Freitag, 14. Mai 2021Der Tag

Heute mit Christian Herrmann und Linn Rietze
22:34 Uhr

Das war Freitag, der 14. Mai 2021

Die zunächst in Indien entdeckte Corona-Mutation B.1.617.2 gefährdet die Pläne der britischen Regierung, die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Großbritannien ab dem kommenden Montag wieder aufzuheben. Die Bundesregierung stufte das Königreich angesichts der jüngsten Entwicklungen wieder als Risikogebiet ein. Mehr dazu lesen Sie hier.

Das war heute sonst noch wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und ein schönes Wochenende!

22:14 Uhr

Jugendlicher mit Softair-Waffe sorgt für Großeinsatz

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Softair-Waffen sehen teilweise täuschend echt aus.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein in Tarnfarben gekleideter und mit einer Softair-Waffe ausgestatteter Jugendlicher hat in Linz am Rhein (Rheinland-Pfalz) einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Der Minderjährige aus dem Ort sei dabei beobachtet worden, wie er die Waffe auf der Straße zu einem Freund transportieren wollte, teilte die Polizei mit. Er habe sich dann von der Straße wegbewegt und sei in einem Gebüsch verschwunden. Ein Verkehrsteilnehmer alarmierte die Polizei und sprach von einer Langwaffe. Die Einsatzkräfte, die unter anderem mit einem Hubschrauber und mehreren Diensthundeführern kamen, fanden den Jugendlichen und stellten die Waffe sicher, die "täuschend echt" aussah. Dem Teenager droht nun ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

21:59 Uhr

Lkw-Fahrer mit 3,81 Promille auf A20 unterwegs

Dass dieser Mann noch lebt, grenzt fast an ein Wunder: Die Polizei hat auf der Autobahn 20 bei Rostock einen stark betrunkenen Lastwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen, weil er auffällig langsam unterwegs gewesen und immer wieder von der rechten Spur abgekommen sei. Autofahrer hätten dies bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. Als die Beamten den Fahrer auf einem Parkplatz kontrollierten, nahmen sie einen starken Alkoholgeruch wahr. Der Mann habe "kaum stehen" können "und fiel immer wieder hin". Ein Atemalkoholtest ergab 3,81 Promille. Mehr als drei Promille können generell tödlich sein. Schlüssel und Führerschein wurden dem Mann abgenommen. Er kam in Gewahrsam, nun droht ihm ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

21:40 Uhr

Altkönigspaar Juan Carlos und Sofía verbringen Hochzeitstag fern voneinander

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Sind nur noch auf dem Papier verheiratet: Juan Carlos und Sofía

(Foto: picture alliance / Juan Carlos Rojas)

Auf dem Papier sind der frühere spanische König Juan Carlos und Altkönigin Sofía zwar noch verheiratet, doch wirklich ausstehen können sich die beiden schon lange nicht mehr. Kein Wunder, schließlich musste die 82-Jährige jahrzehntelang zusehen, wie ihr Gatte sie betrog und mit diversen Affären und Skandalen nicht nur ihrer Ehe, sondern auch der spanischen Monarchie schadete.

Und so kommt es, dass die beiden ihren 59. Hochzeitstag nun fern voneinander verbracht haben. Während Juan Carlos mutmaßlich weiterhin in Abu Dhabi lebt, seit er seine Heimat aufgrund von Korruptionsvorwürfen im vergangenen August verlassen hat, befindet sich Sofía mit ihrer Schwester Irene laut spanischen Medien bereits seit wenigen Tagen auf Mallorca.

21:15 Uhr

Robert De Niro wegen Verletzung behandelt

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Wie ernst die Verletzung ist, ist bislang unklar.

(Foto: imago images/Landmark Media)

Robert De Niro hat sich offenbar am Bein verletzt. Der Schauspieler befand sich für die Dreharbeiten des Films "Killers of the Flower Moon" von Regie-Legende Martin Scorsese in Oklahoma, soll wegen der Verletzung jedoch in seine Heimat New York zurückgekehrt sein. Allerdings soll er sich die Verletzung nicht direkt am Set zugezogen haben, wie eine nicht näher genannte Quelle dem US-Promiportal "TMZ" verraten haben soll.

  • Wie ernst die Verletzung ist, sei demnach nicht klar. De Niro soll am Donnerstag jedoch die Heimreise nach New York angetreten haben, um am Freitag einen Arzt zu besuchen.
  • Wie "TMZ" weiter berichtet, zieht die Verletzung des Schauspielers angeblich keine Verzögerung für den Dreh von Scorseses Film nach sich. Die derzeit benötigten Szenen mit De Niro sollen bereits abgedreht sein.
20:53 Uhr

Polizei fasst mutmaßlichen Todesschützen nach Flucht

Tagelang haben Hunderte Einsatzkräfte steiles und waldiges Gelände in Frankreich durchforstet, um einen mutmaßlichen Todesschützen zu finden, nun hat der Spuk wohl endlich ein Ende: Ein Mann, der zwei Kollegen erschossen haben soll, wurde nach drei Tagen Flucht gefasst. Der 29-Jährige soll am Dienstag im kleinen Ort Plantiers in der Region Okzitanien seinen Vorgesetzten und einen Kollegen in einem Sägewerk getötet haben. Medienberichten nach habe er sich ohne Gewalt ergeben und wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Die Ermittler hatten zuletzt davor gewarnt, dass der Mann gefährlich sein könnte und möglicherweise bewaffnet sei.

20:29 Uhr

Glyphosat-Streit: Bayer erleidet weitere Schlappe vor Berufungsgericht

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Bayer will den Fall erneut überprüfen lassen.

(Foto: picture alliance / SvenSimon)

Ein US-Kläger, der den glyphosathaltigen Unkrautvernichter von Monsanto für seine Krebserkrankung verantwortlich macht, hat auch im zweiten Berufungsverfahren gegen Bayer Recht bekommen. Der deutsche Pharmakonzern, der den Saatgutriesen Monsanto aufgekauft hat, muss nun 25 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen. Bayer zeigte sich in einer Stellungnahme enttäuscht. Die Entscheidung des Gerichts sei nicht durch die Beweislage beim Prozess oder geltendes Recht gedeckt, erklärte das Unternehmen. Man ziehe alle rechtlichen Möglichkeiten in Betracht, um eine erneute Überprüfung des Falls zu erreichen. Dabei werde auch die Option geprüft, das Oberste Gericht - den US Supreme Court - einzuschalten.

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20:05 Uhr

Videos des Tages

19:50 Uhr

Pink über "Konkurrenzkämpfe" mit Spears und Aguilera

US-Sängerin Pink hat in einem Gespräch mit dem "People"-Magazin verraten, wie sie zu Beginn ihrer Karriere dazu gezwungen wurde, mit Britney Spears und Christina Aguilera zu konkurrieren. Die beiden Popstars befanden sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, als im Jahr 2000 Pinks erster Hit "There You Go" herauskam. "Es war so unfair gegenüber allen Mädchen", so die 41-Jährige. "Keiner von uns wollte das."

Die Grammy-Gewinnerin sagte, es habe sie sogar beleidigt, am Anfang als "Anti-Britney"-Musikerin vermarktet zu werden. "Ich liebe Britney", stellt Pink klar. "Sie hat mein Album immer mit sich herumgetragen. Ich sagte: 'Alter, ich bin ein Street Punk, ich fahre nur Skateboard. Deswegen muss nicht der Anti-Britney sein. Ich will niemanden bekämpfen.'" Mittlerweile sei die Musikbranche "völlig anders", da Künstlerinnen andere Künstlerinnen unterstützen. "Ich liebe es, das zu sehen", so die Sängerin.

19:24 Uhr

Polizist schwebt nach Einsatz in Lebensgefahr

Ein französischer Polizist ist während eines Einsatzes bei Lyon gegen Betrunkene angegriffen und schwer verletzt worden. Es bestehe Lebensgefahr, sagte der Sicherheitschef des Départements Loire, Cédric Esson. Der Mann wurde demnach in einem "Regen von Wurfgeschossen" am Kopf getroffen. Nach einem Noteingriff in der Nacht befinde der Mann sich noch immer im Koma.

  • Der Polizist war in der Nacht auf Freitag wegen nächtlicher Ruhestörung in Rive-de-Gier im Einsatz gewesen. Etwa 15 betrunkene Menschen hatten sich dort Esson zufolge auf der Straße aufgehalten und schließlich die Polizisten angegriffen.
  • Vermutlich habe den Mann eine Glasflasche getroffen, sagte der zuständige Staatsanwalt André Merle. Untersuchungen seien im Gange.
18:52 Uhr

Mädchengruppe sticht 17-Jährige nach Raub nieder

Diese Gewalttat in Hannover macht fassungslos: Eine 17-Jährige ist am Donnerstagnachmittag von einer Mädchengruppe beraubt und später niedergestochen worden. Durch die Messerstiche wurde die Jugendliche schwer verletzt, nach Polizeiangaben kam sie in eine Klinik, während die Täterinnen flohen. Zunächst hatten die drei Mädchen im Alter von etwa 16 bis 18 Jahren ihr Opfer auf einem U-Bahnsteig im Zentrum angepöbelt, geschlagen und ihr die Handtasche gestohlen. Eine weitere Jugendliche half dem weinenden Opfer, die Täterinnen bis in eine große Tiefgarage zu verfolgen. Als die 17-Jährige ihre Handtasche zurückverlangte, stach eine der Täterinnen das Opfer nieder. Ein junger Mann, der die drei begleitete, hatte zuvor die Helferin weggeschubst, die den Streit schlichten wollte.

18:37 Uhr

Trump-Verbündete übernimmt republikanische Fraktionsführung

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Elise Stefanik

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Das Ergebnis war absehbar, nun ist es offiziell: Im Richtungsstreit der US-Republikaner hat sich die von Ex-Präsident Donald Trump unterstützte Abgeordnete Elise Stefanik im Rennen um eine Position in der Fraktionsführung durchgesetzt. Die 36-Jährige wurde in einer nicht öffentlichen Sitzung in Washington von den republikanischen Abgeordneten im Repräsentantenhaus gewählt, wie Fraktionschef Kevin McCarthy mitteilte. Stefanik tritt die Nachfolge der prominenten Trump-Kritikerin Liz Cheney an, die am Mittwoch auf Druck des Ex-Präsidenten von der Fraktion abgewählt worden war.

  • Stefanik teilte nach der Wahl mit, die Republikaner im Repräsentantenhaus seien vereint im Kampf, die USA vor den "radikalen sozialistischen" Plänen der Demokraten von Präsident Joe Biden zu retten.
  • Ausdrücklich dankte sie auch Trump und bezeichnete ihn als "entscheidenden Teil unseres republikanischen Teams". Der Ex-Präsident, der nun in Florida lebt, sei in den Augen der Wähler der Anführer der Partei.
18:10 Uhr

Darkside-Server offenbar abgeschaltet - erbeutete Kryptowährung ist weg

Der Cyberangriff auf die größte Benzin-Pipeline hat die USA in den vergangenen Tagen auf Trab gehalten. Nun ist der genutzte Server der mutmaßlich verantwortlichen Hackergruppe Darkside offenbar von Unbekannten abgeschaltet worden und im Darknet nicht mehr zu erreichen. Die US-Sicherheitsfirma Recorded Future erklärte, der Betreiber des Darkside-Erpressungstrojaners habe in einem Post erklärt, den Zugang auf die Server verloren zu haben. Betroffen davon seien unter anderem der Blog der Gruppe und der Bezahlserver. Auch sei durch Erpressung erbeutete Kryptowährung verloren gegangen. Die genauen Hintergründe sind bislang unklar.

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17:42 Uhr

Belarussischer Offizier wegen Hochverrats verurteilt

Die Menschenrechtslage in Belarus hat sich seit der vergangenen Präsidentenwahl im August 2020 verschlimmert. Bei monatelangen Massenprotesten gegen das weithin als gefälscht geltende Wahlergebnis sind Zehntausende Menschen festgenommen und Hunderte als politische Gefangene gehalten worden. Mehrere Personen kamen ums Leben.

Nun hat das Oberste Gericht einen 1991 geborenen Offizier zu 18 Jahren Haft verurteilt. Medienberichten zufolge soll er einen geheimen Brief des Innenministeriums an das Ministerium für Verteidigung fotografiert und an Oppositionsmedien im Nachbarstaat Polen weitergegeben haben. In dem Brief soll das Innenministerium darum gebeten haben, zur Niederschlagung möglicher Proteste gegen Machthaber Alexander Lukaschenko die Armee einzusetzen, was verfassungswidrig ist. Das Verfahren fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

17:19 Uhr

Paris Hilton plant Reality-TV-Comeback

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Wird bis zu ihrer Hochzeit wieder einmal von Kamerateams begleitet: Paris Hilton

(Foto: picture alliance / gotpap/STAR MAX/IPx)

Von 2003 bis 2007 übte Paris Hilton in "The Simple Life" vermeintlich niedere Arbeiten als Putzfrau oder auf dem Bauernhof aus, bevor sie ab 2008 in "My new BFF" eine neue beste Freundin suchte. Nun plant das It-Girl der Jahrtausendwende ihr Comeback ins Reality-TV: Die Urgroßtochter des Hotelmagnaten Conrad Hilton wird in einer neuen Dokuserie mit dem Titel "Paris in Love" zu sehen sein, wie der US-Streamingdienst Peacock mitteilte.

Die 13-teilige Serie zeigt die DJane mit der nasalen Stimme auf ihrem Weg zum Altar und thematisiert die Liebesgeschichte mit ihrem Verlobten, dem Geschäftsmann Carter Reum. Wie der US-Star in einem Interview mit dem "Wall Street Journal" erzählte, war "definitiv" Überzeugungsarbeit für einen weiteren Reality-TV-Auftritt nötig. Ihr seien viele Shows in den vergangenen Jahren angeboten worden, aber "ich habe alles abgelehnt".

16:57 Uhr

Zahl der Morde in Südafrika steigt

Wie in vielen Ländern der Welt ist auch in Südafrika das öffentliche Leben derzeit beschränkt. Trotzdem ist die Zahl der Morde allein in den ersten drei Monaten des Jahres auf knapp 5000 Fälle gestiegen. Nach der von Polizeiminister Bheki Cele präsentierten jüngsten Kriminalstatistik des Landes stieg die Zahl um 8,6 Prozent auf 4976 Morde - Deutschland hatte im ganzen Jahr 2019 gerade mal 218 Fälle. In der Ostkap-Provinz nahm die Zahl sogar zweistellig um 21,5 Prozent zu. Hinzu kam mit 4582 Mordversuchen (plus 8,7 Prozent) eine fast ähnlich hohe Zahl wie bei den erfolgreich verübten Morden. Cele forderte eine weitere Intensivierung der Verbrechensbekämpfung.

16:55 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:22 Uhr

Mann prügelt Seniorin, weil sie Weg nicht erklären kann

Weil sie ihm den Weg nicht erklären konnte, soll ein bislang unbekannter Mann einer 71-Jährigen in Karlsruhe mehrfach ins Gesicht geschlagen haben. Der etwa 40 bis 50 Jahre alte Mann habe offenbar nur Englisch verstanden, was die Seniorin aber nicht spreche, wie die Polizei mitteilte. Der Mann habe in der Nacht zu Freitag an einer Haltestelle den Weg zu einer Straße von der Seniorin wissen wollen. Die Sprachbarriere brachte ihn offenbar derart in Rage, dass er die Frau unvermittelt angriff, und sie anschließend verletzt auf dem Boden liegend zurückließ. Sie wurde später im Krankenhaus behandelt.

16:23 Uhr

FDP wählt Lindner erneut zum Vorsitzenden

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Im Amt bestätigt: Christian Lindner

Christian Lindner ist als FDP-Vorsitzender bestätigt und zum Spitzenkandidaten der Liberalen für die Bundestagswahl gewählt worden. Bei einem digitalen Parteitag stimmten 534 von 576 Delegierten für den 42-Jährigen. Es gab 31 Nein-Stimmen und 11 Enthaltungen. Das Ergebnis muss nun noch durch eine Briefwahl bestätigt werden.

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15:54 Uhr

Flüchtiger Manager aus Deutschland in Griechenland festgenommen

Nach knapp zwei Monaten ist seine Flucht schon wieder vorbei: Die Polizei in Griechenland soll einen untergetauchten Rüstungsmanager aus Deutschland festgenommen haben. Der 58-Jährige sei bereits am 16. April im Küstenort Parga verhaftet worden, berichtet die "Welt" unter Berufung auf Justizdokumente. 2019 war der Mann vom Oberlandesgericht Düsseldorf wegen des Offenbarens von Staatsgeheimnissen zu zweieinhalb Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Diese Haftstrafe habe er jedoch nicht angetreten und sei erst nach Polen geflüchtet. Seit März 2021 habe er sich in Parga aufgehalten.

Im Prozess wurde dem 58-Jährigen vorgeworfen, als geheim eingestufte Erläuterungsblätter zum Haushalt des Verteidigungsministeriums für das Jahr 2017 beschafft und an einen Lobbyistenkollegen weitergegeben zu haben. Er selbst beteuert seine Unschuld. Da er "in keiner Weise Gesetze gebrochen" habe, habe er die Haft auch nicht angetreten, sagte er der "Welt" in einem Telefonat.

15:35 Uhr

18 Elefanten sterben durch Blitzeinschlag

Trauriges Unglück in Indien: Dorfbewohner haben nach einem Gewittersturm die Leichen von mindestens 18 wilden Elefanten in einem Wald gefunden. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass ein Blitzeinschlag ihren Tod verursacht habe, sagte ein Mitarbeiter der Wildtierbehörde des betroffenen Bundesstaates Assam. Autopsien sollen Klarheit schaffen. Deren Resultate sollen in zwei Wochen vorliegen.

Gewitter hätten demnach schon in der Vergangenheit Elefanten getötet, aber nicht so viele. In Indien leben rund 30.000 Asiatische Elefanten, davon 6000 in dem Bundesstaat Assam, in dem die 18 Elefanten starben. Rund 90 Elefanten sterben pro Jahr in Indien aufgrund von Konflikten mit Menschen, durch Züge, Stromleitungen oder Wilderei.

15:08 Uhr

Richard Lugner datet 29-jährige "Wildsau"

Je jünger die Frau, desto besser - so oder so ähnlich dürfte wohl Richard "Mörtel" Lugners Beziehungsmotto lauten. Schließlich trennten den 88-jährigen österreichischen Baulöwen und seine Ex-Freundinnen wie Mausi, Bambi, Katzi, Kolibri und wie sie sonst noch alle heißen, immer mindestens 30 Jahre. 2014 machte er sogar eine damals 26-Jährige zu seiner vierten Frau - allerdings nur für kurze Zeit ...

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Ex-DSDS-Teilnehmerin Lydia Kelovitz ist dabei, Richard Lugners Herz zu erobern.

(Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Nun öffnet der Wiener-Opernball-Dauergast mit der ehemaligen "Deutschland sucht den Superstar"-Kandidatin Lydia Kelovitz offenbar ein neues Kapitel. "Wir daten uns, sind aktuell aber noch kein Liebespaar", bestätigt die 29-Jährige der "Bild"-Zeitung nun. Zuvor waren Fotos aufgetaucht, die beide händchenhaltend beim Spargelessen zeigen. "Ich bin jetzt erst mal die Neue im Zoo seiner Begleiterinnen", führt Kelovitz aus. Für sie gibt es selbstverständlich auch einen tierischen Spitznamen: "Ich habe mir den Kosenamen 'Wildsau' selber aussuchen können."

14:58 Uhr

Venezuela kündigt "Megawahl" an

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Präsident Maduro ist zu Verhandlungen mit der verfeindeten Opposition bereit.

(Foto: REUTERS)

Die venezolanische Regierung und Opposition sind seit jeher tief gespalten. Doch nun könnte es in dem südamerikanischen Land zu einer Annäherung kommen: Der Wahlrat hat das Datum für die Regionalwahlen festgelegt. Sie sollen am 21. November stattfinden, wie der Präsident des Wahlrats, Pedro Calzadilla, im venezolanischen Fernsehsender "Telesur" am Donnerstagabend (Ortszeit) sagte. Bei der "Megawahl" in dem südamerikanischen Krisenstaat werden Dutzende Gouverneure und Bürgermeister gewählt.

  • Der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaidó hatte sich diese Woche offen für Gespräche mit der Regierung von Präsident Nicolás Maduro gezeigt. Es gehe unter anderem darum, freie Wahlen zu ermöglichen. Im Gegenzug könnte der Regierung angeboten werden, Schritt für Schritt die Sanktionen zurückzunehmen, schlug Guaidó vor.
  • Maduro ist, etwa unter Vermittlung der EU oder Norwegens, zu Verhandlungen bereit.
14:36 Uhr

Gericht lehnt Prozess gegen Ex-Minister Salvini ab

Dem früheren italienischen Innenminister Matteo Salvini wird wegen seiner harten Politik gegen Bootsmigranten nicht der Prozess gemacht. Ein Gericht auf Sizilien hat die Verfahrenseröffnung nach einer Voranhörung abgelehnt. Sowohl Anklage als auch Verteidigung hätten für die Einstellung plädiert, berichtet die Nachrichtenagentur Adnkronos.

  • In der Anhörung ging es um den zeitweisen Stopp eines Schiffes der Küstenwache, auf dem im Juli 2019 131 Migranten ausharren mussten.
  • Sie durften das Schiff erst verlassen, nachdem andere Staaten ihre Aufnahme angeboten hatten. Salvini war deshalb Freiheitsberaubung vorgeworfen worden.
  • Die Staatsanwaltschaft hatte jedoch schon vor einiger Zeit die Einstellung des Verfahrens empfohlen. Der Ex-Minister habe mit der Blockade keine internationalen Konventionen verletzt, hieß es.
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Salvini ist aktuell Vorsitzender der rechten Partei Lega, die an der Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi beteiligt ist. 

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

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14:30 Uhr

Lindner will FDP wieder in einer Bundesregierung sehen

Nach acht Jahren in der Opposition will FDP-Chef Christian Lindner seine Partei zurück in die Bundesregierung führen. "Ich war niemals motivierter als jetzt, die FDP zurückzuführen in Gestaltungsverantwortung für unser Land", sagte Lindner zum Auftakt des Digital-Parteitags der FDP. Lindner skizzierte in seiner Rede das Angebot der Liberalen an die Wähler: Sie stehe für die Wahrung der Bürgerrechte in der Pandemie, für Klimaschutz durch technische Innovation und für einen "aufstiegsorienierten Sozialstaat". Das Ziel der Liberalen sei es, "so stark zu werden, dass sowohl schwarz-grüne als auch grün-rot-rote Mehrheiten ausgeschlossen sind", sagte Lindner.

Update um 16:26 Uhr: Lindner wurde beim Parteitag mit 93 Prozent als FDP-Chef wiedergewählt.

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14:09 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Christian Herrmann hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Mein Name ist Linn Rietze, ab sofort und bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

13:52 Uhr

Hamburger Polizei beendet Geiselnahme mit drei Kindern

Spezialeinsatzkräfte der Hamburger Polizei haben heute früh eine Geiselnahme mit Kindern unblutig beendet. Sie hätten drei Minderjährige aus einer Wohnung im Stadtteil Billstedt geholt, teilt die Polizei mit. Sie hätten einen offenbar psychisch kranken und mit einem Messer bewaffneten Mann überwältigen können, der sich mit ihnen verbarrikadiert habe. Die Kinder sind körperlich unversehrt. Ein Kriseninterventions-Team betreut sie.

13:23 Uhr

Gericht erklärt verschollenen Tengelmann-Chef für tot

Vor gut drei Jahren verschwindet Milliardär Karl-Erivan Haub in den Schweizer Alpen. Hoffnung, ihn wiederzufinden, haben die offiziellen Stellen nicht mehr. Das Kölner Amtsgericht erklärt den Mitbesitzer des Tengelmann-Konzerns für tot.

  • Haub war am 7. April 2018 in Zermatt allein zu einer Skitour aufgebrochen und nicht zurückgekehrt.
  • Die Familie geht davon aus, dass er am Klein Matterhorn tödlich verunglückt ist.
  • Das Gericht hat den 7. April 2018, 24.00 Uhr als Zeitpunkt des Todes festgestellt. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.

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12:56 Uhr

Polizisten bei Kontrolle angehustet - Geldstrafe für Frau

Vergangenes Jahr im April kontrolliert die Frankfurter Polizei am Mainufer mehrere Menschen, die offensichtlich zu wenig Abstand halten. Eine Frau hat dafür anscheinend kein Verständnis und hustet mehrere Polizisten an. Einer von ihnen wird von Speichelpartikeln getroffen. Ein ebenso widerlicher wie teurer Spaß.

  • Das Amtsgericht Frankfurt hat die 30-Jährige zu einer Geldstrafe von 1440 Euro verurteilt.
  • Die Begründung: In Pandemie-Zeiten kann ein bewusstes Anhusten einen tätlichen Angriff im strafrechtlichen Sinne darstellen.
  • Das Gericht erließ einen entsprechenden Strafbefehl, nachdem lediglich der Verteidiger der Angeklagten erschienen war.
12:32 Uhr

Fuchs reißt Bennetkängurus im Zoo Stralsund

Ein Fuchs hat im Zoo Stralsund vier der sechs Bennetkängurus gerissen. Er habe sich vor wenigen Tagen Zugang zum Gehege der Bennettkängurus verschafft, obwohl dieses durch hohe Absperrzäune als absolut fuchssicher galt, teilt die Stadt in Mecklenburg-Vorpommern mit.

  • "Wir untersuchen aktuell, wo der Fuchs eine Schwachstelle finden konnte", sagt Zoodirektor Christoph Langner.
  • Die beiden überlebenden Tiere befinden sich demnach in der Krankenstation.
  • Sobald die beiden Kängurus wieder gesund sind, sollen sie in ihr Gehege zurückkehren. Zur Nachtruhe werden sie dann jeden Tag in ihrem Stall einquartiert.
12:15 Uhr

Merkel nennt antisemitische Proteste "Missbrauch des Demonstrationsrechts"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat antisemitische Übergriffe und Kundgebungen in Deutschland auf das Schärfste verurteilt. Die Bundesregierung respektiere das Demonstrationsrecht, ließ sie über ihren Sprecher Steffen Seibert erklären. "Wer solche Proteste aber nutzt, um seinen Judenhass herauszuschreien, der missbraucht sein Demonstrationsrecht."

  • Seibert machte im Namen der Kanzlerin klar, dass Kritik am Vorgehen der israelischen Regierung im Nahostkonflikt niemals ein Vorgehen gegen jüdische Bürger und Einrichtungen rechtfertigen könne.
  • Wer in Deutschland jüdische Einrichtungen angreife, "der zeigt damit schon, dass es ihm nicht um Kritik an einem Staat und einer Regierung geht, sondern um Aggression und Hass gegen eine Religion und diejenigen, die ihr angehören."

11:47 Uhr

Türkischer Energieversorger dreht Libanon Strom ab

Den Menschen im Libanon drohen länger anhaltende Stromausfälle. Der türkische Energieversorger Karpowership hat angekündigt, seine Stromlieferung an das tief in einer Wirtschaftskrise steckende Land zu stoppen. Hintergrund soll ein Zahlungsrückstand von mehr als 100 Millionen Dollar sein.

  • Karpowership hat den Libanon bisher mit etwa 370 Megawatt versorgt. Das ist etwa ein Viertel des gesamten Leistungsbedarfs.
  • Das Unternehmen zeige sich dem Libanon gegenüber seit 18 Monaten außerordentlich flexibel und liefere Strom ohne Bezahlung und ohne einen Plan dafür. In diesem Umfeld mit solchen Risiken könne man nicht länger arbeiten.
  • Insidern zufolge wurden die Generatoren nun gegen 8.00 Uhr deutscher Zeit abgestellt.
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Karpowership betreibt zwei schwimmende Kraftwerke vor der Küste Libanons.

(Foto: AP)

11:20 Uhr

Harry schießt gegen Charles - der Boulevard feuert zurück

Ist diese Beziehung noch zu retten? In einem amerikanischen Podcast hat Prinz Harry indirekt Vater Charles für seine Flucht aus Großbritannien verantwortlich gemacht. Es sei nicht leicht im Königshaus aufzuwachsen, erzählt Harry. Er wirft seinem Vater vor, dessen Schmerzen an seine Kinder weitergegeben zu haben. Den Umzug mit seiner Ehefrau Meghan nach Kalifornien bezeichnet er als Ausbruch aus einem Kreislauf voller "Leiden". Die Reaktion des britischen Boulevards ließ nicht lange auf sich warten.

  • "Just How Low Can Harry Go?", titelt etwa die "Daily Mail", zu Deutsch: "Wie tief kann Harry nur sinken?"
  • Das Boulevardblatt "Daily Star" schließt aus den Aussagen den Prinzen: "Es ist alles Papas Schuld."
  • "Harry schießt gegen die Royals", schreibt das Blatt "Metro".
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Charles und Harry 2018: Schämt sich der Sohn für seinen Vater?

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

10:46 Uhr

Katze springt aus fünftem Stockwerk und rennt weg

In Chicago hat eine Katze gemacht, was Katzen eben so machen: Aus scheinbar viel zu hohen Höhen herunterspringen und dann wegrennen, als wäre nichts gewesen.

  • Die Chicagoer Feuerwehr war gerade dabei, ein Feuer in einem größeren Haus zu löschen, als sich plötzlich eine schwarze Katze am Fenster blicken ließ.
  • Noch bevor die filmenden Rettungskräfte eingreifen konnten, sprang die Katze aus dem fünften Stock hinunter.
  • Die Geschichte hat ein Happy End: Unter dem Aufschrei von Passanten landet die Katze gekonnt auf einer Rasenfläche und macht sich anscheinend unverletzt davon.

10:31 Uhr

Deutschland impft sich zu neuem Tagesrekord

In Deutschland sind am Mittwoch so viele Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden wie noch nie. Das Robert-Koch-Institut meldet, dass vorgestern 1,35 Millionen Impfspritzen gesetzt wurden. Gestern, an Christi Himmelfahrt, waren es immerhin noch 408.260. Damit wurden an beiden Tagen zusammen fast 2 Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft. Insgesamt sind 35,9 Prozent der Menschen in Deutschland mindestens einmal geimpft und 10,6 Prozent voll geschützt.

Alle Informationen zu Impfkampagne, Sieben-Tage -Inzidenz und Öffnungsplänen finden Sie in unserem Coronavirus-Liveticker.

10:19 Uhr

Georgina Fleur erwartet erstes Kind

Georgina Fleur wird zum ersten Mal Mutter. Das hat die frühere Dschungelkandidatin bei Sat.1 erzählt. Demnach ist sie bereits im sechsten Monat schwanger.

  • "Es gibt riesengroße Neuigkeiten in Dubai. Ich erwarte ein Baby. Ich bin überglücklich. Ich freue mich sehr darüber", erklärt die werdende Mutter in einem Video.
  • Künftig bittet sie ihre Fans jedoch um Respekt vor ihrer Privatsphäre. Sie wolle die Schwangerschaft jetzt erst einmal genießen.
  • Vater des Kindes ist demnach Kubilay Özdemir, mit dem Fleur 2020 gemeinsam im "Sommerhaus der Stars" zu sehen war und mit dem sie eine turbulente On/Off-Beziehung führt.

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10:00 Uhr

Irland schaltet Computersystem seines Gesundheitsdientes nach Hackerangriff ab

Erst eine wichtige US-Pipeline für Benzin, nun ein Gesundheitssystem: Irland hat das Computersystem seines Gesundheitsdienstes HSE nach einem Cyberangriff abgeschaltet. "Es gibt einen bedeutenden Ransomware-Angriff auf die IT-Systeme von HSE", schreibt die Behörde auf Twitter. Um die Systeme "vor dem Angriff zu schützen", seien sie heruntergefahren worden.

  • Ein Krankenhaus in Dublin musste der Nachrichtenagentur PA zufolge wegen des Angriffs viele Routinetermine absagen.
  • Corona-Impfungen sollen nicht von dem Ausfall betroffen sein, sondern wie geplant stattfinden.
  • Bei Ransomware-Attacken werden Daten auf den betroffenen Computern verschlüsselt. Die Angreifer verlangen meist Lösegeld für die Freigabe.

09:43 Uhr

Insider: Adidas erhält Milliarden-Offerte für Reebok

Adidas hat einem Zeitungsbericht zufolge Offerten für die Tochter Reebok erhalten. Authentic Brands Group habe zusammen mit Wolverine World Wide etwas mehr als 1 Milliarde US-Dollar für die Adidas-Tochter geboten, berichtet die "New York Post" unter Berufung auf einen Informanten. Wolverine World Wide ist vor allem mit der Marke Merrell bekannt. Zudem habe Apollo Global Management ein unverbindliches Gebot abgegeben. Bis Ende Juni könnten noch finale Gebote eingereicht werden. Bei Adidas war niemand für einen Kommentar zu erreichen.

Wolfram Neidhard

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09:32 Uhr

Indonesien meldet schweres Erdbeben vor seiner Küste

Ein schweres Erdbeben hat den Westen Indonesiens erschüttert. Das Beben der Stärke 7,2 habe sich gegen 13.30 Uhr Ortszeit vor der Westküste der Provinz Nordsumatra ereignet, schreibt die zuständige Behörde auf Twitter. Das Zentrum des Bebens lag demnach 141 Kilometer südwestlich der Insel Nias in rund 19 Kilometern Tiefe. Gefahr durch einen Tsunami bestehe nicht, heißt es.

09:15 Uhr

Blitzeinschläge töten 18 Elefanten in Indien

In Indien sind mindestens 18 Elefanten bei einem Gewitter ums Leben gekommen. Die Forstbehörden des Bundesstaates Assam vermuten, dass sie vermutlich durch Blitzeinschläge in dem Waldgebiet getötet wurden.

  • "Tief betroffen vom Tod von 18 Elefanten in der vergangenen Nacht aufgrund eines massiven Unwetters im Kothiatoli-Gebiet in Nagaon", schreibt Assams Forstminister Parimal Suklabaidya auf Twitter. Er werde sich die Lage vor Ort am Freitag ansehen.
  • Indien ist die Heimat von knapp 30.000 Elefanten. Das entspricht rund 60 Prozent aller in Asien wild lebenden Elefanten.
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:48 Uhr

Russland will vor Tom Cruise auf der ISS drehen

Ist das ein neuer Wettlauf ins All? Tom Cruise und die NASA wollen im Herbst einen Film an Bord der Internationalen Raumstation drehen. Eine tolle Idee, denkt vermutlich auch Russland. Der ISS-Partner versucht nämlich anscheinend, noch vor dem Hollywoodstar im Weltraum die Kamera auszupacken.

  • Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos will Schauspielerin Julija Peressild und Regisseur Klim Shipenko am 5. Oktober ins All schießen.
  • Auch Tom Cruise und US-Regisseur Doug Liman wollen im Oktober auf der ISS drehen, ihr genaues Startdatum steht aber noch nicht fest. Angesichts des russischen Zeitplans bliebe aber nur wenig Zeit, um schneller zu sein.
  • Wer auch immer gewinnt, ist in jedem Fall außergewöhnlich fit: Roskosmos hat erklärt, dass Peressild und Regisseur Shipenko unter anderem deshalb ausgewählt wurden, weil sie einen Kilometer in weniger als dreieinhalb Minuten rennen und 800 Meter in weniger als 20 Minuten schwimmen. Ihre Vorbereitung auf die Mission soll im russischen Fernsehen begleitet werden.
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Julija Peressild ist 36 Jahre alt und hat seit 2003 in etwa 30 Filmen mitgewirkt.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

08:23 Uhr

Jendrik? Wettbüros räumen deutschem ESC-Kandidaten keine Chancen ein

Am kommenden Dienstag startet der Eurovision Song Contest nach einem Jahr Pause ins erste Halbfinale. Deutschland ist wie immer schon für das Finale am 22. Mai qualifiziert, das heißt Jendrik muss sich keine Sorgen machen, vorzeitig auszuscheiden. Hoffnung auf ein gutes Ergebnis ist aber auch nicht angebracht.

  • Jendrik soll die Scharte auswetzen, die Deutschland im letzten ESC-Finale erleiden musste. 2019 landeten die S!sters auf dem enttäuschenden 25. Platz.
  • Geht es nach den Wettbüros, wird es aber nicht viel besser laufen: Derzeit sehen die Buchmacher Jendrik auf Platz 27 der 39 Starterländer.
  • Und falls Sie sich jetzt noch fragen, wer Jendrik überhaupt ist und mit welchem Song er antritt: Der 26-jährige Hamburger ist laut ESC ein unbekümmerter Sunnyboy, sein Lied "I Don't Feel Hate" ist trotz eines ernsten Themas eine fröhliche Popnummer.

07:47 Uhr

Bericht: Großbritannien nimmt EU-Bürger vor Bewerbungsgesprächen fest

Die hässliche Fratze des Brexits macht sich breit. Der "Guardian" berichtet, dass der britische Grenzschutz auf Flughäfen vermehrt EU-Bürger auf dem Weg zu Bewerbungsgesprächen festnimmt, in Haftanstalten für illegale Einwanderer festhält und anschließend ausweist. Das haben mehrere Betroffene der Zeitung erzählt.

  • Der Grund für die Festnahme ist demnach, dass sie kein Visum für die Einreise besitzen. Dabei erlaubt das britische Innenministerium ausdrücklich, dass Bewerbungsgespräche auch ohne durchgeführt werden dürfen.
  • Zu den Betroffenen gehören demnach hauptsächlich junge Frauen aus Spanien, Italien, Frankreich, Bulgarien und Griechenland.
  • Mindestens eine von ihnen, die 25-jährige Maria aus Valencia, soll bei der Passkontrolle am Londoner Flughafen Gatwick angeboten haben, direkt auf ihre Kosten in ihre Heimat zurückzufliegen. Stattdessen wurde sie demnach drei Tage lang in einer Haftanstalt festgehalten.
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07:26 Uhr

Hamas hat laut Israel 1800 Raketen abgefeuert

Militante Palästinenser haben nach Angaben des israelischen Militärs bereits 1800 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Rund 430 davon seien noch in dem Küstengebiet niedergegangen, sagt ein Armeesprecher. Die Erfolgsquote des Abfangsystems "Iron Dome" liege bei rund 90 Prozent. Israel macht die im Gazastreifen herrschende, islamistische Hamas für die Angriffe verantwortlich. Die Palästinensergruppe wird von Israel und der EU als Terrororganisation eingestuft.

06:58 Uhr

Forscher entdecken neue Dinosaurierart

In Mexiko haben Forscher nach eigenen Angaben eine bisher unbekannte Dinosauriergattung entdeckt: den Pflanzenfresser Tlatolophus galorum. Das hat das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (auf Spanisch) mitgeteilt.

  • Die Forscher haben bei Ausgrabungen im nordmexikanischen Bundesstaat Coahuila einen zu fast 80 Prozent erhaltenen Schädel von Tlatolophus galorum gefunden.
  • Dazu gehörte demnach auch ein 1,32 Meter langer Kamm, den der Dinosaurier auf seinem Kopf trug.
  • Der hatte anscheinend eine Kommunikationsfunktion: Durch innere Gänge, die Nase und Luftröhre verbänden, habe er wie eine integrierte Trompete funktioniert, heißt es.
  • Die Forscher gehen davon aus, dass der Dinosaurier vor 72 oder 73 Millionen Jahren in einem Gewässer gestorben ist, das reich an Sedimenten war und seinen Körper schnell mit Erde bedeckt hatte. Dadurch wurde er konserviert.
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Der Name der Gattung Tlatolophus setzt sich aus dem Wort Tlahtolli (Wort) in der Aztekensprache Nahuatl und dem griechischen Wort Lophus (Kamm) zusammen. 

(Foto: Marco A. Pineda)

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06:34 Uhr

Schwertransport verliert Begleitfahrzeug bei Unfall - und fährt weiter

Da fahren sie schon so langsam und mit Warnleuchten und werden trotzdem übersehen: Das Begleitfahrzeug eines Schwertransporters ist am frühen Morgen auf der A2 bei Magdeburg in einen Unfall verwickelt worden. Ein Kleintransporter ist bei Hohe Börde-Hohenwarsleben im Landkreis Börde von hinten in den Transporter gekracht, obwohl dieser mit Rundumleuchte und einer großen, ausgeklappten Warntafel ausgestattet war.

  • Beide Fahrzeuge kamen von der Fahrbahn ab, fünf Menschen wurden bei dem Unfall verletzt.
  • Wie der Fahrer des Kleintransporters den Konvoi übersehen konnte, ist noch unklar.
  • Auch der Fahrer des Schwertransporters bekam von dem Vorfall nichts mit: Er fuhr noch 20 Kilometer weiter, bevor ihm auffiel, dass sein Begleitfahrzeug nicht mehr da sei, sagt die Polizei.
06:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vielleicht haben Sie mehr Glück gehabt und einen Brückentag erwischt. Wenn nicht, drücken wir die Daumen, dass das Wetter bei Ihnen besser ist als in Berlin (Regen!). Immerhin macht die Sieben-Tage-Inzidenz zum Start ins Wochenende Mut (unter 100!).

Diese Themen beschäftigen uns heute außerdem:

  • Der Konflikt zwischen Israel und militanten Palästinensern hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der UN-Sicherheitsrat trifft sich zu einer Sondersitzung ... am Sonntag.
  • In Tübingen steht zum zweiten Mal das Tübinger Modell im Fokus. In der Universitätsstadt dürfen Geschäfte nach dreiwöchiger Pause aufgrund der Bundesnotbremse wieder für Kunden mit negativem Schnelltest und Termin öffnen.
  • In Mecklenburg-Vorpommern öffnet der Einzelhandel ebenfalls - uneingeschränkt: Der Landkreis Vorpommern-Rügen weist eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 auf.
  • Die FDP startet ihren digitalen Parteitag. Um 11 Uhr steht die Auftaktrede von Vizechef Wolfgang Kubicki an, um 15 Uhr die Wahlen zu Präsidium und Bundesvorstand.
  • Um 13.30 Uhr trifft sich der DFB dort, wo er sich in den letzten Jahren am wohlsten gefühlt hat: vor Gericht. Die Ethikkammer des Sportgerichts verhandelt den Fall des Präsidenten Fritz Keller, der seinen Vize Rainer Koch mit einem Nazi-Richter verglichen hatte und deshalb zurücktritt.

Soweit die kurze Vorschau. Kommen Sie gut in den Tag!

06:04 Uhr

Drei von vier Tankstellen in Washington D.C. haben kein Benzin mehr

US-Präsident Biden ruft die Amerikaner dazu auf, kein Benzin zu horten - vergeblich. Nach dem Cyberangriff auf die größte Pipeline des Landes stürmen die Menschen an die Tankstellen und verursachen damit, was sie fürchten: Versorgungsengpässe.

  • Vor allem an der US-Ostküste wird der Treibstoff nach Panik- und Hamsterkäufen knapp.
  • Besonders schwer betroffen ist die Hauptstadt Washington D.C.: Dort hatten am Donnerstagabend drei von vier Tankstellen keinen Sprit mehr, wie Patrick De Haan von der Marktanalysefirma Gasbuddy mitteilte.
  • Im Bundesstaat North Carolina waren demnach 69 Prozent der Tankstellen ohne Benzin. In South Carolina, Virginia und Georgia war rund jede zweite Zapfsäule außer Betrieb.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:49 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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