Unterhaltung
Katja Krassewitsche bleibt sich treu.
Katja Krassewitsche bleibt sich treu.(Foto: Sat1)
Donnerstag, 30. August 2018

"Promi Big Brother" - Tag 13: "Bye, Bitch!"

Von Verena Maria Dittrich

Fieser Kürbis-Diss, Tampon-Spiele und nichts Neues auf der Baustelle. Dafür macht Mutti Wollny ihrem Ärger über die ehrlosen Hühner Luft. Hömma'! Wegbeamen! Am Ende des Tages ist eine fort. Der Schock darüber sitzt tief!

"Ich hasse solche Aussagen, völlig sinnlos", sagt Chethrin, schwer im Mimimi-Modus, weil Johannes der Meinung ist, es könne nicht schaden, mal einen Kürbis zu probieren, wo man doch auf der Baustelle eh nicht viel zu beißen hat. Man könnte Kürbissuppe machen und die ein bisschen verfeinern, und so ein Löffelchen kosten, das wird "die Prinzessin auf der Erbse" ja wohl verknusen können.

"Nein, Ihr könnt mich nicht zwingen, ich habe nein gesagt, und wenn ich nein sage, dann meine ich auch nein!", so die maulende Myrte, um kurz darauf - den Kürbis zu essen! Mmh, ja, okay, war "lecker" der Kürbis.

Vielleicht sollte man erwähnen, dass die Kürbis-Ablehnerin zu diesem Zeitpunkt als einzige Frau zwischen drei Herren auf der Baustelle weilt; aber anstatt sich die Knilche ordentlich zu erziehen, kippt die Stimmung. Schuld daran ist auch dieses öde Tampon-in-einen-Flaschenhals-stopfen-Spiel, das schon in den Nullerjahren regelmäßig auf Partys dafür gesorgt hat, dass man am Ende viel mehr gebechert hat, als man eigentlich vorhatte.

"Da geht mir die Hutschnur hoch!"

Mutti Wollny geht die Hutschnur hoch.
Mutti Wollny geht die Hutschnur hoch.(Foto: Sat1)

Die Blondine, die schon für Micaela Schäfers Nacktkalender posiert hat, ist ob ihrer Kompagnons ziemlich angefressen. Jeder ist sich selbst der Nächste und außerdem ist der Johannes auch noch "Vertriebler gewesen". "Der könnte den Leuten den Dreck auf dem Boden verkaufen, und wenn er ein Spiel mal verliert, ist der immer gleich abgefuckt."

"Abgefuckt" sind auch die Leutchen in der Villa, obschon die, wie wir ja wissen, bereits seit Tag 12 auf der Baustelle sind. In den Rückblenden sieht man aber, dass keiner miteinander kommuniziert, vermutlich auch, wie Katja mutmaßt, weil "voll das Desinteresse an Hetero-Pussys herrscht."

Mutti Wollny hat von dem ganzen Sex-Gesäusel endgültig "die Schnauze voll". Im Sprechzimmer macht sie ihrem Ärger Luft: "Diese gackernden Hühner" - "keine Ehre, billig, kein Schamgefühl! Das Verhalten von Chethrin und Katja finde ich ekelhaft, das widert mich an, da geht mir die Hutschnur hoch, die hätte ich wegbeamen können, hömma'!"

Natürlich wissen die beiden Hasen um all die Kritik und nehmen sie sich auch zu Herzen, in dem sie gleich weniger provozieren und sich endlich mal über ganz normale Dinge unterhalten wie zum Beispiel den Unterschied zwischen "Fleischpenis und Blutpenis."

Grüne Karte vs. Rote Karte

Chethrin, die Gewinnerin des Tages.
Chethrin, die Gewinnerin des Tages.(Foto: Sat1)

Leicht krisenhaft wird es, als das Duell ansteht, zu dem sich Chethrin freiwillig meldet. Problem: Katja hat keine Lust mitzugehen und findet den penetranten Versuch, sie zu überreden, "doof". So kommt es, dass sich ihre Love-Nemesis Daniel zur Verfügung stellt, Mann gegen Frau - immer schwierig. Im funkelnden Tron-Dress müssen die beiden mit den Füßen Leuchtstäbchen nach oben schnipsen und fangen. Die Nummer kann Völzi natürlich astrein für sich verbuchen.

Die Belohnung: eine grüne Karte. Darauf zu lesen: Nominierungsschutz. Chethrin erhält die rote Karte, und jetzt kommt er, der kluge Schachzug. Obwohl sie die Karte weitergeben kann, behält sie sie. Echt herrlich, wie man den Bewohnern ansehen kann, wie ihre Gehirne rattern, als sie erfahren, dass Chethrin bereits nominiert ist und sie jemanden anderen zum Abschuss freigeben müssen. Dieses Mal ist die ganze Nominierung öffentlich und plötzlich ist richtig Stimmung in der Bude. Wollny erklärt Katja zur Persona non grata.

"Alonser" bald im Pool?

Die beiden "besten Freundinnen" liefern sich einen heißen "Bitch"-Fight. Wer hätte gedacht, dass Chethrin ihre vierte Nominierung tatsächlich übersteht und gegen ihre Busenfreundin gewinnt? Von Katjas 1,6 Millionen Fans jedenfalls haben nicht genügend angerufen. Super auch, wie "Alonser", der Mann, der Chethrin vorgeworfen hat, sie sei wie ein Fähnchen im Wind, plötzlich lächelt und Witzchen mit ihr reißt: "Haha, ja, du flirtest mit dem Moderator, haha, ja, dass war eine große Sache, dass du dich heute zur Challenge gemeldet hast, sehr stark." Und dann hat "das Luder" auch noch die Rote Karte behalten und nicht wie Willi Herren vergangenes Jahr an Milo Moiré weitergegeben.

Ganz spät an diesem Abend geht hinter den Rollläden, in der Villa, plötzlich der Whirlpool an. Werden wir es vielleicht doch noch erleben, dass Big Daddy ins kühle Nass taucht, während die Frau mit dem "Schlampen-Image" ihm freundlich ihr Gummihuhn Erika als Quietscheentchen reicht?

Quelle: n-tv.de