Dienstag, 26. Januar 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:37 Uhr

Das war Dienstag, der 26. Januar 2021

Die Zahl der neuen Corona-Infektionen geht zwar zurück und doch müsse die Regierung "noch strenger werden", sagt Bundeskanzlerin Merkel. "Sonst sind wir in 14 Tagen wieder da, wo wir waren." Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:07 Uhr

Leitungswasser in Aachen durch Colibakterien belastet

Das Gesundheitsamt und die Stadtwerke der Stadt Aachen haben den Bürgern das Abkochen des Leitungswassers empfohlen. Der Grund: Bei einer Routinekontrolle wurden im Wasser Colibakterien gefunden.

"Wenn Sie das Wasser drei Minuten sprudelnd kochen lassen, können Sie es danach völlig unbedenklich zur Zubereitung von Nahrung, auch für Kinder, alte und kranke Menschen, zum Abwaschen von Lebensmitteln, zur Herstellung von Eiswürfeln, zum Zähneputzen sowie für medizinische Zwecke nutzen", hieß es in einer Mitteilung der Stadtwerke. Zur Körperpflege könne das Leitungswasser ohne Abkochen verwendet werden.

Die Ursache für die Verunreinigung sei noch unklar, sagte eine Sprecherin. Wie lange die Empfehlung gelte, wisse man momentan ebenfalls nicht.

21:43 Uhr

Elliot Page und Emma Portner lassen sich scheiden

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Portner (l.) und Page (r.) sind kein Paar mehr.

(Foto: imago images/APress)

Die Beziehung des kanadischen Schauspielers Elliot Page und seiner Ehefrau Emma Portner steht vor ihrem Aus. In einem gemeinsamen Statement erklärten die beiden, dass sie sich bereits im vergangenen Sommer getrennt haben und sich scheiden lassen wollen.

"TMZ" und "Page Six" hatten zuvor unter Berufung auf vorliegende Gerichtsunterlagen übereinstimmend berichtet, dass Page in New York die Scheidung eingereicht habe. Der Schauspieler und die Tänzerin möchten laut ihrem Statement Freunde bleiben.

Der 33-Jährige, der als Ellen Page durch Filme wie "Hard Candy" und "Juno" berühmt wurde, hatte im Dezember bekanntgegeben, transgender zu sein. Portner hatte daraufhin ihre Unterstützung ausgedrückt.

21:16 Uhr

Biden spricht im Telefonat mit Putin auch Konfliktthemen an

Im ersten Telefonat des neuen US-Präsidenten Joe Biden mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin ging es nicht nur um die Verlängerung des atomaren Abrüstungsvertrags New Start. Biden sprach auch eine Reihe von Konfliktthemen an.

  • Bidens Sprecherin Jen Psaki sagte, der Präsident habe sich unter anderem zur "Vergiftung" des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny und zum "Umgang der russischen Sicherheitskräfte mit friedlichen Demonstranten" geäußert.
  • Der Präsident habe zudem den Rückhalt der USA für die Souveränität der Ukraine angesichts von "Russlands anhaltender Aggression" bekräftigt, sagte Psaki.
  • Weitere Themen seien Berichte über russisches Kopfgeld auf US-Soldaten in Afghanistan, ein großangelegter Hackerangriff auf die USA im vergangenen Jahr sowie Einmischungen in die US-Wahlen im November gewesen.
20:32 Uhr

USA wollen Maßnahmen gegen Nord Stream 2 überprüfen

Die neue US-Regierung will die bislang ergriffenen Maßnahmen gegen Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland überprüfen. Das kündigte eine Sprecherin der US-Regierung an und bekräftigte, US-Präsident Joe Biden halte die Pipeline für eine schlechte Idee.

Die USA haben noch unter Bidens Vorgänger Donald Trump Sanktionen gegen das fast zehn Milliarden Euro teure Projekt auf den Weg gebracht. Sie lehnen die Leitung mit der Begründung ab, Europa werde dadurch abhängig von Russland.

20:01 Uhr

Weinstein-Opfer bekommen 17 Millionen Dollar Entschädigung

Ein US-Gericht hat die Entschädigungszahlung von 17 Millionen Dollar (14 Millionen Euro) an insgesamt 37 Frauen genehmigt, die den inhaftierten Filmproduzenten Harvey Weinstein des sexuellen Missbrauchs beschuldigt haben. Richterin Mary Walrath stimmte dem Auszahlungsplan der Weinstein Company zu. Der 68-jährige Filmmogul sitzt derzeit eine 23-jährige Gefängnisstrafe wegen Vergewaltigung und schwerer sexueller Nötigung ab, zu der er im vergangenen März verurteilt worden war. Die 17 Millionen Dollar werden unter den 37 Frauen aufgeteilt.

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19:22 Uhr

Ski-Ort St. Anton: Touristen kommen als "Arbeitssuchende"

Im international bekannten Wintersportort St. Anton am Arlberg in den Tiroler Alpen läuft der Skitourismus trotz Corona-Lockdown offenbar weiter.

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"Arbeitssuchende" kommen aus dem Ausland, um in St. Anton Ski zu fahren.

(Foto: picture alliance/dpa/APA)

Der Bürgermeister der Gemeinde kritisiert die Anreise meist junger Menschen als angebliche Arbeitskräfte. "Die kommen unter dem Deckmantel der Arbeitssuche", sagte Bürgermeister Helmut Mall auch mit dem Blick auf Vermieter, die ihr Quartier zur Verfügung stellten. Insgesamt geht Mall von mehr als 100 Angereisten aus, die nicht wirklich auf Jobsuche sind.

Viele von denen, die trotz der verpflichtenden Corona-Quarantäne aus Deutschland, Dänemark, Schweden und anderen europäischen Ländern anreisten, seien später auf den Skipisten anzutreffen. Dort bildeten sie teils größere Gruppen. "Das wollen wir nicht", so der Bürgermeister.

18:30 Uhr

Palina Rojinskis Wohnung nach Brand "unbewohnbar"

Palina Rojinski fehlen die Worte. In der ersten Ausgabe ihres Online-Formats "Astrolinski" im Jahr 2021 fällt es der Moderatorin sichtlich schwer, den richtigen Einstieg zu finden. Lange hatte sie ihren Followern verschwiegen, warum der Jahreswechsel für sie kein leichter war. Nun enthüllt sie: "Bei mir in der Wohnung hat es gebrannt - und zwar so richtig." Das Unglück habe sich wenige Tage vor Silvester zugetragen.

Über den Auslöser des Feuers spricht Rojinski nicht. Die Folgen scheinen jedoch verheerend zu sein. "Ich habe von der einen Sekunde auf die andere quasi ...", beginnt die 35-Jährige den Satz, bricht dann aber ab. "Die Wohnung ist unbewohnbar", fasst sie das Ausmaß des Brandes stattdessen zusammen. "Es ist krass. Ich bin noch dabei, es zu verarbeiten." Wo die Moderatorin nach dem Brand untergekommen ist, ist nicht bekannt.

 

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17:58 Uhr

Rotterdamer Bürgermeister fragt Randalierer: Bist du zufrieden?

Am Tag nach den schweren Corona-Krawallen hat der Rotterdamer Bürgermeister Ahmed Aboutaleb über Twitter die Randalierer zur Rede gestellt: "Und? Aufgewacht? ... Ist das ein gutes Gefühl, seine Stadt kaputtgemacht zu haben? ... Bist du zufrieden?" Aboutaleb steht bei der Aufnahme mitten auf der Einkaufsstraße im Süden der Stadt, die Abend zuvor Schauplatz der Gewalt geworden war. Dutzende Jugendliche hatten Geschäfte geplündert, Läden demoliert und die Polizei mit Feuerwerkskörpern und Steinen angegriffen.

"Und fühlt sich das gut an, aufzuwachen mit 'ner Tasche voll gestohlener Sachen neben sich?", fragt der Bürgermeister. Er richtete sich auch an die Eltern: "Haben Sie gestern Ihren Sohn nicht vermisst?"  

17:31 Uhr

Corona-Party in Wiesbaden: 40 Gäste aus ganz Deutschland

Die Polizei hat in Wiesbaden eine Geburtstagsparty mit fast 40 Gästen aus dem gesamten Bundesgebiet aufgelöst. Es seien jegliche Hygienebestimmungen der Corona-Verordnungen missachtet worden, teilte die Stadt mit. Bei dem Treffen seien auch mehrere Kleinkinder und Säuglinge dabei gewesen. Gegen die Beteiligten seien Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden.

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16:58 Uhr

Keine langen Pausen in der Pandemie: Sitzungswoche wird vorverlegt

Der Bundestag wird seine für Mitte März geplante Sitzungswoche auf den Februar vorziehen. Das sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zu ntv. Der Grund sei, dass das Parlament in der Pandemie nicht drei Wochen am Stück pausieren wolle. Nach ursprünglicher Planung hätte es im kommenden Monat nur eine Sitzungswoche gegeben, vom 22. bis zum 26. Februar. Im März dagegen sind drei Sitzungswochen geplant.

16:25 Uhr

Männer blockieren Überholspur der Autobahn für Prügelei

Wir bleiben beim Thema rücksichtslose Autofahrer. Auf der A1 bei Köln haben sich zwei Männer geprügelt  - mitten auf der Überholspur.  

Die beiden 34- und 45-Jährigen hatten sich zunächst in der Nähe des Autobahnkreuzes Leverkusen mit ihren Fahrzeugen immer wieder gegenseitig überholt. Der Jüngere bremste gegen 6.00 Uhr seinen Kontrahenten daraufhin auf der Überholspur bis zum Stillstand aus. Dann stieg er aus, bedrohte den Älteren mit einem Schraubenschlüssel und prügelte sich mit ihm. Der Angreifer wurde dabei leicht verletzt.

Ein 27-Jähriger bremste noch rechtzeitig ab. Ein weiterer Autofahrer aber fuhr mit seinem Wagen auf. Sein Fahrzeug musste beschädigt abgeschleppt werden.

15:46 Uhr

Sportwagenfahrer rast mit 180 km/h durch Hamburger Elbtunnel

Rücksichtslos, gefährlich und einfach nur dumm: Ein 32-Jähriger ist mit mehr als 180 Stundenkilometern durch den Hamburger Elbtunnel gerast.

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Im Elbtunnel sind 80 km/h erlaubt, der Raser beschleunigte seinen Sportwagen auf 187.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Videoaufzeichnungen zeigen, dass der Mann mit seinem Audi A8 schon bei Hamburg-Volkspark in einer Baustelle mit rund 110 Stundenkilometern fast doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs war. Wenig später - im Elbtunnel - trat der Mann dann allerdings so richtig aufs Gas und beschleunigte sein 350 PS starkes Auto auf 187 Stundenkilometer. Erlaubt waren 80.

Den Mann erwarten nach Polizeiangaben nun drei Monate Fahrverbot, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein Bußgeld von 1.200 Euro.

15:16 Uhr

Kolumbiens Verteidigungsminister stirbt nach Corona-Infektion

Der kolumbianische Verteidigungsminister Carlos Holmes Trujillo ist im Alter von 69 Jahren nach einer Corona-Infektion gestorben.

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Carlos Holmes Trujillo war seit 2019 Verteidigungsminister Kolumbiens.

(Foto: picture alliance/dpa/Camara de Representantes/colprensa)

Carlos Holmes Trujillo sei nach gesundheitlichen Komplikationen gestorben, während er gegen Covid-19 kämpfte, sagte Kolumbiens Präsident Iván Duque. Kolumbianische Medien hatten von einer Lungenentzündung im Zusammenhang mit Covid-19 berichtet.

Der frühere Außenminister Holmes Trujillo war 2019 zum Verteidigungsminister der Regierung Duque ernannt worden. Zuvor war er unter anderem Bürgermeister der Großstadt Cali, Innenminister und Botschafter bei der Europäischen Union gewesen.

Hier geht's zum Corona-Liveticker.

14:43 Uhr

Braunbär verfolgt Wintersportler auf Piste

Ski-Fahrern in Rumänien fährt auf der Piste ein gehöriger Schreck in die Glieder: Ein ungebetener Gast belagert das Gelände. Ein Braunbär, der schon häufiger in der Region gesichtet wird, lässt sich diesmal kaum abschütteln.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Joahanna Ohlau verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme ihren Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen angenehmen Nachmittag!

14:23 Uhr

Kontakt-Daten in Gefahr - Datenschützer kritisieren Clubhouse-App

Wohl kaum eine App wird gerade so gehypt wie Clubhouse - das hat sie wohl auch in den Fokus von Datenschützern bugsiert, und die haben doch einige Kritikpunkte: Die Vorsitzende der Datenschutzkonferenz von Bund und Ländern, Monika Grethel, hat die Audio-Talk-App kritisiert, insbesondere für den Zugriff von Clubhouse auch auf Daten von Kontaktpersonen der Nutzerinnen und Nutzer ohne deren Einwilligung. "Was mit den Kontakt- und Accountinformationen geschieht, bleibt weitgehend intransparent", kritisierte Grethel zudem in den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Die Möglichkeit der Nutzerinnen und Nutzer, Clubhouse Zugriff auf ihre Kontakte zu gewähren und der App somit Kontaktinformationen von Personen, die selbst nicht Teilnehmende sind, zur Verfügung zu stellen, sei "grundsätzlich kritisch zu sehen", betonte Grethel.

Die Datenschützerin hob hervor, es gehe nicht darum, Nutzerinnen und Nutzern Vorgaben für die private Verwendung einer App oder eines Dienstes zu machen. Wenn es sich aber - wie im Fall von Clubhouse - nicht nur um die eigenen Daten, sondern auch um Daten anderer unbeteiligter Menschen handele, "begegnet ein Upload von Kontaktinformationen Dritter datenschutzrechtlichen Bedenken".

13:52 Uhr

Skiurlaub im Lockdown: Polens Ex-Vizeregierungschefin zeigt sich reumütig

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Polens frühere Vizeregierungschefin Jadwiga Emilewicz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Polen müssen im Lockdown wegen der Corona-Pandemie zu Hause bleiben, aber die drei Söhne der früheren Vizeregierungschefin Jadwiga Emilewicz vergnügen sich im Skiurlaub - klar, dass die Bürger ihrem Ärger Luft machten, als sie Aufnahmen der Familie im Fernsehen sahen. Reumütig zeigt sich Emilewicz und entschuldigt sich für die Teilnahme ihrer Kinder an einem Skitraining. "Was sich ereignet hat, hätte nicht passieren dürfen", sagte die Politikerin dem Portal Interia.pl. Die wütenden Reaktionen von Bürgern, die zu Hause eingesperrt seien, seien berechtigt. Mitte Januar hatte der Fernsehsender TVN24 Aufnahmen veröffentlicht, die die Familie bei einem Skiurlaub in einem südpolnischen Wintersportort zeigten. Auch die frühere Vizeregierungschefin war mit Helm und Skibekleidung zu sehen. Der Fall hatte in Polen für großen Unmut gesorgt. Ähnlich wie in Deutschland sind die Skigebiete derzeit wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Ausnahmen gelten nur für Leistungssportler, die sich auf Wettkämpfe vorbereiten.

In einer ersten Reaktion hatte Emilewicz erklärt, ihre Söhne seien Mitglieder eines Warschauer Skiclubs und als Leistungssportler beim Skiverband PZN registriert. Ein Sprecher des Skiverbandes räumte gegenüber TVN24 jedoch ein, die Lizenzen für die Kinder seien erst nach dem Ende des Skitrainings beantragt und ausgestellt worden. Emilewicz stellte jetzt klar, dass ihre Söhne nach den gültigen Vorschriften als langjährige Mitglieder des Skivereins keine Lizenzen benötigt hätten, um an dem Skikurs teilzunehmen. "Das Problem betrifft nicht das Recht, sondern das gute Benehmen", so die frühere Vizeregierungschefin.

13:26 Uhr

Zimmer gegen Sex - Vermieter muss drei Jahre in Haft

Er habe die Notsituation junger, teils minderjähriger und drogensüchtiger Frauen ausgenutzt und sie zum Sex genötigt - auch mit anderen Männern. Ein Vermieter ist vom Landgericht München I zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Er wurde wegen besonders schwerer Zwangsprostitution, ausbeuterischer Zuhälterei und der Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger verurteilt, wie das Gericht mitteilte.

  • Der 58 Jahre alte Hauptangeklagte hatte die Vorwürfe, er habe von drei jungen Frauen Sex mit ihm oder anderen Männern verlangt, zurückgewiesen. Er habe entgegen der Auffassung der Staatsanwaltschaft keine der Frauen vergewaltigt oder zur Prostitution gedrängt, sagte er zum Prozessauftakt. Er räumte aber ein, dass sie 2019 zum Teil unter seiner Organisation in seiner Wohnung Freier für sexuelle Dienste empfangen hätten.
  • Der ältesten der drei Frauen im Alter von damals 15, 17 und 28 Jahren soll der Mann laut Anklage zuvor ein Zimmer in seiner Wohnung angeboten haben. Die Anklage legte ihm zur Last, er habe es ausgenutzt, dass die Frauen teils in massiven finanziellen und persönlichen Notlagen und drogensüchtig gewesen seien.
  • In München, wo das Wohnen seit Jahren immer teurer wird, komme es immer wieder vor, dass Mietern und vor allem Mieterinnen eine Wohnung nur bei einer sexuellen Gegenleistung angeboten werde, sagte Volker Rastätter, Geschäftsführer des DMB Mietervereins München, als der Prozess im Dezember begann: "Hier nutzen gewissenlose Menschen die extreme Wohnungsnot in München und die Notsituation vieler Wohnungssuchender gnadenlos aus."
12:57 Uhr

Biden-Regierung plant Dollar-Schein mit schwarzer Frau

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Harriet Tubman

(Foto: picture alliance / dpa)

Die neue US-Regierung nimmt Pläne für den ersten Geldschein mit dem Porträt einer afroamerikanischen Frau wieder auf. Das Finanzministerium wolle Harriet Tubman "auf den 20-Dollar-Schein bringen", kündigte die Sprecherin des US-Präsidenten Joe Biden an.

  • Die 1913 gestorbene Aktivistin war der Sklaverei entkommen und später maßgeblich an der Befreiung zahlreicher versklavter Afroamerikaner beteiligt. Auf der aktuellen 20-Dollar-Note ist der frühere Präsident Andrew Jackson abgebildet, der Sklavenhalter war und Gewaltaktionen gegen Afroamerikaner und Ureinwohner befehligte.
  • Der Plan für den neuen Geldschein war noch unter Trumps Vorgänger Barack Obama entstanden. Trump hatte das Vorhaben im Wahlkampf als "reine politische Korrektheit" kritisiert und ausgesetzt.
12:00 Uhr
11:56 Uhr

Hollywood-Star Jim Carrey empört mit Karikatur von Melania Trump

Melania Trump ist bei einem Hollywood-Star ganz sicher unbeliebt: Komiker Jim Carrey macht seinem Ärger über die Ex-Präsidenten-Gattin in einer Karikatur Luft. Sie verlässt das Weiße Haus sicherlich als die wohl unbeliebteste First Lady der US-Geschichte. Dennoch nehmen viele dem Hollywood-Star das ziemlich ungenierte Nachtreten übel.

11:17 Uhr

Schwere Datenschutzverstöße - Dating-App Grindr droht Millionenstrafe

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Grindr war 2009 so was wie der Vorreiter der Dating-Apps.

(Foto: REUTERS)

Die Dating-App Grindr erfreut sich besonders bei homo- und transsexuellen Menschen großer Beliebtheit. Wer dort angemeldet ist, gibt etwas über seine sexuelle Orientierung preis - hochsensible Daten also, die nach der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO) besonders geschützt werden müssen. Doch die App-Betreiber sollen Daten wie den Standort und Profilangaben ihrer Nutzer mit mehreren Drittparteien geteilt haben. Dafür droht Grindr jetzt in Norwegen eine millionenschwere Strafe: umgerechnet knapp zehn Millionen Euro. Das Unternehmen hat nun bis zum 15. Februar Zeit, auf die Einschätzungen der norwegischen Datenaufsicht zu reagieren. Danach wollen die Datenschützer ihren endgültigen Beschluss fassen.

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10:44 Uhr

Razzia - Polizei gelingt erneut Schlag gegen Kinderpornografie

Ein weiterer Erfolg für die Ermittlungsgruppe der Polizei in Nordrhein-Westfalen gegen Kinderpornografie und sexueller Gewalt gegen Kinder: Polizei und Staatsanwaltschaft sind mit einer bundesweiten Razzia gegen 65 Verdächtige vorgegangen, die kinderpornografische Inhalte besessen und verbreitet haben sollen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Köln mit. Die Verfahren haben sich demnach aus den Ermittlungen rund um den Kindesmissbrauchs-Komplex Bergisch Gladbach ergeben. Laut Mitteilung waren auch Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei im Einsatz. Es handelt sich um den zweiten bundesweiten Großeinsatz der Ermittlungsgruppe im Fall Bergisch Gladbach. Vergangenen September hatte die Polizei in zwölf Bundesländern mit rund 1000 Einsatzkräften 60 Anschriften von rund 50 Beschuldigten durchsucht. Die aktuellen Einsatzmaßnahmen laufen zurzeit noch. "Eine erste Sichtung und Bewertung sichergestellter Beweismittel in den am Einsatz beteiligten Polizeibehörden ist bereits angelaufen", teilten die Ermittler mit. Sie wollten heute Nachmittag um 14 Uhr in einer Pressekonferenz Details nennen.

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10:10 Uhr

Handy, Auto, Schmuck - Berliner Polizist geht auf Raubzug in Bayern

Dieses Ermittlungsergebnis war für die Polizei in Bayern wohl mehr als überraschend: Einer aus ihren eigenen Reihen ist für eine ganze Serie an Raubüberfällen, einen Einbruch und weitere Straftaten verantwortlich. Der 30 Jahre alte Polizist aus Berlin soll zusammen mit einem gleichaltrigen Komplizen mit Gewalt einer Frau ein Handy gestohlen, danach ein Auto im Wert von 18.000 Euro entwendet und schließlich bei einem Einbruch in einem Juweliergeschäft Schmuck im Wert von mehr als 100.000 Euro erbeutet haben. Das teilten das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bamberg mit.

  • Bei dem Einbruch im Juweliergeschäft fuhren die Männer mit dem gestohlenen Fahrzeug ins Schaufenster, aber nutzten zur Flucht ein anderes Auto, auf dem sich ein mobiles Blaulicht befand.
  • Auch wenn die beiden Männer nach Angaben der Ermittler sehr konspirativ vorgegangen seien, gelang es Cyberspezialisten der Polizei, die Verdächtigen zu identifizieren. Dabei fanden sie ebenfalls heraus, dass der Polizist in Berlin das geraubte Handy verkaufen wollte und schalteten ihre Hauptstadt-Kollegen ein, die den als Haupttäter geltenden Polizisten beim Verkauf beobachten und auf frischer Tat festnehmen konnten.
  • Dem Polizisten und seinem aus Norddeutschland stammenden Komplizen seien noch weitere Straftaten in Ober- und Unterfranken nachgewiesen worden. Beide Männer kamen in Untersuchungshaft. Neben einer Haftstrafe drohen dem Polizisten auch dienstrechtliche Konsequenzen.
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09:51 Uhr

Hillary Clinton arbeitet an TV-Serie über kurdische Kämpferinnen

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Steigen ins Filmbusiness ein: Hillary Clinton und ihre Tochter Chelsea. (Archivbild aus 2016)

(Foto: picture alliance / dpa)

Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton will unter die Filmemacher gehen: Die 73-Jährige und ihre Tochter Chelsea haben mit ihrer Produktionsfirma eine Serie über kurdische Kämpferinnen ins Auge gefasst. Wie das US-Fachmagazin "The Hollywood Reporter" berichtet, soll eine TV-Serie nach dem Buch "The Daughters of Kobani" der Autorin Gayle Tzemach Lemmon entstehen. "'Die Töchter von Kobani' ist ein außergewöhnlicher Bericht über mutige, trotzige Frauen, die für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung kämpfen", wird Hillary Clinton in dem Bericht zitiert.

Sie hätten die Produktionsfirma Hidden Light Ende 2020 "ins Leben gerufen, um Helden zu feiern - besungene und nicht besungene gleichermaßen - deren Mut zu oft übersehen wird. Und wir könnten nicht begeisterter sein, diese inspirierende Geschichte den Zuschauern auf der ganzen Welt nahezubringen", so Clinton weiter. Das Buch basiert auf Interviews und Reportagen über kurdische Kämpferinnen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Nordsyrien.

09:29 Uhr

Philippinen: Wegen Vergewaltigung angezeigter Priester erschossen

Auf den Philippinen haben Unbekannte einen Priester erschossen, der im vergangenen Jahr ein Mädchen vergewaltigt haben soll. Ein Polizist habe den 42-Jährigen in der Nähe eines Klosters in Malaybalay City etwa 800 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila gefunden und ins Krankenhaus gebracht. Dort sei der Tod des Geistlichen festgestellt worden, teilte die Polizei mit. Zeugen gaben an, sie hätten fünf Schüsse gehört. Die Ermittler erklärten, es werde untersucht, ob es eine Verbindung zwischen dem Anschlag und einer Anzeige gegen den Priester wegen der Vergewaltigung eines Mädchens aus seiner Gemeinde gibt.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:31 Uhr

Limit von 10.000 Euro? EU erwägt Obergrenze für Bargeldzahlungen

Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Eine in der EU wohl langsam einmalige "Beziehung" - die Deutschen und ihr geliebtes Bargeld.

(Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Die EU-Kommission lotet in Gesprächen mit Vertretern der Mitgliedstaaten die Einführung einer Obergrenze für Barzahlungen aus. In einem Diskussionspapier ist ein Limit von 10.000 Euro als mögliche effektive Maßnahme gegen Geldwäsche aufgeführt. Die Kommission verweist vor allem darauf, dass es in den meisten EU-Staaten bereits derartige Vorschriften gibt. "Dank seiner Anonymität und mangelnden Rückverfolgbarkeit erleichtert Bargeld illegale Geldwäsche", heißt es in dem Papier.

  • Die Mitgliedstaaten gingen mit diesem Risiko jedoch sehr unterschiedlich um. Demnach haben 18 der 27 Mitgliedstaaten auf nationaler Ebene Obergrenzen zwischen 500 und 15.000 Euro für Barzahlungen eingeführt oder sind im Begriff, dies zu tun. Im Schnitt liegen diese Limits bei 4700 Euro.
  • "Unterschiedliche nationale Beschränkungen führen zu Wettbewerbsverzerrungen auf dem Binnenmarkt", erklärte die Kommission. Händler in Ländern mit Bargeldobergrenzen hätten gegenüber Konkurrenten in Nachbarländern, wo es keine Beschränkungen gebe, das Nachsehen. Ein Risiko sei darüber hinaus das "Forum-Shopping" durch Kriminelle, die ihre Geschäfte dort abwickeln, wo die Regeln lockerer sind.
  • Die Kommission stellte das Dokument, das ausdrücklich als Diskussionsgrundlage und nicht als Positionspapier ausgewiesen ist, nach AFP-Informationen am Freitag der Expertengruppe der EU-Länder für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vor. Der Weg bis zu einem konkreten Gesetzesvorschlag und dessen Umsetzung ist also noch weit.

08:16 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

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Dieses Mal nur ein virtuelles Treffen zwischen Kanzlerin Merkel und WEF-Gründer Klaus Schwab.

(Foto: picture alliance/dpa)

Hoffentlich sind Sie angesichts von Schnee und Glatteis heile bei der Arbeit angekommen - oder noch besser: Sie können auch im Homeoffice arbeiten und mussten deshalb noch gar nicht auf die Straße. Vieles läuft wegen der Corona-Pandemie gerade virtuell - auch ein paar Termine heute. Hier gebe ich Ihnen einen kleinen Überblick der Themen des Tages:

  • Kanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen werden am Dienstag beim Online-Treffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) sprechen.
  • Nach der Verlesung der Anklage gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump im Senat steht an diesem Dienstag die Vereidigung des Vorsitzenden des Impeachment-Verfahrens an, der wiederum den 100 Senatorinnen und Senatoren den Eid abnimmt. Trump wird für den Angriff seiner Anhänger auf das US-Kapitol am 6. Januar mitverantwortlich gemacht.
  • Inmitten der Corona-Krise stellt der Internationale Währungsfonds (IWF) heute Nachmittag eine neue Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft vor.
  • Während Modegeschäfte und Schmuckhändler in den deutschen Innenstädten 2020 massiv unter der Corona-Krise gelitten haben, gehörte der Onlinehandel zu den Gewinnern der Pandemie. Wie groß die Zuwächse der Online-Shops ausfielen und welche Branchen besonders profitierten, darüber will der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) berichten.
  • Die Ausstellung "Shared History" zeigt ab heute über 1700 Jahre jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum. Bei der Eröffnung sprechen Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster.

Dann wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Dienstag! Über die Pandemie bleiben Sie im Corona-Ticker auf dem Laufenden, alles zum Sport gibt es wie immer im Sport-Tag. Sie erreichen mich wie gewohnt für Lob, Kritik und Hinweise am besten per Mail: johanna.ohlau[at]nachrichtenmanufaktur.de.

07:54 Uhr

Hohe Kosten wegen Corona - Kanzleramtschef will Schuldenbremse länger aussetzen

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Kanzleramtschef Helge Braun.

(Foto: NDR/Wolfgang Borrs)

Für die Maßnahmen und Finanzhilfen im Zuge der Corona-Pandemie muss der Bund tief in die Tasche greifen - und Schulden machen. Kanzleramtschef Helge Braun will deshalb die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse für die kommenden Jahre aussetzen und fordert eine entsprechende Grundgesetzänderung. "Die Schuldenbremse ist in den kommenden Jahren auch bei ansonsten strenger Ausgabendisziplin nicht einzuhalten", schreibt der CDU-Politiker in einem Gastbeitrag im "Handelsblatt". "Deshalb ist es sinnvoll, eine Erholungsstrategie für die Wirtschaft in Deutschland mit einer Grundgesetzänderung zu verbinden, die begrenzt für die kommenden Jahre einen verlässlichen degressiven Korridor für die Neuverschuldung vorsieht und ein klares Datum für die Rückkehr zur Einhaltung der Schuldenregel vorschreibt."

Bisher hat die Union Forderungen etwa aus SPD und von den Grünen zurückgewiesen, an der Schuldenbremse zu rütteln. CDU- und CSU-Politiker hatten eine Rückkehr zur Schuldenbremse oder sogar zu einem ausgeglichenen Haushalt schon 2022 gefordert.

07:36 Uhr

Preise für Obst, Gemüse und Fleisch seit 2010 um knapp ein Viertel gestiegen

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Die Preise für Obst und Gemüse sind kräftig gestiegen.

(Foto: picture alliance / Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa)

Die Deutschen mussten im vergangenen Jahr deutlich mehr für Lebensmittel ausgeben als in den Vorjahren. Vor allem die Preise für Obst und Fleisch stiegen zwischen 2010 und 2020 massiv, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann hervorgeht, aus der das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zitiert. Die Preise für Obst lagen im vergangenen Jahr demnach um 39,5 Prozent höher als 2010, bei Fleischwaren betrug der Anstieg 28,7 Prozent. Insgesamt lagen die Preise im vergangenen Jahr um 24 Prozent über jenen aus dem Jahr 2010. Im Vergleich zum Jahr 2015 betrug der Anstieg 9,8 Prozent.

  • Bei der Interpretation der Statistik sei außerdem zu berücksichtigen, dass sich die Corona-bedingte Mehrwertsteuersenkung im zweiten Halbjahr 2020 preisdämpfend ausgewirkt habe, heißt es in der Antwort der Bundesregierung.
  • Zimmermann kritisierte, dass eine ausgewogene gesunde Ernährung angesichts der steigenden Preise für viele "immer schwieriger" sei. Die Corona-Pandemie habe die Einkommenssituation von Millionen Menschen deutlich verschlechtert, insbesondere von denjenigen, deren Einkommen schon vorher gering gewesen sei, sagte sie dem RND. Sie warnte vor einer "sozialen Katastrophe", sollte es keine bessere Unterstützung für Menschen mit geringen Einkommen geben.
Mehr dazu lesen Sie hier.
07:04 Uhr

Auch heute Schneefall und Glättegefahr in vielen Regionen

Es bleibt auch am heutigen Dienstag winterlich mit Schneefall in den meisten Regionen. Vor allem über der Mitte und im Süden bringen dicke Wolken Schnee- und Graupelschauer, in tiefen Lagen auch Schneeregenschauer. Es herrscht also Glättegefahr auf den Straßen. Im Tagesverlauf verlagert sich der Schneefall in Richtung Südosten. Freundliche Abschnitte gibt es am ehesten Richtung Nordwesten und Südwesten. Die Höchstwerte liegen bei 0 Grad im Südosten und bis 6 Grad Richtung Nordsee. Im höheren Bergland bleibt es bei Dauerfrost. Vor allem im Süden weht in Böen teils frischer bis starker westlicher Wind.

06:43 Uhr

Mit Mehl und Fallen - Schlangensuche in Kindergarten geht weiter

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Um was für eine Schlange es sich bei dem tierischen Untermieter eines Bochumer Kindergartens handelt, ist noch unklar.

(Foto: imago images / imagebroker)

Das wird wohl definitiv ein Kindergartentag sein, an den sich die Kleinen noch lange danach erinnern werden können: In einem Kindergarten in Bochum wird eine Schlange vermutet, nachdem eine Erzieherin im Keller eine alte Schlangenhaut entdeckt hatte. Das Gebäude ist deshalb gestern vorsorglich geräumt worden. Doch von dem Reptil fehlt jede Spur, Feuerwehrleute suchten vergeblich nach der Schlange. In den Räumen und Fluren ist Mehl verstreut worden, um mögliche Bewegungen des Tiers sichtbar zu machen. Zudem sind gestern mehrere Schlangenfallen angebracht worden. Deshalb wird mit Spannung die erneute Kontrolle der Räume am Morgen erwartet. Unklar war bislang, ob die Kinder dort wieder betreut werden können. Laut Schätzung von Experten könnte die giftige oder auch ungiftige Schlange zwischen 1,3 und 1,5 Metern lang sein.

06:25 Uhr

"First Dogs" ziehen ins Weiße Haus ein

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Schäferhund "Major" bei seiner Ankunft im Weißen Haus.

(Foto: picture alliance/dpa/Official White House)

Die neue Präsidentenfamilie im Weißen Haus ist jetzt komplett: Kurz nach dem neuen US-Präsidenten Joe Biden und seiner Frau Jill sind gestern die Hunde des Ehepaares, Champ und Major, ins Weiße Haus eingezogen. Offenbar ohne Probleme der Eingewöhnung tollten die Deutschen Schäferhunde direkt auf dem Rasen ihres neuen Wohnortes herum, wie vom Weißen Haus veröffentlichte Bilder zeigten. Seit dem Ende der Präsidentschaft von Barack Obama haben im Weißen Haus keine "First Dogs" mehr gelebt.

  • Champ ist seit 2008 bei Biden und seiner Frau Jill. Den Schäferhund Major holten die Bidens 2018 aus dem Tierheim. Er ist nach Angaben von Bidens Team der erste Tierheimhund im Weißen Haus.
  • Die beiden Vierbeiner sind seit vier Jahren die ersten Haustiere im Weißen Haus. Während der frühere Präsident Obama sich den Portugiesischen Wasserhund Bo hielt und sein Vorgänger George W. Bush einen Schottischen Terrier mit dem Namen Barney besaß, brach Donald Trump mit dieser tierischen Tradition. Er war der erste US-Präsident seit mehr als einem Jahrhundert ohne Hund.
  • Der ehemalige Präsident gilt als penibler Hygienefanatiker: "Wie würde das aussehen, wenn ich mit einem Hund über den Rasen des Weißen Hauses spazieren würde", fragte Trump eine Grimasse ziehend in einer Videoaufnahme. Die nutzte Biden auch für einen Wahlkampfspot, in dem es weiter heißt: "Wähle deinen Menschen mit Bedacht."
06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht