Montag, 02. August 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:27 Uhr

Das war Montag, der 2. August 2021

Zweieinhalb Wochen nach der Flutkatastrophe besucht Armin Laschet das Hochwassergebiet. In Swisttal bei Bonn gelingt es dem Kanzlerkandidaten der Union allerdings nicht, sich als erfolgreicher Krisenmanager zu präsentieren. Ganz im Gegenteil.

Was war heute sonst wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:07 Uhr

Auto explodiert bei Köln - zwei Verletzte

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Warum das Auto explodierte, ist noch unklar.

(Foto: picture alliance/dpa/TNN)

In Hürth bei Köln ist aus unbekannten Gründen ein Auto explodiert. Zwei Menschen wurden dabei verletzt, einer davon schwer.

Ein zweiter Wagen wurde durch die Explosion in Mitleidenschaft gezogen. Zu den Details des Vorfalls in der Stadt im Rhein-Erft-Kreis und zur Ursache der Explosion konnte die Polizei noch nichts sagen. Die schwer verletzte Person sei im Krankenhaus. Auch die leichter verletzte Person habe medizinisch behandelt werden müssen, erläuterte ein Polizeisprecher.

21:45 Uhr

Ex-Richter besaß Tausende Kinderpornos - Geldstrafe

Ein ehemaliger Richter am Augsburger Landgericht ist wegen des Besitzes von Kinderpornografie zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der 59-Jährige habe einen Teil der mehr als 4000 Dateien mit Missbrauchsabbildungen aus Strafakten beschafft, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Goger von der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg.

Auslöser der Ermittlungen gegen den Ex-Richter waren Hinweise aus dem Ausland, dass der Mann im Jahr 2019 auf einer Darknet-Plattform für kinderpornografisches Material angemeldet war. Bei einer Durchsuchung im Juni 2020 stellten die Ermittler dann umfangreiches Beweismaterial sicher. Zum Zeitpunkt der Verurteilung Anfang Juli war der 59-Jährige nicht mehr als Richter tätig.

21:03 Uhr

Kathy Griffin hat Lungenkrebs - "obwohl ich nie geraucht habe"

Die US-amerikanische Komikerin Kathy Griffin hat Lungenkrebs. Das teilte die 60-Jährige via Instagram mit. Sie müsse sich jetzt einer Operation unterziehen, bei der der linke Lungenflügel entfernt wird.

"Ja, ich habe Lungenkrebs, obwohl ich nie geraucht habe", schreibt Griffin in ihrem Post. Die Ärzte seien sehr optimistisch, da es sich um Krebs im ersten Stadium handeln würde und dieser sich nur auf die linke Seite der Lunge beschränke.

"Hoffentlich danach keine Chemo oder Bestrahlung und meine Atemfunktion sollte normal sein", so die Komikerin weiter. Wenn alles gut läuft, werde sie in einem Monat oder sogar weniger wieder "voll einsatzbereit" sein. Es werde sicherlich "alles gut" werden, so Griffin optimistisch.

 

20:20 Uhr

Belarussischer Oppositionsaktivist in Kiew vermisst

Der Chef einer belarussischen Exil-Gruppe in der Ukraine wird seit den Morgenstunden in Kiew vermisst. Vitali Schischow sei von einem morgendlichen Dauerlauf nicht zurückgekehrt, teilte die Polizei in der ukrainischen Hauptstadt mit. "Wir werden weiter ermitteln, bis wir Informationen haben, was mit ihm passiert ist." Schischow leitet die Organisation "Belarussisches Haus in der Ukraine". Die Gruppe kümmert sich um Unterbringung, Aufenthaltsgenehmigungen und Arbeitsplätze für aus Belarus geflohene Gegner von Diktator Alexander Lukaschenko.

 

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:29 Uhr

Dutzende Menschen verbrennen bei Verkehrsunfall im Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo sind 33 Menschen bei dem Zusammenstoß eines Lkw mit einem Bus ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich im Osten des Landes auf einer der Hauptverbindungsstraßen mit der Hauptstadt Kinshasa, wie die Polizei mitteilte. Der Lkw war mit Treibstoff beladen gewesen. Durch die Kollision sei ein "großes Feuer" ausgebrochen, teilte ein Polizeivertreter der Provinz Kwango mit.

18:50 Uhr

Fast sechs Monate nach Unfall: Ashley Judd kann wieder laufen

Rund ein halbes Jahr nach einem Unfall kann US-Schauspielerin Ashley Judd wieder laufen. "Heute - fünf Monate und drei Wochen nach dem Unfall im kongolesischen Regenwald - bin ich wieder gelaufen - und wie", schrieb Judd bei Instagram. Dazu veröffentlichte sie kurze Videos, wie sie nach eigenen Angaben auf einer Lichtung in den Schweizer Bergen läuft. "Mein Bein und mein Fuß haben wunderbar funktioniert." 

Anfang des Jahres war Judd, die mit Filmen wie "Doppelmord" berühmt wurde, bei einem Besuch in der Demokratischen Republik Kongo über einen am Boden liegenden Baum gestolpert. Sie wurde nach Südafrika gebracht und dort operiert.

18:41 Uhr

Todesfall nach Corona-Demo: 48-Jähriger starb an Herzinfarkt

Ein 48-jähriger Mann, der nach einer vorläufigen Festnahme bei einer "Querdenker"-Demonstrationen am Sonntag in Berlin gestorben war, hatte einen Herzinfarkt erlitten. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mit. Die Obduktion im Institut für Rechtsmedizin der Charité habe als vorläufiges Ergebnis einen Herzinfarkt als Todesursache ergeben. "Hinweise auf todesursächliche äußere Gewalteinwirkung im Rahmen der Festnahme liegen nicht vor." Die Ermittlungen zur Todesursache seien aber noch nicht abgeschlossen.

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18:03 Uhr

Mann filmt Elfjährige in Umkleidekabine - Kamera in Schuh versteckt

In Wolfsburg hat ein 32-jähriger Mann in einem Schwimmbad ein elfjähriges Mädchen in der Umkleidekabine gefilmt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei bemerkte das Mädchen einen fremden Schuh in ihrer Kabine und sagte dies ihrer Mutter. Die sah sich den Schuh näher an und entdeckte ein Handy darin, mit dem offensichtlich gefilmt wurde. Als sie danach greifen wollte, wurde der Schuh plötzlich aus der Nebenkabine weggezogen. Der Frau gelang es, den Mann zu stellen. Sie rief die Polizei, Beamte sicherten das Handy und brachten eine Strafanzeige auf den Weg.

17:22 Uhr

Mann stirbt in Polizeigewahrsam in Bremen

In Bremen ist am Sonntag ein 35-jähriger Mann in Polizeigewahrsam gestorben. Er wurde zusammen mit zwei anderen Männern festgenommen, als er einen Zigarettenautomat aufbrechen wollte, wie die Polizei mitteilte. Zwei von ihnen hätten offensichtlich unter Drogeneinfluss gestanden und seien in eine Klinik gebracht worden, der 35-Jährige habe aber keine Ausfallerscheinungen gezeigt und sei im Präsidium geblieben.

Als er am Sonntagabend zu einem Haftrichter gebracht werden sollte, wurde der Mann leblos in der Zelle gefunden. Erste Hilfe und Reanimation seien erfolglos geblieben, teilte die Polizei weiter mit. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen der Todesursache.

16:42 Uhr

Im Schatten schlecht zu sehen - Lkw überfährt Radfahrer

Tragischer Unfall in Niedersachen: Ein 47-jähriger Radfahrer ist auf einer Landstraße bei Bassum im Kreis Diepholz von einem Lastwagen umgefahren und tödlich verletzt worden. Der Mann fuhr nach Polizeiangaben auf der Landstraße L776 und war im Schatten von Straßenbäumen schlecht zu sehen. Der 59-jährige Fahrer des Lkws versuchte noch eine Vollbremsung, ein Ausweichen war wegen Gegenverkehrs nicht möglich. Der Sattelzug schleuderte den Radfahrer in den Straßengraben. Trotz schneller Rettungsversuche starb der Mann noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. Einen Radweg gab es entlang der Landstraße nicht, wie die Polizei mitteilte.

16:06 Uhr

Autofahrer fährt absichtlich auf Menschengruppe zu

Ein Autofahrer hat im nordhessischen Eschwege zwei geparkte Autos gerammt und ist anschließend auf eine Gruppe von Fußgängern zugefahren. Ein 27 Jahre alter Mann wurde leicht angefahren, blieb aber unverletzt. Die übrigen sprangen in letzter Sekunde zur Seite und kamen mit dem Schrecken davon. Die Polizei nahm den 26-Jährigen fest und leitete unter anderem ein Verfahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts ein. Die Ermittler gehen davon aus, dass er in der Nacht zum Sonntag absichtlich auf die Fußgänger zufuhr.

Vorangegangen war der Attacke ein Streit des Mannes mit seiner Lebensgefährtin. Dabei bedrohte er unter anderem Gäste der Frau mit einem Teleskopschlagstock. Anschließend setzte er sich in sein Auto und fuhr gegen die beiden abgestellten Wagen. Bei seiner Festnahme wehrte sich der 26-Jährige erheblich. Zwei Beamte wurden leicht verletzt. Das Auto des Mannes wurde sichergestellt.

15:28 Uhr

Mysteriöser Kornkreis taucht in Bayern auf

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So sieht er aus, der neue Kornkreis in Oberbayern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Waren da Außerirdische am Werk? Oder ist in Bayern seit Jahren ein Bauer-Banksy unterwegs? In einem Weizenfeld bei Gauting im Landkreis Starnberg ist wieder ein Kornkreis aufgetaucht. Im Feld sind Weizenähren in die Form von drei Kreisen niedergedrückt worden. Wer oder was hinter dem Gebilde steht, blieb erst einmal unklar.

Immer wieder tauchen in Bayern Kornkreise auf. Im vergangenen Jahr beispielsweise im rund 30 Kilometer entfernten Pähl am Ammersee. Auf dem Feld war auch schon 2007 ein Kornkreis entdeckt worden. Und 2014 tauchte dann ein Muster auf einem Feld im benachbarten Raisting auf.

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14:58 Uhr

Neunjähriger fährt mit Auto zum Spielplatz und baut Unfall

Zu Fuß zum Spielplatz gehen? Uncool, dachte sich ein Neunjähriger in Frankfurt - und klaute das Auto seines Vaters. Die Fahrt endete nach etwa 50 Metern, als der Junge mit dem Wagen in ein parkendes Fahrzeug krachte, wie die Polizei mitteilte. Auch der vier Jahre jüngere Bruder des Jungen saß im Auto. Wie die Kinder an den Schlüssel für das Fahrzeug mit Automatikgetriebe kamen, muss laut Polizei noch ermittelt werden.

Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Brüder wurden wieder in die Obhut des Vaters übergeben. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Janis Peitsch hat den ersten Tag nach dem Urlaub gut überstanden und verabschiedet sich nun in den wohlverdienten Feierabend. Ab sofort und bis zum späten Abend begleite ich sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou und ich wünsche Ihnen einen schönen, entspannten Nachmittag!

14:02 Uhr

Sex mit Anruferinnen: Telefonseelsorge räumt "sehr wenige Fälle" ein

Freiwillige Berater einer britischen Telefonseelsorge haben ihre Position zu Sex-Treffen mit Anruferinnen ausgenutzt. Die Organisation Samaritans, für die etwa 20.000 Freiwillige jedes Jahr rund fünf Millionen Anrufe annehmen, räumte "eine sehr kleine Zahl von Sicherheitsvorfällen" ein.

Die Zeitung "Daily Telegraph" berichtete von 44 solcher "Sicherheitsvorfälle" seit 2017. Dabei habe es sich zumeist um "mittelalte" Männer gehandelt, die Nöte von Anruferinnen missbraucht hätten. Viele Vorfälle seien erst durch Dritte bekannt geworden.

Samaritans teilte dem "Telegraph" mit, alle Anschuldigungen seien der Prüfbehörde Charity Commission gemeldet worden. Samaritans will nun erstmals Anrufe mithören lassen - Kritiker dieser Regeländerung fürchten dadurch aber Vertrauensverluste.

13:28 Uhr

Queen plaudert unerkannt mit Touristengruppe

Für jemanden wie Queen Elizabeth II. können es die kleinen Dinge im Leben sein, die Seltenheitswert besitzen. Etwa ein unbedarfter Plausch, ganz ohne royale Berührungsängste der Gesprächspartner. Eine besonders charmante Geschichte hat nun einer der Angestellten der Monarchin gegenüber der britischen Tageszeitung "The Times" ausgeplaudert.

Demnach befand sich die 95-Jährige auf einem Spaziergang rund um ihre Urlaubsresidenz auf Schloss Balmoral in Schottland, als sie von einer Gruppe US-Touristen angesprochen wurde. Und die hatte offenbar keinen Schimmer davon, dass gerade die Queen persönlich vor ihnen steht.

Statt die unwissenden Touristen aufzuklären, genoss die Queen offenbar den unerwarteten Inkognito-Smalltalk. Auf die Frage, ob sie denn in der Gegend lebe, habe sie demnach geantwortet, ganz in der Nähe ein Haus zu besitzen. Als man dann noch von ihr wissen wollte, ob sie jemals die Queen getroffen habe, bewies die 95-Jährige ihre Schlagfertigkeit, wie "The Sun" zitiert: "Nein, aber dieser Polizeibeamte hat sie schonmal getroffen", soll Elizabeth II. daraufhin gesagt und auf ihre Begleitung gezeigt haben.

Die Touristengruppe sei nach dem Gespräch mit der freundlichen älteren Dame schließlich nichtsahnend von dannen gezogen.

12:44 Uhr

Fünf Schwerverletzte nach Autorennen auf A46

Bei einem mutmaßlichen illegalen Autorennen auf der Autobahn 46 in Nordrhein-Westfalen sind fünf Menschen schwer verletzt worden. Ein 28-Jähriger aus Iserlohn verlor am frühen Sonntagmorgen in der Auffahrt des Autobahnkreuzes Hagen beim Rennen mit einem anderen Auto die Kontrolle über seinen Wagen, wie die Polizei heute mitteilte. Dabei sei er mit hohem Tempo durch die Mittelleitplanke auf die Hauptfahrbahn geschleudert worden.

Der 27-jährige Fahrer des zweiten Fahrzeugs flüchtete zunächst vom Unfallort, kehrte wenig später aber zurück. Die fünf Schwerverletzten, die alle gemeinsam im Unfallauto saßen, sind zwischen 16 und 28 Jahren alt.

Ein Arzt sowie eine Streife der Autobahnpolizei kamen zufällig an der Unfallstelle vorbei und leisteten Hilfe. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die A46 war für mehrere Stunden gesperrt.

12:18 Uhr

Bundesregierung startet eigene Suchmaschine

Die Bundesregierung will ihre Informationen im Internet künftig besser auffindbar machen. Dazu startete heute die Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär das "Netzwerk für digitale Aufklärung", das einen ressortübergreifenden Zugang zu verlässlichen Informationen zu Digitalthemen geben soll. Mit dem Projekt will die Bundesregierung auch auf Ängste und Vorbehalte vor neuen Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) oder 5G-Mobilfunk eingehen.

Das Konzept der Suchmaschine stammt von der Digitalstaatsministerin selbst. Zum Auftakt sind das Bundespresseamt, das Bundesarbeitsministerium, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das Auswärtige Amt sowie die Bundeszentrale für politische Bildung mit ihren Informationsangeboten an die Suchmaschine angebunden. In einer zweiten Phase sollen auch die anderen Ministerien folgen.

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12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:47 Uhr

Gardasee-Unfall - Verdächtiger nun unter Hausarrest

Bei einem Unfall auf dem Gardasee kommt Mitte Juni ein junges italienisches Paar ums Leben. Die Polizei verdächtigt einen deutschen Touristen. Er soll das Boot der Opfer gerammt und mit seinem Begleiter keine Hilfe geleistet haben.

Nun ist der Mann aus dem Gefängnis in der Stadt Brescia entlassen worden. Das bestätigte das Büro seines Anwalts. Demnach ist der 52-Jährige nun an einem geheimen Ort in Italien untergebracht. Er könne nicht nach Deutschland zurückkehren. Die Unterkunft wird von der Polizei bewacht.

Der Zeitung "La Repubblica" zufolge hatte der Ermittlungsrichter die Haft in Hausarrest umgewandelt, denn es habe keine Gefahr mehr bestanden, dass der Münchener die Tat wiederholen werde.

10:23 Uhr

Gericht: Mediziner darf sich nicht "Facharzt für Raumfahrtmedizin" nennen

Ein Mediziner aus Rheinland-Pfalz hat sich als Facharzt für Akupunktur, Hypnose, Sexualmedizin und Raumfahrttechnik ausgegeben und per E-Mail für entsprechende Behandlungen geworben.

Doch das ist unzulässig, erklärte nun das Landgericht Koblenz. Der Arzt dürfe keine Fernbehandlung bewerben und sich nicht als Facharzt für nicht anerkannte Gebiete bezeichnen.

Eine Facharztbezeichnung setze "den erfolgreichen Abschluss einer Weiterbildung in einer zugelassenen Weiterbildungsstätte sowie Anerkennung durch die jeweils zuständige Bezirksärztekammer" voraus, erklärte das Gericht. Die strittigen Bezeichnungen gehörten aber nicht zu den anerkennungsfähigen Gebieten.

Zudem sei Werbung für eine Fernbehandlung nicht erlaubt, es sei denn, dass ein persönlicher Kontakt "nach allgemein anerkannten fachlichen Standards" nicht notwendig sei.

09:50 Uhr

Wer bekommt Wasser, wenn es knapp wird?

In den USA befinden sich knapp 90 Prozent der westlichen Bundesstaaten in einer Dürreperiode. Viele Regionen sind so trocken, dass die Menschen anfangen, um das verbliebene Wasser zu streiten. Eine Entwicklung, die auch in Deutschland droht. "Kritisch wird's vermutlich zuerst im Nordosten von Deutschland", sagt Jörg Rechenberg vom Bundesumweltamt. Eine nationale Wasserstrategie soll das verhindern. In der neuen Folge des "Wieder was gelernt"-Podcasts erfahren Sie, wie diese aussehen soll.

"Wieder was gelernt"-Podcast

"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Bekommt die Deutsche Bank ihr Geld von Donald Trump zurück? Warum bezahlen manche Berufspiloten Geld für ihren Job? Warum ziehen Piraten von Ost- nach Westafrika? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, bei Audio Now, Apple Podcasts und Spotify. "Wieder was gelernt" ist auch bei Amazon Music und Google Podcasts verfügbar. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

09:20 Uhr

Fallschirmsprunglehrer rettet Tandemspringer das Leben und stirbt

Ein Fallschirmsprunglehrer ist in Australien bei einem Tandemsprung gestorben und hat dabei seinem Schüler wohl das Leben gerettet. Das dramatische Unglück ereignete sich in Torquay im Bundesstaat Victoria: Nach dem Sprung aus dem Flugzeug hätten sich weder der Hauptschirm noch der Ersatzschirm richtig geöffnet, berichten australische Medien.

Beim Aufprall habe der erfahrene Tandemmaster Arron Toepfer dann selbst die ganze Wucht abbekommen, wodurch der etwa 50 Jahre alte Passagier geschützt worden sei, berichtete die Zeitung "The Australian". Den Angaben zufolge soll er sich selbst so positioniert haben, dass der Aufprall für den Schüler gedämpft wurde. Der 35-Jährige starb noch am Unfallort. Der Passagier wurde mit Knochenbrüchen, einer ausgerenkten Hüfte und Blutungen an der Milz und an einer Niere im Krankenhaus behandelt.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:44 Uhr

Hamas-Führer Haniyeh wiedergewählt

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(Foto: picture alliance / AA)

Im Gazastreifen ist Hamas-Führer Ismail Haniyeh bei der Wahl als Chef der radikalislamischen Palästinenser-Organisation bestätigt worden. Er sei ohne Gegenkandidaten wiedergewählt worden, erklärte die Hamas. Zehntausende Mitglieder hätten an der Abstimmung teilgenommen.

Haniyeh ist seit 2017 Anführer des politischen Flügels der Hamas. Er lebt im Exil in der Türkei und in Katar. Zuletzt war er an den Gesprächen für eine Stärkung der Waffenruhe mit Israel beteiligt, die mithilfe von Kairo nach dem elftägigen Gewaltausbruch im Mai verhandelt worden war. Die Hamas gilt in der EU und den USA als terroristische Vereinigung.

08:31 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

frisch und erholt melde ich mich aus dem Sommerurlaub zurück. Obwohl das Wetter in den vergangenen zwei Wochen nicht immer mitspielte, war die Zeit auf Balkonien für Geist und Körper eine Wohltat. Bevor ich nun zu sehr in Erinnerungen schwelge - hier die Themen des Tages:

  • Die Gesundheitsminister der Länder beraten in einer Videoschalte unter anderem über Impfangebote für Jugendliche.
  • In Sachsen-Anhalt starten CDU, SPD und FDP in die dritte und voraussichtlich letzte Woche der Koalitionsverhandlungen.
  • Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer verabschiedet im Marinestützpunkt in Wilhelmshaven die Fregatte "Bayern". Das Schiff wird etwa ein halbes Jahr lang im Seegebiet zwischen dem Horn von Afrika, Australien und Japan unterwegs sein.

Bis zum Nachmittag versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen, Anregungen und Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de.

Los geht's!

08:08 Uhr

US-Schauspieler Jay Pickett stirbt bei Dreharbeiten

In den 80er und 90er Jahren wurde Jay Pickett durch US-Serien wie "Port Charles" und "General Hospital" berühmt. Nun ist der Schauspieler am Freitag bei Dreharbeiten für einen neuen Film gestorben.

"Viele von euch haben bereits von der Tragödie gehört, die sich vor zwei Tagen ereignet hat. Jay Pickett, unser Hauptdarsteller, Autor, Produzent und Schöpfer dieses Films, starb, als wir am Set waren, um eine Szene zu drehen", schrieb Travis Mills, Co-Produzent des Films "Treasure Valley" auf Facebook. Offenbar starb der 60-Jährige an einem Herzinfarkt.

Laut Schauspielkollege Jim Heffel starb Pickett "auf einem Pferd sitzend". Heffel erklärte: "Gestern habe ich einen guten Freund verloren und die Welt einen großartigen Menschen. Jay Pickett hat beschlossen, in den Himmel zu reiten." Pickett hinterlässt seine Ehefrau und drei Kinder.

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07:50 Uhr

Dicke Luft im Klassenzimmer: Wo bleiben die Filter in den Schulen?

In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hat heute die Schule begonnen, Hamburg zieht im Laufe der Woche nach. Wie haben Politik und Behörden die Ferien genutzt, gerade was die so viel zitierten Luftfilter angeht? Im "heute wichtig"-Podcast berichtet Reporter Henning Werle von seiner Recherche und den ernüchternden Ergebnissen.

Außerdem spricht Host Michel Abdollahi in dieser Folge mit Andreas Rickert vom gemeinnützigen Beratungshaus Phineo darüber, wie man effektiv spendet. Nach der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gab es viele Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer, die im Interview beantwortet werden.

"heute wichtig"

"heute wichtig" ist der neue Morgen-Podcast des "Stern" in Kooperation mit RTL und ntv. Mit einem Mix aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung steht der Podcast von Montag bis Freitag immer ab 6 Uhr zum Abruf bereit. Verpassen Sie keine Folge von "heute wichtig" und abonnieren Sie den Podcast bei Audio Now, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Castbox oder in ihrer Lieblings-Podcast-App.

07:20 Uhr

Wegen Lockdown: Frau vergisst Lottoschein mit Millionengewinn

Verspätete Freude in Sydney: Wegen des Corona-Lockdowns in der australischen Metropole hat eine Frau erst nach zwei Wochen bemerkt, dass sie Lotto-Millionärin geworden ist. Die Gewinnzahlen wurden bereits am 21. Juli gezogen, "aber wegen dieses ganzen Lockdowns hier, hatte ich den Lottoschein gar nicht kontrolliert", zitierte der australische Sender 9News die Gewinnerin. "Ich hatte Tausend andere Sachen im Kopf."

Als sie sich schließlich an den Schein erinnerte und ihn prüfte, stellte sie ungläubig fest, dass sie eine Million australische Dollar, umgerechnet 618.000 Euro, gewonnen hatte. Mit dem Geld will die Frau nun ihr Haus abbezahlen. "Und wenn der Lockdown vorbei ist, werde ich definitiv einen Urlaub planen."

06:49 Uhr

CO2-Zertifikate immer teurer - Staat erzielt Rekordeinnahmen

Der Emissionshandel soll den Klimaschutz voranbringen. Für jede Tonne CO2, die in die Atmosphäre geblasen wird, brauchen die Verursacher eine Berechtigung, die Geld kostet. Der Staat freut sich über Rekordeinnahmen.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres kamen nach Angaben der Deutschen Emissionshandelsstelle knapp 2,4 Milliarden Euro zusammen. Damit ist das Ergebnis des gesamten vergangenen Jahres von rund 2,7 Milliarden Euro schon fast erreicht. Die bisherigen Rekordeinnahmen von knapp 3,2 Milliarden Euro 2019 dürften nach Einschätzung der Handelsstelle im laufenden Jahr übertroffen werden.

Im Durchschnitt des vergangenen Jahres kostete ein Zertifikat knapp 25 Euro, im Januar stieg der Preis auf über 33 Euro und kletterte im Juni auf mehr als 52 Euro. Die Preise steigen auch, weil die Zahl der zur Verfügung stehenden Zertifikate von Jahr zu Jahr sinkt. Das soll einen Anreiz zu Investitionen in klimaschonende Anlagen setzen.

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06:13 Uhr

Großbrand auf Rhodos außer Kontrolle - Dörfer evakuiert

Nach Kanada und den USA herrscht momentan auch in Griechenland eine extreme Hitzewelle. Die ganze Woche über erwartet das Wetteramt des Landes Werte um die 44 Grad. Wegen der Trockenheit und starker Winde ist auf der Ferieninsel Rhodos ein bereits am Sonntag ausgebrochener Großbrand nun außer Kontrolle geraten, wie die Feuerwehr mitteilt.

Hotelanlagen sind auf Rhodos bislang nicht von dem Brand und der starken Rauchbildung betroffen. Der Zivildienst ordnete jedoch die Evakuierung von drei Dörfern im Westen der Inselhauptstadt an. In weiten Teilen der Ferieninsel war gestern Abend der Strom vorübergehend ausgefallen. Mit dem ersten Tageslicht wurden Löschflugzeuge und Hubschrauber eingesetzt, um die Flammen einzudämmen, wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtet.

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06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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