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"Wir haben einen Lebenspakt" Alice Cooper dementiert morbides Gerücht

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Seit über 40 Jahren verheiratet: Alice Cooper und Sheryl Goddard.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Es hätte irgendwie zu ihm gepasst. Anfang der Woche kursiert eine Meldung, wonach Schockrocker Alice Cooper mit seiner Frau Pläne für ein gemeinsames Ableben geschmiedet hat. Doch der Musiker fühlt sich falsch verstanden - und stellt das nun richtig.

Alice Cooper hat klargestellt, dass er und seine Frau Sheryl Goddard keinen Sterbepakt geschlossen haben. "Wir haben einen Lebenspakt. Wir lieben das Leben so sehr", sagte der 71-jährige Rocker in einem Statement für "USA Today".

Vor wenigen Tagen war der Musiker im britischen "Mirror" mit den Worten zitiert worden, dass er und seine Frau "zusammen gehen" wollten, wenn einer von ihnen sterbe, weil es "keine Möglichkeit gibt, ohne einander zu überleben". Auch n-tv.de hatte darüber berichtet.

Ehe mit drei Kindern

Jetzt erklärte Cooper: "Was ich damit meinte, war, dass wir - weil wir fast immer zusammen sind, zu Hause und unterwegs - höchstwahrscheinlich zu der Zeit zusammen sein würden, wenn irgendetwas mit einem von uns beiden passiert." Und er fügte hinzu: "Aber keiner von uns hat einen Selbstmordpakt. Wir haben einen Lebenspakt."

Der 71-jährige Musiker und seine zehn Jahre jüngere Frau sind seit 1976 verheiratet. Sie haben drei Kinder: Calico (38), Dashiell (34) und Sonora (27).

Humorvoller Zeitgenosse

Die Meldung vom Sterbepakt machte womöglich auch deshalb die Runde, weil viele Cooper derartige Pläne durchaus zutrauen würden. Schließlich machte er sich mit seinem düsteren Bühnen-Image als "Schockrocker" einen Namen. Hinzu kommt sein sehr ausschweifender Lebensstil in jüngeren Jahren.

Doch tatsächlich macht der Sänger, der mit bürgerlichem Namen Vincent Furnier heißt, keinen Hehl daraus, dass er auf der Bühne eigentlich nur noch eine Show mit seinem Alter Ego abliefert. Privat hat er seit vielen Jahren Alkohol und Drogen abgeschworen. Er ist passionierter Golfspieler und ein äußerst humorvoller Zeitgenosse, wie er zum Beispiel auch in einem n-tv.de Interview vor zwei Jahren unter Beweis stellte.

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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