache für den mutmaßlichen Unfall seien. Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden die beiden Senioren am Mittwochnachmittag im Untergeschoss des Hauses, wo sich die Brennerei des 75-Jährigen befindet, wie die Polizei mitteilte. Zu diesem Zeitpunkt waren die beiden bereits nicht mehr ansprechbar. Hausbewohner hatten die Polizei alarmiert und berichtet, dass der Mann und seine 74-jährige Ehefrau dringend ärztliche Hilfe benötigten. Für den 75-Jährigen kam die Hilfe zu spät, seine Frau wurde mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

75-Jähriger stirbt in seiner Schnapsbrennerei
07:56 Uhr

Schauspieler Zac Efron: "Ziemlich schlimme Depression" bei "Baywatch"-Training

Die rigorose Diät für seinen "Baywatch"-Film hat bei US-Schauspieler Zac Efron nach eigenen Worten starke psychische Probleme ausgelöst. "Ich begann, Schlaflosigkeit zu entwickeln, und geriet für lange Zeit in eine ziemlich schlimme Depression", sagte der 34-Jährige der Zeitschrift "Men's Health". "Etwas an dieser Erfahrung hat mich ausgebrannt." Für seinen Waschbrettbauch in dem Film habe er nicht nur trainieren, sondern auch eine strenge Diät einhalten und entwässernde Medikamente einnehmen müssen, erklärte Efron. "Der "Baywatch"-Look - ich weiß nicht, ob der wirklich erreichbar ist. Da ist einfach zu wenig Wasser in der Haut."

So ein Körper sehe für ihn unecht und wie vom Computer bearbeitet aus. "Deshalb brauche ich das nicht. Mir ist es bei Weitem lieber, zwei oder drei Prozent Körperfett mehr zu haben." Einige Monate nach Drehschluss habe er sich auch wieder besser gefühlt. Für die Filmversion der Kultserie, in der einst Pamela Anderson und David Hasselhoff Erfolge feierten, waren Efron und unter anderem Dwayne Johnson in die roten Schwimm-Outfits geschlüpft.

Schauspieler Zac Efron: "Ziemlich schlimme Depression" bei "Baywatch"-Training
07:26 Uhr

Nachholeffekte durch Pandemie: So viel kostet inzwischen ein WG-Zimmer für Studierende

Für ein WG-Zimmer in einer deutschen Universitätsstadt müssen Studierende einer Auswertung zufolge im Vergleich zum Vorjahr jetzt deutlich mehr Geld auf den Tisch legen. Mit durchschnittlich 435 Euro pro Monat kostet ein Zimmer 44 Euro pro Monat mehr als noch vor einem Jahr. Das geht aus einer Untersuchung des Moses Mendelssohn Instituts in Kooperation mit dem Immobilienportal WG-Gesucht.de hervor. Ausgewertet wurden dafür die in der zweiten Augusthälfte direkt verfügbaren Zimmer-Angebote auf dem Portal WG-Gesucht.de in allen 95 deutschen Hochschulstädten mit mindestens 5000 Studierenden.

Am teuersten ist ein WG-Zimmer am Hochschul-Standort München. Dort kostete es demnach im Schnitt 700 Euro (Vorjahr 620 Euro). In Frankfurt lag der Preis bei 580 (Vorjahr 520) oder in Berlin bei 550 Euro (Vorjahr 495). Günstig wohnt es sich vor allem im Osten des Landes. WG-Zimmer waren im August in Chemnitz für durchschnittlich 250 Euro zu haben (Vorjahr 236), in Cottbus für 300 Euro (Vorjahr 257). Erklärt werden die zum Teil starken Preissteigerungen in diesem Jahr mit Nachholeffekten. "Zwei Jahre sorgte die Corona-Pandemie bei Neuvermietungen eher für eine Seitwärtsbewegung der Preise", sagte Stefan Brauckmann, Geschäftsführender Direktor am Moses Mendelssohn Institut. "Damit ist es jetzt vorbei.

Nachholeffekte durch Pandemie: So viel kostet inzwischen ein WG-Zimmer für Studierende
07:07 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

die Ampel-Koalition will heute Mittag im Bundestag neue Corona-Regeln für Herbst und Winter beschließen. Der Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und Bundesjustizminister Marco Buschmann sieht unter anderem die Möglichkeit für die Bundesländer vor, ab 1. Oktober eine Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen wie Geschäften und Restaurants zu verhängen. Bundesweit soll FFP2-Maskenpflicht in Fernzügen, Pflegeheimen, Kliniken sowie in Arztpraxen gelten.

Ansonsten sind heute noch diese Themen wichtig:

  • Verteidigungsminister und ranghohe Militärs aus mehr als 50 Ländern beraten auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz über die weitere Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland. Zu der Konferenz auf der größten US-Air-Base außerhalb der Vereinigten Staaten hat US-Verteidigungsminister Lloyd Austin die Mitglieder der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe eingeladen. Zu ihr gehören neben den USA etwa auch Deutschland und Großbritannien. Alle Entwicklungen rund um den Ukraine-Krieg finden Sie wie gewohnt in unserem Liveticker.

  • Im Euroraum steht die nächste Zinserhöhung an. Volkswirte rechnen fest damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) angesichts der rekordhohen Inflation ihre Geldpolitik weiter straffen wird. Die Notenbank hatte für ihre Sitzung heute in Frankfurt eine Anhebung der Leitzinsen um 0,5 Prozentpunkte in Aussicht gestellt. Allerdings mehrten sich zuletzt auch in den Reihen der Euro-Währungshüter Forderungen nach einer noch kräftigeren Zinserhöhung.

  • Jeweils mit Heimspielen starten die Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin und SC Freiburg in die Europa League. Die Berliner empfangen zum Auftakt der Gruppenphase um 18.45 Uhr den belgischen Vizemeister Royale Union Saint-Gilloise, während Freiburg um 21 Uhr gegen den aserbaidschanischen Meister Karabach Agdam spielt. Mit einem Auswärtsspiel gegen OGC Nizza beginnt für den 1. FC Köln um 18.45 Uhr das Abenteuer Conference League.

Die Entwicklungen an der Börse können Sie unter anderem in unserem Börsen-Tag verfolgen.

Mehr Nachrichten zum Thema Sport finden Sie in unserem Sport-Tag.

Mein Name ist Kristin Hermann und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: kristin.hermann@nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut durch den Tag!

Kristin Hermann

Das wird heute wichtig
07:05 Uhr

Hagel, Sturm, Gewitter - Donnerstag wird ungemütlich

Am Donnerstag wird es beinahe im ganzen Land ungemütlich. In weiten Teilen gibt es teils heftige Gewitter, Starkregen und Sturmböen. Bei Temperaturen zwischen 17 und 23 Grad darf nur der Südwesten auf etwas ruhigeres Wetter hoffen. Auch am Freitag geht es wechselhaft weiter, die größte Unwettergefahr ist dann jedoch überstanden.

Hagel, Sturm, Gewitter - Donnerstag wird ungemütlich
06:36 Uhr

Soziologe über Dating-App: Tinder ist keine Fleischtheke

Zum zehnten Jubiläum von Tinder räumt ein Wissenschaftler mit Klischees über die populäre Dating-App auf. "Es gibt zwar eine Reihe von Studien, in denen Leute schildern, dass sie Tinder wie einen Katalog zum Durchblättern oder sogar wie eine Fleischtheke empfinden, an der man guckt und wählt, aber mit der Realität hat das meist wenig zu tun", sagt der Soziologe Thorsten Peetz von der Uni Bamberg. "Man kann ja eben nicht einfach eine Person haben wollen und das funktioniert dann auch." Vielmehr handle es sich "um ein Spiel, in dem alle versuchen, ihre eigene intime Wertigkeit zur Geltung zu bringen". "Das Klischee, es sei eine oberflächlichere Form des Kennenlernens und eine Ökonomisierung des Intimlebens, wird dem Phänomen nicht gerecht."

Peetz betont, Apps wie Tinder, Bumble, Lovoo und Co. seien durchaus reflektierte Formen der Partnersuche. "Viele erzählen mit Bildern und Texten ganze Geschichten, verkünden genau, was sie wollen und eben nicht wollen." Tinder (deutsch: Zunder) startete am 12. September 2012. Die App machte das sogenannte Swipen zum Massenphänomen. Nutzer sehen Profile mit Fotos und Infos in ihrer Nähe: Gefällt ihnen jemand, wischen sie nach rechts, bei Nichtgefallen nach links. Wenn sich beide Personen gegenseitig gut finden, entsteht ein sogenanntes Match. Nach Angaben der Betreiberfirma wurde die App schon mehr als 530 Millionen Mal heruntergeladen und hat zu mehr als 75 Milliarden Matches geführt.

Soziologe über Dating-App: Tinder ist keine Fleischtheke
06:08 Uhr

Französische Schule verhängt Badeschlappen-Verbot

Im Pariser Vorort Saint-Denis hat eine Mittelschule den Schülern das Tragen von Badeschlappen verboten. Als offiziellen Grund habe das Collège Elsa-Triolet den mangelnden Schutz der Schüler bei Chemieversuchen angegeben, sagte ein Lehrer der Zeitung "Le Parisien". Wenn die Schüler mit Chemikalien hantierten, böten Badeschlappen nicht genug Schutz. Zwar sind in Frankreichs Schulen grundsätzlich nur religiöse Symbole oder Kleidung mit religiösen Bezügen verboten. Von den Schülerinnen und Schülern wird aber korrekte Kleidung verlangt, was schon zu Verboten etwa von bauchfreien Oberteilen oder zerlöcherten Jeans geführt hat.

Von der Pariser Zeitung befragte Schülerinnen halten auf jeden Fall wenig von einem Badeschlappen-Verbot. "Es gibt zu viele Vorschriften, was unsere Kleidung angeht", sagt die 14-jährige Mariam. "Für mich sind Schlappen hygienischer, man riecht die Füße nicht", argumentiert sie. Ihre Freundin Laëtitia (15) meint, dass man sich in Schlappen freier fühle, gerade wenn es heiß ist. "Wenn wir Turnschuhe tragen dürfen, weshalb nicht auch Schlappen", meint Léa. Die Schlappen-Mode sei bereits vorbei, klärt die Pariser Gymnasiastin Agathe auf. "Keiner kommt mehr in Badeschlappen, aber jeder sollte sich so anziehen können, wie er will", sagte sie dem "Parisien".

Französische Schule verhängt Badeschlappen-Verbot