Montag, 04. Mai 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:36 Uhr

Das war Montag, der 4. Mai 2020

Die Zahl der neu gemeldeten Corona-Infektionen in Deutschland ist heute so niedrig, wie seit dem 11. März nicht mehr. Nachmeldungen nach dem verlängerten Wochenende sind zwar noch zu erwarten, trotzdem deuten die Daten eine insgesamt rückläufige Entwicklung an. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:  

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht. Bis morgen!

22:15 Uhr

Michael Wendler schreibt Hochzeitslied für seine Laura

Zwar musste Laura Müller gerade erst bei "Let's Dance" das Parkett verlassen, dafür hat sie nun genügend Zeit, um sich mit Michael Wendler auf die gemeinsame Hochzeit vorzubereiten. Der Sänger hat RTL verraten, dass seine Laura "sich unbedingt einen Hochzeitssong gewünscht" hat. Und diesen Wunsch hat der Wendler ihr natürlich auch erfüllt.

Das Lied sei richtig "romantisch". Er habe es geschrieben, "während Laura getanzt hat, in den letzten Wochen". Laura und die Fans können sich laut dem Sänger sicher sein: "Das Ergebnis ist halt spektakulär".

Laut dem Sender möchten Wendler und Müller Anfang August in Las Vegas heiraten. Für eine Dokumentation werden sie dabei von RTL, VOX und TVNow begleitet. Ab dem 26. Mai gibt es beim Streaming-Portal TVNow die neue 15-teilige Doku-Soap "Laura und der Wendler - Jetzt wird geheiratet!" zu sehen - immer dienstags wird es zwei neue Folgen geben. Sollte die Corona-Krise es zulassen, möchte RTL die Trauung außerdem live im TV übertragen.

21:39 Uhr

Taika Waititi dreht neuen "Star Wars"-Film

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Taika Waititi bekam vor wenigen Monaten einen Oscar für "Jojo Rabbit".

(Foto: picture alliance/dpa)

Am 4. Mai begehen Fans weltweit den "Star Wars"-Day. Zur Feier des Tages hat Disney eine ganz besondere Neuigkeit mit Freunden des beliebten Science-Fiction-Universums geteilt: Taika Waititi wird bei einem kommendem Kinofilm der Saga Regie führen. Der Drehbuchautor und Regisseur aus Neuseeland erhielt vor wenigen Monaten für seinen Spielfilm "Jojo Rabbit" einen Oscar. Er wurde für das "beste adaptierte Drehbuch" ausgezeichnet.

Außerdem wird Waititi an der Seite von Krysty Wilson-Cairns am Drehbuch zu dem noch namenlosen "Star Wars"-Film mitarbeiten, wie es weiter heißt.

Für Waititi ist es nicht die erste Berührung mit "Star Wars". Der 44-Jährige führte schon beim Staffelfinale von "The Mandalorian" Regie. Die Serie ist derzeit exklusiv beim Streamingdienst Disney+ zu sehen.

21:00 Uhr

Mann missachtet Maskenpflicht in Supermarkt - zwei Verletzte

In einem Supermarkt im hessischen Mörfelden-Walldorf ist ein Streit um die Maskenpflicht eskaliert.

  • Ein 29-Jähriger hatte keinen Schutz getragen, worauf ihn der Sicherheitsdienst mehrfach zurechtwies. Der Mann zeigte sich aber uneinsichtig und ging zur Kasse. Dort bezahlte er nur einen Teil seiner Einkäufe und verließ den Supermarkt. Andere Kunden hielten den 29-Jährigen fest.
  • Darauf reagierte er aggressiv und trat um sich. Ein 57-Jähriger wurde dabei leicht verletzt. Polizisten überwältigten den Unruhestifter wenig später. Der Mann beleidigte sie und verletzte einen Beamten am Ellenbogen. Ein Test ergab später, dass der 29-Jährige unter Drogeneinfluss stand.
  • Auf den Mann kommen Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und räuberischen Diebstahls zu.
20:28 Uhr

Streit um Kündigung: Frau geht auf Kollegen mit Beil los

Nach einem Streit um ihre Kündigung soll eine 34-jährige Frau einen Kollegen unter einem Vorwand in ihre Wohnung gelockt und mit einem Beil angegriffen haben.

Der 37-Jährige wurde durch mehrere Schläge am Hinterkopf schwer verletzt. Er konnte aber weitere Attacken abwehren und durch lautes Rufen auf sich aufmerksam machen. Die Nachbarn riefen die Polizei. Die Frau kam in Untersuchungshaft.

Der Mann sei in der Firma mit der geplanten Kündigung der Frau befasst gewesen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Um die Kündigungspläne habe es Streit mit der Frau gegeben. Sie habe ihn dann gebeten, ihr bei der Reparatur eines Siphons in ihrer Wohnung zu helfen. Auf den am Boden Knienden habe sie mit einem Handbeil eingeschlagen. Die Staatsanwaltschaft gehe vorläufig von versuchtem Mord aus, sagte ihr Sprecher. Die Frau habe allerdings den Vorgang anders geschildert und behauptet, der 37-Jährige hätte seinerseits sie angegriffen.

19:39 Uhr

Sängerin Cady Groves mit 30 Jahren gestorben

Im Alter von nur 30 Jahren ist die US-Sängerin und Songwriterin Cady Groves am vergangenen Wochenende gestorben. Das hat ihr Bruder Cody bei Twitter bestätigt. "Cady hat diese Welt verlassen", schreibt er unter anderem.

"Ruhe in Frieden, kleine Schwester. Ich hoffe, du bist mit Kelly und Casey wiedervereint." Groves stammte aus einer kinderreichen Familie. Ihr Bruder Casey verstarb bereits 2007, ein weiterer Bruder, Kelly, starb 2014. Beide wurden 28 Jahre alt.

Kurz darauf meldet sich Cody Groves erneut bei Twitter. In einem weiteren Statement erklärt er, dass Cadys Autopsie bereits abgeschlossen sei und es "keine Anzeichen für ein Verbrechen oder eine Selbstverletzung" gebe. Groves sei eines natürlichen Todes gestorben. Die genaue Ursache bleibt bisher unbekannt.

Nach Angaben ihres Bruders hatte die Sängerin im vergangenen Herbst mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Die Familie vermutet, dass diese Probleme zurückgekehrt sein könnten.

18:51 Uhr

Hisbollah verurteilt Verbot und "barbarische" Razzien

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Die Polizei führte in der vergangenen Woche Razzien in vier Bundesländern durch.

(Foto: picture alliance/dpa)

Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hat das Betätigungsverbot gegen seine Organisation in Deutschland als eine Folge amerikanischen Drucks verurteilt.

Die Entscheidung sei zu erwarten gewesen, sagte Nasrallah in einer Fernsehansprache. Auch andere europäische Länder unterschieden nicht mehr zwischen dem politischen und militärischen Flügel der Hisbollah. Das sei ein Ausdruck dafür, dass diese Staaten dem "amerikanischen Willen" unterworfen seien. Die deutsche Entscheidung sei "Teil des amerikanischen-israelischen Krieges gegen die Widerstandsbewegungen".

Die im Zusammenhang mit dem Verbot vorgenommenen Razzien verurteilte Nasrallah als "barbarisch".

18:08 Uhr

"Corona"-Spuckerin erweist sich als gesuchte Diebin

Was tut ein gesuchter Verbrecher, wenn er von der Polizei angehalten wird? Er verhält sich unauffällig, um nicht aufzufliegen. Das ist ja offensichtlich. Oder doch nicht… In Herne im Ruhrgebiet hat eine Beifahrerin bei einer Verkehrskontrolle eine Polizistin angespuckt und mit Corona-Ansteckung gedroht. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Und nicht nur. Denn wie sich herausstellte, lag gegen die Frau auch ein Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Diebstahls vor.

  • Bei dem Vorfall am Sonntag hatte eine Streifenbesatzung ein Auto wegen fehlender Umweltplakette angehalten. Darüber habe sich die 49-jährige Beifahrerin echauffiert und unvermittelt einer Polizistin ins Gesicht gespuckt, teilten die Beamten mit. Dabei habe sie laut "Corona" geschrien.
  • Weil sie sich weder ausweisen konnte, noch über einen festen Wohnsitz in Deutschland verfügte, wurde die Frau mit zur Wache genommen, hieß es weiter.
  • Ob sie tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert ist, ist noch unklar. Ein Test wurde angeordnet.
17:30 Uhr

Leiche mit Verbrennungen auf Feldweg in Hessen entdeckt

Ein Leichenfund im hessischen Hadamar bei Limburg gibt der Polizei Rätsel auf. Zeugen hatten den Toten auf einem Feldweg entdeckt. Es handelt sich um einen 29-Jährigen. Der Mann wies am gesamten Körper Verbrennungen auf. Wie er ums Leben kam, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und hofft auf Zeugenhinweise.

17:01 Uhr

Polizist soll Journalistin am 1. Mai geschlagen haben

Ein Polizist soll einer Journalistin am 1. Mai in Berlin mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Die Frau zeigte nach Polizeiangaben an, sie habe den Faustschlag während eines Einsatzes im Stadtteil Kreuzberg erlitten. Die 22-Jährige erlitt demnach Gesichtsverletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Ein Fachkommissariat für Beamtendelikte ermittelt nun wegen Körperverletzung im Amt.

Nach Informationen der "taz" begleitete die Journalistin im Auftrag der Nachrichtenagentur Nonstop News mit einem Kamerateam die Demos in Kreuzberg. Laut dem Bericht trug sie Verletzungen an der Nase und zwei abgebrochene Zähne davon. Sie selbst spricht demnach von einem "gezielten Schlag". 

Am 1. Mai hatten sich trotz der Corona-Krise Tausende Menschen in Kreuzberg versammelt, nachdem Anhänger der linken Szene zu einer dezentralen Protestaktion aufgerufen hatten. Die Polizei war an dem Tag mit 5000 Einsatzkräften in der Hauptstadt unterwegs.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:35 Uhr

Milch wird deutlich teurer

Milch und einige Milchprodukte werden teurer: Aldi hat nach neuen Lieferverträgen den Preis für Milch um 6 Cent je Liter in der untersten Preislage angehoben. Demnach kostet Milch mit 1,5 Prozent Fett jetzt 71 Cent je Liter und mit 3,5 Prozent Fett 79 Cent je Liter, teilten Aldi Nord und Aldi Süd mit. Das entspricht einem Plus von 9,2 und 8,2 Prozent. Auch bei Speisequark stiegen die Preise demnach um 6 beziehungsweise 5 Cent je Packung und nach Fettkategorie.

  • Nach Angaben von Aldi Nord wurden darüber hinaus auch die Preise einiger weiterer Milchprodukte zum 2. Mai angepasst, darunter Kaffeesahne und Kondensmilch, Crème fraîche und Saure Sahne.
  • An den Preisen von Aldi orientieren sich erfahrungsgemäß Supermarktketten in ihrer untersten Preislage.
  • Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter sieht die Preiserhöhung bei Milch durch Aldi als einen Erfolg der Bauernproteste in den vergangenen Monaten.
15:49 Uhr

Gewaltiger Felsbrocken stürzt auf Straße im Schwarzwald

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Hier ist keine Durchfahrt mehr möglich.

(Foto: picture alliance/dpa)

Erst im vergangenen Herbst war in Todtnau im Südschwarzwald ein ganzes Wohngebiet für mehrere Monate geräumt worden, weil lockeres Gestein auf die Häuser hinabzustürzen drohte.

Jetzt ist ein gewaltiger Felsbrocken bei Todtnau auf eine Landstraße gestürzt. Das Gestein von rund zwei Metern Umfang hatte sich zuvor von einer Felswand gelöst. Die Straße wurde gesperrt. Zum Glück kam niemand zu Schaden. Ob weitere Abstürze drohen, wird derzeit überprüft.

15:12 Uhr

Feuerwehr entdeckt Würgeschlange im überschwemmten Bad

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Boa constrictors werden zwei bis fast fünf Meter lang.

(Foto: picture alliance/dpa)

Schreck für die Freiwillige Feuerwehr in der Stadt Wedel in Schleswig-Holstein. Bei einem Einsatz wegen eines Wasserschadens in einer Wohnung entdeckten die Kameraden im Badezimmer eine Schlange.  "Wir hatten Glück, dass zufällig ein Kamerad dabei war, ein promovierter Biologe - er konnte uns beruhigen, dass es sich um eine relativ junge Würgeschlange handelte und nicht um eine Giftschlange", sagte Dennis Renk von der Freiwilligen Feuerwehr. Das Tier sei mit Handschuhen gepackt worden und in eine Tierrettungsbox gekommen.

In der Wohnung war Wasser aus einem geöffneten Hahn der Duschwanne im Badezimmer gelaufen und der Abfluss mit Papier verstopft gewesen, sagte Renk. Weil Wasser von oben durch die Decke tropfte, hatte der eine Etage tiefer wohnende Bewohner die Feuerwehr gerufen. Da niemand in der Wohnung war, sägte die Feuerwehr die Tür auf. Die Wohnung stand unter Wasser.

Über den Wohnungsbesitzer konnte die Polizei nichts mitteilen.

14:37 Uhr

Grünen-Spitze unterstützt Palmer nicht mehr

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Sorgt mit provokanten Äußerungen regelmäßig für Empörung: Boris Palmer.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären." Das hatte der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer vor wenigen Tagen gesagt. Dafür erntete er massive Kritik. Viele Grünen-Mitglieder machten sich für einen Parteiausschluss stark. Auf Worte folgen nun Taten: Die Partei-Spitze entzieht Palmer die Unterstützung. Die Partei werde Palmer bei einer erneuten Kandidatur in Tübingen und bei weiteren politischen Tätigkeiten nicht mehr unterstützen, sagte Grünen-Chefin Annalena Baerbock in Berlin nach einer Videokonferenz des Parteivorstands. Weitere interne Sanktionen würden geprüft.

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14:30 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ab sofort begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:58 Uhr

Mann will Ameisennest bekämpfen - und wird bei Explosion verletzt

Bei einer Explosion in einem Reiheneckhaus im bayerischen Kaufbeuren ist ein Mann verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wollte der Mann mit einer Gaskartusche ein Ameisennest bekämpfen. Bei der Verpuffung wurde der Dachstuhl so schwer beschädigt, dass das Gebäude nach erster Einschätzung einsturzgefährdet ist. Im Nachbarhaus war nach ersten Erkenntnissen niemand. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Details zu seinem Gesundheitszustand waren zunächst nicht bekannt.

13:14 Uhr

25-Jähriger aus Bayern knackt Eurojackpot

Ein Internet-Lottospieler aus Nordbayern hat den 90 Millionen schweren Eurojackpot gewonnen. Es ist der höchste Lottogewinn, der jemals nach Bayern ging. Wie eine Sprecherin von Lotto Bayern erklärte, habe der 25-Jährige aus Oberfranken 16,25 Euro für seinen Spielauftrag eingesetzt. Seinen Auftrag habe der junge Mann am Freitag erst kurz vor der Ziehung abgegeben.

Am Wochenende war bereits bekannt gegeben worden, dass der Jackpot in der internationalen Lotterie geknackt wurde. Zunächst war aber unklar geblieben, ob es sich um einen klassisch in einer Lottoannahmestelle abgegebenen Schein handelte oder um einen Internetauftrag. Offen war zunächst auch, ob ein Einzelspieler der Glückliche ist - oder eine Tippgemeinschaft den Jackpot holte.

12:37 Uhr

Ehemalige "XY-Moderatorin" Sabine Zimmermann ist tot

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Sabine Zimmermann und ihr Vater Eduard Zimmermann.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die frühere Co-Moderatorin der ZDF-Fahndungssendung "Aktenzeichen XY... ungelöst", Sabine Zimmermann, ist tot. Sie sei am Freitag im Alter von 68 Jahren in München gestorben, teilte das ZDF mit. Zimmermann war 14 Jahre lang - von 1987 bis 2001 - "Aktenzeichen"-Co-Moderatorin, darunter zehn Jahre an der Seite ihres Adoptivvaters Eduard Zimmermann (1929-2009), der das Format 1967 ins Leben gerufen hatte.

Später moderierte sie neben Butz Peters. Sabine Zimmermann, die am 22. Juli 1951 in Hannover geboren worden war, war von 1998 bis 2001 auch die Moderation der Präventionssendung "Vorsicht, Falle!". Danach konzentrierte sie sich auf die Arbeit hinter den Kulissen: Bis 2011 war sie noch Produktionsleiterin von "Aktenzeichen XY... ungelöst".

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12:04 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:54 Uhr

Mitarbeiter klaut 1200 Atemschutzmasken - und fliegt auf

Ein Mann soll in Hürth bei Köln in seiner Firma 1200 Atemschutzmasken gestohlen und Teile bei Ebay zum Kauf angeboten haben. Wie die Polizei mitteilte, hat der 34-jährige Mitarbeiter die Tat gestanden. In seiner Wohnung habe man die Masken wieder gefunden. Der Abteilungsleiter der Firma, die die Masken zum Schutz ihrer Mitarbeiter gekauft hatte, hatte am Freitag den Diebstahl festgestellt und Anzeige erstattet.

Er gab der Polizei bereits den Hinweis, dass er genau die gleichen Masken bereits bei Ebay entdeckt habe. Die im Inserat angegebene Abholadresse führte die Beamten schließlich zu dem Mitarbeiter. "Bei einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Beamten das Diebesgut", so die Polizei: "Die Masken wurden der Firma wieder ausgehändigt."

11:19 Uhr

Kostenübernahme für Bartentfernung: Transsexuelle verklagt Krankenkasse

Krankenkassen dürfen keine Kosten für eine Barthaarentfernung in einem Kosmetikstudio übernehmen - auch nicht für Transsexuelle. Das geht aus einem Urteil des Landessozialgerichts (LSG) Niedersachsen-Bremen in Celle hervor.

Geklagt hatte eine 57 Jahre alte Frau aus Braunschweig, der bei ihrer Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen worden war. Nach einer operativen Geschlechtsangleichung hatte ein Hautarzt ihre Barthaare mit einer Laser-Behandlung entfernt, allerdings wirkte der Laser nicht bei weißen, borstigen Haaren. Die Klägerin erklärte in ihrem Antrag auf Kostenübernahme an ihre Krankenkasse, dass kein Hautarzt die Behandlung mit der Elektronadel anbiete, für eine Kosmetikerin sei diese aber eine Standardtherapie.

Das Landessozialgericht bestätigte in seinem Urteil die Rechtsauffassung der Kasse, die den Antrag auf Kostenübernahme abgelehnt hatte. Eine Epilationsbehandlung unterliege dem Arztvorbehalt, begründeten die Richter. Hier dürften keine Ausnahmen gemacht werden.

10:40 Uhr

Ökonom: "Lockdown kostet Bürger 60 Euro pro Tag"

Der Ökonom und Wirtschaftswissenschaftler Jens Südekum geht davon aus, dass die Beschränkung des öffentlichen Lebens jeden Bundesbürger täglich 60 Euro kostet. "Eine Woche Lockdown kostet etwa 35 Milliarden pro Woche. Das sind fünf Milliarden pro Tag - und im Durchschnitt 60 Euro pro Bundesbürger pro Tag", sagt Südekum in "Bild live".

Südekum zufolge wirkt sich die Krise deutlich schlimmer aus als erwartet. "Die ersten Prognosen, die gemacht wurden, waren zu optimistisch. Es wird dramatisch nach unten gehen. Es ist jetzt schon klar, dass wir die stärkste Rezession seit Ende des 2. Weltkriegs bekommen."

09:48 Uhr

Christus-Statue in Rio trägt Mundschutz

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(Foto: imago images/Agencia EFE)

Mahnung von höchster Stelle: Die Christus-Statue oberhalb von Rio de Janeiro ist mit einem Mundschutz illuminiert, um die Menschen daran zu erinnern, sich in der Corona-Krise zu schützen.

Am Wochenende hat die Zahl der Corona-Fälle in Brasilien die Schwelle von 100.000 überschritten. Es seien 101.147 Infektionen nachgewiesen worden, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. 7025 Menschen seien nach einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Damit verzeichnet Brasilien inzwischen mehr Sterbefälle als Deutschland und weist die siebthöchste Zahl an Corona-Toten weltweit auf. Experten gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Infizierten in Brasilien deutlich über den offiziellen Angaben liegt, da dort nur schwer erkrankte Menschen auf das Coronavirus getestet werden. Trotz der angespannten Lage lehnt Präsident Jair Bolsonaro die von den Gouverneuren brasilianischer Bundesstaaten verhängten Ausgangsbeschränkungen weiterhin ab.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:54 Uhr

Kleinkind stirbt bei Wohnungsbrand

Bei einem Wohnungsbrand in Lennestadt im Sauerland ist ein Kleinkind ums Leben gekommen. Die Feuerwehr hatte den Jungen am Sonntagabend nach den Löscharbeiten entdeckt. Ob das Kind bereits tot gefunden wurde oder später seinen Verletzungen erlag, gab die Polizei am Morgen nicht bekannt.

Einsatzkräfte hatten am Sonntagabend zudem einen 33 Jahre alten Mann entdeckt, der vor dem Haus lag. Nach bisherigem Ermittlungsstand war er aus dem Fenster seiner Wohnung gesprungen, wie Staatsanwaltschaft Siegen, Mordkommission Hagen und Kreispolizeibehörde Olpe gemeinsam mitteilten. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Zu seinem Zustand gebe es noch keine neuen Informationen, sagte ein Polizeisprecher.

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08:28 Uhr

Tokios Müllmänner haben Angst vor Ansteckung

In den Hausmüll geworfene Schutzmasken und Papiertaschentücher bereiten Tokios Müllmännern Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Wie der japanische Fernsehsender NHK berichtet, hat sich die Menge an Abfall von privaten Haushalten um etwa zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht, da die Bürger angehalten sind, möglichst zu Hause zu bleiben. Es komme aber immer wieder vor, dass die Mülltüten nicht richtig zugemacht wurden und gebrauchte Schutzmasken herumliegen, was Sorge vor einer Ansteckung der Müllmänner bereite.

In Japan wird der Hausmüll nicht wie in Deutschland in Mülltonnen, sondern am Abholtag in Tüten unter Netzen oder in Drahtverhauen gesammelt. In den 23 Stadtbezirken von Tokio warfen Haushalte zwischen dem 6. und 12. rund 35.200 Tonnen an Müll weg, wie der Sender weiter meldete. Das seien zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Dagegen habe sich der Abfall von Büros und Restaurants um 34 Prozent auf 12.100 Tonnen reduziert, da viele Firmen wegen der Pandemie vorübergehend geschlossen haben.

07:31 Uhr

Zwei junge Menschen sterben bei Unfall mit Sportwagen

Ein 22-Jähriger und seine 18 Jahre alte Beifahrerin sind mit einem Sportwagen im Neckar-Odenwald-Kreis tödlich verunglückt. Das Cabrio sei in Mosbach von einer kurvenreichen Landstraße abgekommen, teilte die Polizei am frühen Morgen mit. Der Wagen entwurzelte demnach am linken Straßenrand mehrere Bäume, bis er in einen weiteren Baum prallte und stehen blieb.

Die jungen Insassen starben noch am Unfallort. Warum der Wagen von der Straße abgekommen war, blieb zunächst unklar. An dem Unfall am Sonntagabend waren keine anderen Fahrzeuge beteiligt, wie ein Polizeisprecher sagte.

07:03 Uhr

Everest-Putzaktion fällt vorerst aus

Eine geplante Reinigungsaktion auf dem Mount Everest wird wegen der Corona-Epidemie auf unbestimmte Zeit verschoben. Auf dem höchsten Berg der Welt liegen tonnenweise kaputte Zelte, Essensverpackungen, leere Wasserflaschen, Bierdosen und Sauerstoffflaschen, die erschöpfte Kletterer liegen gelassen haben. Außerdem gibt es dort etliche Leichen, die schwer zu bergen sind.

Die nepalesische Regierung hatte im vergangenen Jahr ein Budget für eine Reinigungsaktion in diesem Jahr vorgesehen. Inzwischen sei aber unklar, wann und ob geputzt werden soll, sagte der Chef des nepalesischen Tourismusministeriums, Yogesh Bhattarai.

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06:41 Uhr

Trotz Sonnenschein bleibt es frisch

Die neue Wetterwoche startet im Westen recht mild mit Frühwerten zwischen 9 und 11 Grad. Ansonsten ist es frischer mit meist 2 bis 8 Grad und gelegentlichem Bodenfrost.

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Wettertechnisch erwartet die Südhälfte ein wechselhafter Wochenbeginn. Denn hier sorgt ein kleines Tief wiederholt für zeitweiligen Regen oder Schauer, die nachmittags auch von kurzen Gewittern begleitet sein können. Ansonsten setzt sich nach teils trübem Beginn die Sonne von Norden immer besser durch.

Trotz des Sonnenscheins bleibt es in der Nordhälfte allerdings eher frisch mit Tageshöchstwerten zwischen 11 und 16 Grad. Im Süden wird es hingegen wärmer bei 18 bis 23 Grad. Dabei weht ein zum Teil kräftiger Wind.

Die weiteren Aussichten: Hoch "Paul" lässt die Sonnenanteile überall rasch zulegen. Jedoch kommt hierbei zunächst recht kühle Luft zu uns, die nachts vermehrt für leichten Frost oder Bodenfrost sorgt. Hier die Details für die neue Wetterwoche, mit denen ich Ihnen einen guten Start in den Tag wünsche. Ihr Björn Alexander

06:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen startet heute eine internationale Allianz zur Finanzierung von Impfstoffen und Arzneien gegen das Coronavirus. Bei einer Online-Geberkonferenz sollen mindestens 7,5 Milliarden Euro eingeworben werden.

Außerdem werden diese Themen heute noch wichtig:

  • Hunderttausende Kinder und Jugendliche gehen ab heute bundesweit wieder zur Schule, nachdem wegen der Corona-Pandemie über Wochen fast nur Fernunterricht angesagt war. In einigen Ländern kommen nach den Abschlussklassen jene zurück, für die im nächsten Schuljahr Abschlussprüfungen anstehen, sowie die obersten Grundschulklassen.
  • Nach rund sechs Wochen Corona-Zwangspause dürfen die Friseursalons in Deutschland wieder öffnen. Zur Wiedereröffnung rechnet die Branche mit einem Ansturm der Kunden.
  • Italien lockert in der Corona-Pandemie die seit fast zwei Monaten geltenden strengen Ausgangssperren. Ab heute dürfen rund 60 Millionen Menschen wieder zum Sport oder zum Spazierengehen nach draußen. Auch fahren Industrie und Bauwirtschaft wieder ihre Produktion hoch.
  • Die Witwe des Berliner Gangsterrappers und späteren IS-Mitglieds Denis Cuspert alias Deso Dogg kommt in Hamburg vor Gericht. Die Bundesanwaltschaft wirft der 35 Jahre alten Deutsch-Tunesierin Omaima A. Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor.
  • Das Landgericht Duisburg stellt möglicherweise den Loveparade-Prozess ein. Einer der aufwendigsten Strafprozesse der Nachkriegszeit ginge damit nach knapp zweieinhalb Jahren am 184. Verhandlungstag ohne ein Urteil zu Ende.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter juliane.kipper@nama.de.

06:04 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht