Der Tag
6. Januar 2026
imageHeute mit Leah Nowak und Heidi Ulrich
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22:17 Uhr

Das war Dienstag, der 6. Januar 2026

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Selenskyj, Macron und Starmer unterschreiben in Paris eine Absichtserklärung zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine. (Foto: via REUTERS)

Liebe Leserinnen und Leser,

der Tag geht mit dem Treffen der "Koalition der Willigen" in Paris zu Ende, bei dem die Ukraine weitere Rückendeckung erhält. Mehrere Verbündete stellen Kiew Sicherheitsgarantien in Aussicht, falls es zu einem Waffenstillstand kommt. Um diesen abzusichern, würden Frankreich und Großbritannien Soldaten für eine multinationale Truppe in die Ukraine schicken und Stützpunkte aufbauen. Bundeskanzler Friedrich Merz bietet an, Bundeswehrsoldaten auf Nato-Gebiet in Osteuropa zu stationieren. Zumindest bisher hat er die Ukraine nicht als Einsatzort für die Bundeswehr genannt, ausgeschlossen ist das aber nicht. Und das waren weitere Themen an diesem Dienstag:

Trump winkt mit Subventionen für Ölkonzerne

"Jack Ryan"-Szene zu Venezuela geht viral

Bericht: Rom will Mercosur nun doch unterschreiben

Fregatte "Sachsen" bricht zu Nato-Einsatz im Nordatlantik auf

CSU will aufrüsten, Steuern senken und den Sozialstaat verschlanken

Viele neue E-Autos in 2025 - aber kein "Elektro-Boom"

Blitzeis, Neuschnee, Sturm - "Es droht eine brisante bis gefährliche Gemengelage"

Neue Zahnpasta stoppt gezielt Parodontitis-Erreger

Bundesliga-Profi schlägt Jugendlichen

Rama Duwaji, die "Prinzessin" des sozialistischen Demokraten

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend!

21:44 Uhr

Taylor Swift lässt französisches Weingut jubeln

Ein französisches Weingut kann sich über sehr gute Geschäfte freuen, nachdem eine seiner Weinflaschen auch nur ganz kurz in einer Disney-Dokuserie über Popstar Taylor Swift zu sehen war – und offenbar das geballte Kaufinteresse der Swifties auf sich gezogen hat. Das sind Swifts eingefleischte Fans. Die wollten anscheinend den gleichen Wein trinken wie die Sängerin. Der edle Tropfen ist jetzt in den USA ausverkauft. "Es ist ziemlich verrückt. Das ist unbezahlbar", sagt der Winzer Laurent Saget vom Weingut Terres Blanches. "Selbst wenn wir eine unserer Flaschen in einer Serie mit einem derart großen Publikum hätten platzieren wollen, hätten wir uns das niemals leisten können." Nun profitiere das Weingut und der Sancerre-Wein insgesamt gratis von dem Swift-Gütesiegel.

20:58 Uhr

Mercosur-Durchbruch steht laut Insider kurz bevor

Das Mercosur-Abkommen zwischen der EU und südamerikanischen Staaten könnte in der kommenden Woche unter Dach und Fach gebracht werden. Einem Insider zufolge ist die italienische Regierung bereit, dem Freihandelsabkommen nun doch zuzustimmen – aufgrund von Zugeständnissen der EU-Kommission.

  • Italiens Agrarminister Francesco Lollobrigida sagt, inzwischen schlage die EU vor, die Ausgaben für die Bauern seines Landes im Zeitraum 2028 bis 2034 zu erhöhen, anstatt zu kürzen. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni begrüßt den Vorschlag der Kommission, die Hilfe für Landwirte in Höhe von 45 Milliarden Euro zu beschleunigen.

  • Die Verhandlungen erstrecken sich schon über 25 Jahre. Kommt das Abkommen zustande, entsteht die größte Handelszone der Welt mit mehr als 720 Millionen Menschen. Es würde fast 20 Prozent der Weltwirtschaft und mehr als 31 Prozent der globalen Warenexporte ausmachen.

20:11 Uhr

Dutzende Schafe fallen in fränkischen Penny-Markt ein

Kunden einer Penny-Filiale in Unterfranken trauen ihren Augen kaum, als Dutzende Tiere einer Schafherde den Markt stürmen. Augenblicke später richten die Tiere Chaos an. Videos des kuriosen Ausflugs sorgen für Schmunzeln.

19:33 Uhr

Söder findet Kritik an Maduros Festnahme teils hysterisch

Seit Tagen wird über den US-Angriff auf Venezuela diskutiert – einschließlich der Freude vieler Menschen über das Ende eines autoritären Herrschers und das Vorgehen der USA, das viele Experten für völkerrechtswidrig halten. Auch CSU-Chef Söder schaltet sich ein. Er nennt die Kritik an Maduros Festnahme teilweise hysterisch. "Die zum Teil Hysterie, die es in Deutschland darüber gibt, kann ich nicht nachvollziehen", sagt er bei der Klausurtagung der CSU-Bundestagsabgeordneten im bayerischen Kloster Seeon. Es sei gut, "dass Maduro weg ist", betont er. Die Bundesregierung hat sich noch nicht dazu positioniert.

19:09 Uhr

"Jahr der Hoffnung" adé - Papst schließt Heilige Pforte

In einer Zeremonie schließt Papst Leo XIV. die Heilige Pforte des Petersdoms und beendet damit das Heilige Jahr der katholischen Kirche. Die nächste reguläre Öffnung findet erst in 25 Jahren statt, doch es gibt einen berechtigten Anlass, schon deutlich früher eine Ausnahme zu machen.

18:50 Uhr

Venezuela erhebt Terror-Vorwürfe gegen USA

Der Chef-Ankläger in Venezuela wirft den USA nach dem Angriff auf die Hauptstadt Caracas Terrorismus vor. "Der Militäreinsatz ohne eine Kriegserklärung oder eine Resolution des UN-Sicherheitsrats stellt eine illegale bewaffnete Aggression terroristischen Charakters dar", sagt Generalstaatsanwalt Tarek William Saab. Die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores bezeichnet er als Entführung. US-Elitesoldaten hatten Maduro und seine Frau am Wochenende in Caracas gefangenen genommen und in die Vereinigten Staaten gebracht. Dort sind sie wegen Drogenvorwürfen angeklagt.

Bei dem US-Militäreinsatz wurden den Regierungen in Caracas und Havanna zufolge 32 Militärangehörige aus Kuba und 23 Militärangehörige aus Venezuela getötet. Kuba und Venezuela arbeiten im Verteidigungsbereich eng zusammen. Mehr dazu lesen Sie hier.

18:32 Uhr

Prevc gewinnt Vierschanzentournee

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Domen Prevc war insgesamt der Turnier-Beste. (Foto: AP)

Der Slowene Domen Prevc hat die 74. Vierschanzentournee gewonnen. Dem 26-Jährigen reichte zum Abschluss in Bischofshofen Rang zwei, um den goldenen Adler zu gewinnen. Der Tagessieg ging an den entthronten Titelverteidiger Daniel Tschofenig aus Österreich. Bester Deutscher wurde beim Abschluss auf der Paul-Außerleitner-Schanze Felix Hoffmann als Zehnter, auch in der Gesamtwertung war der Thüringer als Sechster bester DSV-Adler. Mehr dazu lesen Sie hier.

18:26 Uhr

Bundesanwaltschaft ermittelt zum Angriff auf Berliner Stromnetz

Rund 25.000 Haushalte sind in Berlin noch immer ohne Strom. Die Ermittlungen zu dem Brandanschlag an einer Kabelbrücke hat inzwischen die Bundesanwaltschaft von der Berliner Justiz übernommen. Ermittelt werde unter anderem wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, der verfassungsfeindlichen Sabotage, der Brandstiftung und der Störung öffentlicher Betriebe, erklärt eine Sprecherin der Behörde. Eine linksextremistische Organisation namens Vulkangruppe reklamiert die Tat für sich. Das Landes- und Bundeskriminalamt stufen ein Bekennerschreiben als glaubwürdig ein. Mehr dazu lesen Sie hier.

18:00 Uhr

Bis wann wünscht man noch "Frohes Neues"?

Der Rauch des Feuerwerks hat sich verzogen, längst ist es in den Nächten wieder ruhig. Doch noch immer begegnen sich Menschen zum ersten Mal im neuen Jahr. Bis wann es noch okay ist, "Frohes Neues" zu wünschen, weiß Knigge-Expertin Linda Kaiser.

17:36 Uhr

Polizei durchsucht Sparkasse nach Schließfächer-Einbruch

In Gelsenkirchen hat die Polizei die Sparkasse durchsucht, in der unbekannte Täter mehr als 3000 Schließfächer aufgebrochen hatten. Ziel sei die Sicherstellung von Datenträgern sowie notwendigen Kundendaten, sagt ein Polizeisprecher. Es gehe darum, sich so schnell wie möglich einen objektiven Überblick zu verschaffen. Der Sprecher betont, es gehe nicht um einen Verdacht gegen die Sparkasse oder einzelne Mitarbeiter. Wie hoch der Schaden genau ist, wird noch ermittelt. Ersten Schätzungen der Polizei zufolge soll er im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegen, könnte aber sogar noch deutlich höher sein. Mehr dazu lesen Sie hier.

17:08 Uhr

Irans Sicherheitskräfte gehen gegen Demonstranten vor - Aktivisten melden Tote und Verletzte

In Teheran sind Sicherheitskräfte mit Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen – dies berichten Aktivisten mehrerer Menschenrechtsorganisationen. Auf dem Teheraner Markt riefen die Teilnehmer Slogans gegen die politische und religiöse Führung im Iran, wie in zahlreichen Videos zu hören ist. Auch skandierten Dutzende von Demonstranten die Worte "Freiheit" und "Schamlos". Die Videos wurden unter anderem von den Organisationen Iran Human Rights (IHR) und Human Rights Activists News Agency (HRNA) geteilt. Die halboffizielle iranische Nachrichtenagentur Fars meldet, die Polizei habe die Proteste aufgelöst, nachdem es rund um den Markt in Teheran zu "sporadischen Versammlungen" gekommen sei.

Die in Oslo ansässige Organisation IHR schreibt, dass seit Beginn der Proteste vor zehn Tagen landesweit mindestens 27 Demonstranten getötet worden und Hunderte weitere verletzt worden seien. Unter den Toten seien fünf Teenager. Zudem ist von Hunderten Festnahmen die Rede. Mehr dazu lesen Sie hier.

16:38 Uhr

Treppenhaus stürzt während Rettungseinsatz ein

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Einsatzkräfte vor Ort in Oppenweiler. (Foto: picture alliance / onw-images)

Bei einem Unglück in Oppenweiler in der Nähe von Stuttgart sind sechs Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Während eines Einsatzes von Feuerwehr und Rettungsdienst heute Vormittag stürzte das Treppenhaus eines Einfamilienhauses ein. Unter den Verletzten seien vier Feuerwehrleute, eine Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes sowie der Bewohner des Hauses, dem der ursprüngliche Einsatz gegolten hatte, berichtet die Polizei. Die Einsatzkräfte waren wegen eines medizinischen Notfalls angerückt, als das Unglück passierte. Warum es dazu kam, ist noch unklar. Mehr dazu lesen Sie hier.

16:11 Uhr

Saunafass legt Autobahn lahm

Der Gesamtschaden wird auf etwa 12.000 Euro geschätzt. (Foto: Polizeipräsidium Westpfalz)

Vorsicht, es liegt ein Saunafass auf der Fahrbahn! Vielleicht haben Sie diese ungewöhnliche Verkehrsmeldung so oder so ähnlich gestern Abend im Radio gehört, wenn Sie auf der A8 in Rheinland-Pfalz unterwegs waren. Nahe der Anschlussstelle Walshausen ist es zu einem Unfall gekommen, bei dem sich der Anhänger eines Autofahrers überschlug. Die Polizei meldet, der Anhänger mit Saunafass sei ins Schleudern geraten und habe sich vom Auto gelöst, da der Fahrer angesichts der Winterverhältnisse zu schnell unterwegs gewesen sei. Der Anhänger samt Fass blieb auf der linken Spur liegen. Die Autobahn war wegen der Räumungsarbeiten für etwa zwei Stunden vollständig gesperrt. Verletzt wurde zum Glück niemand.

15:29 Uhr

Kim Jong Un schaufelt und fährt Gabelstapler

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un packt für die Propaganda-Bilder selbst mit an: Er schaufelt Erde, fährt einen Gabelstapler und gibt Anweisungen beim Pflanzen von Bäumen vor dem Ehrenmal für nordkoreanische Soldaten, die im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gefallen sind.

14:52 Uhr

Liberale legen bissige Show-Einlage ein

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Bei der Logen-Nummer nehmen sie nicht nur andere, sondern auch sich gegenseitig aufs Korn: Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann. (Foto: IMAGO/Eibner)

Beim traditionellen Dreikönigstreffen der FDP warten Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Wolfgang Kubicki mit einer Comedy-Einlage à la Muppet-Show auf. Eine Loge in der Stuttgarter Oper stellt die Kulisse. Angelehnt an die nörgelnden beiden Puppen Statler und Waldorf aus der Muppet-Show kommentieren die beiden FDP-Granden das politische Geschehen mit teilweise bitterbösen Sprüchen. Dabei feuert Kubicki vor allem in Richtung der Linken und deren Parteichef Jan van Aken. Dieser würde es lustig finden, Reiche zu erschießen und Milliardäre zu enteignen, unterstellt ihm Kubicki unter anderem. "Wenn dieser Spinner von Medwedew aus Deutschland jemanden entführen will, dann bitte nicht Merz, der ist nur unfähig - dann lieber van Aken, der ist gemeingefährlich." Der frühere Kremlchef Dmitri Medwedew hatte kürzlich gesagt, dass er sich analog zu dem gewaltsamen Vorgehen der USA in Venezuela ähnliche Entführungsaktionen gegen andere Staats- oder Regierungschefs vorstellen könne, auch gegen Bundeskanzler Friedrich Merz. Mehr dazu lesen Sie hier.

14:12 Uhr

Video-Detail deckt Sicherheitsmangel der Feuer-Bar auf

Wunderkerzen an Champagnerflaschen entzünden die Schaumstoff-Akustikdecke und lösen das Inferno in Crans-Montana aus. 40 Menschen sterben. Die Hinweise auf Fahrlässigkeit verdichten sich: Augenzeugenvideos zeigen eine verkleinerte Fluchttreppe und ein unbeleuchtetes Rettungsschild.

14:09 Uhr

Inflation im Gesamtjahr 2025 bei 2,2 Prozent

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Schnitt des Jahres 2025 um 2,2 Prozent gestiegen. Damit lag die Inflationsrate auf dem gleichen Niveau wie 2024, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilt. Mehr dazu lesen Sie hier.

14:08 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Meine liebe Kollegin Leah Nowak macht Feierabend, jetzt bin ich zur Stelle. Ich bin Heidi Ulrich, Sie können mir an heidi.ulrich(at)ntv.de mailen, wenn Sie Hinweise zu "Der Tag" haben.

13:50 Uhr

Schneespuren führen Polizei zu Kioskdieben

Dank Spuren im Schnee hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen zwei flüchtige Kioskdiebe gefasst. Die beiden 18-Jährigen brachen in der Nacht zum Dienstag in einen Kiosk in Detmold ein, wie die örtliche Polizei mitteilte. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte die Polizei, nachdem die jungen Männer die Tür des Geschäfts mit einem Gullydeckel eingeschlagen hatten.

Mit Tabakwaren und E-Zigaretten machten sich die Diebe aus dem Staub, hinterließen dabei aber Schuhabdrücke im Schnee. Die Spuren führten die Polizisten direkt zu einem Fahrzeug, an dem sie die beiden samt ihrer Beute entdeckten. Die beiden Detmolder wurden vorläufig festgenommen. Die Beamten ermitteln nun wegen schweren Diebstahls.

13:30 Uhr

Komplette Halle stürzt während Padel-Spiel ein

Mehrere Teilnehmer eines Padel-Spiels hatten riesiges Glück. Mitten im Spiel stürzt die Halle über ihren Köpfen ein, doch alle können sich retten. Auslöser sind starke Unwetter, die seit Tagen über Italien ziehen. Experten warnen vor weiteren Stürmen in der Region.

12:52 Uhr

Taucher jagen Schatzkiste im Bodensee

Am Dreikönigstag haben zahlreiche Taucher im Bodensee bei Überlingen erneut nach einem versteckten Schatz gesucht. Die mit einem Totenkopf bemalte Kiste lag in drei bis vier Metern Tiefe und wurde nach rund 80 Minuten Suche geborgen. Trotz eisiger Temperaturen begann die Aktion bereits in den frühen Morgenstunden.

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Maren Wagenbreth (r.) und Thomas Wagenbreth vom Tauchteam Bodensee und Georg Häußler von Archeotask heben die hölzerne Schatzkiste aus dem Bodensee. (Foto: picture alliance/dpa)

In der 20 bis 25 Kilogramm schweren Kiste befanden sich wie jedes Jahr keine Wertgegenstände, sondern Steine, ein stählernes Kreuz, erstmals eine Flasche alkoholfreien Rums sowie zwei Gutscheine. Die seit 1970 bestehende Tradition wird von örtlichen Tauchvereinen organisiert und von Zuschauern verfolgt, die das Geschehen teils per Unterwasserkamera live mitverfolgten.

12:26 Uhr

Winona Ryder steht mit A$AP Rocky vor der Kamera

Hollywood-Schauspielerin Winona Ryder ist in dem neuen Musikvideo von US-Rapper A$AP Rocky zu sehen. Der Musiker veröffentlichte mit "Punk Rocky" die erste Single aus seinem kommenden Album "Don't Be Dumb". In dem knapp fünfminütigen Clip, der einen Kontrast zum entspannten Indie-Rock-Sound des Songs bildet, eskaliert ein Nachbarschaftsstreit, nachdem Ryders Figur ihrem Nachbarn Kekse vorbeibringt.

Neben Ryder wirken auch Danny Elfman und Thundercat mit. A$AP Rockys viertes Studioalbum soll am 16. Januar erscheinen, das Albumcover gestaltete Kultregisseur Tim Burton, mit dem Ryder und Elfman bereits mehrfach zusammengearbeitet haben. A$AP Rockys letztes Album "Testing" erschien 2018.

12:15 Uhr

US-Justizministerium: Mehr als zwei Millionen Epstein-Akten noch unter Verschluss

Mehr als zwei Wochen nach Ablauf der gesetzlichen Frist zur vollständigen Freigabe der Akten zum Sexualverbrecher Jeffrey Epstein sind weiterhin über zwei Millionen Dokumente nicht veröffentlicht. Das US-Justizministerium teilte mit, die Unterlagen befänden sich noch in der Prüfung. Bislang wurden rund 12.300 Dokumente mit etwa 125.000 Seiten freigegeben, weniger als ein Prozent der insgesamt gesichteten Akten. Mehr als 400 Juristen und mindestens 100 FBI-Mitarbeiter seien weiterhin mit der Auswertung beschäftigt.

Eigentlich hätten alle Unterlagen bis zum 19. Dezember veröffentlicht werden müssen, doch die Frist wurde verpasst, zudem sind viele Dokumente geschwärzt. Das Ministerium begründet dies mit dem Schutz der Opfer, während die oppositionellen Demokraten der Regierung von Präsident Donald Trump Gesetzesbruch vorwerfen.

11:30 Uhr

Bitteres Versäumnis: Schweizer Inferno-Bar wurde seit Jahren nicht kontrolliert

Die Bar "Le Constellation" im Schweizer Skiort Crans-Montana, in der in der Silvesternacht 40 Menschen bei einem Brand starben, war jahrelang nicht von den Behörden kontrolliert worden. Zwischen 2020 und 2025 habe es keine Brandschutz- oder Sicherheitsprüfungen gegeben, räumte Bürgermeister Nicolas Féraud ein und sprach von einem bitteren Versäumnis.

11:11 Uhr

Brandenburger Ministerpräsident Woidke kündigt Koalition mit BSW auf

Die bundesweit einzige SPD/BSW-Koalition in Brandenburg ist nach mehr als einem Jahr zerbrochen. Die Basis für eine Zusammenarbeit sei nicht mehr gegeben, erklärte Ministerpräsident Dietmar Woidke in Potsdam. Zuvor hatte die Koalition wegen des Austritts dreier BSW-Landtagsabgeordneter ihre Mehrheit verloren.

Mehr dazu lesen Sie hier.

11:09 Uhr

Gestohlener Kapuzineraffe randaliert in US-Pfandhaus 

Da staunten die Behörden nicht schlecht: In Morristown im US-Bundesstaat Tennessee sorgt ein entführter und entlaufener Kapuzineraffe für Chaos in einem Pfandhaus. Aufnahmen zeigen, wie er Waren zertrümmert und sich an den Keksen bedient.

10:36 Uhr

Falscher Spendenaufruf für Mickey Rourke: "Habe nichts damit zu tun"

Der US-Schauspieler Mickey Rourke hat einen Spendenaufruf zurückgewiesen, der angeblich eine drohende Zwangsräumung in Los Angeles verhindern sollte. In einem Instagram-Video betonte der 73-Jährige, er habe "überhaupt nichts zu tun" mit der Aktion, brauche kein Geld von Fremden und sei "zu stolz", um um Spenden zu bitten. Rund 96.900 US-Dollar waren bis zuletzt angeblich mit seiner Zustimmung gesammelt worden, doch Rourke erklärte, Spendenplattformen wie GoFundMe kenne er nicht; er nannte die Aktion "peinlich".

Rourke kündigte an, den Vorfall über seinen Anwalt klären zu wollen, und versicherte zugleich, dass er "ein Dach über dem Kopf und zu essen" habe.

09:51 Uhr

Buch enthüllt Kurioses: Archäologe findet Glas-Dildo für Nonnen

In einer ehemaligen Latrinenanlage eines Herforder Damenstifts machte ein Archäologe vor einigen Jahren einen überraschenden Fund. In der zwei Meter tiefen Grube entdeckte er ein phallusförmiges Objekt aus grünlichem Glas. Der "Glasphallus von Herford" ähnelte tatsächlich einem Dildo und warf ein schrilles Licht auf das überraschend unkeusche Leben der westfälischen Nonnen. Der Fund ist Teil der Sammlung skurriler und mysteriöser archäologischer Entdeckungen, die der Journalist Guido Kleinhubbert in seinem Buch "Düstere Geheimnisse" vorstellt.

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Vielleicht gebrauchte die Äbtissin das Glas als Trink- oder Scherzgefäß, vielleicht auch als Dildo. (Foto: picture alliance/dpa)

Kleinhubbert beschreibt unter anderem mumifizierte Finger von Moorleichen, 7000 Jahre alte Schädelkalotten aus mutmaßlichen Kannibalensiedlungen und das "Blutglas aus Stade", bleibt dabei jedoch stets wissenschaftlich fundiert. Auch rätselhafte Funde wie Zauber- oder Voodoo-Puppen aus einem Straubinger Römerlager werden behandelt, deren Bedeutung wohl für immer unklar bleiben wird.

09:32 Uhr

CSU hält Bewertung des Venezuela-Einsatzes immer noch für schwierig

Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Hoffmann, hält die Beurteilung des US-Angriffs auf Venezuela auch nach vier Tagen immer noch für schwierig. "Ich glaube, man muss das der Reihe nach bewerten. Zunächst einmal muss man sagen: Da ist ein Diktator weg – und das ist per se zunächst eine gute Nachricht", sagt Hoffmann den TV-Sendern RTL/ntv. Die völkerrechtliche Bewertung sei "eine andere Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist". Man müsse das eine vom anderen trennen, so der CSU-Landesgruppenchef. Nicolas Maduro sei kein legitimer Präsident Venezuelas gewesen, weil die Wahlen manipuliert gewesen seien. Zuvor hatte auch Bundeskanzler Friedrich Merz die Einordnung als "komplex" beschrieben.

09:10 Uhr

In Berlin sind noch immer 27.000 Haushalte ohne Strom

Nach einem Brandanschlag mutmaßlicher Linksextremisten auf eine Kabelbrücke am Teltowkanal sind im Südwesten Berlins weiterhin rund 26.900 Haushalte und 1220 Gewerbebetriebe ohne Strom. Die Polizei ist mit etwa 450 Einsatzkräften und vier mobilen Wachen vor Ort, der Netzbetreiber Stromnetz Berlin will die Versorgung bis Donnerstagnachmittag wieder vollständig herstellen.

Die Polizei hält ein Bekennerschreiben der "Vulkangruppe" für glaubwürdig. Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft ermittelt. Ob die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe den Fall übernimmt, ist noch unklar.

08:16 Uhr

"Scary Movie"-Schauspielerin Jayne Trcka ist tot

Die US-amerikanische Bodybuilderin und Schauspielerin Jayne Trcka ist am 12. Dezember 2025 in San Diego, Kalifornien, gestorben. Ihr Sohn bestätigte den Tod gegenüber dem Promi-Portal TMZ, die Todesursache ist bislang ungeklärt. Eine befreundete Person hatte Trcka im Dezember mehrfach vergeblich angerufen und sie schließlich leblos in ihrer Küche gefunden; Rettungskräfte konnten nur noch ihren Tod feststellen. Sie wurde 62 Jahre alt.

Trcka, geboren in Minnesota, war unter anderem für ihre Rolle als Miss Mann im ersten "Scary Movie" bekannt. Vor der Kamera hatte sie überwiegend kleinere Rollen, darunter im Musikvideo zu Lady Gagas und Beyoncés Song "Telephone". Zuletzt arbeitete sie in Kalifornien unter anderem als Maklerin.

07:56 Uhr

Dieb flüchtet auf Dach - Eisglätte verhindert SEK-Zugriff

Schnee, Frost, eisige Temperaturen: Deutschland bibbert weiter und vorerst ist kein Ende in Sicht. In Nordrhein-Westfalen macht sich ein Dieb die Witterung zunutze und flüchtet sich auf das Dach eines Autohauses. Weil bei der Glätte die Absturzgefahr zu hoch ist, scheitert selbst das SEK vorerst damit, ihn zu fassen.

07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

am Gipfel der sogenannten Koalition der Willigen in Paris nehmen heute mehrere Staats- und Regierungschefs aus Europa, Vertreter der EU und der Nato sowie der USA und der Ukraine teil. Nach französischen Angaben sind 35 Länder vertreten, 27 davon mit ihren Staats- oder Regierungschefs. Bundeskanzler Friedrich Merz reist ebenfalls in die französische Hauptstadt. Auch der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj, Nato-Chef Mark Rutte und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen werden erwartet. Inhaltlich soll es um die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands, eine multinationale Truppe zur Friedenswahrung und die Unterstützung der ukrainischen Armee gehen.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Im Kloster Seeon beginnt die dreitägige Klausur der CSU-Bundestagsfraktion.

  • Die Fregatte "Sachsen" läuft zu ihrem Nato-Einsatz aus. Die Fregatte wird Teil des Ständigen Nato-Einsatzverbandes, der Standing Nato Maritime Group 1 (SNMG 1). Der Einsatz findet statt in Nordsee, Ostsee sowie im Nordatlantik.

  • FDP trifft sich zu Dreikönigs-Kundgebung in Stuttgart.

  • Nach etwas mehr als einem Jahr an der Macht entscheidet sich in Brandenburg die Zukunft der bundesweit einzigen SPD/BSW-Koalition.

  • Der Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette wird fortgesetzt. Heute soll erstmals vor Gericht über einen Überfall am 2. Januar 2015 in Osnabrück gesprochen werden.

  • Mit der Schließung der Heiligen Pforte des Petersdoms durch Papst Leo XIV. endet das Heilige Jahr 2025.

Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.

07:11 Uhr

Brand in Schweizer Bar: Betreiber war Justiz bereits bekannt

Der Betreiber der Bar "Le Constellation" in Crans-Montana, in der in der Silvesternacht ein Feuer 40 Menschen das Leben kostete, ist kein Unbekannter für die französische Justiz. Jacques M. geriet bereits früher wegen anderer Vergehen ins Visier der Ermittler und war vor 20 Jahren wegen Zuhälterei in der Region Savoyen festgenommen worden. Gegen ihn und seine Frau wird nun wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Bei dem Brand starben 40 Menschen, darunter 20 Minderjährige, 116 weitere wurden verletzt. Ausgelöst wurde das Feuer offenbar durch Feuerwerksfontänen im Keller, die zu nahe an die Decke gehalten wurden. 83 Verletzte liegen noch im Krankenhaus, viele mit schwersten Verbrennungen, behandelt in Spezialkliniken in mehreren europäischen Ländern. Die Ermittler prüfen unter anderem, ob das Dämmmaterial an der Decke den Vorschriften entsprach.

06:35 Uhr

Drastische Kehrtwende: USA kürzen Impfplan für Kinder

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat den staatlichen Impfplan für Kinder deutlich verändert und die Zahl der allgemein empfohlenen Impfungen gesenkt. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden Impfungen gegen sechs Krankheiten, darunter Rotaviren und Influenza, aus dem bisherigen Impfplan gestrichen. Die Entscheidung geht auf eine Überprüfung der mehr als 30 Jahre alten Regeln zurück, die Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. veranlasst hatte.

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Trumps Gesundheitsminister Robert Kennedy steht Impfungen sehr skeptisch gegenüber. (Foto: picture alliance / Consolidated News Photos)

Die Reform stößt bei Fachleuten auf scharfe Kritik und widerspricht nach Ansicht vieler Experten bewährten, wissenschaftlich fundierten Empfehlungen. Vor dem Hintergrund wachsender Impfskepsis in den USA warnen sie vor der Rückkehr gefährlicher Krankheiten. In diesem Jahr verzeichneten die Vereinigten Staaten mit mehr als 1400 Fällen den schwersten Masernausbruch seit über 30 Jahren.

05:51 Uhr

26 Jahre Studium: Langzeitstudent bekommt kein Wohngeld

Ein 50-jähriger Mann, der seit 26 Jahren studiert, hat keinen Anspruch auf Wohngeld. Das Verwaltungsgericht Mainz wies seine Klage ab, nachdem er im März 2024 Leistungen beantragt hatte. Die zuständige Behörde hatte den Antrag als rechtsmissbräuchlich abgelehnt, da der Mann sein Studium nicht ernsthaft und nicht zielstrebig betreibe.

Das Gericht bestätigte diese Bewertung und verwies darauf, dass Wohngeld nicht beansprucht werden könne, wenn erwerbsfähige Antragsteller keine zumutbare Arbeit aufnähmen oder ihr Einkommen anderweitig erhöhten. Der Kläger habe mehrere Studiengänge begonnen und abgebrochen und die Regelstudienzeit deutlich überschritten. Dass er etwa aus gesundheitlichen Gründen nicht studieren könne, habe der Mann nicht belegt.